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Veröffentlicht am 14.05.2022

Einfach wieder ein Highlight

A Place to Love
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Inhalt:

Seit dem überraschenden Tod ihres Vaters vor drei Jahren leitet Juniper (June) McCarthy mit ihrer Mutter und ihren Schwestern Cherry Hill, die Obstfarm der Familie. Die 25-Jährige liebt die Farm ...

Inhalt:

Seit dem überraschenden Tod ihres Vaters vor drei Jahren leitet Juniper (June) McCarthy mit ihrer Mutter und ihren Schwestern Cherry Hill, die Obstfarm der Familie. Die 25-Jährige liebt die Farm im ländlichen Colorado, und sie fühlt sich verantwortlich für das Familienunternehmen, das ihrem Vater so viel bedeutet hat und in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Deshalb hat sie damals auch ihrer großen Liebe Henry unter einem Vorwand den Laufpass gegeben, um seinen Zukunftsplänen in Wales nicht im Weg zu stehen. Als er jedoch eines Tages auf Cherry Hill auftaucht, stürzt er June in ein absolutes Gefühlschaos …
Quelle: knaur.de

Meinung:

„Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft“, hat mein Vater immer gesagt – und vor ihm Henry Ford.

Das Cover ist wieder echt schön und strahlt schon so eine wohlige Atmospähre aus. Ich mags total gerne.

Der Schreibstil der Autorin war wie immer sehr gut und flüssig zu lesen. Man kann sich einfach nur wohlfühlen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Juniper, wodurch man sie sehr gut kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Juniper kennen, die die Farm ihrer Familie leitet. Als dort plötzlich Henry, ihr Ehemann, auftaucht und die Scheidung will gerät sie etwas in Erklärungsnot.

Ich liebe ja die Green-Valley-Reihe der Autorin, also musste ich auch ihr neues Buch unbedingt lesen. Bereits der Einstieg hat mir super gefallen, ich mochte das Setting und die Charaktere auf Anhieb und habe mich auf Cherry Hill sofort wohl gefühlt. Es war mir schon auf den ersten Seiten klar, dass ich das Buch mögen würde.

June war eine tolle Protagonistin. Sie tut wirklich alles für die Farm und versucht dabei ihrer Familie ein tolles Leben zu bieten, damit diese nicht genauso viel arbeiten müssen wie sie selbst. Darum nimmt sie auch keine Hilfe an, obwohl sie es dringen nötig hätte. Man merkt auch an ihren Entscheidungen, dass sie das tut, von dem sie glaubt, dass es anderen Personen am wenigsten schadet, was natürlich nicht immer stimmt. Ich konnte ihre Einstellung einerseits verstehen, aber manchmal hätte ich ihr einfach gerne den Kopf gewaschen.

Ach Henry. Wie perfekt kann ein Kerl eigentlich sein? Ich mochte ihn ab der ersten Sekunde, denn auch wenn er sich scheiden lassen wollte, war er doch höflich und nett zu Juniper und ihrer Familie. Er ist nie ausfallend geworden gegenüber ihrer Familie, wenn er und June gestritten haben und hat sich immer von seiner besten Seite gezeigt. Wie kann man sich eigentlich nicht in ihn verlieben?

Ich mochte die Idee der Geschichte sehr gerne. Henry und Juniper kennen sich bereits, sind verheiratet und haben sich nur einige Jahre nicht gesehen. Da fällt das ganze Kennenlernen weg und man fühlte einfach schon von Beginn an, dass da noch eine Anziehung zwischen den beiden besteht. Dass Henry aber eine Freundin hat, hat die ganze Sache erschwert und ich habe gehofft, dass er nicht zum Betrüger wird, denn das find ich echt uncool.

Wie auch schon bei den anderen Büchern der Autorin geht es hier recht ruhig zu. Es geht hauptsächlich um June und Henry und wie sie sich wieder anfreunden und auch näher kommen. Das alles zu lesen war einfach richtig süß und durch die Schwestern von June, vor allem Poppy, wurde das Buch auch aufgelockert. Es gab immer wieder witzige Sprüche oder Szenen, sodass man auch schmunzeln musste. Ansonsten liest man das Buch und fühlt sich einfach wohl. Wie gerne würde ich selbst im Baumhaus schlafen (gerne auch mit Henry) und über Cherry Hill wandern, danach einen Kuchen von Lilac essen und mit Poppy Quatsch machen.

Auch das Drama hält sich in Grenzen. Ich fand es wirklich passend und plausibel, außerdem wurde alles recht schnell geklärt und es gibt kein ewiges Gezanke. Das Buch hat solch ein übermäßiges Drama auch gar nicht nötig. Das Ende war dann einfach nur perfekt und ich war echt traurig, als das Buch schon wieder aus war.

Fazit:

Ich liebe Cherry Hill, anders kann ich es gar nicht sagen. Die gesamte Atmosphäre und Stimmung in dem Buch sind so schön und toll, man kann gar nicht anders als sich wohlzufühlen. Die Geschichte von June und Henry hat es mir angetan, dass sie sich schon kannten und nur ihre Liebe neu finden mussten hat mir sehr gut gefallen und man kann sich auch schon denken, was in den nächsten Bänden so passieren könnte. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2022

Kommt nicht an Band eins ran

Die Erbin der Sieben Weltmeere (Die Weltmeere-Dilogie 2)
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Inhalt:

*Die Rache der Meerhexe*
Als Nachfahrin der kleinen Meerjungfrau ist Aria dazu auserwählt, den Thron der sieben Weltmeere zu besteigen. Doch das Erbe, das auf sie wartet, fordert einen hohen Tribut: ...

Inhalt:

*Die Rache der Meerhexe*
Als Nachfahrin der kleinen Meerjungfrau ist Aria dazu auserwählt, den Thron der sieben Weltmeere zu besteigen. Doch das Erbe, das auf sie wartet, fordert einen hohen Tribut: Um sich ihrem Schicksal zu stellen, muss Aria nicht nur in die sagenumwobene Hauptstadt aller Meeresbewohner gelangen, sondern sich auch der Meerhexe Arcana stellen. Denn diese versucht mit aller Macht, Arias Herrschaftsanspruch an sich zu reißen. Ein gefährliches Spiel beginnt und schon bald weiß Aria nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Einziger Hoffnungsschimmer ist Nero, der ihr sogar in die Tiefen des Ozeans folgt …
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Entkommen?“

Das Cover finde ich wieder super passend zum Buch selbst. Man sieht das Meer und es sieht schon richtig magisch aus. Ich mag das Cover, vor allem passt es zum ersten Band.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr gut und angenehm zu lesen gewesen. Das Buch ist aus Sicht von Aria geschrieben, wodurch man ihre Gefühle am besten nachvollziehen kann.

Aria hat immer noch keine Möglichkeit um zum Thron zu kommen, doch sie gibt nicht auf. Bald aber schon droht nicht nur Gefahr von der Meerhexe selbst.

Der Einstieg ist mir zuerst nicht ganz so leicht gefallen, da ich mich erstmal wieder in der Story zurecht finden musste. Band eins ist nun doch schon eine Weile her. Nachdem aber nochmal kurz erwähnt wurde, was passiert ist, ging es schon viel ebsser voran und ich freute mich auf die Geschichte. Es gibt hier also keinen wirklichen Zeitsprung, die Geschichte wird direkt fortgesetzt.

Aria mochte ich wieder recht gerne, obwohl ich oft nicht nachvollziehen konnte, wieso sie manche Entscheidungen getroffen hat. Immer wieder wird ihr gesagt, dass sie nicht alleine ist und trotzdem glaubt sie alles alleine lösen zu müssen. Das hat mich ein wenig an ihr genervt, denn ohne ihre überstürzten Alleingänge hätte so manches Problem gar nicht Zustande kommen können.

Nero hat hingegen keine ganz so wichtige Rolle mehr gespielt, kommt mir vor. Er kam ungefähr so oft vor wie auch Pam und ich empfand ihn nicht mehr als ganz so wichtig wie in Band eins. Da sich die große Handlung nur um Aria und Arcana dreht ist das auch nicht verwunderlich und da ich sowieso kein supergroßer Fan von Nero bin, war das schon ok. Von Pam hätte ich allerdings gerne noch mehr gelesen, ich finde ihre Art sehr erfrischend und ganz anders als die von Aria oder Nero, da kommt gleich frischer Wind rein.

Aria und Nero suchen immer noch einen Weg um zum Thron zu kommen und dann Arcana zu besiegen, dies ist der eiegtnliche Plot. Lange passiert aber nichts in die Richtung und es geht mehr um die Beziehungen, die Aria hat. Es wird viel geredet, manche Dinge wiederholen sich und irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Geschichte nicht weiter bewegt. Immer geht alles glatt und auch wenn Aria nicht auf ihre Freunde hört passiert trotzdem nichts Schlimmes.

Es wurde dann erst in der zweiten Hälfte des Buches spannender, da passierte dann aber alles Schlag auf Schlag, dass ich es als zu schnell empfunden habe, vor allem das Ende war plötzlich da, obwohl ich das Gefühl hatte, dass noch etwas fehlen würde. Manches war zu einfach, manches war sehr eindeutig und manches war einfach grandios geschrieben. Das Buch hat sehr viele gemischte Gefühle in mir geweckt, bei Band eins war mir klar, dass ich es liebe, bei Band zwei wirkte es so, als würde die Autorin noch mehr erzählen wollen, aber das Buch dürfte nur eine bestimmte Seitenanzahl haben.

Arcana kam mir oft wirklich überheblich vor und so von sich selbst überzeugt, dass sie nie einsehen würde, dass sie im Unrecht ist. Darum fand ich es dann auch plausibel, wie sie letztendlich bezwungen wurde. Das hat für mich alles Sinn ergeben und war auch schlüssig. Hingegen die Liebesgeschichte zwischen Nero und Aria konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Die beiden kennen sich nicht lange und dann waren da plötzlich diese starken Gefühle, die ich einfach nicht nachempfinden konnte. Alles, was damit zu tun hatte, kam einfach viel zu kurz in diesem Band.

Fazit:

Ich war so begeistert von Band eins und habe mich richtig auf die Fortsetzung gefreut, aber diese hat mich etwas ernüchtert zurück gelassen. Das Buch war keinesfalls schlecht, aber es kam für mich nicht an den ersten Teil heran. Zu lange passiert nichts und dann geht alles sehr schnell. Irgendwas hat mir hier einfach gefehlt und das finde ich echt schade, denn Band eins war ein kleines Highlight letztes Jahr für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2022

Genauso gut wie Band eins

Twisted. Durchs Schicksal entzweit
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Inhalt:

*Wenn die Liebe das Schicksal auf die Probe stellt*
Schon seit ihrem sechzehnten Geburtstag besitzt Juniper die göttliche Gabe, bei jedem Menschen zu erkennen, wie lange er noch zu leben hat. ...

Inhalt:

*Wenn die Liebe das Schicksal auf die Probe stellt*
Schon seit ihrem sechzehnten Geburtstag besitzt Juniper die göttliche Gabe, bei jedem Menschen zu erkennen, wie lange er noch zu leben hat. Allzu gerne würde die Moiren-Tochter auf diese Fähigkeit verzichten, bis sich eines Tages die Zahl ihrer Zwillingsschwester drastisch verringert und sie alles daransetzen muss, das Schicksal ihrer Schwester abzuwenden. Also schließt sie mit einem Nachfahren des Todesgottes einen unmöglichen Deal ab: Juniper soll dafür sorgen, dass sich der Thanatos-Sohn trotz seines eisernen Herzens verliebt. Notgedrungen lässt sie sich auf den faszinierenden Miles ein und merkt schnell, dass der sie längst nicht so kaltlässt, wie er eigentlich sollte …
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Manchmal vergesse ich für einen Moment, was die Zahlen bedeuten, die ich über dem Kopf eines jeden Menschen sehe.

Das Cover gefällt mir total gut und ich mags auch noch lieber als das von Band eins, allein schon wegen den Farben. Es sieht unglaublich magisch aus.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und gut zu lesen, das Buch ist aus Sicht von Juniper in der Ich-Perspektive geschrieben. Besonders die lustigen Stellen sind wirklich gut geschrieben.

Zu Beginn lernt man Juniper kennen, die ihre Schwester retten will, da ihre Lebenszeit sich drastisch verkürzt hat. Notgedrungen lässt sie sich auf einen Deal mit einem Thanatos-Sohn ein, der sich aber schon bald als ziemlich netter Kerl herausstellt.

Der Einstieg in das Buch hat mir super gefallen, nach Band eins dachte ich eigentlich, dass es vorbei ist, aber als ich sah, dass noch ein Teil kommt, wollte ich das Buch unbedingt lesen. So war ich auch sehr schnell wieder in der Geschichte drinnen und war gespannt, was sich die Autorin für Juniper ausgedacht hatte. Bereits am Anfang war das Buch auch schon wieder etwas witzig und obwohl es eigentlich eine ernste Sache ist, musste ich doch sehr schnell sehr viel schmunzeln.

Juniper mochte ich wirklich gerne, denn sie tut echt alles mögliche um ihre Schwester zu retten. Doch sie ist auch schlagfertig und kann auch austeilen, wenn es sein muss. Ich mochte ihre kecke Art und wie unsicher sie in Gegenwart von Miles wurde war mehr als süß. Für mich war sie eine tolle Protagonistin.

Miles kam mir zuerst sehr egoistisch und unfreundlich vor, aber dieser Eindruck hat sich schon nach einem weiteren Kapitel gelegt. Er hat seinen Fehler selber eingesehen und sich auch entschuldigt, was ich wirklich toll und erwachsen fand. Obwohl er Juniper nichts schuldet hilft er ihr doch wo er nur kann. Ich fand ihn einfach nur süß und aufmerksam, wenn er real wäre, hätte ich ihn für mich beansprucht.

Ach, ich hab die Geschichte wieder geliebt. Vom Aufbau her ist sie ähnlich wie Band eins. Juniper sieht durch ihre Gabe, wann ihre Schwester stirbt, will sie retten, sucht einen anderen Götternachfahren, der ihr helfen soll und will alles alleine regeln. Und obwohl das fast gleich ist wie in Band eins ist es doch anders und wieder sehr unterhaltsam. Juniper möchte nicht sich selbst retten sondern ihre Schwester und Miles war auch von Anfang an echt toll und hat ihr später geholfen, wo er nur konnte.

Einiges hat mich sehr an Band eins erinnert, zum Beispiel dass Juniper keinem gesagt hat, was los ist. Man sollte meinen, dass sie von Willows Probelm gelernt hat, aber das ist nicht der Fall. Manchmal waren die Paralellen schon sehr stark vorhanden, da hätte ich mir mehr Neues gewunschen.

Besonders gefallen hat mir, dass auch Declan wieder einen großen Part übernommen hat. Man kennt ihn ja bereits und weiß, dass er einige verrückte Ideen hat. Dass er Miles und Juniper auf ganz abgedrehte Dates schickt fand ich mega unterhaltsam, dadurch kam wieder einiges an Witz in die Geschichte. Der Großteil des Buches ist, obwohl es im Grunde um was Ernstes geht, eher auf der unterhaltsamen und lustigen Seite gehalten, erst gegen Ende kommt dann ganz viel Spannung dazu.

Die LIebesgeschichte hat einen großen Teil des Buches eingenommen, was bei dem Deal von Juniper und Miles ja irgendwie zu erwarten war. Ich fands toll, wie die beiden sich näher gekommen sind und dass es zuerst eigentlich gar nicht so hätte kommen sollen. Dadurch, dass sie sozusagen gewzungen werden Zeit miteinander zu verbringen hatte ich die Befürchtung, dass alles erzwungen wirken könnte, was aber gar nicht der Fall war. Die Liebe hat sich ganz natürlich und ungezwungen entwickelt und das merkt man als Leser einfach.

Am Ende erfährt man dann noch, wieso die Lebenszeit von Sage so rasant gesunken ist und es gibt natürlich auch etwas Action. Das macht aber nicht viel vom Buch aus, ist aber trotzdem ausreichend und gelungen beschrieben. Ich hatte nur das Gefühl, dass es ein bisschen zu schnell ging, ein paar Seiten mehr hätten hier sicher nicht geschadet, damit man alles noch etwas mehr ausbauen hätte können, dann wäre es für mich wirklich perfekt gewesen.

Fazit:

Wie auch schon Band eins konnte mich Band zwei mit seinen liebenswerten Protagonisten und der gelungenen Story von sich überzeugen. Dadurch, dass das Buch nicht so ernst geschrieben ist, sondern eher zum Schmunzeln anregt, ist es auch ganz einfach es an einem Tag zu lesen, ich zumindest finde es sehr erfrischend. Gegen Ende gibts dann noch ein bisschen Action, aber es steht definitiv die Liebesgeschichte im Vordergrund.

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Veröffentlicht am 07.05.2022

Einfach genial

Magic Sparks
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Inhalt:

Was bedeutet es, wenn man sich in einer Welt voller Werwölfe und Vampire seine eigenen übernatürlichen Kräfte nicht erklären kann?

Emma Ballamy ist eine junge erfolgreiche Polizistin und kurz ...

Inhalt:

Was bedeutet es, wenn man sich in einer Welt voller Werwölfe und Vampire seine eigenen übernatürlichen Kräfte nicht erklären kann?

Emma Ballamy ist eine junge erfolgreiche Polizistin und kurz davor Detective beim Londoner CID zu werden. Doch ihre letzte Station während ihrer Ausbildung wird ausgerechnet die Supernatural-Squad. Die Abteilung, die sich mit den übernatürlichen Bewohnern der Stadt, wie Werwölfen und Vampiren, herumschlägt, gilt allgemein als Karrieresackgasse. Und dort hört Emmas Pech nicht auf, denn während sie in ihrem ersten Fall ermittelt, wird sie selbst ermordet – und wacht zwölf Stunden später gesund und munter in der Leichenhalle wieder auf. Sie hat keine Ahnung was passiert ist, doch ihr Instinkt sagt ihr, dass sie nicht nur ihren eigenen Mord aufklären, sondern sich auch um das mysteriöse Verschwinden einiger Werwölfe kümmern muss, wenn sie Antworten finden will. Da hilft es nicht gerade, dass sich ein zwielichtig scheinender Vampir hartnäckig an ihre Fersen heftet …

Meinung:

Nichts ist befriedigender, als mit einem Glas Rotwein auf dem Sofa zu kuscheln und mit seinem Freund über die beste Methode zu diskutieren, wie man einen knurrenden Kerl von gut eins achtzig überwältigt, der mit einer Machete bewaffnet ist.

Das Cover finde ich einfach nur mega cool. Es schreit schon richtig Fantasy und allein darum hätte ich schon zu dem Buch gegriffen.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig, witzig und gut zu lesen. Man liest aus Sicht von Emma, wodurch man sie besser kennen lernt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und Emmas Gedanken waren einfach klasse.

Zu Beginn lernt man Emma kennen, die ins Supe-Squad versetzt wird, um dort ihre Ausbildung zu beenden. Erfreut ist sie sicherlich nicht darüber, aber als sie auch noch umgebracht wird und wieder erwacht wird es nicht besser. Nun will sie ihren eigenen Mord aufklären.

Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut, da ich auch schon andere Romane der Autorin sehr gerne gemocht habe. Bereits der Einstieg in das Buch war klasse, weil es sofort witzig und leicht geschrieben war. Emma war mir sogleich sympathisch und auch die restlichen Mitglieder vom Supernatural-Squad waren recht cool, auch wenn ich zu Tony keine wirkliche Verbindung aufbauen konnte. Schon nach den ersten Seiten war ich vom Buch überzeugt.

Emma ist eine tolle Protagonistin. Sie nimmt die Tatsache, dass sie gestorben ist recht gelassen hin und fokussiert sich mehr darauf den Mörder zu finden. Ich mochte sie einfach richtig gerne, denn sie lässt sich nichts sagen und ermittelt auch mal auf eigene Faust, wenn es sein muss. Immer wenn sie mit Lukas zusammen war wurde es noch besser, weil die beiden selten einer Meinung sind.

Lukas fand ich ebenfalls toll. Er ist ein Vampir und taucht immer wieder auf, auch wenn Emma nicht damit rechnet. Durch ihn erfährt man mehr von den Werwölfen und Vampiren und wie die Strukturen bei diesen Völkern aussehen. Mir hat besonders seine ruhige Art gefallen und dass er sich selten aus der Fassung bringen lässt. In diesem Band lief da noch nichts zwischen den beiden, aber ich könnte mir eine Beziehung zwischen Lukas und Emma richtig gut vorstellen.

Es sterben Leute. Viele Leute. Ich würde nicht sagen, dass das Buch brutal ist, aber besonders der Mord von Emma selbst war ziemlich bildich beschrieben, ich habe beim Lesen schon Gänsehaut bekommen. An sich stört mich sowas nicht, aber es sollte erwähnt werden. Emma möchte also ihren Mord aufdecken und sie hat auch die Vermutung, dass die ganzen Morde irgendwie zusammen hängen. Im Stil von Hex Files wird also auch hier emittelt, Verdächtige werden befragt und man wird als Leser oft in die Irre geleitet.

Besonders gefallen hat mir, dass es eigentlich keine Liebesgeschichte gibt, da Emma von Beginn an in einer Beziehung ist. Dadurch wurde dieses ganze Drama vermieden und es hätte meiner Meinung nach auch gar nicht zu dem Buch gepasst. Vielleicht kommt noch was in den Folgebänden, aber hier sollte man sich auf jeden Fall keine erwarten.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit Emma und Lukas zusammen zu ermitteln. Man lernt sehr viel über die Welt und begegnet einigen interessanten Personen. Nicht nur Werwölfen und Vampiren, sondern auch Menschen, die einfach zufällig mit dem Ganzen zu tun haben. Besonders die Pathologin hat mir sehr gut gefallen, das war eine richtig sympathische Dame. Ich bin bis zum Schluss nicht drauf gekommen, wer es war, aber Emma hat sehr gut kombiniert und die richtigen Schlüsse gezogen.

Und als man sich dann dachte, dass alles klar ist, kam noch etwas auf, mit dem ich persönlich nicht gerechnet hätte. So gab es noch einen riesigen WOW-Effekt am Ende und ich saß einfach da und wollt wissen, wie es ausgeht, völlig gebannt von der Geschichte. Helen Harper schafft es einfach jedes Mal.

Fazit:

Ich glaube an Hex Files von der Autorin kommt für micht nichts ran, aber auch Magic Sparks konnte mich vollkommen überzeugen. Es ist, wie von der Autorin gewohnt, witzig, aber auch ernst. Man wird als Leser oft in die Iree geführt und Emma ist eine tolle Protagonistin. Lukas hat natürlich auch seinen Teil dazu beigetragen. Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich jetzt schon mega auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 28.04.2022

Anders als erwartet

Crown of Blood and Feathers 1: Verrat
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Inhalt:

*Vertraue auf das Vermächtnis der Feen*
Magie auszuüben steht im Land Ilandmera unter Todesstrafe. Für Freya kein Problem, denn schließlich ist sie nur eine unbedeutende Bewohnerin eines kleinen ...

Inhalt:

*Vertraue auf das Vermächtnis der Feen*
Magie auszuüben steht im Land Ilandmera unter Todesstrafe. Für Freya kein Problem, denn schließlich ist sie nur eine unbedeutende Bewohnerin eines kleinen Dorfes. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Krieger des Königs über ihre Heimat herfallen: Um das Wohl ihrer Lieben fürchtend, entfesselt Freya eine unglaublich mächtige und vor allem tödliche Gabe. Doch die Kraft, die sie als Skafi in sich trägt, macht die Fee zur Gejagten. Schweren Herzens flieht sie vor ihren Verfolgern und muss sich nicht nur ihrem wahren Erbe stellen, sondern auch einem Mann, der geschickt wurde, sie zu töten. Ein gefährliches Spiel beginnt, das nicht nur über Freyas Schicksal, sondern über das des gesamten Landes entscheidet …

Was, wenn die Magie in dir eine ganze Welt vernichten könnte?
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Wer ist das?“

Das Cover sieht einfach nur mega cool aus! Das war auch ein Grund wieso ich eigentlich zu dem Buch gegriffen habe. Für mich verspricht es Kämpfe, Magie und eine toughe Protagonistin.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, hin und wieder fehlten mir etwas die Beschreibungen, aber ansonsten kam ich gut voran. Das Buch ist aus Sicht von Freya geschrieben.

Zu Beginn lernt man Freya und ihre Schwester kennen, deren Dorf angegriffen wird. Als Luan auftaucht will er Freya beschützen und nimmt sie mit um sie zu verstecken.

Der Einstieg in das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es dauert nicht lange bis etwas passiert und so geht es auch schnell zur Sache. Man weiß nicht, wieso das Dorf angegriffen wird und was dann noch alles passiert, da Freya einen kurzen Blackout hat. Danach sind auf jeden Fall alle im Dorf tot und sie reitet mit Luan mit. All diese Ereignisse haben sich wie eine Prolog angefühlt, da danach die eigentliche Geschichte begonnen hat.

Freya mochte ich nicht. Sie ging mir wirklich so sehr auf den Keks. Immer wieder lügt sie ihre Schwester an und sagt, dass alles gut ist, obwohl es das nicht ist. Dann geht sie mit zwei fremden Männern mit, die sie nicht kennt und die schon am Beginn Dinge verschweigen, aber darüber denkt sie nicht nach. Außerdem befreit sie den Kerl, der sie umbringen wollte. Und irgendwann wird sie auch noch überheblich, das alles hat für mich nicht zusammen gepasst und ich mochte sie dann auch nicht mehr.

Luan und Derek sind die beiden Kerle, die Freya gerettet haben und nun auf sie aufpassen. Von beiden weiß man eigentlich recht wenig und man erfährt auch nicht mehr viel über sie, aber Derek mochte ich ganz gern. Er schien der rationalere von den beiden zu sein und war insgesamt auch netter zu Freya. Luan hatte etwas an sich, das ich nicht so mochte, er hatte zu viele Geheimnisse und hat sich vor jeder Frage, die er nicht beantworten wollte, gedrückt.

Dann gibts noch Kian. Ach, Kian war mein Liebling in dem Buch, auch wenn er zuerst etwas arschig wirkte, das hat sich schnell gebessert. Er weicht Freyas Fragen nicht aus, sagt ihr, was Sache ist und lässt sie nicht im Stich, wie Luan das öfter getan hat. Ich mochte ihn echt gerne, auch wenn er nicht von Anfang an dabei war.

Die Geschichte hätte so cool sein können, leider versumpft sie in Verstecken, Wanderungen und Ausbrüchen. Immer wieder müssen Freya und ihre Begleiter vor irgendwem fliehen und dann auch noch die ganzen Geheimnisse. Ich wollte das Buch schon an die Wand klatschen, denn immer wenn Freya etwas wissen wollte haben Luan und Derek sie abgewürgt und ihr keine Antwort gegeben. Ich fand das ziemlich frustrierend, denn so ging es wirklich das ganze Buch über. Ohne diese ganzen Antworten hat Freya natürlich keine Ahnung, was abgeht und sie trifft dadurch dumme Entscheidungen.

Ehrlich, ich fand das Buch ziemlich frustrierend, da man von Derek und Luan wirklich nichts erfährt und Freya oftmals sehr falsch abbiegt. Darum war ich auch froh, dass Kian ihr wenigstens irgendwas erklärt hat und sie nicht ebenfalls im Dunkeln gelassen hat.

Die Liebesgeschichte ist nicht so präsent, was ich wirklich gut finde. Sie nimmt nicht den Hauptteil des Buches ein, ist aber im Hintergrund trotzdem da und ich konnte sie auch nachvollziehen. Das ist einer der positiven Punkte an dem Buch.

Das Ende selbst war dann, im Vergleich zum restlichen Buch, ziemlich übertrieben. Freya hat eine 180 Grad Wendung durchgemacht, alles ging einfach und schnell vonstatten und die Bösen haben ihr Ziel sozusagen erreicht. Ich weiß nicht, man wusste schon länger, wer jetzt auf welcher Seite steht, aber es hat dann am Ende alles nicht zusammengepasst für mich. Besonders das Verhalten von Derek war etwas komisch, er wurde zum stillen Beobachter und hat eine sehr passive Rolle eingenommen, was ich nicht so gut fand. Ich weiß noch nicht, ob ich Band zwei lesen werde.

Fazit:

Das Buch hatte einen tollen Start, aber dann hat sich vieles wiederholt und ich habe mich zwischendurch etwas gelangweilt. Die Charaktere hatten alle keine wirkliche Tiefe für mich, Freyas Schwester fand ich unnltig, denn ohne sie hätte das Buch genauso funktioniert und ich mochte eigentlich nur Kian wirklich gerne. Obwohl die Grundidee wirklich toll war, bin ich doch etwas enttäuscht von dem Buch und vergebe nur 3 Sterne.

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