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Veröffentlicht am 01.08.2021

Ein richtiges Wohlfühlbuch

A History of Us − Erst auf den zweiten Blick
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Inhalt:

Sie träumt sich in vergangene Zeiten. Doch ihre Probleme sind nur allzu modern …
Staceys Leben ist ziemlich durchschnittlich. Ehrlich gesagt sogar etwas langweilig. Ein Job in einer Zahnarztpraxis, ...

Inhalt:

Sie träumt sich in vergangene Zeiten. Doch ihre Probleme sind nur allzu modern …
Staceys Leben ist ziemlich durchschnittlich. Ehrlich gesagt sogar etwas langweilig. Ein Job in einer Zahnarztpraxis, eine kleine Wohnung über der Garage ihrer Eltern, ein paar gute Freunde, aber keine Beziehung. Doch für vier Wochen im Jahr ändert sich alles, für vier Wochen wird ihr Leben aufregend. Jeden Sommer findet in ihrer Heimatstadt Willow Creek ein Mittelalterfestival statt, und Stacey nimmt als Schaustellerin daran teil. Sie schlüpft in eine andere Rolle, fühlt sich frei und glücklich. Bis das Festival wieder vorbei ist. Seufz. In ihrem Leben muss sich etwas ändern. Sie weiß nur nicht, was. Bis sie eine E-Mail an einen Mann schreibt, den sie viel weniger gut kennt, als sie denkt …
Quelle: endlichkyss.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Alles begann mit einer Halskette.

Das Cover ist wieder wie Band eins gestaltet, somit passen die beiden sehr gut zusammen. Hier haben wir noch den Schmetterling auf dem Cover, der in dem Buch viel Bedeutung bekommt. Ich finde dieses Detail wirklich schön.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll zu lesen. Man wird von den Worten eingehüllt und fühlt sich wohl. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Stacey, wodurch man sie am besten von allen Charakteren kennen lernt.

Das Buch staret wieder am Festival. Stacey arbeitet wieder als Schankmaid und sieht viele bekannte Gesichter wieder. Nach dem Festival fühlt sie sich aber leer und will etwas ändern. Aus diesem Grund schreibt sie eine Mail, die genau das bewirken wird.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Obwohl ich grad gar nicht in Stimmung für einen Liebesroman bin, konnte ich bei diesem Buch einfach nicht aufhören zu lesen. Ich war sofort wieder in Willow Creek und wollte am liebsten selber auf das Festival gehen. Bei dem Buch finde ich es interessant, dass sich die Handlung über ein Jahr erstreckt, es aber keine komischen Zeitsprünge hab. Alles hat einen Sinn ergeben und passte gut zusammen. Normalerweise mag ich Bücher, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und bei denen man immer nur kurze Passagen aus dem Jahr liest nicht, aber hier war es genau richtig.

Stacey mochte ich schon im ersten Band sehr gerne. Hier lernt man sie noch besser kenne und merkt, dass ihr Leben gar nicht so perfekt und sie gar nicht so fröhlich ist, wie sie sich immer gibt. Ich konnte ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen und hätte sie manchmal einfach gerne in den Arm genommen. Stacey ist toll, ich glaub ich mag sie sogar ein bisschen lieber als Emily.

Da im Klappentext nicht erwähnt wird, wer der Herr im Buch ist, werde ich es auch nicht verraten. Das würde auch zu sehr spoilern, aber ich mochte den Love Interest. Er ist süß, kümmert sich um Stacey, lenkt sie ab, wenn es ihr nicht gut geht und ist immer für sie da. Man muss sich im Laufe des Buches einfach in ihn verlieben, auch wenn er nicht immer alles richtig macht. Für mich war er der perfekte Mann für Stacey.

Auch die anderen Charaktere aus dem ersten Band sind wieder dabei und ich habe mich sehr über die Wiedersehen gefreut. Es wird auch schon recht deutlich, dass der dritte Band von April handeln wird, da sie recht oft vorkommt und das sogar schon zusammen mit Mitch. Auf ihr Buch freue ich mich schon sehr, weil ich Mitch toll finde. Neben den bekannten Figuren sind aber auch neue Charaktere dabei, da Stacey schon Künstler des Festivals kennt und auch öfter mit diesen spricht. Dadurch kommt ein bisschen Abwechslung rein.

Die Geschichte selbst kann ich so schlecht beschreiben, weil ich nicht spoilern will. Stacey will Veränderung und schreibt daher eine Mail. Zugegeben sie schreibt diese Mail im betrunkenen Zustand, daher ist Schlimmes vorprogrammiert, aber so kommt es dann doch nicht. Aus dieser Mail entwickelt sich eine tolle Brieffreundschaft, welche nicht mit Briefen sondern mit Mails und SMS funktioniert. Aber keine Sorge, sie und ihr Love Interest treffen noch schnell genug aufeinander. Der Aufbau der Beziehung, bis es aber so weit ist, war toll. Durch das Geschrieben kommen trotzdem so viele Gefühle, dass sie sich von mir aus nie treffen hätten müssen.

Gegen Ende gab es dann natürlich noch ein kleines Drama, welches sich aber durch reden schnell lösen ließ. Das mag ich an diesen Büchern so gern, kein unnötiges und übertriebenes Drama. Das Ende war einfach perfekt und ich hätte es mir nicht anders wünschen können.

Fazit:

Ich liebe das Buch genauso sehr wie auch schon Band eins. Stacey ist einfach toll und ich habe ihre Geschichte sehr genossen. Es gab kein großes Drama in dem Buch und wie auch schon in Band eins hat sich alles durch gute Kommunikation klären lassen. Wenn man das Buch liest, ist es wie nach Hause zu kommen. Man fühlt sich einfach wohl. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band, wieso dauert das nur so lange.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2021

Guter Einstieg in die Serie

Shadow Hearts – Folge 1: Die Gabe
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Inhalt:

Wenn sie Vampire berührt, kann sie deren Erinnerungen sehen. Als Toni diese Gabe an sich entdeckt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Bis dahin lief es alles andere als geplant: Ihr Freund hat ...

Inhalt:

Wenn sie Vampire berührt, kann sie deren Erinnerungen sehen. Als Toni diese Gabe an sich entdeckt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Bis dahin lief es alles andere als geplant: Ihr Freund hat sie verlassen, sie hat ihr Studium geschmissen und kommt mit ihrem Job als Barkeeperin gerade so über die Runden.

Doch nun begibt sie sich gemeinsam mit dem amerikanischen Vampirjäger Brent auf die Jagd nach Vampiren durch ganz Europa. Und während sie versucht, hinter das Geheimnis ihrer Kräfte zu kommen, kann sie nicht aufhören an den ersten Vampir zu denken, der ihr je begegnet ist – Finn Mathesson.

Folge 1: Toni beobachtet seit Tagen einen mysteriösen Gast, der jeden Abend ins Pub kommt. Er ist nicht nur geheimnisvoll, sondern auch unglaublich sexy – und gefährlich. Gerade als sie glaubt, dass es wenigstens in ihrem Liebesleben wieder bergauf geht, passiert ein schrecklicher Mord. Der geheimnisvolle Gast taucht unter. Und nicht nur die Polizei interessiert sich für diesen Fall, sondern auch der nicht minder heiße Amerikaner Brent Foley, der den Mörder seiner Schwester sucht.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Leben war eien Katastrophe.

Das Cover ist nicht wirklich mein Fall, es erinnert mich an einen billigen Vampirroman. Aber zum Glück zählt ja der Inhalt und nicht das Äußere. Das Cover ist düster und man sieht sofort, dass es sich hier um einen Vampirroman handelt.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen, sodass ich schnell voran kam. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Toni. Hin und wieder haben mir die Beschreibungen gefehlt, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass dies die erste Folge einer Serie ist.

Zu Beginn lernt man Toni kennen, die in einer Bar arbeitet. Dort trifft sie auf Finn und verbringt eine Nacht mit ihm. Diese Nacht aber verändert ihr Leben, denn sie erkennt, dass es Vampire doch gibt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man liest ein wenig von Tonis Leben und es werden auch schon die anderen Charaktere eingeführt. Da diese Episode nur etwas über 100 Seiten hat, hat das auch gut gepasst, so wurde keine Zeit verschwendet. Es geht also recht schnell mit der eigentlichen Handlung lost.

Toni mochte ich als Charakter recht gern, nur ihre Reaktion darauf, dass es Vampire gibt, fand ich etwas unrealistisch. Keiner wacht mit Bissspuren auf und denkt sich: „Oh, es gibt also doch Vampire. Hm.“ Das passte für mich einfach nicht, ich hätte mir wenigstens etwas Angst oder Unglauben erwartet, aber sie nimmt es einfach so hin. Auch nachdem Menschen sterben verhielt sie sich komisch. Irgendwie wirkte Toni von der gesamten Handlung etwas distanziert.

Neben Toni sind Finn und Brent noch wichtige Figuren, wobei Brent erst ab der Hälfte auftaucht. Auf ihn möchte ich auch nicht mehr eingehen, da das das halbe Buch spoilern würde. Finn hingegen trifft man schon auf den ersten Seiten und ich fand ihn sofort faszinierend. Wie man sich einen Vampir vorstellt. Schön, Einzelgänger und schweigsam. Er kommt immer nur kurz vor, aber seine Szenen haben mir wirklich gut gefallen. Obwohl er ein Vampir ist zeigt er viele Gefühle und wirkt so sehr menschlich. Als Leser kann man dadurch eine gute Bindung zu ihm aufbauen.

In Amsterdam wird eine Leiche gefunden, eine Freundin von Toni. Sie ist sich sicher, dass es ein Vampir war und fängt auch selber an, Fragen zu stellen. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich darum und da das Buch so kurz ist, will ich gar nicht mehr verraten. Ich fand die Handlung aber gelungen, da es nie langweilig wurde oder sich gezogen hat. Auch gab es ganz normale Alltagsszenen und nicht nur Tod und Vampire. Diese Mischung hat mir gefallen und ich finds wirklich schade, dass das eine Serie wird. So hört die Handlung mittendrin auf und man würde am liebsten weiter lesen.

Eine Liebesgeschichte gibt es hier noch nicht, nur die köperliche Anziehung spielt schon eine Rolle. Es gibt auch zwei Sexszenen, die nicht zu lang, aber ausreichend beschrieben wurden. Die Autorin hat hier wirklich ein gutes Mittelmaß gefunden. Man kann sich aber schon denken wohin die Reise in Sachen Liebe in der nächsten Folge gehen wird.

Fazit:

Die erste Folge konnte mich nicht vollends überzeugen, da es doch ein paar Punkte gab, die mich gestört haben, aber insgesamt war dies ein guter Einstieg in die Serie. Ich hoffe, dass es noch mehr Vampire in der zweiten Folge geben wird und dass man Toni besser kennen lernt, da sie mir doch etwas fremd geblieben ist. Ich vergebe 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2021

Nicht so gut wie Band eins

Flügelschatten
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Inhalt:

„Ich suche das, was einmal war und wer ich sein will. Doch von diesem Krieg, der beides miteinander verwebt, verstehe ich ebenso wenig wie vom Leben selbst. Nur Töten, das kenne ich, denn nur ...

Inhalt:

„Ich suche das, was einmal war und wer ich sein will. Doch von diesem Krieg, der beides miteinander verwebt, verstehe ich ebenso wenig wie vom Leben selbst. Nur Töten, das kenne ich, denn nur das spielt für sie eine Rolle.“

Vertrauen. Ein großes Wort, und noch größer ist die Frage, wem ich es schenken soll. Dem Rebellen, der mein Herz mit sich nahm? Dem Magier, der mich erschaffen hat? Der Königin, an deren Seite ich einst gekämpft habe, oder dem Krieger, für den ich Gefühle hege, die ich nicht mehr kenne?
Die Erinnerung und mit ihr die Schattensplitter der Vergangenheit kommen nach und nach zurück, doch ich weiß nicht mehr, ob ich mich fallen lassen oder vor ihnen davonlaufen soll. Dabei ahne ich, dass ich das nicht kann, genauso wenig wie vor dem Monster, das in den finstersten Ecken meines Verstandes immer lauter brüllt.

Was ich jedoch sicher weiß, ist, dass hinter den Augen, die sie aus Dunkelheit geschaffen haben, mehr ist, als sie sehen wollen …
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ich habe ihn gefunden. Es ist alles erledigt.“

Das Cover finde ich wieder richtig genial. Es ist vom Stil gleich wie das Cover von Band eins und unterscheidet sich nur leicht durch die Farben und einige Akzente.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben, doch man wusste immer aus wessen Sicht man gerade liest. Geschrieben ist das Buch wieder in der Ich-Form.

Die Geschichte geht direkt am Ende vom ersten Band weiter. Bree ist verletzt und wird in die Villa zurück gebracht, doch sie weiß nicht, ob Celdon es geschafft hat.

Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg wirklich schwer gefallen ist, was daran liegt, dass ich fast alles aus Band eins vergessen hatte, obwohl mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Es werden die wichtigsten Dinge dann nochmal erwähnt und spätestens da kamen auch meine Erinnerungen wieder zurück und es wurde gleich leichter der Geschichte zu folgen. Langsam kamen die Namen und Verbindungen wieder, sodass ich mir leichter getan habe.

Dieses Mal sind die Perspektiven Bree, Celdon und Cassian, wobei ich die Sicht von Cassian fast am besten fand. Ich mag ihn als Charakter und wollte gerne mehr von ihm erfahren, von mir aus hätte es ruhig noch mehr Kapitel aus seiner Sicht geben können. Cassian scheint sehr lange einer von den Bösen zu sein, doch im Laufe des Buches wird klar, dass er es einfach nicht anders kennt. Es wurde immer leichter ihn zu verstehen und ich konnte sogar Sympathie für ihn entwickeln, da er doch eine schwere Vergangenheit hatte und er trotzdem noch zu Gefühlen wie Liebe fähig ist. Es steht viel mehr in ihm, als es zuerst den Anschein hat.

Celdons Sicht diente meist dazu die Geschehnisse zu erzählen, wenn Bree gerade durchgedreht ist oder ohnmächtig war. Ich find ihn ok, er ist nicht mein Liebling und mit einigen Handlungen hat er sich in diesem Teil ziemlich unbeliebt gemacht, aber insgesamt mochte ich seine Sicht. Man merkte, dass er sich wirklich um Bree sorgt und will, dass es ihr gut geht. Trotzdem bringt ihn das auf der Beliebtheitsskala nicht weiter nach oben.

Bree war wieder toll. Zwar konnte ich ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen und manche von ihnen würde ich auch naiv nennen, aber wenn man bedenkt, dass sie geschaffen wurde um zu töten ist das irgendwie nachvollziehbar. Sie hat nur gelernt Befehle zu befolgen und nach ihrem Gedächtnisverlust musste sie sozusagen alles neu lernen. In diesem Teil aber nimmt sie endlich an wer sie ist und versucht mit dieser Seite von sich zurecht zu kommen, solange sie sie braucht um gegen die Kalte Königin zu siegen.

Ich mochte bei dem Buch den Anfang und das Ende wirklich gerne, im Mittelteil hat es sich allerdings etwas gezogen, da einfach sehr wenig passiert ist. Es wurde viel geredet und geplant und gereist, aber da hat mich das Buch kurzzeitig verloren. Bei Band eins bin ich nur so durch die Seiten geflogen und hier hatte ich ein kleines Tief. Ich hatte das Gefühl, als würde die Geschichte sich nicht weiter bewegen. Und dann ging Bree zusammen mit Celdong und Cassian weg und das passte für mich einfach nicht. Der Plan von ihr und Celdon schien mir nicht durchdacht und es passte auch nicht zum Rest des Buches. Ich hätte mir zusammen mit den anderen Rebellen eine große Schlacht oder sonst was erwartet, aber nicht, dass die beiden alles auf eigene Faust lösen wollen. Zwar wurde gegen Ende etwas Licht ins Dunkel gebracht und viel wurde aufgeklärt, aber das hat es für mich nicht besser gemacht. Ich war ein bisschen enttäuscht von dem Verlauf der Handlung.

Allerdings hat mir die Liebesgeschichte sehr gut gefallen. Kurzzeitig hatte es den Anschein, als würde es eine Dreiecksbeziehung werden, aber das kam zum Glück anders. Bree und Cassian waren einmal, hier entdecken sie nur ihre Freundschaft neu und keine Liebe. Ich fand das sehr gelungen und wirklich schön. Bree kann ihm verzeiehen, obwohl er auf der falschen Seite steht. Celdon und Bree gefallen mir zusammen gut. Ja, ich bin kein Fan von ihm und mag Cassian lieber, aber er und Bree haben einfach etwas Besonderes. Aber auch in der Liebesgeschichte gibt es hier ein kleines Drama, was perfekt zur Geschichte gepasst hat.

Fazit:

Ich muss sagen, dass ich Band eins besser fand. Die Geschichte nahm eine Wendung, die mir nicht ganz so gut gefallen hat und ich vermisste die große Schlacht. Allerdings gabs einige tolle Szenen, vor allem mit Cassian. Die Kalte Königin bekam ebenfalls mehrere Auftritte und wenn sie dabei war wirkte es nicht so, als wäre sie die Böse. Ich konnte sie mir einfach nicht als den Bösewicht vorstellen und das hat meine Freude auch ein bisschen gedämpft. Trotzdem war es ein gelungener Abschluss der Dilogie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Bin etwas enttäuscht, zu wenig Magie

Bad Witch. Befreite Magie
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Inhalt:

*Zwischen Gut und Böse*
Seit zehn Jahren wird die junge Hexe Umbra in Gefangenschaft für die Taten ihrer Mutter bestraft, die einst furchteinflößenden Kreaturen Zutritt in ihre Heimat Panaha ermöglichte. ...

Inhalt:

*Zwischen Gut und Böse*
Seit zehn Jahren wird die junge Hexe Umbra in Gefangenschaft für die Taten ihrer Mutter bestraft, die einst furchteinflößenden Kreaturen Zutritt in ihre Heimat Panaha ermöglichte. Als Umbra eines Tages nicht in ihrer einsamen Zelle, sondern in einem prächtigen Palastzimmer aufwacht, ist der Schock groß: Vom König befreit, soll sie sich einer Einheit ausgewählter Krieger anschließen, die sich dem Ziel verschrieben haben, die unheilbringenden Risse in ihrer Welt zu verschließen – eine Aufgabe, die einzig eine Magiebegabte zu lösen vermag. Als letzte Hexe Panahas erfährt Umbra jedoch von allen Seiten nur Argwohn. Vor allem dem gut aussehenden Gildenführer Grayson fällt es schwer ihr zu vertrauen. Doch nur gemeinsam haben sie eine Chance gegen das wahre Böse …

Zwei Herzen im Schatten
Eine begabte junge Magierin und ein attraktiver Gildenführer, die lernen müssen, dass die Liebe jenseits von Gut und Böse liegt. Eine magisch romantische Liebesgeschichte, bei der die Funken nur so sprühen.
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich schlug die Augen auf.

Das Cover ist wirklich gelungen. Es ist düster und magisch, genau, wie man es sich von einer solchen Geschichte erwarten würde.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen und ich kam schnell voran. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Umbra, wodurch man sie besser kennen lernt. Auch die Beschreibungen der Landschaft fand ich sehr gelungen.

Zu Beginn lernt man Umbra kennen, die ihr halbes Leben lang eingesperrt wurde. Der König hat sie nun aber befreien lassen, da er eine Aufgabe für sie hat.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen, Umbra weiß nicht wo sie ist und da sie so lange im Gefängnis war, weiß sie auch nicht allzu viel über die Welt. Der König erklärt ihr einiges, wodurch man alle wichtigen Informationen bekommt. Doch schon hier war ich ein wenig enttäuscht, da der Titel eine böse Hexe vermuten lässt, Umbra aber das genau Gegenteil ist. Sie weiß nicht, wie sie ihre Kräfte richtig einsetzt und ist ziemlich naiv, was an ihrem langen Aufenthalt im Gefängnis liegt. Wer also eine Hexengeschichte mit viel Magie und bösen Hexen sucht, ist hier falsch.

Umbra kam mir die meiste Zeit zu kindlich und naiv vor. Außerdem hat sie viel nicht hinterfragt und hat den Leuten alles geglaubt, die hätten ihr Gott weiß was erzählen können und sie hätte es geglaubt. Mit ihr wurde ich bis zum Ende nicht richtig warm, aber ab der Hälfte ca. wurde sie besser und ich musste nicht mehr ständig die Augen verdrehen, wenn sie was gesagt hat.

Grayson ist der zweite Protagonist, der eine wichtige Rolle spielt. Er ist der Anführer einen kleinen Gruppe, die die Risse in der Welt, durch die Ungeheuer kommen, wieder zusammenflickt. Außerdem ist er der Bruder des Königs und kann Umbra nicht leidern. Ihn mochte ich von allen aber fast am liebsten, da er auch Schmerz, Leid und Trauer erfahren hat, das machte ihn für mich greifbarer, bei Umbra weiß man, dass ihre Mutter tot ist, aber bei Grayson wurde das alles besser gehandhabt finde ich.

Die Hälfte des Buches spielt sich fast nur im Palast ab und wirkt eher so, als würde Umbra sich nicht zwischen den Brüdern entscheiden können. Sie lebt wie eine Prinzessin und versucht mit ihrer Magie umzugehen, wobei der magische Teil hier einfach zu kurz kam. Und dafür, dass sie die böse Hexe ist, behandeln sie alle sehr gut, bis auf Grayson. Es ist schon klar, dass dieses Denken veraltet ist und nicht jede böse Hexe wirklich böse ist, das beweist Umbra, aber ein bisschen mehr Düsternis habe ich mir schon erwartet.

Sobald sie dann auch alle aufbrechen um die Risse zu flicken und dies für alle mal, wird es mit der Magie auch nicht besser. Mir fehlte da einfach was, aber die Drachen, die dazugekommen sind, waren wirklich toll. Abgesehen davon ging das Ende dann auch zu schnell von der Hand. Für mich kam da keine Spannung auf und vom Ende war ich mehr als enttäuscht. In den letzten Kapiteln gibts dann noch einige Enthüllungen, die aber einfach lieblos gewirkt haben. Mir kam es so vor, als wolle die Autorin schnell noch ein paar Twists einbauen, aber es war da zu viel. Das Ende hat mich wirklich enttäuscht.

Es gibt hier auch eine Liebesgeschichte und obwohl es zuerst so wirkt, als würde sich eine Dreiecksbeziehung anbahnen, ist es dann zum Glück anders. Die fand ich dann doch recht süß, obwohl ich kein Fan von Enemies-to-Lovers bin, aber hier hat es wirklich gut gepasst. Man sieht nochmal ganz andere Seiten von Grayson, erfährt mehr von seiner Vergangenheit und dadurch bekommt er noch mehr Tiefe. Nicht zu viel Liebe, aber auch nicht zu wenig.

Fazit:

Dafür, dass es um eine Hexe geht, kam wirklich wenig Magie vor, finde ich. Einige Dinge haben mir gut gefallen, besonders alle Personen in der Gruppe mochte ich wirklich gerne. Allerdings wurde es am Ende zu viel und alles ging ein wenig zu schnell. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch sicher gut getan. Ich gebe dem Buch 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Hatte mehr erwartet

Der dunkelste Fluch
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Inhalt:

»Maître, Ihr seid der Mächtigste hier,
aber Sebastien wird noch tausendmal mächtiger als Ihr.«

Nach dem Tod seiner Mutter litt Sebastien de Beauvais unter seinem Stiefvater und entkam nur knapp ...

Inhalt:

»Maître, Ihr seid der Mächtigste hier,
aber Sebastien wird noch tausendmal mächtiger als Ihr.«

Nach dem Tod seiner Mutter litt Sebastien de Beauvais unter seinem Stiefvater und entkam nur knapp dem Tod. Heute sollte er einer der mächtigsten Hexer der Welt sein, doch seine Kräfte schwinden und er ist auf einen Trank angewiesen, der seine Magie auflädt – oder auf Alex, deren Gegenwart dasselbe bewirkt. Ausgerechnet die Frau, die Gefühle liest, anstatt sie zu fühlen, lockt in ihm Emotionen hervor, die bei seiner Berufung ausgelöscht wurden.

Alexandra Foster stieß durch eine Verkettung von Zufällen zu der Gruppe junger Hexen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie Freunde, gehört dazu. Doch als die Bedrohung durch die Dunkelmagier ansteigt, erkennt sie, dass ihre besondere Art, die Welt zu sehen, der Schlüssel zu etwas ist, was die Hexenwelt lange nicht mehr gesehen hat …
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Uralte, vergilbte Grimoire stapelten sich seitlich des goldgerahmten Spiegels, vor dem er auf ihre Ankunft wartete.

Das Cover gefällt mir mega gut. Durch die Kerzen und das Buch wirkt es gleich ein bisschen magisch und man kann sich bereits denken, dass es im Hexen geht.

Der Schreibstil der Autorin war gut und einfach zu lesen, ich kam wirklich schnell voran. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Sebastien und Alex, wobei es immer wieder Sichtwechsel pro Kapitel gibt.

Zu Beginn lernt man Sebastien kennen, dem Großes bevorsteht. Immer wieder werden im Steine in den Weg gelegt, doch als er auf Alex trifft ändert sich nochmal einiges.

Ok, ich tue mir wirklich schwer das Buch gut zu rezensieren, da schon sehr viel im Klappentext steht und das Buch nicht lang ist. Zuerst muss erwähnt werden, dass es sich hierbei eigentlich um eine „Fortsetzung“ zu der Magic Tales Reihe der Autorin handelt. Ich habe diese Bücher nicht gelesen und war dementsprechend verwirrt. Am Anfang des Buch gibt es eine kurze Zusammenfassung, was bisher passiert ist und da kommen so viele Namen und Kosntellationen vor, dass ich mir davon fast gar nichts gemerkt habe. Ein bisschen googeln hat ergeben, dass die anderen Charaktere ihre Geschichte in besagter anderer Reihe bekommen haben.

Der Einstieg fiel mir daher richtig schwer, da ich die Charaktere nicht zuordnen konnte und manchmal auf Sachen referenziert wurde, die bereits passiert sind, was man aber nicht wissen kann, wenn man die anderen Bücher nicht gelesen hat. Hier wäre eine klarere Trennung vielleicht besser gewesen, oder man hätte einige Charaktere weglassen können, damit man als Leser nicht so erschlagen wird.

Die Hauptpersonen sind Sebastien und Alex. Sebastien fand ich als Figure sehr gelungen. Man begleitet ihn bereits als Junge in dem Buch und bekommt bis zur eigenltichen Story immer wieder Kapitel aus seiner Kindheit. Dadurch bekam er als Charakter viel mehr Tiefe für mich, da ich ihn gut einschätzen und verstehen konnte. Alex hingegen blieb mir bis zum Ende fremd. Sie wirkte oft naiv auf mich und konzentrierte sich zu sehr auf die Schule, wenn es wichtigere Dinge gab und ich konnte einfach keine Verbindung mit ihr aufbauen.

Bei der Geschichte sah ich lange keinen roten Faden. Es wurde erst recht spät klar, was eigentlich der Sinn der Geschichte ist. Sie ist bei weitem nicht langweilig, aber ich verstand lange nicht, was eigentlich bis zum Ende hin passieren soll. Es fehlten ein paar Erklärungen, dem Buch hätten ein paar Seiten mehr sicherlich nicht geschadet. Es wird am Anfang gesagt, dass Sebastien das Schicksal aller Hexer verändern wird, aber irgendwie ging diese Geschichte erst ab der Hälfte los. Alles was davor war, war interessant, aber ich fand es nicht sonderlich relevant für das Ende. Das hätte man locker kürzen können und dafür den zweiten Teil mehr ausbauen können.

Irgendwie gab es auch ganz komische Zeitsprünge. Zuerst sitzt Alex in der Schule und lernt Ela erst kennen, im nächsten sind sie schon ganz dicke und Alex weiß von den Hexen. Wann ist das passiert? Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass einfach was fehlt, vielleicht ist das in den Magic Tales Büchern genauer drinnen, aber hier fehlt es einfach. Das Buch wirkte auf mich unvollständig.

Das Ende fand ich gut, die Liebesgeschichte war ok, wenn auch nicht ganz mein Fall, die Magie hat mir auch gefallen. Es war also bei weitem kein schlechtes Buch, doch irgendwie einfach unvollständig. Ich hatte das Gefühl, als würden Informationen vorausgesetzt, die man nur aus den anderen Büchern haben kann, aber wenn man die nicht gelesen hat, wird es hier nicht nochmal erwähnt. Bis zum Ende konnte ich die Figuren, bis auf Ela auch nicht zuteilen.

Fazit:

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da es sich richtig gut anhört, doch ich fühlte mich etwas verloren, da ich die Magic Tales Bücher der Autorin nicht gelesen habe und in diesen die Geschichten von Sebastiens Freunden erzählt wird. Ich mochte die Magie in dem Buch und auch die Hexengemeinschaft, denn diese ist wie unsere, nur dass Männer hier benachteiligt werden, doch die Geschichte wirkte lückenhaft. Wenn man die anderen Bücher auch gelesen hat, hat man hieran sicher sehr viel Spaß, aber mir fehlten ein bisschen die Zusammenhänge, vor allem zwischen den Charakteren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere