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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2020

Reise ins Waldviertel -

Waldviertelfluch
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Waldviertel und Wein - interessante Mischung. Ein Todesfall dazu. Aber Walli Winzer konnte mich gar nicht überzeugen, ich bin mit ihr nicht sehr warm geworden. Schwer getan habe ich mich auch mit den vielen ...

Waldviertel und Wein - interessante Mischung. Ein Todesfall dazu. Aber Walli Winzer konnte mich gar nicht überzeugen, ich bin mit ihr nicht sehr warm geworden. Schwer getan habe ich mich auch mit den vielen Frauen, sie auseinander zu halten. Dies ist ja mein erster Roman und eher mein letzter von dieser Serie um Walli Winzer. Ein Register wäre bei diesem Buch sehr hilfreich gewesen. Der Erzählstil ist flüssig, die Charaktere nicht sehr überzeugend. Dass zum Schluss alle Beweismittel gleich wieder gelöscht wurden, sodass die Täterin entwischen konnte, war mehr als merkwürdig.
Interessant waren aber die wirtschaftlichen Aspekte, die Lobby der Spritzmittelfirmen, die Schwierigkeiten beim Bioanbau.
Das Cover gefällt mir sehr gut - typisch Waldviertel - aber nicht typisch Kamptal!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2020

Familiendrama

Hexenkind
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Sarah wird in ihrem Waldhaus tot aufgefunden. Wer war der Mörder?
Nun ja, ziemlich konstruiert, am Anfang einer neuen Szene wusste man meist , wie sich die Geschichte entwickel wird, das hat die Spannung ...

Sarah wird in ihrem Waldhaus tot aufgefunden. Wer war der Mörder?
Nun ja, ziemlich konstruiert, am Anfang einer neuen Szene wusste man meist , wie sich die Geschichte entwickel wird, das hat die Spannung nicht gerade erhöht! Die Protagonisten wurden sehr einseitg dargestellt, z. B. die Eltern von Sarah werden ohne Empathie beschrieben, nervig zu lesen. Sarah - was für eine Mutter, nimmt der Tochter ihren Schwarm weg! Unmöglich, Egoismus pur! Der Tod geschieht ihr schon zu recht - diese Ansicht hat sich im Lauf der Lektüre immer mehr erhärtet. Aber das weitere Ausradieren der Familie war doch etwas radikal!
Wer ist eigentlich mit Hexenkind gemeint - der behinderte Edi oder die hochintelligente Elisa?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.05.2020

Giftkapsel

Ich habe ihn getötet
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Unmittelbar vor der Hochzeit bricht der Bräutigam Makoto tot zusammen, er wurde mit einer Kapsel vergiftet - wer hat ihm diese giftige Medikament untergeschoben?

Kommissar Kaga ermittelt drei Verdächtige: ...

Unmittelbar vor der Hochzeit bricht der Bräutigam Makoto tot zusammen, er wurde mit einer Kapsel vergiftet - wer hat ihm diese giftige Medikament untergeschoben?

Kommissar Kaga ermittelt drei Verdächtige: Makotos Manager, seine Lektorin sowie den Bruder der Braut. Und jeder von ihnen behauptet: »Ich habe ihn getötet.« ( laut Rückseite des Buches)

Nun ja, "Ich habe ihn getötet" - das hat kein Protagonist gesagt. Jeder wollte, dass der andere schuldig ist, aber wer hats wirklich getan - das erschließt sich eigentlich nicht! Sehr gut beschrieben wie sich die Tage vor und nach der Hochzeit entwickeln, immer wieder aus der Sicht einer dieser drei Protagonisten. Hat mir gut gefallen.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2020

Nur der Titel strahlt!

Tausend strahlende Sonnen
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Tausend strahlende Sonnen - habe ich eigentlich nicht in diesem Buch gefunden - eher Leid und Elend der Frauen , der Gesellschaft in Afghanistan in den 80 und 90 er Jahren.
Mit 15 Jahren werden die Mädchen ...

Tausend strahlende Sonnen - habe ich eigentlich nicht in diesem Buch gefunden - eher Leid und Elend der Frauen , der Gesellschaft in Afghanistan in den 80 und 90 er Jahren.
Mit 15 Jahren werden die Mädchen verheiratet, eine Bildung gibt es nicht mehr. Das passiert auch den beiden Frauen im Roman, erst einmal, Mariam später heiratet der Mann die viel jüngere Laila - schön, wie sich die beiden Frauen zusammenstreiten und ein gutes Team gegen die Macht des Mannes werden. Das Elend der vielen Bürgerkriege ist gut spürbar. Der Schluss war mir doch etwas zu sehr konstruiert.
Gerne und mit viel Interesse habe ich das Buch rasch durchgelesen, der Stil war gut verständlich, die vielen politischen Ereignisse aber habe ich nicht so genau verfolgen können. Da wäre zum Schluss eine Zeittafel günstig gewesen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 12.05.2020

Wienkrimi

Des Träumers Verderben
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Ein guter Krimi, aber in der Mitte waren doch auch Längen drinnen. Wer hat den Träumer ermordet? Diesen Spitznamen erhält das Mordopfer, weil er eine neue Technologie entwickel will, dass man in seinen ...

Ein guter Krimi, aber in der Mitte waren doch auch Längen drinnen. Wer hat den Träumer ermordet? Diesen Spitznamen erhält das Mordopfer, weil er eine neue Technologie entwickel will, dass man in seinen Träumen bestimmte Verhaltensmuster erlernen kann und diese dann im wirklichen Leben anwenden kann.
Ein paar Täter kommen in Betracht, aber das Rätsel löst sich erst zum Schluss.
Nicht sehr logisch war der Angriff in der U-Bahn - warum hat der Täter gewusst, dass Frau Leeb gerade mit dieser U-Bahn fahren wird?
Das Sprechen mit Dialekt hielt sich in Grenzen gehalten und dadurch waren die Dialoge nett zu lesen. Sehr intensiv wurde das Thema Gendergerechtigkeit in der Sprache, in der Gesellschaft behandelt - das war interessant und bei einem Krimi doch sehr überraschend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere