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Veröffentlicht am 23.02.2018

Save me

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Inhalt:

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt. Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger ...

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Inhalt:

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt. Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß — etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James — und ihr Herz — schon bald keine andere Wahl …


Sexy, mitreißend und glamourös — die heiß ersehnte neue Trilogie von Spiegel-Bestseller-Autorin Mona Kasten!
Quelle: luebbe.de

Meinung:

"Mein Leben ist in Farben unterteilt."

Das Cover von dem Buch gefällt mir persönlich sehr gut, man sieht im gar nicht an, dass es ein Young Adult Buch ist, da keine nackten Männer oder Pärchen darauf sind. Es ist in Gold und Weiß gehalten und strahlt daher etwas elegantes aus, durch den Glitzer sieht es sogar noch besser aus. Auch von dem Inhalt wird nicht verraten und man kann unvoreingenommen an das Buch heran gehen.

Der Schreibstil von Mona Kasten ist gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Das Buch ist abwechselnd aus Sicht von Ruby und James geschrieben, somit lernt man beide Charaktere und deren Sichtweise auf das Ganze besser kennen. Mona Kasten beeindruckt hier durch ihren einfachen und dennoch tollen Schreibstil, ich hatte nie das Gefühl, dass etwas zu wenig beschrieben wird und konnte mir alles immer gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Ruby kennen, die auf die Maxton Hall geht. Als sie ein Empfehlungsschreiben von einem Lehrer abholen will, erwischt sie ihn mit einer Schülerin, Lydia. Diese hetzt James, ihren Bruder, auf Ruby, denn er soll sie zum Schweigen bringen. Allerdings funktioniert nicht das nicht so wie geplant.

Als ich bei der Leserunde auf Lesejury gewonnen habe, konnte ich es gar nicht glauben. Ich habe mich so gefreut und natürlich sofort zu lesen begonnen. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, was sicherlich auch dem Schreibstil zuzuschreiben ist. Ruby war mir sofort sympathisch, sie ist das nicht stinkreiche Mädchen, welches um jeden Preis verhindern will, dass man ihr Aufmerksamkeit schenkt, denn in der Welt der Reichen wird man sofort auseinander genommen. Sie hält sich schön im Hintergrund, bis sie James Beauforts Schwester mit einem Lehrer erwischt. Nicht gerade ihr Glückstag, denn dann fängt alles erst an.

James möchte Ruby zum Schweigen bringen, zuerst versucht er es mit Geld, dann mit Sex, doch er hat seine Rechnung ohne Ruby gemacht. Die macht es James sehr schwer und er muss ihr einfach vertrauen, dass sie nichts weiter erzählt. Dies ist nicht gerade einfach für ihn, da er nur seinen engsten Freunden vertraut. Seine Familie hat ein erfolgreiches Geschäft für Herrenanzüge und daher sind viele nur auf sein Geld aus. James ist ein sehr verschlossener Type, der seine Gefühle hinter einer Maske der Gleichgültigkeit versteckt und somit alle täuscht. Ruby schafft es mit der Zeit jedoch hinter seine Fassade zu blicken.

Was mir sehr gefallen hat war, dass es hier eine supertolle Schule gibt, aber keinen 0815 Sport, wie er in jedem anderen Buch auch vorkommt. Hier ist es Lacrosse und ich habe noch kein Buch gelesen, bei dem Lacrosse eine so große Rolle spielt. James ist ein leidenschaftlicher Spieler und möchte in seinem letzten Schuljahr nochmal alles geben. Hier ist auch schon ein Unterschied zu Ruby, sie ist im Veranstaltungskomittee, dass die Fäden lieber aus dem Hintergrund zieht. Diese beiden so verschiedenen Dinge haben aber super zu dem Buch gepasst und sich ineinander gefügt.

Wie man sich denken kann, gab es natürlich auch Parties und diese sind etwas anders. Alle müssen geschniegelt und gestriegelt auftauchen und sie sind auch von Beginn bis zum Ende genauesten geplant. Davon gibt es insgesamt zwei Stück in dem Buch, wobei die zweite mir persönlich besser gefallen hat, da es eine Mottoparty. Neben den Schulveranstaltungen gibt es auch noch die Parties zu Hause, welche natürlich komplett eskalieren. Auf einer von diesen ist auch Ruby und hier kommt zum ersten Mal etwas Drama ins Spiel, da eine vergangene Angst von ihr wieder an die Oberfläche kommt.

Mit der Zeit kommen sich Ruby und James auch immer näher und man erfährt mehr über die beiden. So will Ruby nach der Schule nach Oxford aufs College, James ebenfalls, denn seine Eltern erwarten dies so von ihm. Hier merkte man schon, dass er recht strenge Eltern hat, was auch später nochmal deutlich wird, als sie ihren ersten Auftritt in dem Buch haben. Hingegen Rubys Familie ist der reinste Traum. Sie hat eine Schwester und ihre Mutter und ihr Vater sind glücklich, auch wenn sie nicht steinreich sind. Ihre Familie hat mir sehr gut gefallen und ohne diese wäre das Buch wahrscheinlich nicht so toll gewesen.
Es wirkt immer wieder so, als würde James Rubys Nähe suchen und versucht auch immer wieder mehr mit ihr zu reden. Das führt unweigerlich dazu, dass sie sich anfreunden und sich auch näher kommen. Als Leser merkt man bereits, dass sich hier etwas anbahnt und mir persönlich hat die Liebesgeschichte super gefallen, da sie sich langsam entwickelt hat und keine Liebe auf den ersten Blick war.

Doch auch in diesem Buch gibt es viel an Drama und Geheimnissen, welche erst mit der Zeit gelüftet werden. Ich finde es allerdings nicht übertrieben, sondern gut plaziert. Am Ende war vielleicht etwas viel auf einmal, aber so ist das bei diesem Genre nun mal. Das Ende hat mich dann wirklich schockiert, denn mit so einem fiesen Cliffhanger habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür passiert aber vor dem Ende nochmal so richtig viel, was man einfach nur als schön bezeichnen kann. Ruby darf in Oxford am College ein Interview führen, nach dem sich entscheidet, ob sie aufgenommen wird oder nicht und es war toll zu lesen, wie sehr sie sich freut und auch wie ihre Familie sie hier unterstützt. Dort trifft auch auf James, mit dem sie kurz zuvor Krach hatte. Was weiter passiert bleibt ein Geheimnis, aber ihre Zeit an Oxford gehört definitiv zu meinen Lieblingsstellen in dem Buch.

Durch den Cliffhanger muss man Band zwei schon kaufen und ich freue mich schon sehr darauf, zu erfahren wie es mit James, Ruby, Lydia, Lin und all den anderen Charakteren weiter geht.

Fazit:

Ein geniales neues Buch aus der Feder von Mona Kasten. Ich war ab der ersten Seite gefesselt und auch wenn es hin und wieder ein paar Schwachpunkte gab, konnte mich das Buch mit seinen liebevollen Charakteren durchwegs begeistern. Ich vergebe dafür 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.01.2017

Aschenkindel

Aschenkindel - Das wahre Märchen
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Inhalt:

Jedes Mädchen wäre dankbar, auf den Ball des Kronprinzen gehen zu dürfen. Schließlich will er sich dort eine Braut aussuchen. Doch Claerie Farnflee ist nicht wie andere Mädchen. Lieber bewohnt ...

Inhalt:

Jedes Mädchen wäre dankbar, auf den Ball des Kronprinzen gehen zu dürfen. Schließlich will er sich dort eine Braut aussuchen. Doch Claerie Farnflee ist nicht wie andere Mädchen. Lieber bewohnt sie ein muffiges Turmzimmer, schuftet wie eine Dienstmagd und erträgt die Launen ihrer Stiefmutter, als sich an einen dahergelaufenen Prinzen zu ketten. So denkt sie – bis zu dem Tag, an dem sie im Verbotenen Wald einen Fremden trifft, der ihre Vorsätze ins Wanken bringt …
Quelle: harpercollins.de

Meinung:

Danke an dieser Stelle an den HarperCollins Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

„Ich bin nicht lieb. Vielleicht hätte ich bescheidener und demütiger auftreten müssen, damit mir das Schicksal eine Fee zuteilt, die sich als Segen für mein ärmliches Leben erweist, aber nein, ich musste diese Niete ziehen.“

In das Cover habe ich mich sofort verliebt. Es ist einfach wunderschön und endlich steht es in meinem Regal. Es ist sehr märchenhaft gestaltet mir dem Kleid, das sich in Wolken auflöst, was sehr gut zum Inhalt passt, da es ja eine Märchenneuerzählung ist.

Dies war mein erstes Buch von Halo Summer. Ihr Schreibstil ist gut, er hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, aber dennoch ging das Buch flüssig und schnell zu lesen. Man merkt aber, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, da der Sprachstil daran angepasst ist und sehr einfach gehalten ist. Für etwas ältere Leser (zu denen ich mich mittlerweile zähle) ist es trotzdem eine leichte Lektüre für Zwischendurch, bei der man ganz leicht abschalten kann, da die Sprache und der Satzbau nicht allzu kompliziert sind.

Das gesamte Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, was ich persönlich sehr gerne mag.

Da ich erst vor kurzem die Märchen-Anthologie aus dem Drachenmond Verlag beendet habe, bin ich richtig im Märchenfieber und habe darum sofort Aschenkindel, eine Neuerzählung von Aschenputtel, begonnen.

Zu Beginn des Buches lernt man Claerie, oder auch Aschenkindel von ihrer Stiefmutter genannt, kennen. Wie im richtigen Märchen auch muss sie für ihre Stiefmutter und ihre beiden Stiefschwestern sorgen seit ihr Vater gestorben ist. Ihre gute Fee, die ihr zugeteilt wurde, ist für sie keine Hilfe, da Claerie sie für unfähig hält und ihr nichts zutraut. Ihre Fee möchte sie überreden zu dem Ball des Kronprinzen zu gehen, da dieser auf der Suche nach einer Braut ist. Claerie möchte das zuerst nicht, aber nachdem sie einen angeblichen Kammerdiener des Kronprinzen im Wald trifft und sich in ihn verguckt, stimmt sie zu, in der Hoffnung ihn wieder zu sehen. Doch alles kommt anders als sie es erwartet.

Die Geschichte hat sehr viel von dem echten Märchen übernommen, allerdings sind in dem Buch viel mehr übernatürliche Elemente eingebaut, wie etwa Flugwürmer, Hexen, Zauberer… Dies hat der Geschichte aber nicht im geringsten geschadet, ich fand es sogar sehr gut, da ich Fantasy ja liebe. Aber Sachen wie die Kürbiskutsche, die gläsernen Schuhe, der Ball, die Fee, das Grab usw. waren dabei, was auch die Hauptelemente des Märchns sind. Unser Aschenkindel ist hier nicht so verhasst von ihren Schwestern wie im richtigen Märchen, sie kommen halbwegs gut zusammen aus und Claerie macht ihre Arbeit im Haus sehr gerne. Sie mag ihre Stiefmutter und Schwestern auch, obwohl diese immer sehr gemein zu ihr sind. Das konnte ich nicht ganz nachvollziehen, denn sie waren wirklich gemein. Das war aber das einzige, das mich im Buch etwas gestört hat.

Die Idee mit dem Kammerdiener gefiel mir auch sehr gut, denn so ist es mal nicht der Prinz in den sie sich verliebt, sondern in einen anderen Mann. Obwohl mir dieser zuerst komisch vorkam, habe ich ihn sehr gemocht, auch wenn die Auflösung wer er wirklich ist etwas unerwartet kam. Allerdings wirkte er oftmals sehr arrogant und überheblich, wo ich mir dachte, dass die Autorin schon sehr übertrieben hat. Und dass er sich sofort in Claerie verliebt fand ich auch überstürzt, allerdings denke ich, dass man keine lange Hinführung in einem 250 Seiten Buch schreiben kann. Es ist eben wie im Märchen, Liebe auf den ersten Blick.

Der Prinz war einer meiner Lieblinge. Er war mir sofort sympathisch. Auch wenn er Claerie nicht heiratet fand ich sehr liebenswert, und auch obwohl er keine ganz wichtige Rolle spielte fand ich alle Szenen in denen er vorkam sehr toll geschrieben.

Claerie selbst mochte ich zu Beginn des Buches gar nicht. Sie dachte wirklich fast nur schlecht über all ihre Mitmenschen und hielt sich selbst für die liebenswerteste Person auf der Welt. Außer der Gartenarbeit und der Hausarbeit hat sie auch keine besonderen Talente, außer dass sie hübsch ist (was ungefährt einmal in jedem Kapitel zu Beginn erwähnt wird). Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich aber weiter und erweitert ihre Sicht auf die Welt. Zwar ist sie immer noch keine supertolle Protagonistin aber besser als zu Beginn.

Was ich aber wirklich schlimm fand, waren die Namen. Claerie ist ja noch ok, aber ihre Stiefschwestern heißen Etzi und Kanickla. Ehrlich? Wer denkt sich solche Namen aus? Der Kronprinz trägt den Namen Wipold und der Kammerdiener heißt Yspér. Ich weiß bis jetzt noch nicht, wie man diesen Namen aussprechen soll, aber angeblich hört es sich wie Jasper oder Casper an. Als ich das erste Mal den Namen der Schwester gelesen habe, musste ich zweimal gucken um sicher zu sein, dass ich mich nicht verlesen habe. Diese Namen sind einfach so schrecklich. In jedem Märchen haben die Personen schöne Namen, oder zumindest normale aber das, nein.

Etwas übertrieben fand ich auch, dass Claeries Schwestern immer runtergemacht wurden. Kanickla wir einfach immer als sehr dick und faul beschrieben. Auch in Claeries Gedanken wird sie immer runtergemacht, ebenso wie Etzi. Sie ist die dünnere Schwester aber trotzdem, nach Claerie nach, dumm. Sie versteht nicht, dass diese beiden noch in der Schule sind, da sie sowieso zu dumm dafür sind. Das war dann wirklich zu viel des Guten, dass diese Tatsachen in jedem Kapitel, in dem die beiden vorkamen, erwähnt wurden.

Abgesehen von diesen Dingen ist es ein wirklich schönes Märchen, das natürlich noch ausbaufähig ist. Nichtdestotrotz hat es mir sehr viel Spaß gemacht diese Buch zu lesen und eine neue Aschenputtel-Welt abzutauchen.

Fazit:

Für alle Märchenfans ist dieses Buch sicherlich geeignet, solange man sich nicht eine allzu anspruchsvolle Lektüre erwartet sondern ein gutes Buch für Zwischendurch, das Kindheitserinnerungen wieder aufleben lässt. Das Buch bekommt solide 3 von 5 Sterne (eher 3,5 aber bei mir gibts keine halben Sachen) von mir, da doch einige Dinge dabei waren, die etwas gestört haben.

Veröffentlicht am 18.04.2018

Solider Auftakt

Der Da Vinci Fluch
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Inhalt:

Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.

Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule ...

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Inhalt:

Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.

Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule wechseln. Ab sofort bestimmen nicht mehr Zaubersprüche, sondern Zicken und Hausaufgaben ihren Alltag. Auch Francis, Sahneschnittchen Nummer eins, macht ihr das Leben alles andere als einfach. Doch als er erfährt, wer ihre Vorfahren sind, verwandelt sich sein Hass in verdächtig intensives Interesse.
Ist sie bereit ihm zu helfen? Vor allem wenn dabei eine Möglichkeit für sie herausspringt, ihre alten Kräfte wiederzuerlangen? Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt…
Quelle: amazon.de

Meinung:

Es war ein lauer Sommertag. Madame Moreau saß an ihrem Schreibstisch und sah durch das hohe Fenster des alten Arbeitszimmers hinaus in den Garten.

Das Cover gefällt mir hier wirklich gut, es ist recht düster gestaltet, in einem dunklen Blau und das Mädchen darauf sieht auch nicht gerade fröhlich aus. In Hintergrund sieht man eine alte Villa, welche wahrscheinlich das Anwesen von Da Vinci darstellen soll. Ich finde es gut, dass das Cover nicht viel über den Inhalt verrät und somit nicht alles vorneweg nimmt.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach. Man merkt, dass sie noch nicht so viel Erfahrung hat, dennoch lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen. Es gab oft Wiederholungen, das ist mir besonders aufgefallen, nicht nur von Ausdrücken, sondern ganze Sätze und auch einige Erklärungen kamen doppelt und dreifach vor. Abgesehen davon hat mir der Schreibstil zugesagt, es war nicht anstrengend zu lesen und es kamen keine komplexen Satzbauten oder Wörter vor.

Zu Beginn lernt man hier Carrie kennen, eine ehemalige Hexe, die nun auf eine normale Schule gehen muss. Dort trifft sie sofort neue Leute und freundet sich mit einige an, unter ihnen ist auch Francis, der sie schon bald in sein Familiengeheimniss einweiht.

Als das Buch vorbestellbar war, war es auch schon gekauft. Katharina Sommer lebt in Graz, was ungefähr 10 Minuten weg von mir ist und ich lese sehr gerne Bücher von österreichischen Autoren. Somit habe ich mir auf dieses unglaublich gefreut. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht einfach, man mag Carrie sofort und auch ihre verrückte Familie. Sie lebt bei ihrer Tante und hat eine wirklich große Familie, alles sind sie Hexen und so geht es in ihrem Haus immer drunter und drüber. Bald schon startet ihr erster Schultag und da fängt die Geschichte dann richtig an.

Was ich unbedingt hervorheben muss ist, dass es hier keine Liebe auf den ersten Blick gibt. Sie findet Francis nur attraktiv und schwärmt etwas für ihn, würde aber nicht sofort ihre Seele an den Teufel verkaufen, wie es in anderen Büchern der Fall ist. Die Liebe spielt in diesem Buch eine eher nebensächliche Rolle, was ich sehr angenehm finde, da man dies in den meisten Jugendbüchern so nicht mehr findet. Alles entwickelt sich langsam und ich konnte es immer nachvollziehen, es wirkte nicht überstürzt oder gar gekünstelt auf mich.

Ein weitere positiver Punkt sind die Charaktere, zwar gibt es einige Klischees, doch die Hauptpersonen haben mir ziemlich gut gefallen. Carrie ist, obwohl sie keine Hexe mehr ist, recht selbstsicher und gut drauf, sie hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden und ist so ein Mensch, den man gerne als Freundin haben würde. Ich mochte sie sehr gerne und habe auch ihren Gedanken gern gelauscht. Francis wirkte zuerst wie der typische Bad Boy, was er dann aber zum Glück nicht ist. Wenigstens blieben wir von diesem Klischee verschont. Er kümmert sich später gut um Carrie und versucht sie zu beschützen, obwohl sie seinen Schutz nicht nötig hat. Der dritte Charakter, welche eine wichtige Rolle spielt, ist Leonardo Da Vinci. Seine Figur ist hier recht witzig, sehr klug und unbeugsam dargestellt, ich mochte die Szenen mit ihm wirklich gerne.

Die Klischees in dem Buch sind nicht zu groß geraten, aber eben vorhanden. Die Zicke in der Schule, welche sich dann aber als sehr nettes Mädchen entpuppt, die beste Freundin von ihr, die sah, dass sich Carrie vom Freund ihrer besten Freundin fern halten soll, die sorgsame Mutter, die große Schwester, der man alle Geheimnisse anvertraut und die Großmutter, die ihre Enkelin bei allem unterstützt haben hier ihren Part gefunden.

Die Geschichte selbst spielt sich zum größten Teil in der aktuellen zeit ab, was ich schade finde, da ich mir mehr Zeitreisen oder ein längeres Verweilen in der anderen Zeit gewünscht hätte. Meist unternimmt sie etwas mit Freunden und hat dabei merkwürdigen Blickkontakt mit Francis, was schnell mal langweilig werden konnte. Einige dieser Szenen empfand ich als unwichtig und auf die hätte ich gut und gerne verzichten können, wie etwa der Besuch in der Therme. Natürlich haben sich die beiden in dieser Zeit auch auf ihren Besuch bei Da Vinci vorbereitet, allerdings machte dies nur einen kleinen Teil aus. Erst auf den letzten 120 Seiten wurde es dann spannend, denn da sind sie wieder durch die Zeit gereist. Auch hier gab es einige Momente, die länger und besser beschrieben hätten werden können, aber im großen und ganzen hat mir dieser Teil sehr gut gefallen. Wie sie sich in dieser Zeit eingelebt haben und versucht haben Da Vincis Ermordung zu verhindern war toll zu lesen und man merkte, dass sich die Autorin mit der Materie beschäftigt hat.

Zuerst dachte ich auch, dass es hier viel um Hexen gehen würde, dies war nicht der Fall, da Carrie ja keine Kräfte mehr hatte. Sie erzählt aber irgendwann, wieso dies so ist und was vorgefallen ist, das mochte ich sehr, denn ich liebe Geschichten in Geschichten. Doch es macht nicht, dass nicht so viel Zauberei vorkommt, es ist auch so ok und ich hoffe, dass vielleicht der zweite Band mehr Magie bergen wird.

Gegen Ende wurde es dann noch einmal richtig spannend, der Showdown begann und Carrie und Francis mussten sich etwas überlegen. Sie haben die gesamte Situation wirklich gut gemeistert und ich war wirklich gefesselt, habe mitgefiebert, was nun mit ihnen passieren wird und wie es weiter geht. Wird Da Vinci überleben? In wie weit verändern sie die Zukunft? Das Ende hat somit nochmal alles rausgerissen, trotzdem hätte ich mir mehr Magie gewünscht, einige Stellen hätten mehr ausgebaut und andere weggelassen oder gekürzt werden können. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Der Cliffhanger am Ende war nochmal richtig gemein und nun freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band.

Fazit:

Obwohl das Buch einige Längen hat und es mehr Magie hätte geben können, konnte es mich trotzdem gut unterhalten. Die Hauptcharaktere waren beide sehr sympathisch und gut geschrieben, ich habe sie gerne auf ihrer Reise begleitet. Dies ist ein wirklich solider Auftakt und trotz der Schwächen vergebe ich 4 von 5 Sterne, da es mir sehr gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 16.04.2018

The Goal

The Goal – Jetzt oder nie
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Inhalt:

Sabrina James träumt von einer Karriere als Anwältin und arbeitet hart für ihre Ziele. Den Collegeabschluss als Jahrgangsbeste hat sie bereits in ...

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Inhalt:

Sabrina James träumt von einer Karriere als Anwältin und arbeitet hart für ihre Ziele. Den Collegeabschluss als Jahrgangsbeste hat sie bereits in der Tasche, und nebenher jobbt sie für ihr Studium in Harvard. Auch in der Liebe nimmt sich Sabrina, was sie will. Gegen prickelnde Zerstreuung hat sie nichts, aber für eine Beziehung blieb bisher keine Zeit. Doch dann lernt sie John Tucker kennen. Auch er weiß genau, was er braucht: Sie! Aber als sie sich zueinander bekennen, wird ihr junges Glück auf eine harte Bewährungsprobe gestellt … Und diese Prüfung zu bestehen, hat nichts mit Fleiß zu tun.
Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Scheiße, scheiße, scheiße. Wo sind meine Schlüssel?

Das Cover ist wieder richtig schön gestaltet. Ich mag bei dieser Reihe sehr, dass man keine Gesichter, sondern nur die Körper sieht, dies lässt der Fantasy noch einiges an Raum und man bekommt kein Bild von den Charakteren vorgesetzt. Auch hier ist wieder ein Pärchen zu sehen, das sich in den Armen hält, und im Hintergrund die Sonnenstrahlen, was dem Ganzen eine gewisse Wärme verleiht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, sie reißt mich immer sofort mit. Die Geschichte ist abwechselnd aus Sicht von Sabrina und Tucker geschrieben, jeweils in der Ich-Form. Dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen und kann sich in beide Situationen hineinversetzen. Die Wortwahl und auch der Satzbau sind dem Genre und der Zielgruppe angemessen, man kann auch explizite Szenen erwarten.

Zu Beginn lernen wir Sabrina kennen, die bei ihrer Oma und ihrem Stiefvater lebt. Sie hat zwei Jobs und möchte eine gute Ausbildung machen, um aus ihren zu Hause zu entkommen. Doch dann lernt sie in einer Bar John Tucker kennen und entwickelt langsam Gefühle für ihn.

Ich liebe die ganze Reihe und habe mich sehr auf diesen Band gefreut. Da es schon lange her war, dass ich den dritten Band gelesen habe, wusste ich nicht mehr, was passiert, daher war es eine komplett neue Erfahrung für mich. Leider war dies der schwächste Band der Reihe, da er mich leider nicht so sehr überzeugen konnte, wie der Rest.

Tucker mochte ich schon in den anderen Büchern sehr gerne, er ist der nette Junge, der alles für sein Mädchen tut und doch auch recht versaut sein kann, was er hier zeigt. So habe ich ihn gar nicht eingeschätzt, aber nachdem er zum gefühlt hundertsten Mal gedacht hatte, wie gern er seinen Schwanz in Sabrina stecken würde, wurde es auch mir klar. Aber von vorne. Der Einstieg fiel mir sehr einfach, da der Schreibstil von Elle Kennedy sehr gut zu lesen ist und man dadurch flott voran kommt. Ich mochte die Chemie zwischen Sabrina und Tucker sofort, sie lernen sich auch recht schnell kennen. Sie passten sofort zusammen und haben sich gleich zueinander hingezogen gefühlt. Auch der erste Sex ließ nicht lange auf sich warten.

Danach spielt die Handlung parallel zu der von The Score. Dadurch wusste man ein Ereignis auch schon und dies war dann keine große Überraschung mehr. Abgesehen davon gab es keine wirklichen Höhepunkte in dem Buch und kein überraschendes Drama, es dreht sich also alles um Tucker und Sabrina. Warum hat mir das Buch also nicht so gut gefallen? Wie alle aus The Score schon wissen, wird Sabrina schwanger. Erstens, kann ich nicht nachvollziehen, wie das funktionieren soll. Sie nimmt die Pille und Tuckers Penis ist ungefähr 1cm in sie, ohne Kondom, eingedrungen. Ich bezweifle doch sehr, dass dies reicht, um schwanger zu werden. Zweitens mag ich es nicht, wenn die Protagonistin schwanger ist und ein Kind kriegt. Dies kann daran liegen, dass ich selber noch keine Kinder möchte und daher auch nicht gern darüber lese, oder (obwohl ich schon 20 bin) einfach noch zu jung dafür bin.

Sabrina ist also schwanger und schon dreht sich alles darum, wie sie zusammen ihre Zukunft meistern, wobei Sabrina einfach nur doof ist, und Tucker nicht an sie heran lässt. Er würde alles für sie und das Baby tun, trotzdem stößt sie ihn immer wieder weg und sagt, er soll sich mit anderen treffen. Warum? Ich konnte ihre Beweggründe einfach nicht nachvollziehen, Tucker ist der perfekte Mann für sie und sie versucht die Starke zu spielen und will alles allein schaffen. Da ist es vorprogrammiert, dass studieren, Jobs und Baby nicht immer genügen Aufmerksamkeit bekommen. Und trotzdem lässt sie sich nicht helfen.

Die Geschichte geht also so dahin, wir erleben einige Monate auf diesen rund 400 Seiten und dann auch noch einige Monate, in denen das Baby schon auf der Welt ist. Es gibt, wie schon gesagt, keine großen Überraschungen und auch keine wirklichen Höhepunkte. Ich hatte oft das Gefühl, als würde sich die Geschichte nicht weiter bewegen, immer wieder gab es die gleichen Probleme, die gleichen Diskussionen und Sabrina wurde sowieso nicht klüger. Tucker ist der beste Kerl in der ganzen Reihe und bekommt jemanden, der ihn nicht zu schätzen weiß.

Das Ende war insgesamt gesehen jedoch schön, alles fügte sich zusammen und jeder war glücklich, es wurde nochmal gesagt, was mit den anderen Pärchen passiert ist und was sie alle noch planen. Dies war dann doch noch ein guter Abschluss für die gesamte Reihe.

Fazit:

Für mich war dies leider der schwächste Band der Reihe, dennoch hat mich das Buch recht gut unterhalten. Die Entwicklung der Geschichte hat mir nicht so gut gefallen, daher kann ich leider nur 3 von 5 Sterne vergeben. Tucker war dafür aber toll und hat die Mankos der Geschichte wieder wettmachen können.

Veröffentlicht am 09.04.2018

Always and Forever

Always and forever, Lara Jean
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Inhalt:

Lara Jean is having the best senior year a girl could ever hope for. She is head over heels in love with her boyfriend, Peter; her dad’s finally ...

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Inhalt:

Lara Jean is having the best senior year a girl could ever hope for. She is head over heels in love with her boyfriend, Peter; her dad’s finally getting remarried to their next door neighbor, Ms. Rothschild; and Margot’s coming home for the summer just in time for the wedding.

But change is looming on the horizon. And while Lara Jean is having fun and keeping busy helping plan her father’s wedding, she can’t ignore the big life decisions she has to make. Most pressingly, where she wants to go to college and what that means for her relationship with Peter. She watched her sister Margot go through these growing pains. Now Lara Jean’s the one who’ll be graduating high school and leaving for college and leaving her family—and possibly the boy she loves—behind.

When your heart and your head are saying two different things, which one should you listen to?
Quelle: amazon.de

Meinung:

I like to watch Peter when he doesn't know I'm looking.

Das Cover von diesem dritten Band finde ich wieder unglaublich schön. Ich mag es sehr, dass bei der Reihe keine Pärchen auf den Covern sind, sondern nur Lara Jean, immer in hellen Farben und Pastell gehalten, das sieht einfach nur toll aus und strahlt schon eine gemütliche Atmosphäre aus.

Der Schreibstil von Jenny Han ist gewohnt leicht zu lesen, da sie sehr einfach schreibt. Manchmal schon zu einfach, aber dennoch ist es eine schöne Zwischenletküre. Das Buch ist wieder aus Sicht von Lara Jean geschrieben, dadurch kann man ihre, oftmals ziemlich komischen, Gedanken gut verfolgen. Jenny Han schreibt keine langen und verschachtelten Sätze, auch ihre Wortwahl ist eher einfach gehalten, was das Buch schnell zu lesen macht.

Dieser Band schließt an den zweiten an und hier hat Lara Jean mit dem College zu kämpfen. Auf welches wird sie gehen? Was wird aus ihr und Peter? Lara Jean durchlebt den Alltag im letzten Schuljahr und genießt ihre Zeit, als das College aber immer näher rückt, bekommt auch sie langsam Panik.

Ach ja, ich habe mir das Buch direkt nach Erscheinen auf englisch gekauft und bis jetzt nicht gelesen. Da traf es sich gut, dass es eine Leserunde zum deutschen Buch auf Lovelybooks gab, da habe ich gleich mit meinem Exemplar teilgenommen. Der Einstieg fiel mir relativ leicht, da ich die meisten Charaktere noch im Kopf hatte und die Geschichte von den vorherigen Bänden nicht so wichtig war. Schon ab der ersten Seite war ich wieder bei Lara Jean und hatte ein Gefühl, als würde ich nach Hause kommen. Sie und Peter sind glücklich und starten ins letzte Schuljahr, beide strengen sich sehr an, um auch an ihrem Wunschcollege angenommen zu werden, doch natürlich kommt immer alles anders.

Es gehört gesagt, dass dieses Buch keinen wirklichen Höhepunkt hat, die Geschichte ist einfach schön zu lesen, wer sich allerdings viel Drama und keine Ahnung was noch erwartet ist hier falsch. Die Handlung schreitet voran, jedoch ohne dass viel passiert, was mich persönlich gar nicht stört, da ich die Reihe wirklich liebe und die Autorin alles schreiben könnte. Natürlich hat Lara Jean wieder mit einigen Problemen, die in meinen Augen keine sind, zu kämpfen, diese sind aber nicht so viele.

Was ich wirklich toll fand, war die Hochzeit von ihrem Dad. Ich habe den Klappentext nicht gelesen, dann habe ich ca nach 70 Seiten doch auf die Rückseite geschaut und gesehen, dass Trina und Lara Jeans Vater heiraten. Dies hat sich schon im ganzen Buch angebahnt, trotzdem wäre es toll gewesen, wenn es nicht am Buch drauf stehen würde. Die Beziehung von den beiden fand ich schon immer toll und darum habe ich mich auch sehr gefreut, als von einer Hochzeit die Rede war. Lara Jean war natürlich sofort Feuer und Flamme und wollte alles organisieren, das war irgendwie total süß von ihr, da man als Leser richtig merkt, dass sie ihren Dad vollkommen unterstützt, im Gegensatz zu Gogo, die etwas gegen die neue Frau von ihrem Vater zu haben scheint. Ihre Gründe konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und sie machte sich auch etwas unbeliebt bei mir, da Trina wirklich toll ist.

Die Beziehung zwischen den drei Schwestern war wie immer sehr gut beschrieben, sie halten immer zusammen, auch wenn Kitty nicht immer ganz nett ist, sieht man, dass sie ihre Schwestern liebt. Mir kam es so vor, als würde es in diesem Band sehr viel um die Familie gehen, da Lara Jean auch so nahe wie möglich bei ihnen ans College will. Ich mochte es sehr, dass es nicht nur um die Liebe zwischen ihr und Peter ging, das hat die Bücher noch nie ausgezeichnet, vielmehr hat man hier eine Mischung von allem. Aber Peter kommt nicht zu kurz, er ist schließlich der Liebling aller Leser. Manchmal wirkte er schon fast zu perfekt für mich, vor allem als Lara Jean mit ihm schlafen wollte und er nein gesagt hat. Mal ehrlich, welcher 18-Jährige sagt bei seiner langjährigen Freundin nein? Auch zeigt er immer Verständnis, dass er nicht bei ihr schlafen darf, ich glaube mein Freund wäre durch Fenster gekommen, wenn er nicht bei mir schlafen hätte dürfen. Abgesehen davon ist er hier auch wieder der perfekte Freund, liest Lara Jean jeden Wunsch von den Augen ab und tut alles, um sie glücklich zu machen.

Die letzten Tage an der Highschool waren gut beschrieben, ich kenne mich beim amerikanischen System nicht gut aus, aber genauso habe ich es mir vorgestellt. Lara Jean plant nun also fürs College und auf eine Zu- oder Absage von allen. Durchs College entsteht auch wieder Drama, da sie meint, dass sie vielleicht auf ein anderes gehen wird, da wurde Peter leicht wütend oder auch enttäuscht, je nachdem. Ich machte mir aber nie wirklich Sorgen um die Beziehung der beiden, da sie einfach perfekt zusammen passen und man bei jedem Satz merkt, wie sehr sie sich lieben. Gegen Ende gab es nochmal ein kleines Drama (Lara Jean hatte auch ihren ersten Rausch!), doch dies war schnell wieder gelöst.

Insgesamt kam das Ende des Buches dann aber ziemlich abrupt, hier hätte man noch ein paar Kapitel mehr schreiben können und das Ende besser ausbauen können. Trotzdem war es ein schöner und gelungener Abschluss der Reihe.

Fazit:

Das Buch hat mir wieder mega gut gefallen und es ist einfach nur perfekt für Zwischendurch. Lara Jean und die anderen Charaktere sind gewohnt liebenswert und die Thematik ist keine schwere Kost. Ich vergebe für diesen gelungenen Abschluss 4 von 5 Sterne.