Cover-Bild Münchhausenwut
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: edition oberkassel
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 250
  • Ersterscheinung: 20.02.2020
  • ISBN: 9783958132078
Deborah Emrath

Münchhausenwut

Ralf Ebelski, Gynäkologe und Hauptdarsteller im Musical „Münchhausen“, wird erwürgt am Münchhausenbrunnen im beschaulichen Bodenwerder aufgefunden. Auch ein Täter ist schnell gefunden. Doch als die Fassade des schauspielernden Frauenarztes bröckelt, steigt die Zahl der Verdächtigen rasant an.

Fast jeder verfolgt bei dieser Mörderjagd eigene Pläne. So auch Emma Stanford, die Kriminalhauptkommissarin mit dem trockenen Humor, die mit der Aufklärung des Falles beauftragt wird. Leider kann sie dieser Pflicht wegen ihrer neuen Freundin Barbara und ihres nicht mehr so ganz Ex-Mannes Andreas nur wenig nachkommen. Denn die beiden haben eigene Vorstellungen von den Motiven und dem Tathergang. Emma muss schnell sein, denn der Täter ist immer noch auf freiem Fuß.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2020

Wer kennt ihn nicht.....den Lügenbaron

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MEINE MEINUNG
Emma war gerade auf dem Weg ihre kleine Tochter Anna in die Kita zu bringen. Da bekommt sie einen Anruf, das in Bodenwerder am Münchhausenbrunnen eine Leiche liest und sie soll dorthin kommen. ...

MEINE MEINUNG
Emma war gerade auf dem Weg ihre kleine Tochter Anna in die Kita zu bringen. Da bekommt sie einen Anruf, das in Bodenwerder am Münchhausenbrunnen eine Leiche liest und sie soll dorthin kommen.
Der Frauenarzt und Hauptdarsteller des Münchhausen Musicals Ralf Ebelski ist ermordet worden.

Als sie dort ankommt, trifft sie ausgerechnet auf ihren Exmann Andreas. Hoffentlich ist die Begegnung nur von kurzer Dauer und sie muss den Fall nicht mit ihm gemeinsam lösen.

Die Autorin hat hier einen sehr flotten Schreibstil, der das lesen sehr angenehm macht. Der ständig aufkeimende Sarkasmus von Emma lockert das ganze immer wieder auf.
Die gesamte Situation wirkt hier doch sehr angespannt, weil es doch eine große Feindschaft hier gibt. Es wird immer mehr aufgedeckt, was und dann doch aufzeigt, das der Tode nicht ganz so unschuldig ist, wie man zu Beginn noch meint.

Das macht das ganze dann auch so spannend und so aufregend, weil man nicht weiß, was hier noch alles aufgedeckt wird. Genau so hält man die Spannung aufrecht. Man füttert den Leser an und verschleiert dann doch wieder alles.

Das ist hier der Autorin wirklich super gelungen und ist mir aus diesem Grund auch die vollen 5 Sterne wert. Man liest hier voller Spannung, die Aufregung überträgt sich aufs lesen und man fiebert voll mit.
Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es mit Emma weitergeht und wenn man dann hoffentlich erfährt, wie das mit Andreas weitergeht.

Bluesky_13
Rosi

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Veröffentlicht am 29.04.2020

Spannender Krimi

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„...“Sind Sie nicht etwas zu jung für die Kriminalpolizei?“ „Ich kann auch gerne in eine paar Jahren wiederkommen, wenn ich ihnen noch zu jung bin“, sagte Emma leichthin...“

Ralf Ebelski hat ein wenig ...

„...“Sind Sie nicht etwas zu jung für die Kriminalpolizei?“ „Ich kann auch gerne in eine paar Jahren wiederkommen, wenn ich ihnen noch zu jung bin“, sagte Emma leichthin...“

Ralf Ebelski hat ein wenig gefeiert. Nun ist er auf den Weg nach Hause. Dort wird er nie ankommen. Kriminalhauptkommissarin Emma wird später seine Leiche am Münchhausenbrunnen begutachten.
Die Autorin hat einen spannenden und geschickt konstruierten Krimi geschrieben.
Das Eingangszitat stammt aus dem Gespräch von Emma mit der Witwe des Toten. Es zeigt Emmas trockenen Humor.
Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Er ist abwechslungsreich. So werden die Örtlichkeiten gut beschrieben:

„...Im fahlen Mondlicht erschien der Münchhausenbrunnen düster und kalt. Die Steine waren von die Dunkelheit in der Fußgängerzone zu vertreiben. Raureif überzogen; die Sonne hatte es noch nicht geschafft...“

Die Witwe präsentiert Emma sofort einen Täter. Ralf war Gynäkologe, hatte aber seit Jahren die Hauptrolle im Musical Münchhausen inne. Das sollte sich in diesem Jahr ändern. Die Rolle sollte an einen junge Schauspieler gehen. Doch kurzfristig hat Ralf entschieden, weiter zu machen. Das nahm ihm der andere Übel.
Sehr gut wird dargestellt, wie schnell es geht, jemand über die sozialen Medien ins Abseits zu stellen. Nach Beweisen der Schuld fragt niemand mehr. Es genügen Gerüchte.
Dann aber schürft Emma tiefer. Plötzlich gibt es weitere Verdächtige. Nach und nach aber fallen die auch durchs Raster. Die Autorin versteht es, mich auf ihre Umwege mitzunehmen und in manche Falle tappen zu lassen.
Bei ihrer Arbeit trifft Emma mehrmals auf Andreas, ihren Ex. Die Trennung ging von ihr aus. Den Grund habe ich eigentlich nicht begriffen – und Andreas auch nicht, wenn ich seine Reaktionen richtig deute.

„...Er sah sie mit einem waidwunden Dackelblick an, der Emma jedes Mal ins Mark traf, Er ließ sie regelmäßig wie ein Uhrwerk an ihren Entscheidungen zweifeln...“

Nicht nur Emma ist auf Grund ihrer Scheidung alleinerziehend. Die Probleme, die sich dabei ergeben, werden gekonnt in die Handlung integriert. Gleichzeitig geht es um die Frage: Wie viel Freiraum lässt man einem Kind und wie viele Entscheidungen nimmt man ihm aus der Hand? Die Diskussionen zwischen Barbara und Emma bringen das Thema auf den Punkt.
Und ein weiteres Problem wird kurz angedeutet. Dazu möge ein Zitat genügen:

„...Nur, weil fast niemand im Nachkriegsdeutschland über die Nazizeit sprach, hieß nicht, dass es diese eine ganze Generation traumatisierenden Erlebnisse nicht gab. Man durfte schlicht über die eigenen Erlebnisse nicht sprechen, weil man sich gefälligst zu schämen hatte...“

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Eine taffe Ermittlerin, ein hoher Spannungsbogen und viel Lokalkolorit geben ihm das Gepräge.

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Veröffentlicht am 27.04.2020

Wer einmal lügt... ist tot

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Als großer Krimifan bin ich hier voll auf meine Kosten gekommen. Ein richtig spannender Fall, eigentlich sogar zwei Fälle, die die Ermittler hier lösen müssen.
Ein Arzt wurde ermordet, dieser war der Hauptdarsteller ...

Als großer Krimifan bin ich hier voll auf meine Kosten gekommen. Ein richtig spannender Fall, eigentlich sogar zwei Fälle, die die Ermittler hier lösen müssen.
Ein Arzt wurde ermordet, dieser war der Hauptdarsteller am Theater und hier gibt es zwei Spuren, die verfolgt werden müssen, der Grund für den Mord kann in beiden Lebensbereichen liegen. Wollte Mario Bergstedt endlich den Münchhausen in der Erstbesetzung spielen und hat sich auf diese Weise durchgesetzt oder liegt der Grund eher im beruflichen Bereich, denn auch da gibt es Gründe, zu hassen, vielleicht sogar zu morden.
Emma und Andreas sind ja noch verheiratet, leben getrennt, aber arrangieren sich für ihre 6-jährige Tochter Anna aber gut. Hier hat jeder von ihnen gut zum Fall beizutragen und man wünscht sich, dass dies auch im Privatleben wieder so gut laufen mag.

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Veröffentlicht am 17.04.2020

Münchhausenwut

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Ein Regionalkrimi aus dem beschaulichen Bodenwerder Hier soll das Theaterstück Münchhausen ausgeführt werden. Obwohl ein junger Schauspieler die Hauptrolle übernehmen soll, überredet der Gynäkologe und ...

Ein Regionalkrimi aus dem beschaulichen Bodenwerder Hier soll das Theaterstück Münchhausen ausgeführt werden. Obwohl ein junger Schauspieler die Hauptrolle übernehmen soll, überredet der Gynäkologe und Hobbyschauspieler Ebelski die Regie, dass er wieder die Hauptrolle spielen darf. Den jungen Mario hält er dafür als nicht geeignet. Am nächsten Tag wird Ebelski tot vor dem Münchhausendenkmal aufgefunden. Schnell gerät der junge Schauspieler Mario unter Verdacht, da er Ebelski beleidigende Mails geschickt hat. Die junge Kommissarin Emma Stanfort wird mit den Ermittlungen beauftragt. Doch bei ihrer Recherche kommen einige Unstimmigkeiten ans Licht. So soll eine junge Patienten von Ebelski kurz nach der Geburt ihres Kindes verstorben sein. Auch wurde der Garten des Gynäkologen total verwüstet. Die Mutter von Mario freundet sich mit Emma an und ist von der Unschuld ihres Sohnes überzeugt. Die Autorin beschreibt uns die Menschen dieser Kleinstadt,die gemütlichen Cafes und Geschäfte. Emma hat sich von ihrem Mann Andreas getrennt, der auch mit dem Fall zu tun hat, sie müssen zusammenarbeiten, was Emma sehr schwer fällt. Mario verschwindet und plötzlich kommt ein unabwendbares Ereignis in die ganze Sache. In diesem Krimi wird der Spannungsbogen ständig erhöht, man kann nicht mehr aufhören mit dem Lesen, da ein Ereignis aus das andere trifft und auch die persönliche Situation von Emma zu eskalieren scheint. Der Schluß ist heftig und geht einem derart an die Nieren und man hofft auf eine Fortsetzung, denn das Buch endet mit einem Pageturner. Das Cover mit dem mittelalterlichen Städtchen ist voll auf den Inhalt abgestimmt.

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Spannender Krimi

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Ein Krimi der sehr gut die Spannung bis zum Schluss gehalten hat. Mit tollen Charakteren. Danke das ich mitlesen durfte.

Es wird schnell ein Urteil gefällt von den Menschen. Der ist es oder der?

Erstmal ...

Ein Krimi der sehr gut die Spannung bis zum Schluss gehalten hat. Mit tollen Charakteren. Danke das ich mitlesen durfte.

Es wird schnell ein Urteil gefällt von den Menschen. Der ist es oder der?

Erstmal sollten alle Fakten offen liegen und sich dann eine Meinung bilden.

Nun in den Krimis wird der Leser oft erstmal in die Irre geführt, das ist im TV nicht anders.

DieKriminalhauptkommissarin Emma Stanford beginnt den Mord an den Gynokologen zu ermitteln.

Die Autorin hat einen sehr guten und spannenden Krimi geschrieben. Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. So spannend fand ich es.

Es gbt aber auch sogenannte Nebengeschichten um die anderen Menschen herum. Das hat es nicht langweilig gemacht.

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