Cover-Bild Die Kolonie
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Horror
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 22.01.2025
  • ISBN: 9783442206513
C.J. Tudor

Die Kolonie

Thriller
Marcus Ingendaay (Übersetzer)

In einer Kleinstadt in Alaska wird ein Junge tot aufgefunden. Seine Kehle ist zerfetzt, seinem Körper alles Blut entwichen. Die Brutalität des Mordes erinnert an eine Tat, die 25 Jahre zurück liegt. Detective Barbara Atkins wird zur Unterstützung von Sheriff Jensen Tucker hinzugezogen, der den ursprünglichen Fall untersucht hatte. Die Einwohner von Deadhart glauben jedoch zu wissen, wer der Schuldige ist: ein Mitglied der nahe gelegenen Vampirkolonie, die in einer alten Bergbausiedlung tief in den Bergen lebt. Barbara gerät unter Druck, die gesamte Kolonie gezielt töten zu lassen. Doch die Beweise sind nicht stichhaltig, und die Menschen lügen. Dann verschwindet ein weiterer Teenager. Barbara und Tucker bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Wahrheit herauszufinden: Jagen sie einen kaltblütigen Mörder – oder ein blutdürstiges Monster?

  • Willkommen in Deadhart, Alaska. Einwohner: 673. Lebende.
  • Der neue rasante Thriller der SPIEGEL-Bestsellerautorin - atmosphärisch, raffiniert, intelligent.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

Vampire mal anders

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In einer Kleinstadt in Alaska wird ein Junge tot aufgefunden. Die Brutalität des Mordes erinnert an eine Tat, die 25 Jahre zurück liegt. Detective Barbara Atkins wird Unterstützung des örtlichen Sheriffs ...

In einer Kleinstadt in Alaska wird ein Junge tot aufgefunden. Die Brutalität des Mordes erinnert an eine Tat, die 25 Jahre zurück liegt. Detective Barbara Atkins wird Unterstützung des örtlichen Sheriffs hinzugezogen. Die Einwohner von Deadhart begegnen Barbara jedoch mit Misstrauen, denn sie glauben zu wissen, der der Schuldige ist: ein Mitglied der nahe gelegenen Vampirkolonie, die in einer alten Bergbausiedlung tief in den Bergen lebt. Barbara gerät unter Druck, die gesamte Kolonie gezielt töten zu lassen. Doch die Beweise sind nicht stichhaltig und die Menschen lügen. Als der Sheriff durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt wird, benennt Barbara Jensen Tucker zum Deputy. Tucker hat bereits den Fall vor 25 Jahren untersucht und schon damals war die Beweislage nicht eindeutig, dass der beschuldigte Vampir der Täter war. Was dem Sheriff nicht gerade Sympathien entgegenbrachte und er seitdem alleine abgeschieden im Wald lebt. Ihm und Barbara bleibt jetzt nicht mehr viel Zeit, um die Wahrheit herauszufinden: Jagen sie einen kaltblütigen Mörder – oder ein blutdürstiges Monster?

Zitat: „Vor ihnen, im Licht der Scheinwerfer, tauchte jetzt ein handgefertigtes Ortsschild auf: Deadhart, Einwohner: 673. Darunter hatte ein Scherzbold gekritzelt: LEBEND.“
C. J. Tudor führt uns mit ihrem Thriller „Die Kolonie“ mitten in eine eiskalte Kleinstadt in Alaska. Und damit ist nicht nur das Wetter gemeint, denn ein Schneesturm zieht auf. Auch die Stimmung in der Stadt ist kalt und düster. Die Einwohner sind sich einig, die nahe gelegene Siedlung der Vampire hat wieder einen der ihren getötet. Und nun wollen sie Blut sehen und die Untoten ausrotten.
Das Buch spielt in einer Welt, in der Vampire real sind. Es gibt sogar ein Vampirschutzgesetz nach dem Vampire den Schutzstatus einer vom Aussterben bedrohten Art genießen. Gezielte Tötungen sind nur dann erlaubt, wenn sie dem Schutz der Allgemeinheit dienen. Und dafür ist Barbara Atkins vom Institut für forensische Vampirstudien in Deadhart, um die Schuld der Vampire zu beweisen und eine Keulung der Kolonie zu rechtfertigen. Aber für Barbara ist erst einmal jeder unschuldig, so lange seine Schuld nicht erwiesen ist, ob nun Mensch oder Vampir. Im Lauf der Geschichte erfahren wir auch, warum.

„Die Kolonie“ ist mal eine ganz andere Vampirstory. Die Untoten sind keine romantischen Helden und glitzern auch nicht. Sie werden viel mehr als indigene Spezies bezeichnet, denn sie waren lange vor den Menschen in Alaska und wurden dann terrorisiert und verjagt. Aber nun sind sie zurück und wollen sich nicht wieder vertreiben lassen.
Auch wenn es um Vampire geht, wirkt das Ganze auf mich sehr authentisch, denn das Verhalten der Stadtbewohner ist typisch für Menschen. Was sie nicht kennen, macht ihnen Angst und gegen das muss man vorgehen. Ob nun Ureinwohner oder Vampire.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich war sofort mittendrin in der Geschichte. Die Spannung wird durchweg aufrecht erhalten und durch Perspektivwechsel in den Kapiteln noch erhöht. Die düstere und beklemmende Atmosphäre der unwirtlichen Natur wird sehr gut beschrieben, man kann die Kälte fast spüren.
Es gibt Überraschungen und Wendungen und wenn man denkt, jetzt haben sie den Täter, taucht wieder ein neuer Ermittlungsansatz auf. Das Ende und die Auflösung haben mich dann tatsächlich überrascht.

Nach „Der Kreidemann“ und „Schneewittchen schläft“ war das mein drittes Buch der Autorin und es hat mir bisher am besten gefallen. Auch wenn ich den Spruch „Englands weiblicher Stephen King“ für ein wenig übertrieben halte.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Vampire und Thriller, passt perfekt!

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Inhalt:

„Willkommen in Deadhart, Alaska. Einwohner: 673. Lebende“

Vampiranthropologin und Detective Barbara Atkins wird zur Aufklärung eines zunächst eindeutigen Mordes an einem Jungen im Örtchen Deadhart ...

Inhalt:

„Willkommen in Deadhart, Alaska. Einwohner: 673. Lebende“

Vampiranthropologin und Detective Barbara Atkins wird zur Aufklärung eines zunächst eindeutigen Mordes an einem Jungen im Örtchen Deadhart entsandt. Es ist eisekalt. Und damit sind nicht nur die Temperaturen gemeint. Denn auch die Herzen und Meinungen sind mehr als eiskalt und hart. Der Ortsname ist so ein bisschen Programm und die patente Barbara hat es nicht gerade leicht und hat es mit Kleinstadtmief und Vampirhass auf der einen und Menschenhass und Rebellion auf der anderen Seite zu tun und bekommt am Ende Hilfe von unerwarteter Seite. Doch reicht das wirklich aus, um die Wahrheit herauszufinden?

Meine Meinung:

Vampire und Thriller, passt perfekt!!!

Ich muss sagen, ich habe bei der Auswahl absolut nicht darauf geachtet, dass es um Vampire geht! Für mich zählte zunächst der gute Ruf der Autorin und mich hat einfach wirklich das Wörtchen Thriller in dem Zusammenhang gereizt. Klar, die Freude war dann ziemlich groß, dass es ein Vampirtriller ist! Ich mag diese Wesen schon in der Fantasy sehr, aber durch einen ganz bestimmten Autor habe ich schon vor etlichen Jahren da auch meine Liebe schon im Thrillerbereicht dafür entdeckt. Und was soll ich sagen, ich wurde auch bei „Die Kolonie“ absolut nicht enttäuscht.

Das Setting irgendwo im tiefsten Alaska, die Zivilisation ist weit weg, es ist schweinekalt, im Kühlraum des Diners liegen auch schon mal Leichen, die wildeste Weihnachtsbeleuchtung Amerikas verwandelt alles gemeinsam mit Helloweendekoration ins Horrorwunderland…da hat man doch gleich die richtige Stimmung, wartet nur auf den ersten Vampir. Dauert auch alles gar nicht lange.

Aber erst mal lernt man Barbara Atkins kennen. Vampiranthroplogin! Wie genial ist das bitte! Wäre mein Traumjob 😉 Und die Figur Barbara hat mein Herz wirklich im Sturm erobert. Ich war supergern an ihrer Seite, habe ihren Sarkasmus geliebt und überhaupt! Tolle Person! Von ihr hätte ich gern mehr gelesen, liebe Frau Tudor, das nur nebenbei!

Der Fall als solches ist klasse erdacht, man friert mit, man leidet mit und sucht selber händeringend nach Lösungen! Wäre doch toll, eine Koexistenz, friedlich, von Mensch und Vampir!

Man sieht schon, hier liegt eine Mischung aus Urban Fantasy mit Thriller vor. Neues Genre? Wär wirklich meins! Ich mag das reale an der Story und die Verknüpfung ganz geschmeidig mit der Fantasy!

Ja natürlich wird es auch was blutig und brutal, das sollte man berücksichtigen. Also nichts weichgespültes. Und man kann auch Parallelen zu dem Umgang im Hier und Jetzt mit der indigenen Bevölkerung egal wo erkennen. Vielleicht war das ja auch sogar von der Autorin ganz bewusst so gemacht, dass man vielleicht mal darüber nachdenkt, was für Folgen das eigene, manchmal echt blöde Verhalten haben kann. Ich weiß es nicht, aber ich habe nachgedacht…

Fazit:

Mir hat dieser Vampirthriller monstermäßig gut gefallen und ich würde gern mehr davon lesen! Empfehlen kann ich dieses Buch schon, man sollte aber beides mögen, Vampire und Thriller mit echtem Realitätsbezug

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Spannende Geschichte

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In "Die Kolonie" von C.J. Tudor geht es um einen Mord an einem Jungen im abgeschieden Alaska. Die 672 Bewohner des Dorfes sind sich sicher dass einer der Vampire die in der Nähe des Dorfes Leben der Mörder ...

In "Die Kolonie" von C.J. Tudor geht es um einen Mord an einem Jungen im abgeschieden Alaska. Die 672 Bewohner des Dorfes sind sich sicher dass einer der Vampire die in der Nähe des Dorfes Leben der Mörder ist. Die Vampiranthropologin Detektive Barbara Atkins soll dies bestätigen damit alle Bewohner der Kolonie getötet werden können, doch dieser fallen sofort Unstimmigkeiten auf.

Die Geschichte ist durch und durch ein klassischer Thriller indem die Vampire als Fantasyelement kaum auffallen, beim Lesen ist es als ob es normal ist dass überall in wenig besiedelten Gebieten Vampire leben würden. Sie sind auch gar nicht Vampirtypisch, sondern eine dem grausamen Menschen ausgelieferte Minderheit, der es nicht besser geht als andere Raubtiere wie der Löwe oder der Hai.

Alles im Buch wirkt sehr realistisch. Ein typischer Detektive um die 50 und unsportlich, ein Dorf dass seine Geheimnisse behalten will und jede Menge Kuriositäten die es nur am Ende der Welt geben kann, wie die Leichen, die im örtlichen Grill neben den Steaks gelagert werden.

Es macht Spaß das Buch zu lesen und die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu entdecken, dazu kommen dann noch viele persönliche Schicksale und ein Ende dass ich so nicht erwartet hätte.
Der Thriller ist definitiv nicht nur für Fantasyfans, sondern für alle die eine spannende Geschichte mögen.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Spannend und originell

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Oh yeah… das war wieder richtig gut.
C.J.Tudor gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautorinnen und hat mich bisher noch nie enttäuscht.
So auch diesmal nicht: ein Vampirthriller der ganz besonderen ...

Oh yeah… das war wieder richtig gut.
C.J.Tudor gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautorinnen und hat mich bisher noch nie enttäuscht.
So auch diesmal nicht: ein Vampirthriller der ganz besonderen Art. Das Setting: düstere Kleinstadt in Alaska im Winter; die Bewohner: kleingeistige frömmelnde Landeier voller Hass und eine Kolonie Vampire, die halbherzig von Gesetzen geschützt, diskriminiert durch Menschen, eines Mordes bezichtigt werden.
Die Ermittlerin: eine sympathische überwuzelte Fünfzigjährige Vampirkennerin, die von den Landeiern nicht gerade freundlich empfangen wird.
Der Plot: spannend bis zum Schluss mit Überraschungsmomenten.
Das einzige, das mich irritiert und genervt hat: das penetrante Misgendern. Da gibt es eine weibliche Reverend und im Text heißt es permanent DER Reverend.
Und dann noch DER Fänger… ebenfalls eine Protagonistin.
Am englischen Originaltext kann es nicht liegen, also muss es an der Übersetzerin Marcus Ingendaay liegen, die irgendwas wohl übersehen haben muss 🤷🏻‍♀️😉

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Hier passt einfach alles!

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Der Thriller handelt von Detective Barbara Atkins, eine der besten Forensikerinnen der Abteilung für Vampiranthropologie, die in die abgelegene alaskische Taiga reist, um den brutalen Mord an einem einheimischen ...

Der Thriller handelt von Detective Barbara Atkins, eine der besten Forensikerinnen der Abteilung für Vampiranthropologie, die in die abgelegene alaskische Taiga reist, um den brutalen Mord an einem einheimischen Jungen zu untersuchen. Er wurde mit durchgeschnittener Kehle und völlig blutleerem Körper gefunden. Die Brutalität, die hier zur Schau gestellt wird, erinnert die 672 (lebenden) Bewohner von Deadhart an eine ähnliche Tragödie, die die Gemeinde vor fast 25 Jahren heimgesucht hat. Sofort verdächtigen alle die Kolonie, eine Gruppe von Vampiren, die in der verlassenen Minensiedlung der Stadt leben. Während Barbara mit der örtlichen Polizei zusammenarbeitet, um die Wahrheit hinter dem Mord aufzudecken, findet sie bald heraus, dass es in der Stadt dunkle Geheimnisse gibt und dass möglicherweise mehr dahinter steckt, als die Menschen hier zugeben möchten.

Barbara Atkins war mir auf Anhieb sympathisch. Sie wirkt bodenständig, selbstbewusst, etwas zynisch, hat einen herrlich trockenen Humor und glaubt weder an Kruzifixe noch an Rosenkränze. Sie denkt und spricht einfach gerade(her)aus, ohne Umschweife und Verschönerungen. Bei ihr weiß man sofort, woran man ist. Solche Menschen wie sie hätte ich gern im richtigen Leben.

"Sie sah atemberaubende Landschaft und unberührte Natur mit Bergen, Wäldern und Schnee. Und hinter jeder Kurve: noch mehr Berge, noch mehr Wälder, noch mehr Schnee. Wer auf so etwas stand, bitte schön." (Zitat Seite 13)

Tudor ist eine Meisterin der Sprache. Sie kombiniert geschickt Spannung mit Sarkasmus und Wortwitz. So muss man einerseits lachen, andererseits gebannt die nächsten Zeilen lesen. Ich war völlig gefangen im Strudel der Ereignisse, war fasziniert vom Setting und den verschiedenen Figuren, habe die Bergluft gerochen und die Bedrohung gespürt, deren Ursprung ich lange nicht ausmachen konnte. Tudor verbringt viel Zeit damit, die Geschichte der Stadt und die Beziehung zwischen den Bewohnern und Mitgliedern der Kolonie zu gestalten, insbesondere die Folgen der Morde, die vor 25 Jahren stattfanden. Dabei vermischt die Autorin Elemente eines Polizeikrimis mit furchteinflößenden Horrorszenen und kreiert so eine Lektüre voller Überraschungen und Geheimnisse, die die Leser bis spät in die Nacht fesselt.

Fazit: Gruselig, atmosphärisch, unterhaltsam. Hier passt einfach alles. Besorgt euch schnellstmöglich das Buch und fangt an zu schmökern! Von vorne bis hinten ein cooles Ding. Beachtet aber unbedingt den Tipp von Atkins Boss: "Und packen Sie ausreichend Knoblauch ein, Sie werden ihn brauchen." (Zitat Seite 14)

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