Cover-Bild Hüter der Erinnerung

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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 01.09.2014
  • ISBN: 9783423086424
Lois Lowry

Hüter der Erinnerung

Roman
Anne Braun (Übersetzer)

»Stark und provokativ!« New York Times


Jonas lebt in einer Welt ohne Not, Schmerz und Risiko. Alles ist perfekt organisiert, niemand muss sich über irgendetwas Sorgen machen, sogar die Berufe werden zugeteilt. Als Jonas Nachfolger des »Hüters der Erinnerung« werden soll, beginnt er eine Ausbildung beim alten Hüter. Und hier erfährt er, welch hohen Preis sie alle für dieses scheinbar problemlose Leben zu zahlen haben. Jonas' Bild von der Gesellschaft, in der er lebt, bekommt immer mehr Risse, bis ihm klar wird, dass er seinen kleinen Pflegebruder Gabriel diesem unmenschlichen System keinesfalls ausliefern möchte. Es bleibt ihm nur die Flucht - ein lebensgefährliches Unterfangen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2020

Dieses Buch regt zum Nachdenken an

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Worum geht's:
Jonas lebt in einer perfekten Welt ohne Not, Schmerz und Risiko und Sorgen. Als Jonas der Nachfolger des Jetzigen "Hüter der Erinnerung" wird wird ihm klar was für einen Preis sie für dieses ...

Worum geht's:
Jonas lebt in einer perfekten Welt ohne Not, Schmerz und Risiko und Sorgen. Als Jonas der Nachfolger des Jetzigen "Hüter der Erinnerung" wird wird ihm klar was für einen Preis sie für dieses perfekte Leben zahlen. Er entscheidet sich dafür seinen kleinen Pflegebruder nicht in dieser Welt aufwachsen zu lassen und entscheidet sich daraufhin zu einer (gefährlichen) FLucht.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch gerne (erneut) gelesen, aber als 23-Jährige war es etwas ungewöhnlich, ein Buch aus der Perspektive eines 11/12-Jährigen zu lesen. Die Botschaften wurden gut übertragen.Ich denke die Kritik am Erschaffen einer perfekten identischen Gesellschaft ist gut gelungen. Wir sollten nicht gleich sein. Jeder sollte auf seine Weise etwas Besonderes sein.

Ich weiß nicht, wann ich dieses Buch zum ersten Mal gelesen habe. Ich erinnere mich, dass ich jünger war, vielleicht im Alter des Protagonisten. Ich glaube, ich habe nicht alles in der Geschichte vollständig verstanden oder zumindest nicht in dem Maße, wie ich es heute verstehe.

Es war schön, dieses Buch (erneut) zu lesen. Darüber nachzudenken, was die Geschichte uns zu vermitteln versucht. Nach dem Lesen musste ich erstmal über das Leben nachdenken.
Ich bin gespannt, was in den nächsten Büchern passieren wird. Ich kann nicht genau sagen, warum es für mich kein 5-Sterne-Buch war, die ganze Erfahrung war einfach keine 5 Sterne für mich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2019

Farben, Gefühle, Schmerz...

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Dieses Buch fand ich sehr spannend. Man kann sich eine Welt ohne Gefühle und Farben gar nicht mehr vorstellen. Außerdem finde ich, dass man auch Schmerz und Trauer aushalten muss, um Freude und Glück erfahren ...

Dieses Buch fand ich sehr spannend. Man kann sich eine Welt ohne Gefühle und Farben gar nicht mehr vorstellen. Außerdem finde ich, dass man auch Schmerz und Trauer aushalten muss, um Freude und Glück erfahren zu können. Der Autor hat genau diese Thematik in einer dramatischen und spannenden Art beschrieben.

Veröffentlicht am 20.04.2018

the giver

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In der Zukunft leben alle Menschen in einer scheinbar perfekten Gesellschaft, ohne Kriege, Armut und Gewalt. Der Preis ist jedoch ihre Individualität: Ohne eigene Entscheidungen zu treffen oder starke ...

In der Zukunft leben alle Menschen in einer scheinbar perfekten Gesellschaft, ohne Kriege, Armut und Gewalt. Der Preis ist jedoch ihre Individualität: Ohne eigene Entscheidungen zu treffen oder starke Emotionen zu fühlen, befindet sich die Gesellschaft in einem perfekten Stillstand. Dieser Zustand, der zudem von Drogen unterstützt wird, nennt sich ‘Gleichheit’ und wird vom Rat der Ältesten streng überwacht. In dieser Gesellschaft wird jedem Kind eine Aufgabe zugewiesen, die es für den Rest seines Lebens ausführt.

Jonas fällt die Aufgabe zu, ein ‘Empfänger’ zu werden, derjenige, dem die Erinnerungen der Menschheit stellvertetend anvertraut werden, um das Wissen der früheren Gesellschaften für künftige Generationen zu bewahren. Der vorherige ‘Empfänger’, der seine Erinnerungen weitergibt und damit zum ‘Geber’ wird, nimmt Jonas unter seine Fittiche und weist ihn in die verdrängten Erinnerungen ein: Er erzählt ihm von einer Zeit, in der Menschen mordeten, hungerten und logen – die aber auch die besten Seiten des Miteinanders zum Vorschein brachte. Schon bald wächst in Jonas das Verlangen, etwas zu ändern und er fasst einen folgenschweren Entschluss.

Ich hab das Buch gelesen, weil mir der Filmtrailer ganz gut gefiel.Den Film hab ich zwar noch nicht gesehen, doch das werde ich schon noch nachholfen. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, da ich schon viel positives darüber gelesen hab, aber das es so langweilig ist, hätte ich nie gedacht. Das einzig positive an dem Buch: es hat gerade mal ca 250 Seiten und man kann es schnell auslesen!


Veröffentlicht am 16.12.2016

Hüter der Erinnerung

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Der zwölf Jährige Jonas lebt ein perfektes Leben in seiner Gemeinde. Er wird bald seinem perfekten Beruf zugeteilt. Nur läuft es anders als von ihm geplant und er wird zum Nachfolger des "Hüter der Erinnerung" ...

Der zwölf Jährige Jonas lebt ein perfektes Leben in seiner Gemeinde. Er wird bald seinem perfekten Beruf zugeteilt. Nur läuft es anders als von ihm geplant und er wird zum Nachfolger des "Hüter der Erinnerung" ernannt. Nun gibt es für ihn neue Regeln und darunter ist auch erlaubt zu Lügen. Er lernt vieles, das in seiner Gesellschaft anders beschrieben wird. Gefühle, Farben, Liebe und wie ernst doch das Leben war, bevor die Ältesten diese Erinnerungen verbannt haben. Zu Hause nimmt sein Vater das Kleinkind, Gabe, auf und kümmert sich um dieses, da es noch zu klein ist um es einer Familie zu übergeben. Es dauert lange, bis dieser aufgibt und zustimmt das Kleinkind freistellen zu lassen.
Auch lernt Jonas was das Freistellen von älteren und zu schwachen Babys bedeutet. Gemeinsam mit seinem Lehrmeister "The Giver" plant er einen Versuch die Erinnerungen an die Vergangenheit der Menschen zurück zu bringen. Mit in diesem Plan lässt er die Rettung von Kleinkind "Gabe" einfließen.
Zusammen mit Gabe macht sich Jonas auf den Weg ins Verborgene.

Das Buch hat mir gefallen, es war flüssig zu lesen und auch schnell innerhalb weniger Stunden. Es hat mir bis auf das Ende gefallen. Am Ende saß ich vor dem Buch und habe mir nur gedacht; "Warum tut mir die Autorin das an? Was soll ich jetzt tun?" Es lohnt sich zu lesen, abgesehen vom Ende, da habe ich mich zu Tode geärgert.
Dennoch kriegt das Buch 4 von 5 Sternen, wegen des Ende, ansonsten gäbe es 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein wirklich interessantes Buch

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Worum es geht:
Jonas lebt in einer perfekten Welt. Er kennt keine Not, keine Schmerzen, kein Risiko und vor allem keine Gefühle.
Während der Zeremonie der 12er bekommt jedes 12-jährige Kind einen Beruf ...

Worum es geht:
Jonas lebt in einer perfekten Welt. Er kennt keine Not, keine Schmerzen, kein Risiko und vor allem keine Gefühle.
Während der Zeremonie der 12er bekommt jedes 12-jährige Kind einen Beruf zugeteilt und gilt von da an als Erwachsen.
Jonas wird als Nachfolger des >>Hüters der Erinnerung<< ausgewählt - der einzigen Person in dieser perfekten Welt, die Erinnerungen an die Zeit davor hat und die Welt so wahrnimmt, wie sie wirklich ist.
Als Jonas Pflegebruder Gabriel freigegeben werden soll, entschließt sich Jonas zur Flucht.

Was ich über ... denke:

...die Welt und die Geschichte...:
Es ist interessant zu sehen, wie eine Welt ohne Gefühle aussehen könnte, nach außen hin und für die Unwissenden wäre sie absolut perfekt.
Doch wie sich im Laufe der Geschichte zeigt, sind wir Menschen ohne unsere Gefühle einfach nicht vollständig.
Ich finde es schön, dass gezeigt wird, wie wichtig es ist selber zu fühlen. selber zu denken und selber Entscheidungen zu treffen.

... die Personen... :
Jonas ist einem von Anfang an sympatisch. Auch wenn er nicht die üblichen Teenagerprobleme hat, die gibt es jac schließlich nicht mehr, kann man sich gut mit ihm identifizieren.
Es ist interessant zu sehen, wie Jonas nach und nach erkennt, dass in seiner perfekten Welt doch einiges fehlt und alles andere als perfekt ist.
Die Figur des Gebers zeigt, wie schwer es ist alle Erinnerungen und Gefühle alleine bewältigen zu müssen. Außerdem wird er Aufgrund dessen was er ist in die Isolation getrieben, da er mit seinem Wissen nicht in die perfekte Welt hineinpasst.

Was mir am meisten gefällt:
Das man gemeinsam mit Jonas nach und nach realisiert, dass die anscheinend perfekte Welt alles andere als perfekt ist.

Was mir nicht gefällt:
Das Ende. Ich habe das Gefühl, dass das Buch nicht richtig beendet ist und eigentlich noch etwas kommen müsste. Doch soweit ich weiß wird die Geschichte rund um Jonas in den Folgebänden nicht fortgeführt.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
Eine wirklich interessante Lektüre, die jedoch ein besseres Ende verdient hätte.