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Veröffentlicht am 29.04.2019

Eindeutig nichts für mich

His Dark Symphony
4

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Inhalt:

Düster, sinnlich und verboten
Schon vom ersten Tag an war die junge Ivory an ihrer Privatschule eine Außenseiterin. Ihre Mitschüler meiden sie und ...

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Inhalt:

Düster, sinnlich und verboten
Schon vom ersten Tag an war die junge Ivory an ihrer Privatschule eine Außenseiterin. Ihre Mitschüler meiden sie und geben ihr jeden Tag das Gefühl, dass sie niemals dazu gehören wird. Doch ihr ist es egal, was die anderen über sie denken. Denn alles, was ihr wichtig ist, ist Klavier spielen, das letzte Schuljahr überstehen und danach an die Musikakademie nach New York gehen. Und diesem Traum steht nur einer im Weg. Ihr Musiklehrer Emeric Marceaux. Jedes Jahr wählt er die begabteste Schülerin für die Akademie aus, doch in Ivory sieht er mehr als nur Talent. Sie beherrscht seinen Willen, regt die dunkelsten Sehnsüchte in ihm. Sie zu lieben ist verboten und doch riskieren sie alles für jeden einzelnen heimlichen Moment. Bis neben Ivorys Zukunft plötzlich alles auf dem Spiel steht ...
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Früher konnte ich die Armut leichter ertragen.

Das Cover finde ich ja wirklich gelungen. Es strahlt schon etwas Düsteres aus und passt zu dem Bereich: Dark Erotic. Es kommt ganz ohne nackten Mann oder nackte Frau aus und man weiß trotzdem, dass es hier öfter Sex geben wird. Ich persönlich mag das Cover und wurde auch durch die Schlichtheit darauf aufmerksam.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, oft etwas sehr direkt und obszön, aber das lässt sich wohl nicht vermeiden. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Ivory und Emeric, man kann gut die Gedanken von beiden nachempfinden, da es jeweils auch der Ich-Perspektive geschrieben ist.

Zu Beginn lernt man Ivory kennen, die kein leichtes Leben hat. Sie will aber auf eine gute Schule und ihren neuen Lehrer, der Emeric ist beeindrucken. Dieser fühlt sich auch sofort zu ihr hingezogen.

Ich kann diese Rezension nicht spoilerfrei schreiben, da es so einige Probleme in dem Buch gibt. Falls ihr es also noch lesen wollt, solltet ihr nicht weiter lesen.

Könnte ich bitte einen Keks bekommen, dafür dass ich das Buch beendet habe? Wäre es nicht für die Leserunde gewesen, hätte ich nach 100 Seiten aufgehört. Es gibt so viele falsche Dinge in diesem Buch und ich weiß gar nicht, wie ich es fertig lesen konnte. Der Einstieg war aber gut. Mir hat die Leseprobe ja auch gefallen, da ich dachte, es geht um eine verbotene Lehrer-Schüler Beziehung und die beiden wehren sich dagegen und die alte Leier eben. Darum habe ich mich auch für die Leserunde beworben, aber alles nach der Leseprobe war für mich einfach nur grausig zu lesen.

Beginnen wir damit, dass Ivory in dem Buch 17 und Emeric 27 ist. Ihre Beziehung ist auf so vielen Ebenen schlecht und illegal. Sie ist eine Schülerin und er ihr Lehrer, außerdem ist er zu alt. Aber das stört niemanden, nicht einmal die Eltern von Emeric, denn er erzählt ihnen alles. Von seiner BDSM Vorliebe und von der Beziehung zu seiner Schülerin. Klar, die Eltern wollen ihn unterstützen, aber er könnte dafür ins Gefängnis und es ist ihnen egal. Sie essen mit Ivory, als wäre sie 10 Jahre älter und als sei nicht dabei. Da verstand ich beide Seiten wirklich nicht mehr. Das war aber nur ein kleiner Punkt, der mich an dem Buch gestört hat.

Viel mehr ist hier die ständige Vergewaltigung von Ivory ein viel wichtigeres Thema. Ivory kommt aus armen Verhältnissen, ihr Vater ist tot, ihre Mutter dröhnt sich mit Drogen zu und ihr Bruder schert sich einen Dreck um sie. Dazu kommt noch, dass er sie öfter schlägt, sie allein für die Umkosten aufkommen muss und der beste Freund von Shane, ihrem Bruder, sie regelmäßig vergewaltigt. Wie kann eine 17-Jährige genug Geld für einen Haushalt verdienen fragt ihr euch? Sie erledigt die Hausaufgaben für ihre Mitschüler, diese nehmen sich dann aber mehr, mehr von Ivory und vergewaltigen sie, denn Ivory wird in dem Buch als reines Sexobjekt dargestellt. Sie hat so große Brüste, dass ihre Bluse fast nicht passt und jeder reduziert sie darauf. Dass ihre Widerrede einfach ignoriert wird, wenn sie vergewaltigt wird, hat sie schon akzeptiert. Und sie selber sieht es nicht als Vergewaltigung, sie kannte das Wort gar nicht, bis Emeric es ihr gesagt hat.

Ivory hätte so viele Möglichkeiten, dem ein Ende zu bereiten, aber sie hatte solche ANgst, dass ihr ihre Zukunft genommen wird, dass sie einfach alles über sie ergehen lässt. Hier gibt es eine Szene, recht am Anfang des Buches, die mich wirklich schockiert hat. Ivory redet mit einer Mitschülerin und vertraut sich ihr an. Sie erzählt ihr, dass Lorenzo, der Freund ihres Bruders, sie mit 13 auf den Stufen der Veranda vergewaltigt hat, ohne dass sie es wollte. Was sagt das Mädl dazu? Wie cool es doch sein muss, von Jungs so begehrt zu werden, dass sie über einen herfallen. Cringe. Bah. Was ist falsch mit der? Ivory war da selber kurz schockiert. Sie hat ihr dann nicht weiter erzählt, dass Lorenzo sie immer wieder genommen hat, meist in den Hintern. Diese Szene fand ich am schrecklichsten, denn es ist nicht cool, vergewaltigt zu werden. Niemals. Das will keine Frau und kein Mann und nur weil sie gut aussieht oder große Brüste hat, ist dies keine Einladung an das andere Geschlecht, sich an dieser Person zu vergreifen.

Gut, Emeric beginnt also den Unterricht und sofort zieht Ivory seine Blicke auf sich. Durch ihre großen Brüste, wer häts gedacht. Emeric wird auch Ivory unterrichten, denn irgendwie solls in dem Buch ja um Musik gehen. Sie sind also jeden Tag 3h allein in der Schule und als Ivory etwas falsch macht, wird sie von Emeric gespankt. Sozusagen als Bestrafung. Weder er noch sie finden das verwerflich, denn sie findet ihn ja auch irgendwie anziehend. Dass er nicht einmal versucht, sich von ihr fernzuhalten, sagt auch schon einiges aus. Es geht also so weiter, es bedrängt sie immer mehr, denn man merkt, dass sie sich manchmal unwohl fühlt und so kommt es eben, dass sie miteinander schlafen und das ziemlich oft. Ich muss zugeben, ich verstehe ihre Beziehung nicht. Ivory bildet sich ein, dass er Zuneigung zeigt und dass so eine richtige Beziehung aussehen muss. Aber sie hat doch keine Ahnung. Auch nicht von Sex.

Eben darum war es dann auch komisch für mich, dass sie sich einfach so auf das BDSM Zeug einlässt. Sie hat nie gute Erfahrungen mit Sex gemacht, fürchtet sich regelrecht davor, aber sich fesseln lassen und schlagen lassen ist ok? Das passt für mich leider einfach nicht zusammen. Ihre Beziehung ist für mich einfach nicht gut, sie lernen sich nur durch Sex kennen, aber das wars dann auch schon.

Die Geschichte selbst, naja, es gibt eigentlich keine. Irgendwie sollte es um Musik gehen, aber es geht nur um Sex. Durchgehend. Die Szenen waren nicht einmal gut, ich habe manche einfach überflogen. Ich habe mich richtig mit dem Buch gequält. Zwar gibt es immer wieder Spannungen mit Shane und Lorenzo, aber die Musik und die Aufnahme am Leopold rücken immer mehr in den Hintergrund. Letztendlich gibt Ivory ihren gesamten Plan für Emeric auf. Gegen Ende kommt dann sowas sie Spannung. Shane und Lorenzo brechen in das Haus von Emeric ein, Lorenzo will Ivory vergewaltigen (welch ein Wundern), Shane sieht es und glaubt seiner Schwester nach 4 Jahren endlich, dass Lorenzo sie regelmäßig vergewaltigt. Welcher Bruder glaubt sowas nicht, wenn seine Schwester das erzählt? Es kommt also wie es kommen muss. Leute sterben, es ist allen egal, sie machen weiter. Wer kennts nicht. Man bringt schnell jemanden um und lebt einfach weiter, als wäre nichts gewesen. Es tut mir leid, aber ich kann absolut nichts mit dem Buch anfangen.

Das Ende hats da auch nicht besser gemacht. Ungefähr jeder weiß, dass Emeric mit Ivory zusammen ist und jedem ist es egal. Ivory ist von ihrer ANgst geheilt, ist reich und trotzdem noch gleich naiv wie vorher.

Fazit:

Ich mochte keinen der Charaktere, sie waren alle sehr oberflächlich und naiv gehalten. Es gab keine Story, es ging nur um Sex, durchgehend und es waren viel zu viele Probleme in diesem Buch gebündelt. Ich bin so froh, dass ich es endlich hinter mir haben und ohne die Mädels aus der Leserunde hätte ich es wohl nicht geschafft. Das Buch bekommt nur 1 Sterne, mehr geht einfach nicht.

Veröffentlicht am 25.06.2018

Etwas zu viel des Guten

After Work
3

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Inhalt:

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
Und er ist heiß und sexy und interessant.
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
Und du ...

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Inhalt:

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
Und er ist heiß und sexy und interessant.
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
Und du küsst ihn.

Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.
Und er ist dein neuer Chef.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

"Naja, ich bin eben ein Mädchen, das alles im Griff hat", sagte Lexia Vikander und bemühte sich, so deutlich wie möglich zu sprechen, ohne zu lallen.

Das Cover wäre an sich ganz schön, wäre es nicht so unfassbar unpassend. Lexia wird in dem Buch immer wieder als mollig beschrieben, sogar als dick, da erschließt sich mir nicht, warum sie ein dünnes Model, das nicht mollig ist, aufs Cover packen. Eigentlich sehr schade, da eine mollige Frau einmal aus der Menge herausgestochen hätte.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, für mich allerdings nur lesbar, wenn ich nicht länger am Stück lese. Ein paar Kapitel gehen, doch dann wird es für mich immer anstrengender, diesen eigenen Schreibstil zu lesen, und ich kann nicht einmal genau benennen, woran es liegt. Das Buch wird aus der allwissenden Erzählperspektive geschrieben und die Kapitel sind abwechselnd aus Adams und Lexias Sicht geschrieben.

Zu Beginn lernen wir Lexia und Adam kennen, die sich zufällig in einer Bar treffen. Lexia schüttet ihm sein Herz aus und ist geschockt, als sie am nächsten Morgen feststellen muss, dass er ihr neuer Chef ist.

Puh, also ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich hatte einige Probleme mit dem Buch und hätte ich es nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es abgebrochen. Der Einstieg war eigentlich ganz vielversprechend, Lexia ist dicker und hatte es darum nicht immer leicht, sie arbeitet in einer, von Männern dominierten, Branche und muss sich immer wieder beweisen. Hinzu kommt, dass sie gerade betrunken ist und Adam, einen Mann den sie gerade erst getroffen hat, ihr Leid beichtet. Dieser Einstieg war eigentlich ganz witzig, darum habe ich mir vom Rest des Buches auch solchen Witz erwartet, doch dieser blieb meistens aus, was es zu einer eher trockenen Lektüre machte.

Der Inhalt ist schnell zusammen gefasst, Lexia will sich beweisen und zieht einen großen Auftrag an Land. Natürlich machen es ihr ihre männlichen Kollegen nicht leicht und hinzu kommt noch, dass ihr Adam nicht aus dem Kopf geht. Während es Buches hat sie sehr mit Selbstzweifel zu kämpfen, bis am Ende alles gut wird. Das wars, mehr passiert nicht wirklich. Es gab keine erwähnenswerten Dramen oder sonstigen Zwischenfälle.

Was mich nun an dem Buch gestört hat, waren einige Dinge. Zuerst einmal war mir das Tempo zu langsam. Es ist schon ein ziemlicher Schinken und man hätte gut 200 Seiten weglassen können, denn es wird oft nur geredet oder nachgedacht. Diese Szenen tragen nicht wirklich zur Story bei und haben mich eher gelangweilt.

Womit ich gleich beim nächsten Punkt bin, der einerseits positiv, andererseits negativ ist. Die Autorin schreibt sehr viel über Gleichberechtigung, über Feminismus und den Einfluss, denn Werbung auf uns hat. Ich fand es toll, dass so viele Dinge angesprochen wurden, wie dass Dicke nicht in die Gesellschaft aufgenommen werden und es immer noch Branchen gibt, die eindeutig von Männern regiert werden. Auch spricht die Autorin an, dass Frauchen sich oft eingeschüchtert fühlen und glauben, nicht qualifiziert für einen Job zu sein, obwohl sie es sind. Darum würden sie sich auch unter ihrem Wert verkaufen oder sich gar nicht erst bewerben. Viele dieser Probleme kann man auf die Realität umlegen, man sieht, dass es wirklich so ist und es ist super, dass auch in einem Buch jemand darüber schreibt. Aber hier wurde es fast schon übertrieben. Lexia denkt ununterbrochen an diese Probleme und was die Menschen ändern könnten, dabei werden so viele Dinge angesprochen, aber immer nur kurz und es wird auf nichts näher eingegangen. Dadurch haben wir in dem Buch rund 10 Themen auf die nicht eingegangen wird. Hätte man sich hier für zwei oder drei entschieden und diese mehr behandelt, wäre es meiner Ansicht nach besser gewesen, als immer neue Aspekte anzusprechen und diese dann in der Luft hängen zu lassen. Für mich war hier zu wenig Input.

Positiv hingegen war wieder, dass viele Szenen wie aus dem echten Leben sind. Unerwartete Todesfälle, Krankheiten, ein blöder Chef und gemeine Kollegen. Es gibt so viel in dem Buch, was mich an das echte Leben erinnert hat und nicht an den Haaren herbei gezogen wirkte. Endlich ein Buch, das sich am wahren Alltag orientiert. Vielleicht war es aber auch genau darum oft zäh, da wirklich viele alltägliche Kleinigkeiten beschrieben wurden.

Natürlich gibt es hier auch eine Liebesgeschichte, die mich meist nur genervt hatte. Keiner der beiden wollte sich seine Gefühle eingestehen und es gab ein ewiges hin und her. Sie gingen mir schon wirklich auf den Geist. Dann meinten beide, dass es nur eine Sache für eine Nacht werden kann, da er ja ihr Chef ist. Verständlich, dass sie ihre Karriere nicht riskieren wollen, aber beide hatten bereits dort Gefühle und es war klar, dass es nicht gut gehen kann. Leider konnte ich mit dieser Liebesbeziehung nicht anfangen. Was aber gut geschrieben war, waren die Sexszenen. Wirklich gefühlvoll und schön, anders als in vielen anderen Büchern.

Das Ende war dann nochmal gut, es hat mir wirklich gefallen. Lexia steht endlich für sich und ihre Ideale ein und sagt offen ihre Meinung. Diese Stelle war mir die liebste in dem Buch. Es wird zwar nie gesagt, wie dick Lexia eigentlich ist, welche Kleidergröße sie hat, aber man merkte schon, dass ihr ihr Gewicht sehr zu schaffen macht. Auch hat unser "Bösewicht" noch eine Abreibung bekommen, zwar handelt es sich hier um eine fiese Schulkollegin von Lexia, aber trotzdem ist sie die Böse.

Fazit:

Ich war froh, als ich fertig war. Es wird für mich zu viel angesprochen und zu wenig behandelt, mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden, da sie sehr distanziert wirkten und es kamen keine Gefühle bei mir an. Durch viele langatmige Szenen wurde es manchmal schon anstrengend zu lesen, daher kann ich leider nur 2 von 5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Save me

Save Me
3

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Inhalt:

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt. Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger ...

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Inhalt:

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt. Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß — etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James — und ihr Herz — schon bald keine andere Wahl …


Sexy, mitreißend und glamourös — die heiß ersehnte neue Trilogie von Spiegel-Bestseller-Autorin Mona Kasten!
Quelle: luebbe.de

Meinung:

"Mein Leben ist in Farben unterteilt."

Das Cover von dem Buch gefällt mir persönlich sehr gut, man sieht im gar nicht an, dass es ein Young Adult Buch ist, da keine nackten Männer oder Pärchen darauf sind. Es ist in Gold und Weiß gehalten und strahlt daher etwas elegantes aus, durch den Glitzer sieht es sogar noch besser aus. Auch von dem Inhalt wird nicht verraten und man kann unvoreingenommen an das Buch heran gehen.

Der Schreibstil von Mona Kasten ist gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Das Buch ist abwechselnd aus Sicht von Ruby und James geschrieben, somit lernt man beide Charaktere und deren Sichtweise auf das Ganze besser kennen. Mona Kasten beeindruckt hier durch ihren einfachen und dennoch tollen Schreibstil, ich hatte nie das Gefühl, dass etwas zu wenig beschrieben wird und konnte mir alles immer gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Ruby kennen, die auf die Maxton Hall geht. Als sie ein Empfehlungsschreiben von einem Lehrer abholen will, erwischt sie ihn mit einer Schülerin, Lydia. Diese hetzt James, ihren Bruder, auf Ruby, denn er soll sie zum Schweigen bringen. Allerdings funktioniert nicht das nicht so wie geplant.

Als ich bei der Leserunde auf Lesejury gewonnen habe, konnte ich es gar nicht glauben. Ich habe mich so gefreut und natürlich sofort zu lesen begonnen. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, was sicherlich auch dem Schreibstil zuzuschreiben ist. Ruby war mir sofort sympathisch, sie ist das nicht stinkreiche Mädchen, welches um jeden Preis verhindern will, dass man ihr Aufmerksamkeit schenkt, denn in der Welt der Reichen wird man sofort auseinander genommen. Sie hält sich schön im Hintergrund, bis sie James Beauforts Schwester mit einem Lehrer erwischt. Nicht gerade ihr Glückstag, denn dann fängt alles erst an.

James möchte Ruby zum Schweigen bringen, zuerst versucht er es mit Geld, dann mit Sex, doch er hat seine Rechnung ohne Ruby gemacht. Die macht es James sehr schwer und er muss ihr einfach vertrauen, dass sie nichts weiter erzählt. Dies ist nicht gerade einfach für ihn, da er nur seinen engsten Freunden vertraut. Seine Familie hat ein erfolgreiches Geschäft für Herrenanzüge und daher sind viele nur auf sein Geld aus. James ist ein sehr verschlossener Type, der seine Gefühle hinter einer Maske der Gleichgültigkeit versteckt und somit alle täuscht. Ruby schafft es mit der Zeit jedoch hinter seine Fassade zu blicken.

Was mir sehr gefallen hat war, dass es hier eine supertolle Schule gibt, aber keinen 0815 Sport, wie er in jedem anderen Buch auch vorkommt. Hier ist es Lacrosse und ich habe noch kein Buch gelesen, bei dem Lacrosse eine so große Rolle spielt. James ist ein leidenschaftlicher Spieler und möchte in seinem letzten Schuljahr nochmal alles geben. Hier ist auch schon ein Unterschied zu Ruby, sie ist im Veranstaltungskomittee, dass die Fäden lieber aus dem Hintergrund zieht. Diese beiden so verschiedenen Dinge haben aber super zu dem Buch gepasst und sich ineinander gefügt.

Wie man sich denken kann, gab es natürlich auch Parties und diese sind etwas anders. Alle müssen geschniegelt und gestriegelt auftauchen und sie sind auch von Beginn bis zum Ende genauesten geplant. Davon gibt es insgesamt zwei Stück in dem Buch, wobei die zweite mir persönlich besser gefallen hat, da es eine Mottoparty. Neben den Schulveranstaltungen gibt es auch noch die Parties zu Hause, welche natürlich komplett eskalieren. Auf einer von diesen ist auch Ruby und hier kommt zum ersten Mal etwas Drama ins Spiel, da eine vergangene Angst von ihr wieder an die Oberfläche kommt.

Mit der Zeit kommen sich Ruby und James auch immer näher und man erfährt mehr über die beiden. So will Ruby nach der Schule nach Oxford aufs College, James ebenfalls, denn seine Eltern erwarten dies so von ihm. Hier merkte man schon, dass er recht strenge Eltern hat, was auch später nochmal deutlich wird, als sie ihren ersten Auftritt in dem Buch haben. Hingegen Rubys Familie ist der reinste Traum. Sie hat eine Schwester und ihre Mutter und ihr Vater sind glücklich, auch wenn sie nicht steinreich sind. Ihre Familie hat mir sehr gut gefallen und ohne diese wäre das Buch wahrscheinlich nicht so toll gewesen.
Es wirkt immer wieder so, als würde James Rubys Nähe suchen und versucht auch immer wieder mehr mit ihr zu reden. Das führt unweigerlich dazu, dass sie sich anfreunden und sich auch näher kommen. Als Leser merkt man bereits, dass sich hier etwas anbahnt und mir persönlich hat die Liebesgeschichte super gefallen, da sie sich langsam entwickelt hat und keine Liebe auf den ersten Blick war.

Doch auch in diesem Buch gibt es viel an Drama und Geheimnissen, welche erst mit der Zeit gelüftet werden. Ich finde es allerdings nicht übertrieben, sondern gut plaziert. Am Ende war vielleicht etwas viel auf einmal, aber so ist das bei diesem Genre nun mal. Das Ende hat mich dann wirklich schockiert, denn mit so einem fiesen Cliffhanger habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür passiert aber vor dem Ende nochmal so richtig viel, was man einfach nur als schön bezeichnen kann. Ruby darf in Oxford am College ein Interview führen, nach dem sich entscheidet, ob sie aufgenommen wird oder nicht und es war toll zu lesen, wie sehr sie sich freut und auch wie ihre Familie sie hier unterstützt. Dort trifft auch auf James, mit dem sie kurz zuvor Krach hatte. Was weiter passiert bleibt ein Geheimnis, aber ihre Zeit an Oxford gehört definitiv zu meinen Lieblingsstellen in dem Buch.

Durch den Cliffhanger muss man Band zwei schon kaufen und ich freue mich schon sehr darauf, zu erfahren wie es mit James, Ruby, Lydia, Lin und all den anderen Charakteren weiter geht.

Fazit:

Ein geniales neues Buch aus der Feder von Mona Kasten. Ich war ab der ersten Seite gefesselt und auch wenn es hin und wieder ein paar Schwachpunkte gab, konnte mich das Buch mit seinen liebevollen Charakteren durchwegs begeistern. Ich vergebe dafür 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.06.2019

Eher enttäuschend

Wild Souls - Mit dir für immer
2

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Inalt:

Unsere Liebe wird nicht vorübergehen. Sie ist die Art von Liebe, die ein Teil von dir selbst wird
Sawyer Dixon wollte nur eins: weit weg noch einmal ...

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Inalt:

Unsere Liebe wird nicht vorübergehen. Sie ist die Art von Liebe, die ein Teil von dir selbst wird
Sawyer Dixon wollte nur eins: weit weg noch einmal von vorn anfangen! Und als sie Finn Hollis kennenlernt, scheint dieser Traum in Erfüllung zu gehen. Noch nie war Sawyer so glücklich, noch nie fühlte sie sich so frei wie mit Finn. Doch als sich herausstellt, dass Finn mehr über Sawyers Vergangenheit weiß, als ihr lieb ist, merkt sie, dass sie nicht länger davonlaufen kann, wenn sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm haben will. Auch wenn das bedeutet, sich ein letztes Mal all dem zu stellen, was sie für immer vergessen wollte …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Die Liebe. Ist nicht logisch.

Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mochte es schon beim ersten Teil, dass es eher asbtrakt gehalten ist und dann den Sturm im Hintergrund hat. Man kann da sehr viel hinein interpretieren und das finde ich gar nicht schlecht. Als Leser hat man dadurch keinen wirklch Einblick in das Buch und kann sich eher unvoreingenommen darauf einlassen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich super zu lesen. Die Sicht wechselt zwischen Finn und Sawyer hin und her, beide sind aber in der Ich-Perspektive geschrieben. Allerdings hat mir oft die Tiefe gefehlt, ich konnte die Gefühle nicht immer spüren, da mir einfach zu wenige Beschreibungen und zu wenig Gefühl vorhanden waren.

Dieser Band geht genau da weiter, wo der erste aufgehört hat. Die Mutter von Sawyer lebt noch und jetzt finden sie wieder zusammen. Doch die Curch of Light ist immer noch in der Nähe.

Ich hatte das Glück bei der Leserunde dabei zu sein, nachdem mir der erste Teil schon sehr gut gefallen hat, habe ich mich auch sehr gefreut. Zuerst muss ich aber sagen, dass das Buch mit 280 Seiten sehr kurz ist und ich daher auch nicht zu viel zum Inhalt sagen möchte. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da es auch noch nicht so lange her war, dass ich den ersten Band gelesen habe. Finn und Sawyer sind immer noch glücklich und man erfährt endlich mehr über ihre Mutter.

Gleich zu Beginn ist mir aber aufgefallen, dass Finn hier ganz anders wirkt als im ersten Teil. Manchmal ist regelrecht bessesen von Sawyer und wirkt leicht verrückt, das kam mir nicht gerade gesund vor. So war er zuerst einfach nicht und das hat seinen Charakter für mich ein bisschen zerstört, denn erst war er ein toller und liebevoller Freund und nun ist er ein bessesener Kerl. Für mich war es unstimmig.

Sawyer hat sich nciht viel verändert, sie wurde höchstens stärker und hat nun mehr Ahnung vom echten Leben. Die Szenen mit ihrer Mutter fand ich immer sehr süß. Diese ist ja nicht in der aktuellen Zeit mit den Gedanken und hat ihre Tochter dadurch nicht immer erkannt, aber es gab wirklich Momente, die mein Herz zum schmelzen brachten.

Die Geschichte selber war dann aber doch immer wieder unrealistisch. Angefangen damit, wir ihre Mutter überhaupt in die Outskirts gekommen ist. Es wurde leider nicht genauer erklärt, sondern nur grob umrissen, aber der ganze Plan war einfach unrealistisch. Dann auch gegen Ende als die Church of Light wieder mehr Aufmerksamkeit bekam waren einige Dinge nicht ganz stimmig. Das erwartet man von so einem Buch nicht und auch wenn es passen könnte, wurde hier einfach zu wenig beschrieben. Ja, es ist kurz und das merkt man auch. Manchmal werden Dinge nur grob erklärt oder sind mit einem Satz abgehandelt. Die Figuren bekommen auch nicht genug Raum um sich zu entwickeln. So gibt es nur eine Szene mit Josh und Miller, die ihre Beziehung beschreibt, diese ist aber nicht lang. Hätte man hier ein bisschen alles ausgebaut, hätte das Buch sofort an Tiefe gewonnen und der Leser könnte sich mehr mit den Charakteren anfreunden.

Die Beziehung zwischen Sawyer und Finn habe ich aber sehr gut gefunden, abgesehen von Finns Verhalten. Die beiden sind immer für einander da und man merkt schon, dass sie sich viel bedeuten. Aber auch dieses Glück wird getrübt, denn Richard ist mit der Church of Light unterwegs und kommt auch in den Outskirts vorbei. Dadurch wartet man als Leser ständig darauf, dass er auftaucht und irgendwas Schlimmes passiert. Gegen Ende kam dann alles Schlag auf Schlag, auch hier wurde einfach zu wenig beschrieben und erklärt und manchmal dachte ich mir, wie das jetzt passiert ist. Das Ende selber hat mich nicht sonderlich überrascht, es gab immer wieder Andeutungen und es war klar, dass es so kommen wird.

Fazit:

Der zweite und abschließende Band ist für mich leider schwächer als der erste. Es wurde zu wenig beschrieben, dadurch waren Handlungen manchmal unverständlich für mich und Finn war hier auch öfter komisch. Die Geschichte selbst hat mir ja gut gefallen, nur die Umsetzung war nicht ganz so toll, positiv muss ich aber die Beziehung zwischen Critter und Sawyer, sowie zwischen Critter und Caroline hervorheben, diese Szenen waren einfach schön. Für mich leider nur ein durchschnittliches Buch.

Veröffentlicht am 30.12.2018

Gutes Buch

New Arc
2

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Inhalt:

Ein großer Krieg
Eine Welt in Trümmern
Eine letzte Bastion

50 Jahre nach dem Krieg drohen den Bewohnern von New Arc immer noch fürchterliche Gefahren ...

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Inhalt:

Ein großer Krieg
Eine Welt in Trümmern
Eine letzte Bastion

50 Jahre nach dem Krieg drohen den Bewohnern von New Arc immer noch fürchterliche Gefahren von außen. Nur eine straffe Führung und eine strenge Gesellschaftsordnung erhält sie am Leben. Als sich Caitlyn, die Tochter des Landesoberhauptes, in den Chronisten Lennart verliebt, gerät ihr Weltbild ins Wanken. Je weiter ihre Liebe wächst, desto mehr stellt sie alles, was ihre Familie geschaffen hat, in Frage.

Welches dunkle Geheimnis über das Ödland versucht der Rat zu verbergen? Hat er wirklich nur das Beste für New Arc im Sinn?
Quelle: zeilengold-verlag.de

Meinung:

Wenn ich an morgen denke, wird mir schlecht.

Das Cover hat mich sofort begeistert, ich finde es einfach wunderschön und wenn man das Buch in der Hand hält ist es noch einmal besser. Caitlyn und im Hintergrund eine Stadt sind auf dem Cover zu sehen, es verrät nicht viel, hat aber etwas dystopisches an sich, sodass man das Genre erahnen kann.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, manchmal etwas holprig und unausgereift, aber im Großen und Ganzen kam ich gut und schnell voran. Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Perspektive, manchmal haben mir dann Beschreibungen gefehlt, aber die Gefühle der Protagonistin wurden gut transportiert.

Zu Beginn lernt man Caitlyn und Vito kennen, sie sind Zwillinge und leben in New Arc, einem Land, welches den Krieg überstanden hat. Sie legen bald ihre Prüfungen ab und beginnen dann ihren neuen Job, in diesem erwarten Caitlyn einige Herausforderungen.

Ich habe das Buch nun schon länger zu Hause, kam aber nie dazu es zu lesen. Als es eine Leserunde auf Lovelybooks gab, habe ich mit meinem Exemplar mitgemacht. Der Einstieg fiel mir leicht, ich mochte die Protagonistin sofort und auch die anderen Charaktere wirkten sympathisch. Neben Caitlyn lernt man gleich auch ihren Bruder Vito und ihren Vater Elias, welcher das Oberhaupt von New Arc ist, kennen. Ihre Mutter starb bei der Geburt. Diese drei mochte ich gerne, Vito macht im Laufe des Buches aber eine Veränderung durch, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, da diese wie aus dem Nichts zu kommen scheint. Das hat mich etwas gestört und machte ihn für mich auch sehr unsympathisch. Caitlyn geht mit dieser Veränderung an ihm sehr eigen um und ich dachte mir, wie sie so handeln kann und wie sie einfach so weiter machen kann, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass sie ihn seit klein auf kennt. Da ich ein Einzelkind bin, kann ich das nicht nachvollziehen.

Schon bei den Prüfungen treffen wir auf den nächsten wichtigen Charakter, Lennart. Dieser wirkt zuerst arrogant und unfreundlich, doch auch bei ihm verbirgt sich viel mehr hinter dieser Fassade. Er ist auch der Betreuer von Caitlyn und man merkt sofort, dass da etwas zwischen ihnen ist, doch seine Vergangenheit belastet ihn noch immer. Mit der Zeit taut er aber auf und die Verwandlung die er durchmacht, fand ich sehr gelungen, die Autorin hat das klasse hinbekommen. Vom fiesen Einzelgänger zum herzlichen Freund.

Die Geschichte selber entwickelt sich eher langsam, es wird lange auf das Endergebnis hin gearbeitet, dabei erfährt man viel über die Geschichte von New Arc und begleitet Caitlyn bei ihrer Arbeit. Als ich dann ungefähr bei der Hälfte war, dachte ich mir, was da noch kommen soll, was man in 200 Seiten verpacken kann und was trotzdem spannend ist. Mir war der Teil, in dem nichts passiert und man nur Informationen bekommt einfach zu lang, danach ging dann allerdings alles Schlag auf Schlag, was schon fast wieder zu schnell war. Hier hätte eine besser Balance gefunden werden müssen.

Als Leser merkt man schnell, dass in New Arc nicht alles so rosig ist, wie es scheint und man kann sich bereits denken, was los ist, daher war dies keine wirkliche Überraschung für mich. Die meisten Infos bekommt man bei Caitlyns Reise in den Westen, diese hat mir gut gefallen, ich liebe die Erzählungen von Leah Rosenbusch und hätte die Geschichten der alten Dame ewig lesen können. Diese geben dem Leser aber die meisten Hinweise. Es kam dann aber noch ein kleiner Plottwist dazu, der selbst mich überrascht hat. Sehr schön, dachte ich mir, damit war nicht das gesamte Buch vorhersagbar und hat mich noch einmal richtig fesseln können.

Auch die Liebesgeschichte kommt hier nicht zu kurz, diese war definitiv sehr gut gemacht, da es keine Liebe auf den ersten Blick ist und die beiden auch einige Probleme beseitigen müssen. Aber nicht diese Liebesgeschichte mochte ich am liebsten, sondern die von der Mitbewohnerin von Caitlyn, Alma. Sie kommt leider viel zu selten vor, aber sie und Georg sind einfach zuckersüß zusammen und ich hätte so gerne mehr von ihnen gelesen. Zurück zu Caitlyn, ihre Geschichte war auch schön zu lesen, sie und Lennart passen richtig gut zusammen.

Gegen Ende nimmt die Geschichte dann sehr an Fahrt auf und es passiert sehr viel auf einmal. Die meisten Dinge gehen zu einfach oder zu schnell, dadurch konnte ich mich nicht ganz darauf einlassen und wenn man diese Szenen etwas ausgebaut hätte, wäre es sicher noch besser gewesen. Spannung war da und der Ausgang des Ganzen hat mir auch gut gefallen. Ich persönlich hätte es aber besser gefunden, wenn das Ende noch etwas länger, genauer geschrieben worden wäre, da hätten ein paar Seiten mehr auch nichts ausgemacht.

Fazit:

Insgesamt ist dies eine tolle Dystopie, die ruhig etwas länger hätte sein können. Ich mochte Caitlyn sehr gerne, sie ist toll, wenn auch etwas naiv, und die Geschichten die in dem Buch erzählt werden, von ihrer Mutter oder Leah Rosenbusch haben mir auch sehr gefallen. Ich vergebe für dieses Buch 3 von 5 Sterne, da es doch ein paar Dinge gab, die man besser machen könnte.