London, 1851. Joshua, ein cleverer Zeitungsjunge, träumt von einem eigenen Pferd und einer Zukunft als königlicher Bote. Doch als er einen verletzten Hundewelpen aus der Themse rettet, ahnt er nicht, dass dies sein Leben für immer verändern wird. Zusammen mit seinen Freunden und seiner treuen Hündin Hazel stellt sich Josh den Schatten Londons: einer Welt aus Straßenbanden, Schurken und verborgenen Geheimnissen. Im Wettlauf gegen die Zeit jagt er Dieben nach, die einem genialen Erfinder seine Pläne für eine bahnbrechende Flugmaschine gestohlen haben – und deckt dabei eine Verschwörung auf, die bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft reicht. Doch dies bedeutet Lebensgefahr für Josh und seine Freunde!
Von diesem Autor habe ich noch keine Geschichte gelesen, aber das Cover hat mich sofort angesprochen und die Geschichte um Joshua Jackelby hat mich tief beeindruckt. Das über acht Stunden lange Hörspiel, ...
Von diesem Autor habe ich noch keine Geschichte gelesen, aber das Cover hat mich sofort angesprochen und die Geschichte um Joshua Jackelby hat mich tief beeindruckt. Das über acht Stunden lange Hörspiel, das vom Der Audio Verlag hervorragend umgesetzt wurde, verleiht dieser spannenden Geschichte durch den talentierten Erzähler und das engagierte Hörspiel-Team Leben.
Joshua Jackelby, ein Zeitungsjunge aus London, träumt von einem eigenen Pferd und einer Zukunft als königlicher Bote.
Der Autor zeichnet ein lebendiges Bild dieser Zeit und schildert realistisch das harte Leben im viktorianischen Zeitalter.
Durch Josh als Protagonisten gelingt es dem Autor, eine mutige und zuverlässige Figur zu schaffen, die die Hörer auf ihrem Weg durch diese faszinierende Epoche begleitet.
Erlebt mit Josh und seinen Freunden eine abenteuerliche Geschichte und sie meistern brenzlige Situationen hier problemlos. Die Erzählung ist fesselnd und lässt den Hörer in die Welt des viktorianischen Londons eintauchen.
Das Hörbuch hat mir gut gefallen und ich kann es sehr empfehlen. Wer Huckleberry Finn mag, der wird Josh lieben. Für junge Hörer ab 10 Jahren.
Joshua Jackelby von Benedict Mirow ist ein historischer Abenteuer Kinderroman. Er ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht und entführt ins viktorianische London. Wir haben das Hörspiel gehört und waren von ...
Joshua Jackelby von Benedict Mirow ist ein historischer Abenteuer Kinderroman. Er ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht und entführt ins viktorianische London. Wir haben das Hörspiel gehört und waren von der Umsetzung begeistert. Es war ein Hörgenuss für die ganze Familie.
London 1851 Joshua Jackelby ist ein cleverer Zeitungsjunge der mit seinen Freunden Abenteuer erlebt und auf der Suche nach Dieben ist. Dabei ist er einer Verschwörung auf der Spur und begeben sich damit selbst in Gefahr.
Das Hörspiel hat sich wirklich sehr gut hören lassen. Alle Sprecher haben einen guten Job gemacht, sie haben den Charakteren eine eigene Persönlichkeit gegeben und ihnen Lebendigkeit verliehen. Die eingebauten Effekte haben dem ganzen Spannung und Lebendigkeit verliehen, so war das Hörspiel unterhaltsam und kurzweilig. Teilweise waren die Soundeffekte etwas laut eingespielt, aber uns hat dies nicht allzu sehr gestört.
Das Buch hat eine interessante Geschichte und fängt die schwere der damaligen Zeit gut ein. Es werden Themen wie Hunger, Diebstahl, das Leben auf der Straße, Armut, Sklaverei und Krankheiten behandelt. Obwohl dies eher schwere Themen sind und man diese eher selten in Kinder und Jugendbücher antrifft, hat der Autor eine angenehme Kindgerechte Art gefunden um diese Punkte zu vermitteln. So lernen die Kinder, dass das Leben nicht immer so leicht ist wie es heute oft scheint. Auch heute leben viele Kinder und Erwachsene unter solchen Bedingungen.
Was mich als Mutter etwas störte waren manche sehr detaillierten Schilderungen von Überfällen, Gewalt und Blut. Wenn man bedenkt, dass das Buch für Kinder ab 10 Jahren geeignet sein soll hätte ich mir in dieser Hinsicht eine etwas weniger bildhafte und detaillierte Beschreibung gewünscht. Nun ist mein Sohn über dieses Alter hinaus und kann damit umgehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es bei jüngeren Lesern zu Verständnisproblemen kommen könnte.
Das Hörspiel hat uns große Freude bereitet und wir haben die Abenteuer von Josh und seinen Freunden gerne begleitet. Es war spannend, unterhaltsam, humorvoll und atmosphärisch.
London im 19. Jahrhundert: Der Waisenjunge Joshua Jackely schlägt sich als Zeitungsjunge durch. Mal geht es besser, dann wieder schlechter. Dennoch träumt er davon, einmal als königlicher Bote auf einem ...
London im 19. Jahrhundert: Der Waisenjunge Joshua Jackely schlägt sich als Zeitungsjunge durch. Mal geht es besser, dann wieder schlechter. Dennoch träumt er davon, einmal als königlicher Bote auf einem wunderschönen Pferd reiten zu können. Doch das scheint in weiter Ferne zu liegen.
Als Josh jedoch einen kleinen Hundewelpen aus der Themse rettet, ändert sich einiges in seinem Leben. Zusammen mit seinen Freunden und der jungen Hündin Hazel rettet er einen Professor vor dem sicheren Tod. Dieser wurde überfallen und seine Erfindung für die Weltausstellung wurde gestohlen. Diese bahnbrechende Erfindung einer Flugmaschine scheint Aufsehen erregt zu haben. Doch wer hat den Professor überfallen? Josh und seine Freunde begeben sich auf die Suche nach den Tätern, doch die Zeit rennt, denn die Parade der Erfinder ist in greifbarer Nähe.
Ich habe das Buch als Hörspiel gehört und war bereits nach wenigen Minuten von der Geschichte und dem Sprecher Jona Mues gefangen. Das Hörspiel ist wundervoll umgesetzt und zog mich in ein Abenteuer direkt in die Gassen von London hinein. Auch die anderen Sprecher waren super gewählt und passten wunderbar zu den Protagonisten.
Ich fieberte direkt mit. Mit Josh, seiner kleinen Hündin Hazel, seinen Freunden und dem Fall, der sich doch als sehr knifflig erwies. Zeitgleich wirkt die Geschichte, gerade durch die Umsetzung als Hörspiel, sehr authentisch und der historische Bezug ist greifbar. Nicht nur die Weltausstellung ist historisch belegt, auch damals lebende Personen wurden von dem Autor eingebaut und trugen maßgeblich zum Fortgang der Geschichte bei.
Das Buch bzw. das Hörspiel hat mich sehr positiv überrascht und das an mehren Fronten. Nicht nur die Geschichte an sich und die Spannung, auch die Umsetzung, die historisch belegbaren Bezüge konnten mich als erwachsene Leserin begeistern.
Fazit:
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, so dass ich nicht mit einer Fortsetzung rechne. Jedoch hoffe ich, dass es bald wieder ein Buch von Benedict Mirow geben wird. Auf jeden Fall werde ich mir weitere Bücher von Benedict Mirow ansehen.
Joshua Jackelby hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Hörspiel ist eine gelungene Mischung aus Hörbuch und klassischem Hörspiel: Ein Erzähler mit einer sehr angenehmen Stimme führt durch die Geschichte ...
Joshua Jackelby hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Hörspiel ist eine gelungene Mischung aus Hörbuch und klassischem Hörspiel: Ein Erzähler mit einer sehr angenehmen Stimme führt durch die Geschichte und wird von vielen weiteren Sprecherinnen und Sprechern unterstützt. Dazu kommen stimmige Geräusche und Musik, die für eine dichte Atmosphäre sorgen und einen tief in die Handlung hineinziehen.
Der Schauplatz London im Jahr 1851 wird sehr überzeugend eingefangen. Der düstere, teilweise raue Flair der Stadt ist ständig präsent und verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe. Sehr gut gefallen hat mir auch die klare Struktur des Hörspiels: Immer wieder werden Datum und Uhrzeit genannt, sodass man genau nachvollziehen kann, wie viel Zeit vergangen ist und ob eine Szene am Nachmittag, am Abend oder mitten in der Nacht spielt. Dieses Stilmittel sorgt für Orientierung und verstärkt gleichzeitig die Atmosphäre.
Inhaltlich dreht sich die Handlung um eine kleine Gruppe von Straßenkindern und einen Diebstahl, der nach und nach größere Zusammenhänge und kleinere Mysterien offenbart. Zentrale Themen sind Freundschaft, Zusammenhalt, Entdecken und das Aufdecken von Geheimnissen. Es macht großen Spaß, die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und mit ihnen mitzufiebern.
Mit einer Laufzeit von etwa Stunden hat das Hörspiel für mich die perfekte Länge. Es wirkt weder gestreckt noch zu kurz, sondern bietet genug Raum für Charakterentwicklung und eine stimmige Handlung. Natürlich darf man von einem Kinderbuch keine extrem komplexen Wendungen erwarten, dennoch gibt es immer wieder Momente, die überraschen. Zwar gab es vereinzelt Szenen, in denen mir die Logik nicht ganz schlüssig erschien, doch das konnte ich gut verzeihen, da die Figuren glaubwürdig sind und man emotional mit ihnen mitfühlt. Insgesamt war es für mich genau das Richtige: eine unterhaltsame, spannende Geschichte für zwischendurch, die dennoch Tiefe besitzt.
Die Atmosphäre des Hörspiels ist insgesamt eher düster. Themen wie Hunger, Gewalt, Kinderarbeit, Ausbeutung und sogar Sklaverei werden nicht ausgespart. Daher würde ich Joshua Jackelby eher für ältere Kinder empfehlen, etwa ab 12 Jahren. Trotz der ernsten Themen gibt es jedoch immer wieder hoffnungsvolle Momente, die der Geschichte eine gute Balance verleihen.
Ein kleiner Kritikpunkt betrifft die technische Umsetzung: In etwa drei kurzen Szenen war die Musik so stark im Vordergrund, dass der Erzähler kaum noch zu verstehen war. Diese Momente dauerten jedoch nur wenige Sekunden und fielen innerhalb der achtstündigen Laufzeit kaum ins Gewicht.
Fazit
Unterm Strich hat mir Joshua Jackelby sehr viel Spaß gemacht. Es ist ein atmosphärisches, hochwertig produziertes Hörspiel. Ich hätte definitiv Interesse daran, noch mehr Geschichten in diesem Stil oder aus diesem erzählerischen Universum zu hören. Sollte Benedikt Mirow weitere Hörspiele veröffentlichen, werde ich diese auf jeden Fall im Blick behalten.
Es gibt mehrere faszinierende Aspekte an dieser Geschichte: Die Handlung, die in London (1851) spielt und der Zusammenhalt der «Waterloo Boys», die ein gemeinsames Schicksal eint und Freundschaft und Zusammenhalt ...
Es gibt mehrere faszinierende Aspekte an dieser Geschichte: Die Handlung, die in London (1851) spielt und der Zusammenhalt der «Waterloo Boys», die ein gemeinsames Schicksal eint und Freundschaft und Zusammenhalt gegen die «Kings» verbindet. Außerdem ist es ein mitreißendes Abenteuer in die Vergangenheit mit mutigen Helden, ausgewogen temporeicher Spannung und emotionalen Momenten.
Ich habe von Anfang an mitgefiebert, als der Zeitungsjunge Joshua an einem Dienstag im März, in einer todesmutigen Rettungsaktion, Hazel das Leben rettete. Autor Benedict Mirow beweist schon in diesem ersten Kapitel, dass er es versteht, packende Spannung und Emotionen zu verbinden. Dabei erzeugt er stimmungsvolle Bilder und lebendige Figuren, sodass das Hörerlebnis auf mehreren Ebenen funktioniert, während mir die kreativen Ideen und die Vielseitigkeit besonders gefallen hat. Kindgerecht wird auch die Härte der Zeit abgebildet und ein Eindruck davon vermittelt, wie die Menschen damals gelebt haben, denn für Joshua und seine Freunde ist das Geld stets knapp und das Überleben hängt von ihrer Arbeit ab. Dadurch ist das Angebot, den Fall des gestohlenen Himmelseglers aufzuklären, aufgrund der hohen Belohnung, sehr verlockend. Gemeinsam mit dem diebischen Leroy und der cleveren Charly sowie weiteren sympathischen Figuren begibt man sich gern in dieses Abenteuer und fiebert mit den Figuren mit, die brenzlige Momente durchzustehen haben.
Ich fand die Hörbuch- bzw. Hörspiel-Inszenierung spektakulär. Untermalt mit einem stimmungsvollen Soundtrack werden gefühlvolle Momente intensiver und da die zahlreichen Figuren ihre eigene Stimme bekamen, war es noch lebendiger und ein unterscheiden der Charaktere keine Schwierigkeit. Dazu gab es Geräusche, die einen direkt ins 19. Jahrhundert befördern und der Schrei des Prinzen Ilavarasan verursacht eine angenehme Gänsehaut. Ich fand es grandios. Absolute Empfehlung, ganz besonders für das gelungen (ungekürzte) Hörspiel.