Cover-Bild Hero
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: pola
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 25.07.2025
  • ISBN: 9783759600349
Katie Buckley

Hero

Roman | Eine moderne Liebesgeschichte: romantisch und authentisch, kämpferisch und hochemotional
Sonia Bonné (Übersetzer)

Kann man lieben und trotzdem frei sein?

Sie ist Kellnerin, er ist Chefkoch. Früher waren sie befreundet, aber jetzt sind sie verliebt und leben zusammen in einem kleinen Appartement. Als er sie bittet, ihn zu heiraten, gerät Hero in Panik. Denn eines will sie auf keinen Fall sein: die Frau von. Daher nimmt sie sich sieben Tage Bedenkzeit, in denen sie sich schonungslos befragt: Wer ist sie, und was will sie?

HERO ist eine Geschichte darüber, was es für Frauen bedeutet, Nebenfiguren in einer von Männern geschriebenen Welt zu sein. Wie ist es möglich, man selbst zu sein, wenn man das Produkt der Fantasie anderer ist?

Ein intensiver, poetischer Roman über Selbstbestimmung und Liebe

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Ganz anders als erwartet - gut anders!

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Wer sich anhand der Beschreibung auf dem Cover „eine Liebesgeschichte“ eine klassische Romanze erhofft, wird enttäuscht! Vielmehr teilt Hero mit uns ihre Erfahrungen, welche sie mit einer sehr großen Anzahl ...

Wer sich anhand der Beschreibung auf dem Cover „eine Liebesgeschichte“ eine klassische Romanze erhofft, wird enttäuscht! Vielmehr teilt Hero mit uns ihre Erfahrungen, welche sie mit einer sehr großen Anzahl an Männern gemacht hat. Diese sind meist nicht positiv, sondern gar verstörend, trotzdem hat sie immer jemanden bei sich, weil sie, wie auch ihre Mutter, einfach nicht allein sein kann.
Die Erzählweise wechselt zwischen eigenen Erfahrungen, kleinen Anekdoten und Gespräche mit anderen, der Schreibstil ist hierbei teils poetisch, teilweise aber auch sehr roh und vulgär gewählt. Durch das ständige Wechseln fiel es mir zunächst schwer in die Geschichte reinzukommen. Als ich dann aber die Struktur „durchschaut“ habe, lies es sich gut lesen.
Die Hauptthematik des Buch, wie eine Beziehung gelingen kann und man trotzdem noch man selbst bleibt, wird aus mehreren Perspektiven beleuchtet, sodass sich der Leser trotzdem noch seine eigene Meinung, Anhang selbstgemachte Erfahrungen, bilden kann.

⭐️ F A Z I T

Ein toller, erfrischender Roman über Selbstbestimmung und das Infragestellen der patriarchalischen Strukturen mit einem ganz besonders poetischen Schreibstil, der zum Nachdenken anregt. Ich hab’s sehr gemocht und deshalb gibt’s von mir 4 ⭐️ !

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Nachdenklicher Roman

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Wir begleitet die Protagonistin Hero, die sich mit einem Heiratsantrag auseinandersetzen muss und dadurch beginnt, ihre eigenen Vorstellungen von Identität und Freiheit zu hinterfragen. Die Kapitel sind ...

Wir begleitet die Protagonistin Hero, die sich mit einem Heiratsantrag auseinandersetzen muss und dadurch beginnt, ihre eigenen Vorstellungen von Identität und Freiheit zu hinterfragen. Die Kapitel sind in Tage aufgeteilt, weil sie eine Woche Zeit hat, ihre Entscheidung zu treffen.

Dieses Konzept passt für mich gut zur Geschichte, auch wenn die Erzählung insgesamt ziemlich sprunghaft ist. Die vielen Wechsel zwischen Erinnerungen, aktuellen Gedanken und kleinen Szenen haben mich manchmal irritiert.

Was mich allerdings sehr angesprochen hat, war die Art, wie das Buch mit den Themen Selbstbild und Fremdbild umgeht. Die Frage, wie viel von uns wirklich „eigen“ ist und wie viel von Erwartungen anderer geprägt wird, fand ich super interessant. An einigen Stellen habe ich mich selbst ertappt gefühlt, weil solche Gedanken im Alltag ja durchaus auftreten.

Gut gefallen hat mir auch, dass Freiheit hier nicht als völlige Unabhängigkeit dargestellt wird. Für mich wirkte es eher wie eine Einladung, darüber nachzudenken, wie man in einer Beziehung bei sich bleiben kann, ohne sich zurückzuziehen.

Der Schreibstil ist ruhig und sehr reflektierend. Einige Passagen sind etwas lang, aber sie passen zu der inneren Zerrissenheit der Hauptfigur.

Ich würde Hero allen empfehlen, die gern ruhige, charakterzentrierte Romane mögen und Freude daran haben, einer Figur beim Denken zuzusehen.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Hero: (K)ein Liebesroman: Starke Message, Umsetzung überzeugt nicht ganz: 3,5⭐️

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Ich mag keine „konventionellen“ Liebesromane, aber bei „Hero“ von Katie Buckley hatte mich sowohl der Klappentext als auch die Leseprobe stark begeistert. Das klang sehr experimentell, definitiv kein 08/15-/Standard-Liebesroman. ...

Ich mag keine „konventionellen“ Liebesromane, aber bei „Hero“ von Katie Buckley hatte mich sowohl der Klappentext als auch die Leseprobe stark begeistert. Das klang sehr experimentell, definitiv kein 08/15-/Standard-Liebesroman.

Es geht hier um Hero, eine Kellnerin, die mit ihrem Freund, einem Chefkoch, zusammenlebt. Früher waren sie „nur“ befreundet, aber irgendwann wurden sie ein Liebespaar. Als er sie bittet, ihn zu heiraten, ist sie überfordert, denn sie will nicht so enden, wie viele andere Ehepaare.

„'Ich habe doch gesagt, ich brauche etwas Zeit, um darüber nachzudenken', sagte ich. 'Ich weiß nicht ob ich bereit bin.'
'Warum nicht?', fragte du. 'Das machen Leute halt, wenn sie sich lieben. Sie heiraten und bekommen Kinder. Warum tust du so, als wäre das eine verdammte Zumutung?'
'Ich sehe diese Dinge halt anders', sagte ich. Ich möchte nicht Ehefrau oder Mutter sein, sondern ein eigenständiger Mensch.'"

Sie bittet ihn um eine Bedenkzeit von 7 Tagen. In dieser Woche reflektiert sie ihr bisheriges Leben.
Tagebuchartig werden wir an ihren Erinnerungen, Dialogen und aktuellen Gedanken.
Das war nicht einfach zu lesen und mir persönlich stellenweise zu ausschweifend, auch wenn ich die grundsätzliche Botschaft des Buch sehr gut fand: Inwiefern ist ein selbstbestimmtes Leben innerhalb einer Beziehung bzw. Ehe möglich?

"Alle Männer, mit denen ich zusammen war, wollten mich verändern, sagte meine Mutter. [...] Männer verlieben sich in Frauen wie uns [....]. Aber sobald sie uns haben, wollen sie die Eigenschaften entfernen die Ihnen nicht gefallen."

"Jahrelang habe ich vom Heiraten geträumt. Früher war ich eine dieser Frauen, die bei jedem schönen Date erwarteten, dass er ihr einen Antrag macht. Dieses Wartespiel ist ziemlich erniedrigend."

Literarisch fand ich das Buch vor allem zu Beginn sehr überzeugend, wenngleich anspruchsvoll.
Viele Worte haben mich voll gepackt:

"Ich will wie ein Mann sein. Ich will alles haben können."

"Ist es nicht seltsam, wie wir später an unsere Anfänge zurückdenken? Vielleicht wollen wir, dass 'du bist wie für mich geschaffen' wahr erscheint.
Aber eigentlich bedeutet
du bist wie für mich geschaffen
einfach nur
du gehörst mir."

"Du glaubst, du bist frei, und dann heiratest du [...] Und dann - ist es vorbei."

"Aber so sieht mein Herz nun mal aus. Es sind Stiefelabdrücke drauf."

Ein sehr intensiver, aber nicht einfach zu lesender Roman.
Meine hohen Erwartungen aufgrund der sehr eindrücklichen Leseprobe wurden leider nicht ganz erfüllt. Vor allem der fragmentische, sprunghafte Schreibstil fordert hohe Konzentration; vieles war mich dann einfach zu aus- bzw. abschweifend. Ich war beim Lesen hin- und hergerissen; teilweise tat ich mir schwer beim Lesen, dann packte es mich wieder voll:

"Zu lieben, zu ehren und zu gehorchen hat kein Echo, wie der Ruf in eine endlose Höhle. Die Dunkelheit wird nur schwärzer, je tiefer man geht."

"Du darfst glücklich sein, weißt du? Es ist okay, geliebt werden zu wollen. I
Ich weiß, sage ich. Ich will aber auch noch andere Dinge."

"Ich verzichte bei den Männern in dieser Geschichte auf Namen. Also keine Sorge, falls du den Überblick verloren hast, von wem ich gerade spreche. Es macht keinen Unterschied."

"Dies ist eine Liebesgeschichte. Der Anfang und das Ende sind gleich, erinnerst du dich? Niemand weiß, wie unsere Ehe sein wird, falls wir heiraten. Die Geschichte geht zu Ende, wenn ich ja sage oder nein. Oder wenn du nein sagst ... [...]"

Mein Fazit: „Hero“ ist ein wichtiges, intensives und anspruchsvolles Buch, das definitiv einigen Stoff zum Nachdenken gibt. - 3,5⭐️

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Naja

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Also ein Buch das sich flüssig liest und ich hatte das Gefühl im Kopf unserer Protagonistin zu hocken. So wie die Geschichte verläuft, vor allem für das Sprunghafte, las es sich für mich so.

Das was auf ...

Also ein Buch das sich flüssig liest und ich hatte das Gefühl im Kopf unserer Protagonistin zu hocken. So wie die Geschichte verläuft, vor allem für das Sprunghafte, las es sich für mich so.

Das was auf ein Klappentext steht, passt auch, nur das ich während dem Lesen manchmal den Sinn nicht ganz verstanden hab. War für mich nicht ganz greifbar war.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Sehr schwierig zu lesen

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Normalerweise fällt mir das Lesen auch schwieriger Texte nicht schwer, bei "Hero" von Katie Buckley war das vollkommen anders....

Als Kellnerin lebt sie mit ihrem Kollegen, dem Chefkoch, zusammen. Eines ...

Normalerweise fällt mir das Lesen auch schwieriger Texte nicht schwer, bei "Hero" von Katie Buckley war das vollkommen anders....

Als Kellnerin lebt sie mit ihrem Kollegen, dem Chefkoch, zusammen. Eines Tages fragt er sie, ob sie ihn heiraten will. Eine eindeutiges Ja oder Nein fällt ihr schwer , sie braucht Bedenkzeit. Zeit, darüber nachzudenken, wer sie ist und was sie will. Will sie die Frau an seiner Seite sein? Traditionellen Mustern folgen?

Mich hat der Klappentext gereizt zu diesem Buch zu greifen. Ich hatte etwas anderes erwartet. Die Auseinandersetzung mit sich selbst, ihrer Vergangenheit und möglicher Zukunft hat stattgefunden, aber vollkommen anders als erwartet. Der Schreibstil der Autorin ist ungewohnt. Es geht nicht chronologisch von Punkt zu Punkt. Die Chronologie findet nur in den Überschriften der Kapitel statt, in denen die Tage nach dem Antrag genannt werden. Innerhalb der Kapitel erfahren wir viel über Hero, ihr Verhältnis zu ihren Eltern, die vielen Männer in ihrem Leben und ihre Empfindungen. Allerdings liest sich die im Klappentext angekündigte Liebesgeschichte eher wie eine Aneinanderreihung von Gedankensplittern im Kopf , Eben unstrukturiert und durcheinander. Mir hat sich z.B. immer wieder die Frage gestellt, von wem Hero gerade berichtet. Ist es Gegenwart oder Vergangenheit? Manchmal klar erkennbar, manchmal eher nicht... Aber auf der anderen Seite spiegelt genau das die innere Zerrissenheit der Protagonistin wieder. Die anderen Personen sind namenlos, eine wörtliche Rede findet nicht statt. Das alles hat meinen Lesefluss nicht gefördert. Die Auseinandersetzung mit der Situation der Frau in der heutigen Gesellschaft und dem Patriarchat ist zu spüren, Aber für mich nicht genug, was aber wohl auch am bereits erwähnten Schreibstil lag. Ich bin mit Hero einfach nicht warm geworden, auch wenn ich sie in Teilbereichen verstehen konnte, in den Splittern ihrer Gedanken.

Vielleicht muss ich den Roman noch einmal lesen? Der Grundgedanke des Romans hat seine Berechtigung, die Umsetzung hat mir weniger gefallen. Ich hatte mehr erwartet. Aus den oben genannten Punkten leider nur wohlwollende 3 Sterne von mir!

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