Stefan Pluschkat (Übersetzer), Maike Dörries (Übersetzer), Emilia Dziubak (Illustrator)
Ein Märchen über Freundschaft, Verlust und Verbundenheit
Es wird Frühling. Die Pflanzen erblühen und der Wald erweckt zum Leben. Nur wenn die kleine Spinatfrau kommt, gehen alle lieber schnell in Deckung. Denn diese hasst den Frühling und flucht die Waldbewohner zurück unter die Erde. Eines Tages, in einem unachtsamen Moment, wird die Spinatfrau von einem kleinen Jungen entdeckt. Er steckt sie in seine Jackentasche und nimmt sie mit nach Hause. Die Tiere und Pflanzen können wieder aufatmen. Doch die alte Eiche erzählt, warum die Spinatfrau das erwachte Leben so hasst. Denn vor langer Zeit hat sie eine gute Freundin verloren. Durch den Verlust herrscht in ihrem Herzen ewiger Winter. Bald merken die Waldbewohner, dass ihnen etwas fehlt. Gehört die Spinatfrau nicht doch am Ende zu ihnen?
Als der Wald erwachte: Eine berührende Geschichte über das Dazugehören
Feste Verbundenheit spüren: Bezauberndes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren, das die Themen und Verzeihen lernen und Trauer überwinden liebevoll vermittelt.
Einfühlsam und kindgerecht: Das Kinderbuch über Gefühle erzählt leicht verständlich, wie wichtig Themen wie Freundschaft, Zugehörigkeit und Zusammenhalt in der Familie sind.
Magisch und detailreich: Lichtdurchflutete Illustrationen von Emilia Dziubak entführen in das faszinierende Reich der skandinavischen Feen und Trolle.
Für gemeinsame Lesemomente: Das Bilderbuch über Freundschaft, Trost und Verbundenheit ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen geeignet.
Empfohlen von der ORF KIDS Bestenlisten-Jury.
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…keins dem andern ähnlich, das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.“
Im Herzen der zornigen kleinen Spinatfrau herrscht ewiger Winter. Sobald der Frühling Einzug ...
…keins dem andern ähnlich, das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.“
Im Herzen der zornigen kleinen Spinatfrau herrscht ewiger Winter. Sobald der Frühling Einzug hält, faucht, murrt und schimpft sie mit den Tieren und Pflanzen des Waldes. Sie ist das unfreundlichste Wesen weit und breit, gemein zu allen und jeder fürchtet sich vor ihr. Geschieht ihr ganz recht, als sie eines Tages entführt wird, keiner wird sie vermissen oder gar ihr Schicksal betrauern… oder vielleicht doch!?
Das großformatige Bilderbuch „Als der Wald erwachte“ erzählt uns eine bewegende Geschichte über Verlust und Trauer, aber auch über Hoffnung, Liebe und Freundschaft. Wunderschöne, detailverliebte Illustrationen, auf glänzenden Seiten, lassen uns in dieses Märchen eintauchen und die Magie des Waldes erleben: denn jedes Jahr beginnt der Wandel aufs Neue und die Natur erwacht.
„Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es
kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein,
uns immer wieder fehlen.“( Rainer Maria Rilke)
«Als der Wald erwachte» ist ein märchenhaftes Bilderbuch, indem eine alte Eiche von einem denkwürdigen Frühlingsbeginn erzählt, der sich einst im Spinat - so nennen die Waldbewohner ihr Zuhause - zugetragen ...
«Als der Wald erwachte» ist ein märchenhaftes Bilderbuch, indem eine alte Eiche von einem denkwürdigen Frühlingsbeginn erzählt, der sich einst im Spinat - so nennen die Waldbewohner ihr Zuhause - zugetragen hat. Die verbitterte kleine Spinatfrau versprüht im Wald gerade wieder ihre schlechte Laune, als unerwartet menschlicher Besuch auftaucht. Milo begleitet gelangweilt seine Mutter, die begeistert die ersten Frühlingsboten bestaunt. Als Milo jedoch die Spinatfrau entdeckt, steckt er sie heimlich ein.
Ich habe mich direkt in diesen mystisch Stil verliebt, der an verwunschene Reihe voller Feen und Trolle erinnert. Die ganzseitigen Illustrationen sind einfach magisch. Emilia Dziubak erzeugt durch Licht und Dunkelheit gekonnt eine waldige Atmosphäre, die wunderbar zu den Themen des Buches passt. Durch die bildhafte Erzählweise von Emma Karinsdotter harmonieren Bild und Text hervorragend miteinander. Die Buchgestaltung unterstützt das, denn während man auf einer Seite liest, kann man auf der andern Seite die passende Illustration bestaunen. Wie liebevoll Vergebung vermittelt wird, hat sehr mein Herz berührt. Hinter unzufriedenem Verhalten können Geschichten stecken, die von Einsamkeit, Trauer und Verlust erzählen, der wir mit Liebe begegnen können. Die letzten Seiten beendete ich mit einem Lächeln auf den Lippen. Die Botschaft über Freundschaft, Trost und Zusammenhalt wird so einfühlsam von der alten Eiche erzählt, dass die Geschichte ihre Magie nicht verliert und im Gedächtnis bleibt.
Für Kinder ab 4 Jahren geeignet und auch für Erwachsene ein großes Vergnügen, weil es ein Bilderbuch ist, das auf mehreren Ebenen begeistert. Man kann es einfach lesen und sich in die verwunschene Welt träumen. Man kann auch über die Themen sprechen und die Botschaften dahinter verstehen. Es ist ein großartiges Buch zum Vorlesen und sehr empfehlenswert.
Der kalte, lange Winter ist endlich vorbei und der Wald, von seinen Bewohnern auch Spinat genannt, erwacht zum neuen Leben. Alle freuen sich sehr auf den Frühling – alle, bis auf eine. Die garstige kleine ...
Der kalte, lange Winter ist endlich vorbei und der Wald, von seinen Bewohnern auch Spinat genannt, erwacht zum neuen Leben. Alle freuen sich sehr auf den Frühling – alle, bis auf eine. Die garstige kleine Spinatfrau verabscheut den Frühling. Und den Sommer und Herbst ebenso. In ihrem Herzen herrscht nur eine Jahreszeit: Der ewige Winter. Zornig, fluchend und unfreundlich stapft sie durch den Wald und verschreckt alle mit ihrer Boshaftigkeit. Bis zu dem Tag, als ein kleiner Menschenjunge mit seiner Mutter im Wald auftaucht, der genauso schlecht gelaunt und wütend ist wie die Spinatfrau und keinen Blick für all das Schöne um sich herum hat. Doch dann entdeckt er doch etwas Interessantes - und zwar niemand anderes als die Spinatfrau. Kurzerhand steckt er sie heimlich in seine Jackentasche und nimmt sie mit nach Hause. Von den Waldbewohnern trauert ihr zunächst keiner nach, im Gegenteil, vielmehr sind alle froh, die Spinatfrau los zu sein. Warum diese aber alles so sehr hasst, wissen sie nicht. Daraufhin beginnt die alte Eiche die Geschichte der Spinatfrau zu erzählen. Vor langer Zeit hat sie eine gute Freundin verloren und den Verlust bis heute nicht überwunden. Da merken die Waldbewohner, dass ihnen die Spinatfrau fehlt und sie zu ihnen dazugehört. Ob sie sie wohl retten können?
Die Bilderbücher des Erfolgsteams Martin Widmark und Emilia Dziubak sind immer ein Garant für besonderen Bilderbuchgenuss und aus meinem Regal längst nicht mehr wegzudenken. Auf das neue gemeinsame Werk der beiden, welches sie zusammen mit Emma Karinsdotter herausgebracht haben, habe ich mich dementsprechend sehr gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon allein das Cover verzaubert auf den ersten Blick und die Geschichte dahinter steht dem in nichts nach.
In leicht verständlicher, aber dennoch sehr poetischer Sprache entführt uns das schwedische Autorinnen-Duo Martin Widmark und Emma Karinsdotter in einen magischen Wald, in dem es sprechende Bäume und Tiere gibt und außergewöhnliche Wesen wie die Spinatfrau ihr Unwesen treiben. Die Geschichte wird aus der Sicht der alten weisen Eiche geschildert, die uns Leserinnen gleich zu Beginn dazu einlädt, ihr zuzuhören. Einfühlsam und kindgerecht erzählt sie von Verlust, Trauer, Verbitterung und Einsamkeit, aber auch von Freundschaft, Gemeinschaft, Hoffnung und der Schönheit der Natur. Davon, dass hinter jedem Verhalten eine Geschichte steckt und man mit seinem Schmerz nicht alleine ist. Die Erzählung zeigt uns, wie wichtig es ist, anderen mit Liebe, Mitgefühl und Verständnis zu begegnen und macht Mut, nach vorne zu schauen. Denn nach schweren Zeiten kommen auch wieder bessere, so wie auf jeden dunklen Winter der Frühling folgt. So eine tolle und wertvolle Botschaft, die auch schon kleine Kinder verstehen. Die relativ langen Textpassagen könnten allerdings etwas zu herausfordernd für das empfohlene Lesealter sein. Ich persönlich würde das Buch daher eher ab 5 Jahren empfehlen.
Ein absoluter Traum sind auch wieder die farbigen Illustrationen von Emilia Dziubak, die auf jeder Doppelseite stets eine ganze Seite einnehmen und das Erzählte eindrucksvoll in Szene setzen. Gekonnt spielt die polnische Künstlerin mit Licht und Schatten und schafft dadurch eine ganz besondere, mystisch-waldige Wohlfühlatmosphäre. Liebevolle Details laden zum Staunen, Verweilen und Schmunzeln ein und ziehen Jung und Alt gleichermaßen in den Bann.
Fazit: „Als der Wald erwachte“ ist eine warmherzige, berührende und märchenhafte Geschichte, die Trost und Freude schenkt und dazu ermutigt, mit offenem Herzen durchs Leben zu gehen. Ein wundervolles Bilderbuch ab 5 Jahren, das durch seine liebevolle Erzählweise und traumschönen Illustrationen besticht. Ich kann dieses Schätzchen nur empfehlen, mich hat es vom ersten Moment an verzaubert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
Was Spinat mit dem Wald zu tun hat, wirst du bald erfahren.
Vor allem wirst du aber die Bewohner des Waldes kennenlernen und sie werden dir eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von vor 1000 Morgen ...
Was Spinat mit dem Wald zu tun hat, wirst du bald erfahren.
Vor allem wirst du aber die Bewohner des Waldes kennenlernen und sie werden dir eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von vor 1000 Morgen und noch mehr.
Aus einer Zeit, als der Wald vor einer großen Herausforderung stand.
Was für mich herausstach, sind die Bilder. Ich kann nicht wirklich in Worte fassen, wieso weshalb warum, aber ich finde sie einfach toll. 😊
Auch die Geschichte hat ihren Reiz. Um nicht zu viel zu verraten nur zwei Worte, Freundschaft und Trost.
Vielleicht findest auch du hier etwas, dass dich begeistert. :)
Als der Wald erwachte ist das süßeste und liebste kleine Märchen, das ich dieses Jahr gelesen habe. Es ist einfach zauberhaft und ganz grün in allen Farben des erwachenden Waldes. Es schimmert der sanfte ...
Als der Wald erwachte ist das süßeste und liebste kleine Märchen, das ich dieses Jahr gelesen habe. Es ist einfach zauberhaft und ganz grün in allen Farben des erwachenden Waldes. Es schimmert der sanfte Frühling gerade umher im Spinatwäldle. Zauber liegt schon etwas in der Luft, aber der Winter streckt noch nicht so ganz die Flügel lahm. Der milde Winter liegt bald sehr fern, das kann man schon sehen, wenn man in den großen Bildern verweilt und umherschaut. Mitten im knospenden Erwachen gibt es jedoch ein winzeliges Gegrummel und Umhergeübele zu hören. Das ist die Spinatfrau. Die Spinatfrau hält Ausschau darüber, wie sie den schönen Frühling vertreiben könnte. Aber, das ist nicht ganz so einfach. Dachs und Co. sind natürlich schon erwacht aus der Winternacht. Es blüht schon alles ganz schön, aber die Spinatfrau will mit ihrer Frühlingshetzerei ganz und gar nicht aufhören. Alle Waldbewohner sind sehr entsetzt. Erst waren wir beim Lesen ein wenig grüblerisch, was denn die kleine Spinatfrau bloß will. Sie erschien uns wirklich garstig. Dann passierte etwas besonderes. Ein Junge geht Zaubersprüche murmelnd mit seiner Mutter durch den Wald und ist ebenfalls ziemlich übellaunig. Da trifft sich, wer sich trifft. Die Spinatfrau ist plötzlich der Mittelpunkt des Geschehens, denn der Junge nimmt sie einfach gefangen. Was dann folgt ist wirklich knuddelig und rührseelig zugleich. Die Geschichte von Emma Karinsdotter und Martin Widmark ist ganz schön und stimmig mit den Kleinen zu lesen. Wir haben uns alle sehr gefreut, Teil des Waldes zu sein und haben alles im Buch immer wieder beschaut und etwas über die Themen von Heimat, Freundschaft, Zusammenhalt und Verlust gesprochen. Das Buch hat viel Spaß gemacht und unsere Herzen berührt. Für Kinder ab 4 Jahren ist die Verlagsangabe. Ich finde, es ist aber auch in jedem Alter sehr lesenswert und streichelt die Seele.
Die wundervollen Illustrationen dieses herrlichen Flecken Waldes konnten wir uns lange anschauen und quasi darin verweilen, so schön und warm sind sie. Überall gibt es ein bisschen was zu entdecken. Das große Format des Bilderbuches ist einfach toll und liegt gut in den Händen. Es sind so liebe Botschaften auf den 32 Seiten zu entdecken, dass wir fast die Zeit darüber vergessen haben. Ganz wundervoll und sehr empfehlenswert. 5 große Sterne für dieses liebe Buch.