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Veröffentlicht am 11.08.2019

Achtung: Suchtgefahr

Chicago Devils - Die Einzige für mich
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Anton, der Eishockey Spieler in glänzender Rüstung! Ich hab das Buch an einen Tag durchgesuchtet!

Inhalt:
Eine Liebe, die nicht sein darf ...
Anton Petrov, der verschlossene (und unheimlich attraktive) ...

Anton, der Eishockey Spieler in glänzender Rüstung! Ich hab das Buch an einen Tag durchgesuchtet!

Inhalt:
Eine Liebe, die nicht sein darf ...
Anton Petrov, der verschlossene (und unheimlich attraktive) Captain der Chicago Devils ist bekannt dafür ... für nichts bekannt zu sein. Strikte Diät, immer genug Schlaf und vor allem Enthaltsamkeit sind die Geheimnisse seines Erfolgs. Sagt man zumindest. Dem Eishockey-Star ist es völlig egal, ob die ganze Welt denkt, dass er sich freiwillig entschieden hat, wie ein Mönch zu leben – solang niemand die Wahrheit erfährt! Denn es gibt eine Frau, der Antons Herz gehört. Eine Frau, die er niemals haben kann. Denn Mia ist die Frau seines Teamkollegen... (© Lyx Digital)

Meine Meinung:
Ich habe das Buch verschlungen. Einmal begonnen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Sonntages beendet.

Die Charaktere
Was mir wohl am besten gefallen hat war die Tatsache, dass Anton voll und ganz Good Guy ist. Er ist der Ritter in glänzender Rüstung, wobei in diesem Fall wohl eher der Eishockeyspieler in glänzender Rüstung besser passt.
Anton weiß, dass er Mia nicht lieben darf, immerhin ist die die Ehefrau von einem seiner Teamkollegen, aber er kann eben nichts gegen seine Gefühle tun.
Und als er Mias Geheimnis herausfindet versucht er alles um ihr zu helfen. Als Freund. Ohne Hintergedanken, auch wenn ihm das manchmal sehr schwer gefallen ist!

Mia hat früh geheiratet. Viel zu früh und nach ihrer derzeitigen Situation war das wohl der Fehler ihres Lebens. Ihr Ehemann Adam ist ein Mistkerl sondergleichen. Zudem ist er kontrollsüchtig und liebt es Affären mit vielen, vielen Frauen zu haben. Kein Wunder, das Mia die Scheidung will.
Mia ist so unglaublich taff, auch wenn sie lange Zeit glaubt, dass sie durch die Ehe mit Adam diese Stärke verloren hat. Mia ist mutig, klug und hält an ihren Zielen und Wünschen fest. Selbst als Anton ihr seine Hilfe anbietet zögert sie, da sie da selbst wieder rauskommen will. Aber manchmal ist es voll okay nach der helfenden Hand zu greifen!

Nicht nur die beiden Protagonisten sondern auch die Nebencharaktere sind lebendig und authentisch ausgearbeitet. Adam glänzt mit seinem ekelhaften Charakter, Alexei mit seinem Humor und auch die andere haben sich mit kleinen oder größeren Gesten meinen Respekt verdient. Außer Adam versteht sich.

Die Handlung
Für mich war das Buch keinen nicht ein einziges Mal langweilig. Egal ob Mia gerade zu Wort kommt oder Anton, es gibt immer etwas zu Erfahren.
„Die Einzige für mich“ erzählt nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Anton und Mia, sondern auch, wie ein Mensch jemand anderes alleine durch Worte verletzen kann. Mia leidet unter Adam, aber Adam ist nicht dumm und würde seiner Frau nie einen blauen Fleck verpassen. Worte tun da viel mehr weh.
Bei diesen Szenen oder denen, wo Mia daran denkt, wie Adam ihr wehgetan hat, blutete mein Herz. Die richtigen Worte zur richtigen Zeit können mehr auslösen als ein Faustschlag.

Es ist eben nicht nur eine Liebesgeschichte sondern die Geschichte einer Frau, die aus der Asche ihrer gescheiterten Ehe steigt und ihren Weg geht. Dabei lässt sich Mia Zeit sich selbst zu finden und ihren Weg gehen zu können!

Die Schreibweise
Locker, leicht und flüssig! Die Seiten rasten dahin, die abwechselnden Sichten zwischen Mia und Anton erzeugten eine so prickelnde Atmosphäre, dass die Seiten nur so dahin rasten.
Ich liebe es!

Fazit:
Band 1 von „Chicago Devils“ konnte mich begeistern. Sehr begeistern! Es punktet mit authentischen, lebendigen Charakteren, einer Geschichte die viel mehr ist als ein simples finden zweier Menschen ist und einen mitreißenden Schreibstil!
Ich freu mich als nächstes auf Lucas Geschichte! Definitiv nicht das letzte Buch von Brenda Rothert und mein Monatshighlight von Juli 2019!
Ganz klar 5 von 5 Federn!

Veröffentlicht am 14.07.2019

Leichte Unterhaltung für zwischendurch.

Dschinniya. Der verwunschene Kuss
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Leichte Unterhaltung für zwischendurch! Mit einer tollen Idee!

Inhalt:
*Pass auf, wen du küsst*
Wie alle Mädchen ihres Jahrgangs sehnt Luisa sich nach nichts mehr, als von Jonas, dem begehrtesten Schwarm ...

Leichte Unterhaltung für zwischendurch! Mit einer tollen Idee!

Inhalt:
*Pass auf, wen du küsst*
Wie alle Mädchen ihres Jahrgangs sehnt Luisa sich nach nichts mehr, als von Jonas, dem begehrtesten Schwarm der Schule, bemerkt zu werden. Doch ihre Chancen bei ihm stehen gleich Null – zumindest dachte sie das bis vor Kurzem. Aber dann geht ihr Wunsch auf wundersame Weise in Erfüllung und von einem Kuss auf den anderen ändert sich Luisas ganzes Leben. Denn die sanfte Berührung von Jonas' Lippen beinhaltet einen Fluch, der sie an die Wünsche und Sehnsüchte eines anderen bindet... (© Impress)

Meine Meinung:
Nachdem ich ALADDIN erst vor kurzem im Kino gesehen habe, musste ich einfach zu „Dschinniya“ greifen. Es klang echt vielversprechend und schlussendlich war es nett. Eben leichte Unterhaltung für zwischendurch!

Louisa ist die Protagonistin und ab und an echt nichts für schwache Nerven. Ja, Gin (ist tatsächlich ein Name) spielt ihr echt mies mit, aber sich deshalb durchgehend wie ein hoch pubertäres Mädchen zu benehmen? Nicht falsch verstehen, es gab viele Szenen, da mochte ich Lu wirklich gerne, aber sie kann auch oberflächlich und echt mühsam sein.
Gin peppte mit seiner lockeren Art das Buch auf und ihn hatte ich auch gerne, nur wollte ich ihn ab und an echt schütteln. Er hat Louisa etwas echt Mieses eingebrockt und denkt, dass sie das gut heißen wird? Hallo?! Sie ist in der Pubertät (auch wenn sie und ihre Freunde sich öfters viel jünger verhalten haben) und will ihren Schwarm beeindrucken.
Kiki ist so eine Person, da bin ich bis zum Ende nicht warm geworden. Ja, sie ist eine von Lu’s besten Freunden, aber ihr Benehmen war oft unterste Schublade.

Die Handlung geht eigentlich ganz schnell von statten. Nach einem Kapitel ist man da, wo der Klappentext aufhört, was völlig okay ist, so konnte ich mir selbst ein Bild vom Buch machen. Es ist schön, wenn die Beschreibung nicht allzu viel vorweg nimmt.

Die Schreibweise ist locker, leicht und flüssig. Die Dialoge angenehm. Nur mit Louisas gezicke kam ich nicht immer so gut klar. Zudem finde ich Jonas – Louisas Schwarm – undurchsichtig und von Anfang an echt unsympathisch. Aber hej, er ist der innbegriff eines Schulschwarms.

Eine kleine Anmerkung habe ich noch, da ich als Selbstversuch geschaut habe, ob ich es auch mache. Im Buch haben Wünsche eine große Bedeutung. Und im Buch kommt vor, dass sich eigentlich jeder mehrmals am Tag etwas wünscht.
Zum Beispiel das Auto springt nicht an. Die im Buch wünschen sich, dass es wieder angeht. Tja...ich fluche mal kräftig und das war’s ;P. Mit mir wäre jeder Dschinn echt glücklich wie es aussieht, denn ich renne ohne viel Wünscherei durchs Leben.

Zu guter Letzt muss ich aber Lu zugutehalten, dass sie sich weiterentwickelt hat. Aus dem vollpubertären Mädchen ist jemand geworden, die auch mal nachdenkt und die sich auch um andere bemüht.

Fazit:
Alles in allem hat mich „Dschinniya – Der verwunschene Kuss“ gut unterhalten. Es war ein nettes Buch für zwischendurch mit einer Protagonistin, die nicht immer einfach war. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Von mir bekommt es 3,5 von 5 Federn!

Veröffentlicht am 14.07.2019

Gelungener Debütroman!

Mel - Wächterin der Dämonen
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MEL ist ein Buch mit einer tollen Idee, authentischen Charakteren und einer Protagonistin, die erst an sich glauben muss, um ihr Schicksal annehmen zu können!

Inhalt:
*Pass auf, in wen du dich verliebst!*
Mel ...

MEL ist ein Buch mit einer tollen Idee, authentischen Charakteren und einer Protagonistin, die erst an sich glauben muss, um ihr Schicksal annehmen zu können!

Inhalt:
*Pass auf, in wen du dich verliebst!*
Mel ist die jüngste von drei Drillingsschwestern und war schon immer das schwarze Schaf in der Familie. Daher ist das Erstaunen groß, als ausgerechnet ihr, der chaotischen Kunststudentin, das alte Haus ihrer Großmutter vererbt wird. Doch an dieses Vermächtnis ist eine Bedingung geknüpft, die Mel in eine gefährliche Welt voller Dämonen und Geister führt. Eins dieser übernatürlichen Wesen ist der unergründliche Juri, der auf magische Weise an das Murkwood-Anwesen gebunden ist. Obwohl er ihr das Leben mehr als schwer macht, übt er eine Faszination auf Mel aus, der sie sich kaum entziehen kann… (© Dark Diamonds)

Meine Meinung:
„Mel – Wächterin der Dämonen“ ist ein Debütroman UND hat einen Schreibwettbewerb gewonnen! Gleich zwei Gründe, weshalb ich auf das Buch aufmerksam geworden bin.
Weiteres fand ich das Cover ansprechend und der Klappentext festigte nur meinen Entschluss.

Die Charaktere
Mel ist die jüngste Schwester von Drillingen. Zudem hebt sie sich von ihren beiden Geschwistern total ab, da sie Auren sehen kann, Vorahnungen hat und es liebt sich eher düsterer zu kleiden. Vor allem am Anfang hat Mel noch einiges darüber zu lernen wer sie wirklich ist. Nicht nur die Tatsache, dass sie Geister, Dämonen (bzw. den Überbegriff Enitäten) sehen kann, sondern auch welche Art von Mensch sie ist. Mel ist fürsorglich, loyal, aber auch stur und dickköpfig. Sie redet oft zuerst, bevor sie denkt, aber hinterher bereut sie es beinahe sofort. Mel ist so einfühlsam und das wird ihr vor allem in ihrem geerbten Haus manchmal fast zum Verhängnis.

Nicht nur Mel ist gut gezeichnet, auch Juri, Enität und Nervensäge, den Mel nicht aus dem Kopf bekommt. Aber auch ihre Schwestern, ihre sehr esoterisch angehauchte Mutter und vor allem ihre grimmige Großmutter Muriel. Von Muriel erbt Mel das Anwesen und diese ältere Dame darf man echt nicht unterschätzen. Trotz oder eben wegen ihrer Trockenen Art/Humor hat sie mich immer wieder begeistert!
Laura Cardea hat selbst den Enitäten Leben eingehaucht, sodass ich mit Freude immer mehr von ihnen erfahren habe!

Die Handlung
In der Handlung dreht sich also alles um Mel, ihrer neuen Aufgabe das Murwood Anwesen wieder in Schuss zu bringen und gleichzeitig zu lernen wie man Enitäten bekämpft. Es gibt Ärger mit Nachbarn, noch mehr Ärger mit den (meist sehr unfreiwilligen) Bewohnern im Morwood Anwesen, aber auch das Geheimnis belastet Mel ganz privat.
In diesem Buch passiert so einiges. Auch eine sanfte Liebesgeschichte, die sich langsam aufbaut und mir echt gut gefallen hat. Der Love Interest von Mel ist keine einfache Persönlichkeit, aber irgendwie gleichen sich die beiden auf...Betonung auf irgendwie ;P.

Die Schreibweise
Die Schreibweise ist locker, leicht und angenehm. Das komplette Buch ist aus der Ich-Perspektive von Mel geschrieben und so lernt man mit ihr ihre neuen Fähigkeiten und eine Welt mit Enitäten kennen.

Das Ende
Hach...ich, die eh immer so kritisch beim Ende von Büchern ist, befinde mich auf Wolke Sieben. Es ist abgeschlossen, aber gibt noch genug Spielraum für die Fantasie frei. Ich bin wunschlos glücklich!


Fazit:
Mit „Mel – Wächterin der Dämonen“ ist Laura Cardea ein spannender Roman, der zwar mit viel Liebe zum Detail punktet, aber es nicht langweilig wirkt. Die Charaktere sind vielschichtig und wirken authentisch, die Schreibweise ist flüssig und mitreißend. In der Mitte gab es eine kleine Länge, weil einfach viel Handlung in den 400 Seiten steckt. Ein echt gelungenes Debüt von einer Autorin, die hoffentlich noch etliches mehr veröffentlicht wird! Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Federn!

Veröffentlicht am 14.07.2019

Ich liebe, liebe, liebe es!!!

Hades' Hangmen - Rider
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OMG! Hätte mir wer nach dem 1. Teil gesagt, dass ich RIDER so mögen würde, hätte ich laut gelacht. Aber so ist es. Mein zweitliebster Band der Reihe, aber FLAME kann einfach keiner übertrumpfen ;P.

Inhalt:
Er ...

OMG! Hätte mir wer nach dem 1. Teil gesagt, dass ich RIDER so mögen würde, hätte ich laut gelacht. Aber so ist es. Mein zweitliebster Band der Reihe, aber FLAME kann einfach keiner übertrumpfen ;P.

Inhalt:
Er war zu Großem berufen. Er war geboren, um seine Brüder anzuführen. Er hätte nie gedacht, dass er scheitert ...
Prophet Cain sitzt einsam, gebrochen und besiegt in einer Zelle. Eingesperrt durch seinen Zwillingsbruder, die Person, die an seiner Seite stehen sollte bis zum bitteren Ende. Sein Fleisch und Blut, sein einziger Gefährte. Dabei hatte Cain für seine Brüder alles gegeben. Er verließ sein sicheres Leben und seine Heimat, um sich bei den berüchtigten Hades' Hangmen einzuschleusen. Er lebte mit ihnen, fuhr mit ihnen und verriet sie zum Schluss. All das im Namen seines Glaubens, den er nun zu verlieren droht. Wie alles, was ihm jemals etwas bedeutete. Doch seine Isolation hat ein Ende, als ein weiterer Gefangener in die Zelle neben ihn gebracht wird. Eine Frau, die ihre eigenen Dämonen zu bekämpfen hat. Eine Frau, die Cain so sehr braucht, wie er sie ... (© Lyx Digital)

Meine Meinung:
Nach Band 2 „Kyler“ war ich tatsächlich der Meinung, dass ich Riders Geschichte auslassen möchte, dann kam „Flame“ an die Reihe und ich änderte meine Meinung. Und ich bin so froh darüber! Das Buch hat mich überrumpelt, mitgerissen und völlig fertig gemacht!

Die Handlung und die Charaktere
RIDER unterscheidet sich insofern zu den anderen Bänden der Reihe, weil Rider kein Mitglied der Hades‘ Hangmen mehr ist. Den Grund dafür erfährt man ja in „Styx“ und das hängt Rider immer noch nach. Zudem erfährt man viel über den Orden und die Wahrheit, wie diese kranke Glaubensgemeinschaft gegründet worden ist, wird enthüllt! Endlich oder sollte ich sage: Ach du meine Güte!
Rider oder eigentlich Cain steckt dabei im Kerker, da er – laut seinen Bruder –bereuen soll. Tag ein Tag aus wird er gemaßregelt, er versinkt in Selbsthass und Selbstkritik.

» Heute ließen sie mein Gesicht in Ruhe, aber bei jedem Schlag, bei jedem Treffer, lächelten sie, und ich sah die Verachtung in ihren Mienen. Doch ich konnte sie nicht hassen. [...] Sie glaubten an unsere Sache, zu einhundert Prozent. In ihren Augen war ich ein Sünder, der vom Teufel vom rechten Weg abgebracht worden war. Vielleicht war ich ja einer. «
[Zitat Rider, „Hades‘ Hangmen 4 – Rider“ von Tillie Cole; Seite 47/313 eBook]

Dass Rider vielschichtig ist, habe ich bereits in Band 2 mitbekommen. Mittlerweile kann ich ihn für all seine Taten gar nicht mehr hassen, denn so wie die Verfluchten Töchter der Eva wurde auch er sein Leben lang für diese Sache manipuliert worden. Je mehr ich über Rider las, desto mehr brach mir das Herz, denn er hasste sich wirklich dafür, was er zugelassen hat. Nicht nur das, was mit Mea passiert ist, sondern vor allem wegen Lilah und den göttlichen Teilhaben.

Und dann tauchte plötzlich Harmony auf. Ich hatte einen Wunsch wer der Love Interest von Rider sein könnte, immerhin wird sie im Klappentext nicht namentlich erwähnt worden. Ob mein Wunsch wahr geworden ist? Tja...das könnt ihr nur herausfinden, wenn ihr das Buch liest xP.
Aber so viel sei gesagt:
Mit Harmony gibt es die erste starke weibliche Protagonistin in der Reihe. Harmony ist taff, lässt sich nur selten den Mund verbieten und das obwohl sie in der Gemeinde aufgewachsen ist. Beeindruckend und manchmal grenzt es an Wahnsinn, oder wie würdet ihr es nennen, wenn sie ihre große Klappe dazu einsetzt den Anführer eines Outlaw MC die Meinung zu geigen. Hach...sie ist so toll!

» Aber was Rider noch nicht an mir klar geworden war, war die Tatsache, dass ich nur selten tat, was man mir sagte. Das war der Grund für alle meine persönlichen Kämpfe. Ich war nie in der Lage gewesen, mich unterzuordnen. «
[Zitat Harmony, „Hades‘ Hangmen 4 – Rider“ von Tillie Cole; Seite 207/313 eBook]

Harmony ist bist jetzt meine liebste Protagonistin der Reihe. Mae, Lilah und Maddi mag ich immer noch unglaublich gerne, aber Harmony ist einfach anders als die drei. Sie ist stark, mutig, taff und Kämpft für alles was ihr wichtig ist.

Unglaublich, aber wahr, aber es gab Momente, da hatte ich plötzlich einen Groll gegen die Hangmen! Ich meine, das ist doch abgefahren, oder? 3 Bände fieberte ich mit ihnen mit und plötzlich sowas. Rider ist aber auch kein Mitglied der Hangmen. Nicht mehr. Und das machte den Unterschied.
Man erfährt so viel über den Orden, wie die Religion zu Stande gekommen ist und Rider hasst sich dafür so sehr. Rider hat mir Stück für Stück das Herz gebrochen.
Und die Hangmen...die sind nachtragend. Irgendwie konnte ich es ja nachvollziehen, aber ich war so in Riders und Harmonys Welt gefangen, dass alle, die gegen die beiden agierten für mich zu einem Feindbild wurden.

Aber der eigentliche Feind ist und bleibt der Orden und mittlerweile Judah. Das Judah grausam ist, hat er bereits bei Lilah eindrucksvoll bewiesen und dennoch schafft er es, das zu toppen. Wenn man Judah als Bruder hat, braucht man echt keinen Feind, denn dann hat man bereits ein schlimmes Leben.

Oh man...ich könnte noch ewig so weiterschreiben! Die Charaktere waren wie immer authentisch, lebhaft und haben mich entweder zur Verzweiflung gebracht oder rasend vor Wut. Aber auch Liebe, Vertrauen und Vergeltung kommt in „RIDER“ vor. Es ist anders als die Vorgänger, da es eben mehr in der Gemeinde spielt. Anders, aber nicht schlechter. Ich wage sogar zu behaupten, dass es bis jetzt einer der brutalsten Bände der Reihe ist!

Die Schreibweise
Flüssig, mitreißend, zerstörerisch, denn ich litt mit Harmony und Rider mit und beide hatten es im Orden wahrlich nicht leicht. Ich litt, fieberte, hoffte und versuchte nicht zu zerbrechen. Tillie Cole schafft es Worte so zu wählen, dass sie einem mitten im Herzen treffen, aber sie geht nie so weit, dass man selbst daran zerbricht.

Das Ende
Eine hatte die Reihe bis jetzt immer gemeinsam, die Protagonisten waren am Ende für eine Momentaufnahme glücklich. Ein kleines Happy End sozusagen.
Hier ist es...etwas anders. Würde ich sagen.
Meine Wut auf die Hangmen – vor allem auf Styx und Ky – ist noch nicht verraucht, aber durch dieses Ende kann ich Band 5 „AK“ kaum noch erwarten. Riders Geschichte ist noch nicht zu Ende, bzw. hoffe ich, dass ich immer noch etwas in den anderen Bänden über ihn erfahren werde.
Aber im Moment bin ich zufrieden und lächle Seelig vor mich hin, jedenfalls so lange, bis mich der nächste „Hades‘ Hangmen“ Teil Stück für Stück mein Herz zerbricht und es wieder zusammensetzt!

Fazit:
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich liebe diesen Band! Es ist mein zweitliebstes Buch der Reihe! Es hatte Tiefgang, viele Emotionen und ließ mich nicht mehr los. Es gab Szenen die gefielen mir so gut, dass ich sie wieder und wieder las. Harmony überzeugte als weibliche Protagonistin zu 100% und Rider zeigte, dass er mehr als Prophet Cain ist! Von mir bekommt Riders Geschichte 5 von 5 Federn! Mitreißend und brutal ehrlich!

Veröffentlicht am 14.07.2019

Mein erstes und vorläufig letztes Buch der Autorin....Einfach enttäuschend!

Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt
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Mein erstes Buch von Katie McAlister und (vorerst) auch mein letztes! Ich bin so maßlos enttäuscht von der Handlung und so genervt von Protagonistin Ronnie!

Inhalt:
Gesucht: Drachenjäger
Schwert wird ...

Mein erstes Buch von Katie McAlister und (vorerst) auch mein letztes! Ich bin so maßlos enttäuscht von der Handlung und so genervt von Protagonistin Ronnie!

Inhalt:
Gesucht: Drachenjäger
Schwert wird gestellt. Keine Vorerfahrung notwendig.

Gerade noch ist Veronica James eine reichlich pingelige Mathelehrerin, da verbrennt schon ihre Halbschwester vor ihren Augen zu schwarzer Asche – und übergibt Veronica ihr Erbe als Drachenjägerin. Diese wird in eine Welt gestoßen, in der es von Dämonen, Drachen und Geistern nur so wimmelt. Veronica soll nun die Sterblichen beschützen, dabei hat sie keine Ahnung, was genau zu tun ist! Nur gut, dass ihr der heiße Halbdämon Ian zur Seite steht. Der kann verdammt gut küssen, aber sich mit ihm einzulassen, ist brandgefährlich… (© Lyx)

Meine Meinung:
Ich stöberte, sah und war sofort Feuer und Flamme…dachte ich. Die Leseprobe gefiel mir auch gut. Auch wenn Ronnie da auch schon viel gequasselt hat, da war es ja noch lustig. Zunächst.
Ach…wäre ich nur bei der Leseprobe geblieben…

Die Handlung
Kann man von einer Handlung gleichermaßen fasziniert wie genervt sein?
Nach „Dragon Hunter Diaries“ weiß ich: Ja, man kann!
Die Handlung klang so vielversprechend und der Handlungsverlauf war auch gut, wenn es mehr Erklärungen gegeben hätte. Dies ist mein erstes Buch von Katie MacAlister und vieles habe ich mir einfach zusammengereimt oder im Zuge der Leserunde erfahren.
Ich kann nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob die fehlenden Infos in anderen Bänden von ihr verbaut sind (sie schrieb bereits mehr Bücher über Drachen) oder ob sie es einfach als unwichtig abgestempelt hat.
So wichtig der göttliche Hof scheinbar ist, Erklärung dazu sucht man vergeblich.
So wichtig wie die personifizierten Schwerter für Drachenjäger scheinbar sind, merkte ich im Buch nicht wirklich.
Also kurz zusammengefasst:
Von vielem wird erwartet, dass die Leser das einfach wissen und wenn einmal etwas genauer erklärt wird, ist es irrelevant.

Wenn ich nur die Handlung bewerten würde, ohne den (vielen, vielen, vielen) Dialogen und den Protagonisten, wäre ich begeistert. Es startet bereits spannend mit einer Halbtoten-Schwester, dann wird Ronnie in die Welt der Drachenjäger geschleudert und lernt Ian kennen. Es gibt spannungsgeladene Szenen, sowie Szenen der Zweisamkeit. Es wäre so schön, wenn es die übermäßigen Dialoge nicht gebe.
Ich meine, ICH rede schon viel, aber Ronnie setzt dem ganzen noch eine Schippe oben drauf.
Das Gerede hat so viel zerstört. Die „spannende“ Schluss-Kampfszene zum Beispiel! Ich brauchte DREI Anläufe um sie zu lesen, einfach, weil es durch das ganze Gerede nicht nur unnötig in die Länge gezogen wurde, sondern auch so langweilig geworden ist.
Über das Ende will ich mich gar nicht auslassen, aber nein. Einfach nein.

Die Charaktere
Ich mochte Ronnie (= Veronica). Um die 50 Seiten lang, dann war ihr Dauergequassel nicht mehr amüsant sondern nur noch anstrengend. Ronnie ist eine Frau mit vielen Ängsten. Sie hat einen Ordnungszwang und ein Angsttierchen in ihrem Kopf, was sie mit viel Mühe und Not zur Kontrolle gebracht hatte. Es gab Zeiten, da hat sie aus Angst ihre Wohnung nicht verlassen. Das ändert sich allerdings, als sie durch ihre Halbschwester Helen zu einer Drachenjägerin gemacht worden ist.
Sie behauptet von da an zwar immer, dass sie Angst hätte, aber ihre Reaktionen waren gänzlich anders. In meinen Augen oft unglaubwürdig.
Zudem ist mir Ronnie viel zu „perfekt“ als Drachenjägerin. Gene hin oder her, aber wenn man als blutiger Anfänger gegen einen sehr alten und starken Gegner fast gewinnt, dann stimmt da etwas in meinen Augen nicht.
Und habe ich schon erwähnt, dass Ronnie ohne Punkt und Komma redet? Selbst da, wo es gänzlich unpassend ist? Viel zu oft habe ich mir gedacht: „Gebt der Frau bitte Klebeband, das ist ja nicht zum Aushalten!“

Ian ist Drachenjäger und echt scharf. Er sieht toll aus, hat einen tollen Körper, eine schwere Vergangenheit und ein gutes Herz. Klischee lässt grüßen, auch wenn mich das am wenigsten an Ian gestört hat. Störender fand ich, wie er sich so schnell zu Ronnie hingezogen fühlen konnte. Sie redet ständig und er findet das süß?! Sorry, aber es gab manche Szenen, da war ich mir sicher, dass er das nicht so toll gefunden hätte, wäre sowas in Wirklichkeit passiert. Aber nicht Ian, der ist von Ronnies besonderem Charakter fasziniert.

Die Liebesgeschichte der beiden fand ich daher nicht sehr glaubhaft. Sie ist einfach da. Die Anziehung, die Gefühle. Einfach so. Sie reden ein bisschen miteinander, springen in den schlechtesten Momente in die Kiste und voila, es sind Gefühle geboren. Ich weiß nicht, also mich konnte die Liebesgeschichte nicht einnehmen oder dazu bringen mit verträumten Blick die Seiten zu inhalieren.

Auch die anderen Charaktere waren nicht das Wahre für mich.
Entweder sie dienten als Platzhalter oder waren so übertrieben dargestellt.
Am Positivsten empfand ich Teresita, auch wenn sie auch gerne redete, sie stellte die richtigen Fragen.

Der fragwürdige Humor
Ich zähle mich zu den Menschen, die über wirklich fast alles lachen können. Ich habe einen schwarzen Humor und nimm nicht immer alles so krumm, sodass ich von mir sagen kann, dass ich wirklich viel Lache.
ABER hier tat ich mir teilweise echt schwer. Manche Szenen waren so surreal oder so KRANK, dass ich mich fragte ob das lustig sein sollte?!
Scheinbar sollte es das sein, aber für mich war das einfach nur krank. Manchmal sind makabre Scherze okay, aber das war einfach nur richtig, richtig seltsam.

Die Schreibweise
Etwas Positives war jedenfalls der locker, einfache Schreibstil. Auch wenn die Dialoge viel zu ausgeprägt waren (dachte nie, dass ich einmal der Meinung wäre, dass ein Buch ZU VIELE Dialoge haben kann), kam man schnell durchs Buch, da wenigstens der Schreibstil (großteils) angenehm war.

Was ich noch loswerden will
Katie MacAlister wird als Autorin beworben, die bereits mehr als 20 Romane veröffentlicht hat. Für mich ist das ein Zeichen, dass jemand weiß, was er tut, aber hier war ich mir manchmal nicht so sicher. Die Idee ist gut, aber der Plot wirkte unausgereift. Hätte jemand aufgeschrien und gesagt: „Ups, das war nur Halblektoriert“, hätte ich es sofort geglaubt. Hart, aber leider war es manchmal nicht einfach der Handlung zu folgen.
Viele Informationen haben gefehlt und wenn mal etwas erklärt worden ist, war es – in meinen Augen – irrelevant. Die Charaktere redeten zu viel und zerstörten somit sehr viel Spannung. Außerdem waren manche Charaktere einfach unnötig bzw. benötigte Platzhalter ohne viel Seele. Schade, da ich gerade auf den Charakterbau sehr stark achte.
Zudem war der fragwürdige Humor sehr irreführend. Also ich weiß nicht, aber abgetrennte Körperteile über die Straße kicken finde ich persönlich weder lustig noch erheiternd (aber diese ganze Szene war einfach nur merkwürdig).

Fazit:
Es wird wohl jetzt niemanden überraschen, dass „Dragon Hunter Diaries“ eine Reihe ist, die ich nicht mehr weiter verfolgen werde. In nächster Zeit werde ich auch zu keinem weiteren Buch von Katie MacAlister greifen. Das Buch war gelinde gesagt eine Enttäuschung. Die Charaktere nervten, die Handlung wirkte unausgereift und die Dialoge waren zu viel. Den Humor will ich jetzt gar nicht mehr erwähnen.
Ich finde die Idee immer noch klasse, aber der Plot war das Problem. Schade, das ist einfach nur schade!
Von mir bekommt Band 1 „Drachen bevorzugt“ daher 1,5 von 5 Federn, da ich die Idee wirklich klasse finde und der Schreibstil ganz okay war, der Rest mich aber einfach nur genervt, verstört oder einfach nur enttäuscht hat!