Roman | Liebe und Lebensfreude in der Provence: Die Fortsetzung des Sommer-Bestsellers
Wibke Kuhn (Übersetzer)
Dieser Sommer gehört Agneta!
Agnetas wahres Leben hat endlich begonnen – ihr altes, von nüchternem Pragmatimus geprägtes Dasein in Schweden lässt sie gerne zurück. Im sonnigen Saint Carelle erledigt sie ihre Einkäufe auf dem Markt, hält hier und da einen Plausch – sofern ihr rudimentäres Französisch dies zulässt –, schaut auf einen
expresso
in der Bar vorbei, wo sie von ihrem Schwarm herzlich begrüßt wird, und jeden Abend wäscht sie ihre Seidenunterwäsche von Hand. Kurzum: Sie ist auf dem besten Weg, zur waschechten Französin zu werden.
Doch ungeahnte Stolperfallen tun sich auf, und die sind nicht nur kultureller Natur: Das alte Kloster, in dem Agneta ein neues Zuhause gefunden hat, ist plötzlich bedroht. Und Agneta muss kämpfen … für das Leben und die Liebe!
Ein bisschen Angst hatte ich ja vor der Fortsetzung von "Bonjour Agneta", dem ersten Teil, den ich sehr geliebt habe. Aber die Angst war unbegründet, es geht genauso humorvoll wie berührend weiter.
Das ...
Ein bisschen Angst hatte ich ja vor der Fortsetzung von "Bonjour Agneta", dem ersten Teil, den ich sehr geliebt habe. Aber die Angst war unbegründet, es geht genauso humorvoll wie berührend weiter.
Das Wiedersehen mit Agneta, Einar und den anderen wunderbaren Protagonisten war wunderbar - ein bisschen wie "nach Hause kommen". Es gab wieder einige Stellen zum Lachen, aber diesmal auch viele berührende Szenen, bei denen ich nah am Wasser gebaut hatte.
Nicht alle Seiten sind zum Wohlfühlen, ganz im Gegenteil. Wenn man denkt, man weiß eh wie es jetzt weitergehen wird, wird man eines besseren belehrt und alles kommt ganz anders und das Ende ist super, auch wenn man es sich ein wenig anders gewünscht hätte.
Eine ganz wunderbare Fortsetzung, und ich bin ganz ehrlich: ganz loslassen mag ich Annjeta noch nicht und ich hoffe auf einen dritten Teil.
Die Schwedin Agneta ist neu durchgestartet in Frankreich und lässt es sich gutgehen. Es gibt allerdings so manche Fettnäpfchen, in die man als Nordlicht im sonnigen Frankreich fallen kann und genau diese ...
Die Schwedin Agneta ist neu durchgestartet in Frankreich und lässt es sich gutgehen. Es gibt allerdings so manche Fettnäpfchen, in die man als Nordlicht im sonnigen Frankreich fallen kann und genau diese machen das Buch auch so liebenswert. Außerdem gibt es da auch noch die Amour und ein Kloster, das gerettet werden muss. Für abwechslungsreiche Unterhaltung ist definitiv gesorgt!
Der Autorin gelingt es mit einem sehr anschaulichen Schreibstil, die Szenerie vor einem lebendig werden zu lassen. Ebenso gelingt das mit der Protagonistin Agneta, die sehr vielschichtig angelegt ist.
Besonders gut gefallen haben mir die anschaulichen Beschreibungen von Landschaft, Land und Leuten. Man reist in Gedanken quasi schon mal los und möchte den Ort am liebsten sofort selbst erkunden.
Das Cover verbreitet gute Laune in seiner fröhlich-bunten Gestaltung und hat durch die lebhafte Frauengestalt eine ziemliche Dynamik, obwohl diese nur halb abgebildet ist.
Fazit: Wie auch schon der erste Band liest sich die Fortsetzung leicht und locker. Man hat hier einen Feel Good Roman, der großen Spaß macht. Ein absolutes Muss, wenn man Band 1 schon mochte.
Merci Agneta - Neuanfang auf Französich Bd.2, von Emma Hamberg, erschienen im dtv Verlag am 15. Mai 2025
Taschenbuch 445 Seiten
Klappentext
- siehe Buchbeschreibung
Inhalt
Agneta ist in Saint Carelle ...
Merci Agneta - Neuanfang auf Französich Bd.2, von Emma Hamberg, erschienen im dtv Verlag am 15. Mai 2025
Taschenbuch 445 Seiten
Klappentext
- siehe Buchbeschreibung
Inhalt
Agneta ist in Saint Carelle geblieben, mit Magnus hat sie sich geeinigt. Sie lebt weiterhin mit Einar im Kloster und genießt das Leben und den französischen Käse. Doch auch über dem Kloster schweben dunkle Wolken und Agneta muss kämpfen. Dabei wächst sie über sich hinaus.
Meine Meinung
Nachdem ich den ersten Teil von Agneta, Bonjour Agneta, im letzten Jahr gelesen habe, freute ich mich sehr auf den Folgeband. Das Cover passt wunderschön zum ersten Teil. Der Klappentext spricht von einer Bedrohung und einer Veränderung für Agneta. Was könnte das sen? Und wie wird die neue lebenslustige und sympathische Agneta damit zurecht kommen?
In Saint Carelle ist zunächst alles wie gewohnt, fanzösische Leichtigkeit liegt über dem Dorf und dem Kloster. Einar und seine Demenz haben sich nicht verschlechtert, Bonnibelle und Fabien sind auch noch dort. Agneta versteht immer noch kein französisch, aber das stört sie nicht wirklich. Mit Magnus hat sie sich geeinigt und ihre Eltern beherschen immer noch kein Facetime. Doch dann stehen plötzlich fremde Männer vorm Kloster und Agneta lässt sie herein, das Unheil geht nun seinen Weg. Doch die Freunde von Einar versuchen das Kloster ru retten. Aber Einar hat seinen eigenen Plan und geht still und leise. Nun hat sich die Verbindung zu den Dorfbewohnern gelöst und Agneta muss ihren Weg finden. Der führt sie zunächst zurück in ihr altes Leben, dort findet sie eine neue Verbündete und gegenseitig verhelfen sie sich zum Glück. Für Agneta geht es postwendend zurück nach Saint Carelle, aber auch dort hat sich alles verändert. Nun beginnt noch ein neuer Lebendabschnitt für Agneta und das ist ihre ganz persönliche Freiheit.
Fazit
Emma Hamberg hat mich wieder direkt mitgenommen und ich erlebe eine neue Agneta. Ruhig und mutig, angekommen bei sich. Selbstbewusster als im ersten Teil. Alles, was sie durch Einar gelernt hat oder durch die feine, weiche, seidige Unterwäsche von Bonnibelle gespürt hat, setzt sie um. Agneta steht für alle Frauen, die nicht wissen, wo sie im Leben stehen. Ist es das, was sie verändern möchten, oder bleiben sie in ihrem Trott? Manchmal reicht es vielleicht, einfach etwas mutig zu sein und ein klein wenig egoistisch zu denken. Die Geschichte von Agneta ist humorvoll, hat aber auch viel Tiefe und bringt mich zum Nachdenken. In jedem von uns stecken Engelchen und Teufelchen, hier heißen sie: Realitätsabteilung und Lügenabteilung. Doch wer gewinnt am Ende das Rennen? Lest es, aber bitte erst Band 1, Bonjour Agneta. Für Merci Agneta vergebe ich sehr gerne 5 🐥🐥🐥🐥🐥
Klappentext:
Agnetas wahres Leben hat endlich begonnen, ihr altes lässt sie erstmal zurück. Soll es doch sehen, wo es bleibt! Denn sie weiß genau, wo sie sein möchte: hier in Saint Carelle, mitten in ...
Klappentext:
Agnetas wahres Leben hat endlich begonnen, ihr altes lässt sie erstmal zurück. Soll es doch sehen, wo es bleibt! Denn sie weiß genau, wo sie sein möchte: hier in Saint Carelle, mitten in der traumhaften Provence. Zusammen mit dem exzentrischen Einar, der lebensweisen Bonnibelle und ihrem Schwarm Fabien kann der Sommer genauso weitergehen. Doch die Ruhe trügt und Agneta muss kämpfen, für sich und für ihre Freunde.
„Merci Agneta“ ist der 2. Band der Dilogie Neuanfang auf Französisch von Emma Hamberg.
Die Geschichte schließt sich an den ersten Band „Bonjour Agneta“ an. Agneta hat ihr altes Leben in Schweden hinter sich gelassen und ist mittlerweile in Saint Carelle, in der Provence angekommen.
Agneta kümmert sich um den an Demenz leidenten Einar und versucht sich selbst zu reflektieren, sich selbst wieder zu finden. Als Agneta mit sich selbst im Reinen ist und denkt, so kann es nun weitergehen, wird das Kloster, das ihr Zuhause geworden ist, bedroht. Jetzt heißt es kämpfen, wenn Agneta nicht alles verlieren will.
"Merci Agneta" ist ein Roman über Selbstreflexion und Neuerfindung.
Emma Hamberg erzählt die Geschichte mit viel Gefühl und mit Humor.
Agneta ist mir im ersten Band schon schnell sympathisch gewesen und ich habe sie gerne wieder bei ihrem Abenteuer begleitet.
Agneta durchlebt auch im zweiten Band noch einmal eine große Entwicklung. Am Anfang ist sie eine Frau in den mittleren Jahren die an sich zweifelt. Agneta hatte das Gefühl, ob privat oder beruflich nicht mehr wahrgenommen zu werden.
In der Provence hat sie zu sich selbst gefunden. Ist mit sich und der Welt in Einklang.
Auch Einar wurde mir im ersten Band schon sympathischer, auch wenn er, manchmal etwas exzentrisch rüberkommt. Seine Lebens- und Liebesgeschichte hat mich berührt.
Ganz nebenbei vermittelt die Autorin auch das französische Lebensgefühl. Es wird gemeinsam gekocht, gegessen und getrunken.
Der Schreibstil von Emma Hamberg ist flüssig und gut verständlich. Auch wenn der Roman seine traurigen Stellen hat, sprüht die Geschichte doch vor Lebensfreude.
„Merci Agneta“ ist der ideale Sommerroman und ein guter Begleiter für den Urlaub.
Ich schreibe selten über das Cover, allerdings muss ich hier wirklich hervorheben, dass das Cover so wunderschön in Sommerfarben gestaltet wurde, dass man sich schon richtig auf die Geschichte freut.
Zum ...
Ich schreibe selten über das Cover, allerdings muss ich hier wirklich hervorheben, dass das Cover so wunderschön in Sommerfarben gestaltet wurde, dass man sich schon richtig auf die Geschichte freut.
Zum Inhalt: In der Geschichte geht es um Agneta, sie hat ihre Heimat in Schweden verlassen, um in Frankreich einen Neuanfang zu wagen. Sie lebt dort in einem alten Kloster und kümmert sich dort um Einar, der an Demenz erkrankt ist und zugleich eine Art bester Freund für sie ist. Sie muss nach dem Sommer, aber Frankreich wieder verlassen und nach Schweden zurückkehren, dort gefällt es ihr aber nicht mehr und sie kommt zurück nach Frankreich.
Ich wusste nicht, dass es zu dem Buch schon einen ersten Teil gibt, man kann allerdings ohne Probleme auch alles einzeln lesen. Die Geschichte zeigt uns, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist und Agneta ist eine sehr sympathische Protagonistin. In diesem Sinne vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.