Cover-Bild Die Tränenkönigin
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bookapi Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 340
  • Ersterscheinung: 25.09.2020
  • ISBN: 9783982148328
Jay Lahinch

Die Tränenkönigin

Manchmal ist der Tod nicht nur das Ende eines geliebten Herzens, sondern besiegelt zugleich dein Schicksal. Das muss Nava schmerzlich erkennen, als ihr Zwillingsbruder nach dem Tod ihrer Eltern verstummt. Eine Flucht aus Marenna scheint ihr einziger Ausweg und nur der fremde Jayden ist bereit, sie auf dieser Reise ins Ungewisse zu begleiten. Erst ein unglaubliches Angebot der Tränenkönigin gibt ihrem Weg eine Richtung. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Tränen, die nicht nur das Schicksal ihres Bruders, sondern das einer ganzen Welt für immer verändern könnten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2020

Wunderbares Buch

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Inhalt:

„Und auch wenn ich der Trauer nachgeben möchte, ist es die Seele meines Bruders, die ich retten muss.“

Manchmal ist der Tod nicht nur das Ende eines geliebten Herzens, sondern besiegelt zugleich ...

Inhalt:

„Und auch wenn ich der Trauer nachgeben möchte, ist es die Seele meines Bruders, die ich retten muss.“

Manchmal ist der Tod nicht nur das Ende eines geliebten Herzens, sondern besiegelt zugleich dein Schicksal. Das muss Nava schmerzlich erkennen, als ihr Zwillingsbruder nach dem Tod ihrer Eltern verstummt. Eine Flucht aus Marenna scheint ihr einziger Ausweg und nur der fremde Jayden ist bereit, sie auf dieser Reise ins Ungewisse zu begleiten. Erst ein unglaubliches Angebot der Tränenkönigin gibt ihrem Weg eine Richtung. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Tränen, die nicht nur das Schicksal ihres Bruders, sondern das einer ganzen Welt für immer verändern könnten.

„Ich liebe den Regen, denn er macht deine Tränen unsichtbar.“

Meinung:

Was wir zu Grabe tragen, ist nur unser Erdenkleid, was wir lieben, bleibt für die Ewigkeit.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, ich habe mich sofort verliebt. Die Farben sind recht düster spielen aber gut zusammen und die Frau auf dem Cover ist auch toll gestaltet. Dies soll die Tränenkönigin darstellen, darum auch das Meer im Hintergrund und auch das Licht hat eine besondere Bedeutung in dem Buch. Ich finde das Cover wirklich toll gestaltet und auch passend zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr verträumt, man kommt schnell voran in dem Buch. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Nava geschrieben, ihre Gefühle sind ausdrucksstark beschrieben worden und auch die Welt an sich konnte ich mir gut vorstellen, auch wenn das Buch nur 240 Seiten hat.

Zu Beginn lernt man Nava kennen, die mit ihrem Bruder bei Fremden wohnt, denn ihre Eltern sind verstorben und beide noch nicht volljährig. Nava soll den Sohn ihrer Gastgeberin heiraten, doch sie kann ihn absolut nicht leiden. Als sie eines Tages Jayden trifft, ergibt sich ein riskanter Ausweg.

Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut und ich kann nicht einmal sagen warum. Bereits der Klappentext hat es mir angetan und als das Paket dann endlich ankam habe ich sofort zu lesen begonnen. Der Einstieg fiel mir sehr einfach, der Schreibstil war wirklich flüssig zu lesen und auch die Protagonisten mochte ich von Beginn an. Nava merkt man gleich an, dass sie viele innere Verletzungen hat, psychischer Natur und der einzige, der ihr helfen könnte, ist nicht mehr er selbst. Ihr Bruder, Nate, hat seit dem Unfall ihrer Eltern nicht mehr gesprochen und tut einfach nichts. Nava tat mir sofort sehr leid, da sie eine große Bürde zu tragen hat. Sie möchte einfach nur ein schönes Leben für sie und ihren Bruder.

Zuerst einmal zur Welt an sich. Nava lebt in der einzigen Stadt auf einer verwunschenen Insel, andere Leute kommen nie auf die Insel, also hat sich ein eigenes kleines System in dieser Stadt gebildet. Niemand geht in die Wüste, die sich neben der Stadt erstreckt und niemand weiß, was nach der Wüste kommt. Eine sehr interessant Welt, die eine gute Erklärung hat, warum es nur diese eine Stadt gibt und sonst nichts, das fand ich wirklich gut. Auch die gesellschaftlichen Schichten in der Stadt sind einmal anders. Es gib Edelhäuser, die viel Geld haben und dann eben die normalen Bürger. Die Häuser werden aber nur an die Männer in der Familie weiter gegeben, alles ziemlich mittelalterlich, aber trotzdem ein toller Aufbau und guter Ausgangspunkt für die Geschichte.

Nava ist in der Stadt stehlen, als sie Jayden trifft. Dieser bietet ihr einen Ausweg aus der Stadt und Nava ergreift diese Chance, da beginnt dann die eigentliche Geschichte und auch die Tränenkönigin wird eingebunden. Jayden mochte ich sofort, denn er vertritt nicht die Anstalten, die jeder in der Stadt für wahr hält, sondern hört sich zuerst alle Sichtweisen an, bevor er ein Urteil fällt. Außerdem ist er sehr sanftmütig und hilfsbereit, man merkt sofort, dass er Nava gut tun wird, da er eine beruhigende Art an sich hat.

Zusammen machen sich die beiden mit Nate im Gepäck auf die Reise durch die Wüste, denn Jayden vermutet, dass sich dahinter noch mehr befindet. Auf ihrem Weg lernen sie sich immer besser kennen und kommen sich auch näher, sodass sich bald eine tolle Freundschaft entwickelt. Es wird hier auch nichts überstürzt, was ich wirklich toll finde, alles passiert in einem angemessenen Tempo. Auf ihrer Reise lernen wir auch noch andere fantastische Wesen kennen und sobald die Tränenkönigin ins Spiel kommt wird alles noch magischer. Sie bietet Nava einen Weg um ihren Bruder zu retten. Von der Tränenkönigin erfährt man nebenbei noch andere Geschichten, was interessant zu lesen war und sich gut ins aktuelle Geschehen eingebunden hat, da alle Geschichten irgendwie mit jetzt zu tun haben.

Gegen Ende wird das Buch immer magischer, es gab zwar schon einige übernatürliche Dinge in der Wüste, aber nach ihrem Besuch bei der Tränenkönigin geht es absolut magisch weiter. Ich fand den ersten Teil ohne die viele Magie auch super, es war sehr verträumt geschrieben. Spannend wird es dann vor allem gegen Ende, es passiert nicht so unglaublich viel, aber dennoch baut sich ein kleiner Spannungsbogen auf, der den Leser bei Laune hält. Für mich gab es gegen Ende aber ein paar kleine Unstimmigkeiten im Verhalten von Nava. Oftmals wirkte sie sehr gefühllos, wo sie am Anfang noch sehr gefühlvoll war, das hat nicht mehr ganz zusammen gepasst. Doch auch trotz dieser nicht ganz passenden Reaktionen war das Ende für mich super, die Autorin hat keinen Cliffhanger eingebaut, aber es besteht trotzdem die Möglichkeit für einen zweiten Band. Ich finde aber es passt so, wie es ist.

Was ich noch erwähnen möchte, ist der Anfang eines jeden Kapitels. Man liest nur aus Sicht von Nava, doch am Beginn von jedem Kapitel steht ein kleiner Gedanke von Nate, dies sind oft philosophische Zeilen, aber auch welche, die zum aktuellen Geschehen passen. Eine wirklich tolle Aufmachung.

Fazit:

Meine Erwartungen an das Buch wurden zu 100% erfüllt, ich flog nur so durch die Seiten und habe Nava und Jayden auf ihrer Reise begleitet. Die Tränenkönigin hat hier eine sehr interessante Rolle eingenommen und auch die anderen fantastischen Elemente sind anders als in vielen Fantasybüchern. Mich konnte „Die Tränenkönigin“ überzeugen und ich vergebe dafür 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Ein toller Auftakt!

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Die Zwillinge Nava und Nate leben in Marenna, einer Stadt in der Frauen wenig zu sagen haben. Die jungen Frauen sollen mit Beginn ihrer Volljährigkeit zwangsverheiratet werden. So sieht Nava einer Zwangsehe ...

Die Zwillinge Nava und Nate leben in Marenna, einer Stadt in der Frauen wenig zu sagen haben. Die jungen Frauen sollen mit Beginn ihrer Volljährigkeit zwangsverheiratet werden. So sieht Nava einer Zwangsehe mit Tyler, dem Sohn der gemeinen Patricia, bei denen die beiden Geschwister seit dem dem Tod ihrer Eltern leben, entgegen.

Doch ein weiteres Problem ist Nate, denn seit dem Tod ihrer Eltern ist er in sich gekehrt und hat aufgehört zu reden. Gemeinsam mit Jayden begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Flucht.


Nava hat mir von Beginn an richtig gut gefallen. Sie ist mutig und trotzt allen Widrigkeiten. Sie kämpft für ihre Familie, vor allem für ihren Burder, und ihre eigene Freiheit. An manchen stellen wirkte sie jedoch auch etwas zickig, was ich nicht als sonderlich schlimm empfand, denn schließlich ist sie selbst noch sehr jung, fast ein Teenager, und genau dieses "unperfekte" macht sie für mich menschlich und sympathisch.


Jayden konnte ich anfangs sehr schlecht einschätzen. Er war geheimnisvoll und alles wirkte einfach zu schön. Er wirkte zu "perfekt". Doch natürlich birgt auch er seine Geheimnisse und mit der Zeit wuchs er mir schließlich auch ans Herz. Was mich etwas störte war seine "schmachtende" Art gegenüber Nava. Manchmal war es einfach "too much".


Der Plot hat mir an sich sehr gut Gefallen. Die Idee mit den Tränenmeeren und der Tränenkönigin bildet eine sehr gute und spannende Grundlage für einen Fantasyroman. Was jedoch etwas traurig war, ist dass vieles nur angeschnitten wird und nicht tiefer darauf eingegangen wird. Besonders in Fantasyromanen ist es wichtig die Welt so genau wie Möglich für den Leser zu beschreiben. Der Leser kann schließlich nicht in den Kopf des Autoren schauen. Sowohl beim Plot, als auch beim Worldbuilding hätte ich mir an einigen stellen mehr Tiefgang gewünscht.


Der Schreibstil ist sehr leicht und angenehm, weswegen das Buch sehr schnell durchgelesen war. Ein tolles Buch um einfach mal abzuschalten und die Worte zu genießen.


Last but not least: Scrollt einfach nochmal hoch und schaut euch das Cover an! Es ist einfach nur ein Traum!

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Veröffentlicht am 01.11.2020

Wundervolle, sehr interessante Buchidee, spannendes Setting mit ein wenig Luft nach oben.

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Schmerz, Leid, Traurigkeit - wenn uns jemand Geliebtes verlässt, fließen oftmals viele viele Tränen. Doch wenn die Trauer überhand nimmt, kann unsere Seele manchmal nicht mehr damit umgehen.

Nach dem ...

Schmerz, Leid, Traurigkeit - wenn uns jemand Geliebtes verlässt, fließen oftmals viele viele Tränen. Doch wenn die Trauer überhand nimmt, kann unsere Seele manchmal nicht mehr damit umgehen.

Nach dem Tod ihrer Eltern stürzen die Zwillinge Nava und Nate in ein tiefes Loch. Sie verlieren ihre Familie, ihr Zuhause, ihr Ansehen, ihr Hab und Gut, einfach alles. Für Nava beginnt eine sehr schwere Zeit, denn ihr Bruder gleicht seitdem einem Geist. Er spricht nicht, bewegt sich kaum, sitzt Tag für Tag nur völlig teilnahmslos da und starrt die Wand an. Und wäre das nicht alles schlimm genug, soll Nava mit Tyler verheiratet werden - einem jungen Mann, den sie absolut nicht leiden mag. Sie beschließt aus ihrer Heimatstadt Marenna zu fliehen und damit sich und ihren Bruder zu retten. Überraschend erhält sie dabei von dem ihr unbekannten Jayden Hilfe, der jedoch seinerseits nicht ganz ehrlich zu Nava ist.
Ein gefährlicher Weg steht den Dreien bevor, der sie bis an das Meer der Tränen führt.

Das Cover, von Marie Grasshoff entworfen, ist ein Traum. Es vereint das zentrale Thema des Buches - Traurigkeit und Gefühl - mit Magie. Elegant und anmutig, lädt es zum Entdecken ein und gibt den Weg für die eigene Fantasie frei.
Nachdem, für mein Gefühl, die Geschichte etwas verwirrend gestartet ist, wurde ich im weiteren Verlauf wirklich positiv überrascht. Der Text hat sich angenehm und zügig lesen lassen und die Handlung hat sich nach und nach aufgebaut. Ich durfte eine Stadt kennenlernen, in der Unterdrückung, Machtspiele und Prestige an der Tagesordnung stehen ,aber auch eine Welt voller Magie außerhalb der Stadtmauern. Größer können Gegensätze fast nicht sein. Auch die Schönheit der Natur, die Nava auf ihrer Flucht immer wieder zu Gesicht bekommt, war eindrucksvoll beschrieben, der Weltenbau an sich eher sparsam. Auch hat es etwas an Spannung gefehlt. So viele eindrucksvolle Hindernisse wurden in den Text mit eingebaut und doch war es für Nava und Jayden ein Leichtes sie zu umgehen.

Von Anfang an habe ich den Mut Navas bewundert. Ihre Stärke weiterzumachen, zu kämpfen, ihren Bruder und sich selbst nicht aufgeben zu wollen, finde ich sehr imponierend. Nava ist ein richtiger Kämpfertyp durch und durch und mir wirklich sehr sympathisch.

Im Gegensatz dazu steht so ein wenig Jayden. Ihn konnte ich nie wirklich einschätzen, sondern meist haben sich mir Fragen wie: Woher kommt er? Was macht er? Warum ist er so nett? Was will er wirklich?, aufgeworfen, die mehr oder weniger im weiteren Verlauf der Handlung auch beantwortet wurden.

Der Auftaktband 'Die Tränenkönigin' ist meiner Meinung sehr sanft geschrieben und doch eine Reise wert. Ich persönlich hätte mir ein klein wenig mehr Tiefe, eine komplexere Handlung und mehr Gefühl gewünscht und bin deshalb sehr gespannt, ob die Spannung in Band zwei 'Die Tränenrebellin' steigt, und Abenteuer mit Magie und einer einzigartigen Welt überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 30.10.2020

Die Tränenkönigin

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Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich mochte die Protagonistin anfangs und fand auch das Setting interessant. Der Schreibstil war flüssig, auch wenn er mir nicht immer von der Wortwahl ...

Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich mochte die Protagonistin anfangs und fand auch das Setting interessant. Der Schreibstil war flüssig, auch wenn er mir nicht immer von der Wortwahl zugesagt hat, aber ich bin trotzdem gut im Buch vorangekommen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Welt und der Schauplatz genauer erklärt wird. Das hat mir im ganzen Buch etwas gefehlt, sodass ich leider nicht gut in die Welt und in die Geschichte gefunden habe.

Die Handlung fand ich trotzdem interessant und spannend, bis das Setting gewechselt hat. Ab dem Punkt hatte ich das Gefühl, dass nicht mehr viel in der Handlung passiert ist. Außerdem konnte ich mit dem neuen Setting leider überhaupt nicht warm werden.

Insgesamt hatte ich zusätzlich das Gefühl, dass die Konflikte und Hindernisse in der Geschichte zu schnell und zu leicht gelöst wurden und die Geschichte detaillierter beschrieben werden könnte.

Die Tränenkönigin hat mir anfangs noch gut gefallen, aber besonders nach dem Ortswechsel konnte es mich leider überhaupt nicht mehr überzeugen. Ich hätte mir insgesamt mehr Handlung, mehr Seiten und eine genauere Beschreibung der Welt gewünscht.

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Veröffentlicht am 25.10.2020

Ein schöner magischer Charme, aber schwerer Einstieg...

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Meinung

Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte reinzukommen, da der Schreibstil etwas anspruchsvoll war. Die Gefühle und Handlungen der Personen, und hier besonders Navas, kamen mir dadurch gestellt ...

Meinung

Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte reinzukommen, da der Schreibstil etwas anspruchsvoll war. Die Gefühle und Handlungen der Personen, und hier besonders Navas, kamen mir dadurch gestellt vor und ich hatte keine wirklich Lust weiterzulesen. Auch Navas Charakter hat dazu beigetragen, dass mich die Geschichte nicht packen konnte, da ich ihr Verhalten als schwach und ihre Ansichten als naiv empfand. Ich konnte mich nicht wirklich mit ihr identifizieren, was vor allem auch an dem Schreibstil lag. Anfangs dachte ich noch, dass es vielleicht nur Nava ist, die diese Redensart hat, aber als Jayden vorgestellt wurde, musste ich schnell feststellen, dass in dieser Geschichte jeder gestellt spricht. Ich habe mir von den Personen mehr versprochen... An sich könnte man sich jetzt fragen, warum ich der Geschichte doch noch drei - liebgemeinte - Sterne gegeben habe. Der Grund ist einfach. Auch wenn der Einstieg wirklich hart war und ich normalerweise nicht weitergelesen hätte, fand ich die weiteren Entwicklungen doch ganz interessant und besonders Navas Wandlung hat mir gefallen. Auch die Magie und die Idee der Tränenmeere haben meine Fantasynerd-Seite angesprochen und ich habe mich auch langsam an den Schreibstil gewöhnt, auch wenn er mir weiterhin nicht wirklich gefallen hat. Nach den ersten fünfzig bis hundert Seiten hat die Geschichte an Spannung und einer interessanten Entwicklung gewonnen. Das Ende gefiel mir dann auch gut und ich mochte den erhöhten Spannungseffekt, der dann gegen Ende noch einmal einsetzte. Auch die Gefühle waren sehr intensiv und schön beschrieben, wobei für mich manchmal auch etwas zu kitschig und zu viel. Letztendlich hatte diese magische Welt aber einen ganz persönlichen Charme und ich konnte zwischen den Zeilen fühlen, wie viel Gefühl die Autorin in diese gelegt hat. Trotzdem beurteile ich das Buch als Ganzes und der Einstieg, der eigentlich darüber entscheidet, ob man ein Buch weiterliest oder weglegt, war überhaupt nicht meins.

Cover

Das Cover beider Bände finde ich wirklich wunderschön und sobald man in die Geschichte eingetaucht ist, kann man auch erkennen, wie perfekt und passend, die Farben, das Leuchten und das Versprechen von Magie, welches die Cover geben, zur Geschichte passen. Die Cover haben überhaupt erst meine Neugier auf die Fantasyreihe geweckt.

Fazit

Ich finde die Idee und die Magie, sowie den Einsatz der Gefühle wirklich gut. Trotzdem hätte - meiner Meinung nach - die Geschichte besser umgesetzt werden können. Besonders der Anfang. Ich konnte mich nur sehr schwer in die Geschichte einlesen und finde es eigentlich sehr traurig, denn ich weiß, dass ich das Buch normalerweise abgebrochen hätte. Der Hauptteil und das Ende waren dagegen aber interessant und magievoll, was mir sehr gefallen hat. Dem Buch kann ich aber leider nur liebgemeinte drei von fünf Sternen geben.

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