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Veröffentlicht am 01.04.2020

Authentisch, melodisch zum Abtauchen schön <3

Academy of Arts: Herzensmelodie
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Taucht ein in eine Welt voller Musik, Ängste & Selbstzweifel und erkennt gemeinsam mit Toni und Vincent, wie wertvoll und GENUG jeder einzelne von uns ist!

Inhalt:
*Bist du bereit, dein Herz zu verlieren?*
Nach ...

Taucht ein in eine Welt voller Musik, Ängste & Selbstzweifel und erkennt gemeinsam mit Toni und Vincent, wie wertvoll und GENUG jeder einzelne von uns ist!

Inhalt:
*Bist du bereit, dein Herz zu verlieren?*
Nach einer missglückten Aufnahmeprüfung scheint Tonis Traum vom Leben einer Violinistin unerreichbar. Bis sie vom charmanten Talentscout Vincent angesprochen wird, der ausgerechnet sie für die Academy of Arts gewinnen will – eine Hochschule, für die nur die begabtesten Künstler ausgewählt werden. Ihrem Musiker-Traum endlich ein Stück näher hofft sie auf ein Wiedersehen mit Vincent, dessen faszinierend grüne Augen ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Doch sein Ruf als Bad Boy der Akademie eilt ihm voraus und Toni muss sich entscheiden, ob sie den Gerüchten glaubt oder auf ihr eigenes Herz hört … (© Impress)

Meine Meinung:
Ich liebe Sinas Bücher. Und nein, ich bin nicht voreingenommen, aber bis jetzt konnte mich jedes ihrer Bücher mitreißen und danach war mein Herz nicht nur voller Liebe, sondern auch eine Botschaft ist hängengeblieben – immer.
Ich war so gespannt, als ich hörte, das Sina nun bei Impress veröffentlicht (okay, ich war außer mir vor Freude). Klar also, dass ich ihr neustes Werk lesen – nein, verschlingen – musste!
Gesagt getan!
Und?
Mein Herz ist voller Liebe, Musik und dem Wissen: Ich bin genug!

Die Handlung und die Charaktere
Antonia – Toni – ist die weibliche Protagonistin und eine herausragende Geigerin. Sie spielt um ihr Leben gerne und ihr sehnlichster Traum ist eine Zukunft voller Musik.
Doch Toni hat ein erhebliches Problem: Sie hat kein Selbstbewusstsein.
Sie war nie „normal“ genug und das hatte ihr Kindheit und Jugend nicht immer leicht gemacht. Sie spürt die Musik bis tief in ihrem Herzen und macht sich sorgen, ob sie tatsächlich gut genug für die AcA ist. Immerhin gilt die Academy of Arts (AcA) als Talentschmiede für die Talentiertesten.

» „Was, wenn ich es nicht schaffe?“, flüstere ich fast. Dabei ist das die wichtigste aller Fragen: Was, wenn ich es nicht schaffe?
„Das solltest du dich nicht fragen. Glaub an dich, Toni, lass diese Option noch nicht einmal in deinen Gedanken zu. Du bist hier, weil einer unserer Scouts etwas ganz Besonderes in dir gesehen hat. [...]“ «
[Zitat; „Academy of Arts – Herzensmelodie“ von Sina Müller; Seite 52/288]

Doch Toni muss ihre Ängste nicht alleine durchstehen, denn ihr Scout Vincent hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass sie endlich das bekommt, was sie verdient:
Selbstbewusstsein und das Wissen, dass sie gut ist.
Vincent ist der Sohn des Direktors, Schulabbrecher und berühmter DJ. Er wirkt wie ein Aufreißer, jedenfalls behaupten das die Gerüchte, die in der AcA kursieren, aber im Grunde ist er ein junger Mann, der die Liebe zur Musik verloren hat. Vincent leidet, doch im unterdrücken ist er einsame spitze.
Erst als Toni in sein Leben tritt erkennt er, was ihm fehlt und gemeinsam lernen sie ihre Ängste in den Griff zu bekommen.
Jeder einzelne Schritt der beiden war eine Hürde und doch gaben sie nicht auf. Gemeinsam lernten sie zu lieben, zu vertrauen und die Musik erneut ins Herz zu lassen!

Aber neben Toni und Vincent gibt es noch ein paar Charaktere, die Erwähnung verdienen. Tonis Zimmergenossin Nia zum Beispiel, oder Tonis Patin Lee und natürlich die stille Paulina, die poetisch sehr begabt ist. Und Cindy. Cindy, die Toni hilft zu erkennen, dass sie GUT ist und vor allem GENUG.

Die Schüler auf der Academy werden jedenfalls sehr gefordert, sodass Toni nicht immer weiß, wie sie da mithalten soll. Sie wird dort nicht nur in Musik unterrichtet, sondern auch in Tanz, Kunst, Poesie, Sport und der täglichen „Ersten-Mal-Challenge“. Ich finde die Idee echt cool und habe sie die letzten Tage ausprobiert, aber es ist gar nicht einmal so einfach, sich jeden Tag ein neues Erstes Mal zu überlegen.

» „Was? Ich mache immer so langweilige Sachen bei dieser Ersten-Mal-Challenge. Steine in einen Teich werfen. Mit geflochtenen Haare ins Bett gehen oder den Schlafanzug verkehrt herum anziehen.“ «
[Zitat; „Academy of Arts – Herzensmelodie“ von Sina Müller; Seite 183/288]

Natürlich ist es eine Liebesgeschichte, aber darüber hinaus geht es um mehr. Viel mehr. Typisch Sinas Bücher eben!

Die Botschaft
Eigentlich müsste ich BotschaftEN sagen, denn es ist mehr als eine.
Aber die Wichtigste, die Toni lernen musste (und vermutlich viele von uns auch) war, dass sie genug ist. Und gut ist, wie sie ist.
Wir sind GENUG. Jeder einzelne von uns! Keiner von uns muss sich verstellen, um „normal“ zu sein, denn so wie man ist, ist es gut GENUG!

Die Schreibweise
Melodisch, eindringlich und einnehmend! Es war, als ob die Worte sanft über meine Haut, direkt in mein Herz gelangen würden. Sina schaffte es wieder, dass man plötzlich alles um einen vergisst. Das man eigentlich todmüde ist zum Beispiel und nur kurz „anlesen“ wollte. ;P

Das Buch selbst ist aus den Sichten von Toni und Vincent geschrieben und zwar in der Ich-Perspektive! Ich fand es perfekt getroffen (nicht nur, weil ich diese Schreibweise am meisten mag), da man so die Charaktere besser kennenlernen konnte.
Man erfuhr so schnell von Tonis mangelnden Selbstbewusstsein und wie es in Vincent wirklich aussieht!

Fazit:
Ich habe nichts zum Meckern. Gar nichts.
Es ist alles so, wie es sein soll:
Authentische Charaktere, mit denen man sich durch deren Ängsten identifizieren kann. Eine Handlung, die mitreißend ist, nie langweilig ist, aber ohne überspitzte Dramen auskommt.
Eine Schreibweise, die melodisch durch die Handlung führt und eine Botschaft, die man nie genug laut sagen kann: Wir sind genug!
Ich liebe „Academy of Arts – Herzensmelodie“ und hoffe, dass es weitere Geschichten zu der AcA geben wird. Die stille Paulina könnte uns Leser sicher noch überraschen!
Von mir bekommt Sinas neustes Werk jedenfalls volle 5 von 5 Federn! Es ist mein Highlight des Monats, denn es nahm mich mit in eine Welt voller Gefühle, genug-sein und Musik!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Achtung: Suchtgefahr

Ardantica
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Absolut genialer Auftakt, der die Fortsetzung herbeisehnen lässt!

Inhalt:
Die Suche nach dem Bösen ist nichts, was in das geordnete Leben der ängstlichen Mathematikstudentin Leyla passt. Doch ausgerechnet ...

Absolut genialer Auftakt, der die Fortsetzung herbeisehnen lässt!

Inhalt:
Die Suche nach dem Bösen ist nichts, was in das geordnete Leben der ängstlichen Mathematikstudentin Leyla passt. Doch ausgerechnet sie erblickt und durchschreitet einen Übergang in das magische Land Naurénya, das durch einen ungewöhnlichen Zauber nach und nach von schwarzem Stein überzogen wird. Die dortige Bevölkerung ist ratlos. Trotz der Fähigkeit die Elemente zu beherrschen, kennen sie keinen Weg das Unheil aufzuhalten. Bald schon muss Leyla entscheiden, ob sie verdrängen will, was sie gesehen hat oder ob sie bereit ist, nach der Ursache der Versteinerung zu suchen – um eine Welt zu retten, deren Vernichtung auch ihr eigenes Leben gefährden könnte. (© Carolin A. Steinert)

Meine Meinung:
Ist das Cover nicht wunderschön? Die Farbwahl, die ganze Aufmachung? So schön! Dazu kam der Klappentext und ich wollte...nein MUSSTE dieses Buch lesen. Und? Ich habe es definitiv nicht bereut!

Die Handlung und die Charaktere
Man nehme eine schüchterne Mathestudentin, gibt ihr die Fähigkeit Portale in eine Parallelwelt zu nutzen und stelle ihr einen undurchschaubaren Gestaltwandler an die Seite.
Was haben wird dann?
Eine echt coole Idee!

Leyla ist ängstlich und doch ist ihre Neugierde meist stärker. Leyla stolpert zufällig durch ein Portal in eine magische Parallelwelt und lernte so eine Welt voller Magie und Elementarmächte kennen. An ihrer Seite steht der Flammist und Gestaltwandler Pan, der zwar undurchsichtig wirkt, aber das Herz am rechten Fleck hat. Ich mochte Pan sehr. Er unterstützt Leyla vom Anfang an und beschützt sie. Anders als Theodore, der Layla nur als Klotz am Bein sieht.

Außerdem finde ich die ganzen Erzählungen sehr spannend. Die Erklärung der Elemente, des Reiches und was „Ardantica“ tatsächlich bedeutet! Sehr interessant!

Lelya ist eine Protagonistin, mit der ich mich identifizieren konnte. Ängstlich, nicht sonderlich mutig, aber neugierig genug, um doch ihre Ängste zu überwinden und zurück nach Naurénya zu reisen.
Majik, Leylas bester Freund, war aber nicht immer mein Fall. Klar, er steht zu Leyla, aber bei anderen scheint er sich ziemlich oft zu verbiegen. Nur bei Leyla kann er er selbst sein. Eine besondere Freundschaft.
Aber mein Lieblingscharakter ist Pan. Pan kann das Element Feuer beherrschen und ist zudem ein Gestaltwandler, der sich in einen schwarzen Panther verwandeln kann. So cool! Außerdem mochte ich seine Art. Er tut zwar so, als ob er so eine „Mir-ist-alles-egal“ Haltung hat, aber dennoch sorgt er sich um Leyla, was ich unglaublich süß fand!

Die Handlung selbst hat mich überrascht, dass hätte ich nun wirklich nicht erwartet! Carolin A. Steinert hat es geschafft mich in eine völlig neue Welt zu entführen und, dass ich mich in die vielfältige Landschaft von Naurénya verliebt habe. Ich kann es schon jetzt kaum mehr erwarten, erneut dorthin zu reisen!

Die Charaktere sind jedenfalls allesamt authentisch und lebendig dargestellt. Selbst die unsympathischen kann man verstehen. Man mag sie zwar nicht, aber deren Art ist nachvollziehbar.

Das Ende
OMG! Was für ein fieses Ende! So. Richtig. Fies.
Aber auch gelungen. So blöd wie das klingt, es ist einerseits brutal gemein, aber auch richtig gut getroffen.

Die Schreibweise
Locker, leicht und flüssig zu lesen. Das ganze Buch ist aus der Sicht von Leyla geschrieben und so lernt man gemeinsam mit ihr die neue Welt kennen.

Fazit:
Tolle Idee. Lebendige Charaktere. Flüssiger Schreibstil. Fieses Ende.
Kurzum: Das Buch ist toll! Ich habe anfangs echt nicht erwartet, dass es mich SO umhauen und mitreißen wird, aber das hat es! Und jetzt freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung!
Von mir bekommt „Ardantica – Der Obsidian“ volle 5 von 5 Federn!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Toller Start einer vielversprechenden Reihe!

City of Elements 1
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Überraschend, fesselnd und anders, als ich erwartet habe!

Inhalt:
"Wer bist du?", fiel ich ihm wütend ins Wort. Er zuckte die Schultern. "Deine beste Chance, diese Nacht zu überleben."
Tessarect. Eine ...

Überraschend, fesselnd und anders, als ich erwartet habe!

Inhalt:
"Wer bist du?", fiel ich ihm wütend ins Wort. Er zuckte die Schultern. "Deine beste Chance, diese Nacht zu überleben."
Tessarect. Eine Stadt, streng aufgeteilt nach den vier Elementen – und denjenigen, die sie beherrschen. Hierher wird Kia entführt. Sie erfährt, dass ihr Leben in Gefahr ist, weil sie das Kind zweier unterschiedlicher Elemententräger ist. Und damit einzigartig. Ausgerechnet Kias Entführer Will ist ihr Inventi, geboren, um sie zu schützen, komme was wolle. Leider ist er nicht nur unausstehlich, sondern auch ziemlich gut in seinem Job: Er lässt Kia nicht aus den Augen. Irgendwie muss sie ihm entkommen, um herauszufinden, wem sie in diesem undurchschaubaren Geflecht aus Allianzen und Geheimnissen trauen kann – und um das außergewöhnliche Talent zu wecken, das angeblich in ihr schlummert. (© Oetinger Verlag)

Meine Meinung:
Ich liebe Geschichten, wo Elemente eine tragende Rolle spielen. Und eine Stadt voll von ihnen?
Definitiv meines!

Die Handlung und die Charaktere
Kias Leben hat erst kürzlich eine dramatische Wendung genommen, als sie durch einen unverzeihlichen Fehler ihre beste Freundin verloren hat. Und plötzlich kommt der nächste Schock:
Es besteht die Möglichkeit, dass sie eine Begabte ist. Ein Mensch, der die Fähigkeit besitzt mit einen der vier Elementen etwas Großes zu bewirken. Wobei sie noch einmal aus der Masse heraussticht, denn sie trägt 2 gegensätzliche Elemente in sich, etwas, was noch nie dagewesen ist.

Diese nicht gerade leicht zu verdauliche Nachricht hat sie von ihrem Entführer Will erfahren.
Will, der als Kias Inventi dazu da ist, ihr Leben zu beschützen. Will, der ihr Leben ordentlich durcheinanderwirbelt und nicht gerade begeistert wirkt, Kia auf Schritt und Tritt zu begleiten.
Will, der doch mehr Tiefe hat, als Kia zunächst geahnt hat.

Ich finde die Idee echt cool! Eine Stadt – Tessarect – die alle 4 Elemente beherbergt und so vier unterschiedliche Wetterzonen hat. Denn jedes Element zieht ein anderes Wetter an.
Wasser – Regen.
Feuer – Hitze.
Ihr versteht, oder? ;P
Die Beschreibung der Stadt war sehr bildhaft beschrieben! Ich hatte das Gefühl dorthin reisen zu können. Wäre echt eine sehr interessante Destination!

Aber ich muss gestehen, dass ich mit den meisten Nebencharakteren so gar nicht warm geworden bin. Nero zum Beispiel. Anführer der Ydor und echt der Meinung, dass Kia bescheuert ist. Also es wirkte so auf mich. Aber gut. Man wird wohl so, wenn man sein Leben lang hört, wie besonders man ist. Zum Glück ist Kia weder auf den Kopf, noch auf dem Mund gefallen und lässt sich nichts alles bieten, auch wenn es nicht immer leicht ist. Sie wird es den überheblichen Idioten aus der Omilia noch zeigen, das weiß ich!

Kiana ist die weibliche Protagonistin im Buch und ihr Leben wird durch die Elementträger ordentlich durcheinandergewirbelt. Kias Leben war aber vorher schon ein Schutthaufen, da sie sich einmal falsch entschieden und etwas sehr dummes getan hat. Doch auch wenn mir Kia oft leidgetan hat, konnte ich ihre Taten nicht immer verstehen. Sie war mir viel zu oft naiv und lief blauäugig in die Dunkelheit. Auf der anderen Seite vertraute sie aber den Leuten aus der Omilia nicht, was ich sehr sympathisch fand. Kurz: Kia handelt nicht immer klug, aber ich schätzte, dass diese Eigenschaft sie menschlich macht.

Will, Kias Inventi, hat mich auch überrascht. Zuerst war er nur der dunkle Ritter, der Kia zwar beschützt, aber irgendwie auch entführt hat, aber gegen Ende zeigt er auch andere Seiten, was mir sehr gut gefallen hat!

Dies war definitiv erst der Auftakt von etwas Großem. Es wurde viel erklärt und „Die Macht des Wassers“ hat den Grundstein gelegt. Es wird noch einiges auf Kia, Will und ihren Freunden zukommen!

Die Schreibweise
Locker, leicht und super flüssig zu lesen.
Dass die Handlung eine andere Richtung gegangen ist, als ich erwartet habe, habe ich ja schon erwähnt. Aber es war nie starr oder langweilig. Es passiert immer etwas.
Die Seiten waren ruck-zuck verschlungen!

Fazit:
Alles in allem hat mich Band 1 von „City of Elements“ gut gefallen, wenn ich auch nicht immer mit den Nebencharakteren so recht warm geworden bin (sicher Sinn der Sache). Andererseits hat mich das Buch auch überrascht, denn ich hätte die Richtung, in die die Handlung ging, nie so erwartet. Aber Kia ist mir ab und an auch zu naiv und blauäugig vorgekommen. Für jemand, die das erlebt hat, hat sie viel zu leicht vertraut.
Aber zusammengefasst ein guter Auftakt einer 4-teiligen Reihe, die Lust auf die Fortsetzung macht (die restlichen 3 Bände erscheinen alle noch dieses Jahr).
Von mir bekommt „Die Macht des Wassers“ 4 von 5 Federn!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Ich liebe, liebe, liebe es!!!

Cherish Hope
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Tolle, vielschichtige Charaktere und eine Story, die zwar viele Emotionen in sich trägt, aber ohne künstliches Drama auskommt!

Inhalt:
Er steht für alles, was sie nicht will – und doch verfällt sie ihm ...

Tolle, vielschichtige Charaktere und eine Story, die zwar viele Emotionen in sich trägt, aber ohne künstliches Drama auskommt!

Inhalt:
Er steht für alles, was sie nicht will – und doch verfällt sie ihm hoffnungslos
Nayna Sharma liebt ihre Familie über alles. Daher hat sie deren Drängen nachgegeben und zugestimmt zu heiraten – einen Mann, den ihre Eltern für sie auswählen. Doch schnell bereut sie ihre Entscheidung, denn jeder Kandidat ist schrecklicher als der zuvor. Und so beschließt sie, ein letztes Mal auszubrechen – und findet sich in den Armen eines Fremden wieder, der mit seinen Küssen und Berührungen Gefühle in ihr auslöst, die sie nie zuvor gespürt hat. Doch als sie ihm gesteht, dass sie nur eine Nacht will, beendet der geheimnisvolle Unbekannte ihr Abenteuer abrupt. Nayna ist verwirrt – und staunt nicht schlecht, als ihr ihre Eltern den nächsten Heiratskandidaten präsentieren. Es ist ausgerechnet der begnadete Küsser, der sie eiskalt abserviert hat… (© Lyx Verlag)

Meine Meinung:
Das Buch sprach mich einfach an. Der Klappentext, das Cover und vor allem hat mich die Leseprobe überzeugt. Band 1 der Reihe habe ich zwar (noch) nicht gelesen, aber da es unterschiedliche Pärchen beschreibt, hatte ich keine Probleme der Handlung zu folgen!

Die Handlung
Es ist ohne Frage ein Liebesroman, aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es ein 0-8-15 Roman wäre, denn das ist er nicht. Definitiv nicht!
Klar, es handelt über zwei Personen, die sich ineinander verlieben, aber die Geschichte rund um Nayna und Raj ist so viel mehr.
Es geht um die Entscheidung seinen eigenen Weg gehen zu wollen, Tradition zuzulassen, sich aber nicht von ihr erdrücken zu lassen und natürlich handelt es um Liebe. Viel Liebe, denn am Ende gibt es nicht nur ein glückliches Pärchen ;P.

Besonders fasziniert hat mich die Kultur, die im Buch sehr gut beschrieben ist, denn Nayna und Raj gehören der indischen Kultur an, die in Neuseeland lebt. Alleine wie Nalini Singh das beschreibt und erklärt, war sehr interessant zu lesen!

Die Charaktere
Nayna Sharma macht es bereits ihr ganzes Leben ihrer Familie immer recht. Sie ist hilfsbereit, fürsorglich, immer für alle da und das nur, weil ihre Schwester vor Jahren viel Schmerz durch eine dumme Tat in die Familie gebracht hat.
Nayna ist erfolgreich, hat einen guten Job und tut es schon wieder: Es ihrer Familie recht machen!
Denn sie hat sich entschieden, dass es Zeit ist, dass sie sich durch die elterliche Heiratsvermittlung verkuppeln lassen will.
Aber nach einer Nacht voller Leidenschaft, ist sie sich dessen nicht mehr so sicher!

Nayna hat mich sehr beeindruckt! In der indischen Kultur hat sie es nicht leicht, auch wenn sie die Traditionen liebt und ihnen treu bleiben will, sieht sie nicht ein, warum man als Frau nach der Hochzeit nicht arbeiten und stattdessen zuhause bleiben soll. Sie will Tradition, aber auch die moderne Frau sein, die selbst für sich sorgen kann.

» Ich bin mein ganzes Leben auf Nummer sicher gegangen, und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich zerbreche, wenn ich nicht endlich lerne, auf eigenen Füßen zu stehen. Lass es darauf ankommen. Mach diesen Fehler. Selbst, wenn es wehtut... Wenigstens wirst du dann gelebt haben, anstatt von deiner Furcht getrieben zu werden. «
[Zitat; „Hard Play 2 – Cherish Hope“ von Nalini Singh; Seite 76/359]

Raj will Tradition. Und doch kann er die Fremde nach den heißen Küssen nicht mehr vergessen. Für Raj steht fest, er will um Nayna kämpfen, koste es, was es wolle.
Auch wenn sie so offensichtlich nicht zusammenpassen.
Nayna will Selbstbestimmung, Raj Tradition.

Doch nicht nur Nayna springt über ihren Schatten und lernt im Laufe der Seiten was es bedeutet, ihren Weg zu gehen. So sehr Raj die indische Tradition liebt, ohne Nayna will er auch nicht mehr sein.
Der Kampf um ihr Herz beginnt und er hat nicht immer leichtes Spiel, sie aus ihrem Schneckenhaus zu holen!

Nayna und Raj haben mein Herz so oft zum höher schlagen gebracht! Doch auch die Nebencharaktere tragen Leben in sich.
Neben den beiden Protagonisten hat mich Naynas Aji (Oma) am meisten begeistern können. Ich liebe ihren Humor und wie sie uneingeschränkt hinter Nayna steht!

Die Schreibweise
Locker, leicht und sehr einnehmend. Man wechselt ständig die Sicht zwischen Nayna und Raj, was ich persönlich ja liebe. so lernt man beide Personen sehr gut kennen und erfährt auch etwas, was man sonst nicht so schnell herausfindet.

Fazit:
Ich liebe dieses Buch! Es fesselt, ist voller Gefühle und was mir wohl am besten gefallen hat, es kommt ohne künstliches Drama aus. Klar es gibt im Buch Höhen und Tiefen, aber es wirkt nicht übertrieben oder überspitzt. Die Charaktere sind authentisch, lebendig und haben ihre Ecken und Kanten! Ich mag es, wenn Personen in Büchern auch Macken haben und das haben die Charaktere definitiv. Nicht nur die beiden Protagonisten, sondern auch die Nebencharakter!
Es wirkt so alles viel authentischer!
Ich habe mit Nayna und Raj mitgefiebert und mich genau wie Nayna ganz langsam in Raj verliebt. Aber wie könnte ich nicht?
Von mir bekommt „Cherish Hope“ auf jeden Fall volle 5 von 5 Federn! So toll!

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.02.2020

Vielfältig, gesund und lecker!

Kitchenkarma statt Küchendrama
1

Mit etwas Karma erfolgreich den Koch-Alltag meistern. Geht das?

Inhalt:
Schnippeln, Kneten, Rühren sind nach einem stressigen Tag die wahre Meditation. Tür zu, Kühlschrank auf, Herd an – und mit einem ...

Mit etwas Karma erfolgreich den Koch-Alltag meistern. Geht das?

Inhalt:
Schnippeln, Kneten, Rühren sind nach einem stressigen Tag die wahre Meditation. Tür zu, Kühlschrank auf, Herd an – und mit einem Mal bekommst du alles gebacken. Ob farbenfrohe Wohlfühlsuppen, feuriger Nudelsalat oder Regenbogen-Smoothie: Nach einer relaxten Küchen-Session sind alle Sinne wach. Denn die Küche ist der kreativste Ort der Welt. Und Kochen einfach gut fürs Karma. (© Bastei Luebbe)

Meine Meinung:
Oh ja! So cool der Titel schon klingt, inhaltlich gibt es genauso viel her. Mit Charme und interessanten Rezepten peppt man den Koch-Alltag auf.

...zu der Gestaltung
Das Buch wirkt von außen etwas schlicht, aber das Täuscht. Innen erstrahlt es mit wunderschönen Fotos und einer richtig liebevoll gestalteten Aufmachung! Teilweise fand ich es schon schade, dass ich es in der Küche nutzten musste, aber dafür ist ein Kochbuch eben da. Und wer mich kennt, der weiß, dass man meinen Kochbüchern (leider) ansieht, dass sie genutzt werden.

...zu den Rezepten
Die Kapitelüberschriften klingen teilweise schon sehr mysteriös. Von „Harter Schale – Weicher Kern!“ bis „Pustekuchen – Das funkelnde Finish“ ist wirklich alles dabei.
Dazu sind viele Rezepte fleischlos und man schafft es teilweise auch vegan zu kochen bzw. Shakes zu richten.

Mein erstes Rezept, welches ich ausprobiert habe war die „Magische Brombeer-Blaubeer Torte“. Ein Kuchen, der echt lecker schmeckt, ich aber wohl noch etwas üben muss. Aber es war meine 2. Cremetorte in meinem Leben, und dafür ist es ganz okay geworden.

Danach habe ich mich quer durch gekocht. Es gibt ein ganzes Kapiteln über bunte Suppen! Und diese Suppen sind wirklich sehr farbintensiv! Die „Erbsen-Frühlingsgrün-Suppe“ und „Goldiges Möhrchen-Suppe“ waren meine Favoriten. Auch wenn ich den gehobelten Parmesan bei letzteres weggelassen habe.

Das Kochbuch hat aber auch Rezepte über Grüne-Smoothies, Gerichte mit Kurkuma, Couscous (ließ ich aus), Energy Balls (richtig leckeR) und vieles mehr.
Zum Lieblingsgericht wurde die „Sesamgarnelen – Mindful Eating“ gekürt. Auch wenn die Energy Balls „Müsli Balls“ knapp dahinter lagen.

...zu der Umsetzung
Teilweise sind die Rezepte mit wenigen Worten beschrieben, andere über mehre Arbeitsschritte.
Fakt ist, die Ausführung der Arbeitsschritte ist leicht und verständlich. Probleme hatte ich nicht, auch wenn es anfangs scheint, dass ein Rezept komplizierter ist, als es dann wirklich war.

Fazit:
Ein Kochbuch, welches mir nicht nur Vielseitigkeit gegeben hat, sondern auch Farbe in meine Küche! Es hat tolle Gerichte, die Rezepte gehen meist sehr schnell und einfach!
Ich hatte echt kein Küchendrama! Von mir bekommt „Kitchenkarma statt Küchendrama“ 5 von 5 Federn!

  • Cover
  • Rezeptideen
  • Gestaltung