Nicht du bestimmst das Spiel. Das Spiel bestimmt dich | Mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage
Katrin Segerer (Übersetzer), Jennifer Michalski (Übersetzer)
Psychothriller für junge Erwachsene über das dunkle Erbe einer berüchtigten Spieledesignerin
Wofür würdest du töten? Diese Frage muss die siebzehnjährige Dia beantworten, um einen begehrten Praktikumsplatz bei der Louisiana Veda Foundation in London zu gewinnen. Dia ist seit Jahren besessen von der legendären Veda, deren ebenso geniale wie furchteinflößende Darkly-Spiele Kultstatus erreicht haben. Die wenigen Werke, die nach Vedas mysteriösem Tod erhalten blieben, werden für mehrere Millionen Dollar gehandelt. Unter Tausenden Bewerbern aus aller Welt werden Dia und sechs andere Jugendliche als Praktikanten ausgewählt. Doch gleich nach der Ankunft in London werden sie auf eine abgelegene Insel gebracht – das Herzstück von Vedas Spiele-Imperium. Dort finden sie sich in einem Darkly-Spiel auf Leben und Tod wieder. Wer führt die Fäden in diesem Netz? Dia weiß nicht, wem sie noch trauen kann.
Ein Labyrinth voller verborgener Hinweise, ein dunkles Vermächtnis und ein Geheimnis in Dias Vergangenheit – ein fesselnder Thriller voller überraschender Twists.
Das Cover hat mich direkt mit seiner geheimnisvollen Art angesprochen. Ich bin schnell in die Handlung eingestiegen. Der flüssige Schreibstil hat ebenfalls dabei unterstützt. Besonders auffallend ist auch ...
Das Cover hat mich direkt mit seiner geheimnisvollen Art angesprochen. Ich bin schnell in die Handlung eingestiegen. Der flüssige Schreibstil hat ebenfalls dabei unterstützt. Besonders auffallend ist auch die bildhafte Sprache. So kann man sich alles gut vorstellen. Dia ist eine sympathische Protagonistin. Die komplette Geschichte wird aus der Sicht von Dia erzählt. Sie ist sehr verantwortungsvoll und erwachsen für ihr Alter. Die Handlung bleibt das gesamte Buch über spannend, vor allem durch die vielen Twists passiert immer wieder Unerwartetes. Was ich besonders an diesem Buch schätze und nicht verschweigen möchte ist die Gestaltung. Die hochwertig qualitativen Bilder zwischen den Kapiteln, werfen nicht nur Rätsel auf, sondern sind auch schön anzuschauen. Insgesamt kann ich das Buch wirklich sehr empfehlen.
Das Buch "Darkly" von Marisha Pessl handelt von der 17-jährigen Dia, die sich wie viele andere Jugendliche auf der ganzen Welt auf einen Praktikumsplatz bei der Louisiana Veda Stiftung beworben haben. ...
Das Buch "Darkly" von Marisha Pessl handelt von der 17-jährigen Dia, die sich wie viele andere Jugendliche auf der ganzen Welt auf einen Praktikumsplatz bei der Louisiana Veda Stiftung beworben haben. Nur sieben Jugendliche werden ausgewählt und Dia ist eine von ihnen. Statt in ein schickes Bürogebäude in London werden die sieben auf eine einsame Insel gebracht, auf der sich die ehemalige Spiele-Fabrik von Louisiana Veda befindet.
Auf den ersten paar Seiten hatte ich erst Probleme, mich in die Geschichte einzufinden und einen Draht zur Hauptfigur Dia zu bekommen. Das hat sich aber schnell gelegt und ab dann konnte ich das Buch kaum aus der Hand halten. Der Text ist angenehm und flüssig lesbar und baut Spannung auf. Alle Charaktere sind gut beschrieben und besitzen eine eigene Persönlichkeit - die, die nicht zu den Hauptfiguren zählen natürlich weniger tief als die Charaktere, die mehr im Mittelpunkt der Geschichte stehen.
Fazit: das Cover und die Idee des Buches sind sehr gut gelungen. Wer einen spannenden Roman mit einigen Plot Twists sucht, ist hier genau richtig.
Die 17-jährige Dia, absoluter Fan der verstorbenen Spieleerfinderin Louisiana Veda, bewirbt sich bei deren berühmter Stiftung um einen Praktikumsplatz in den Ferien in London.
Sie kann ihr Glück gar ...
Die 17-jährige Dia, absoluter Fan der verstorbenen Spieleerfinderin Louisiana Veda, bewirbt sich bei deren berühmter Stiftung um einen Praktikumsplatz in den Ferien in London.
Sie kann ihr Glück gar nicht richtig fassen, setzt sie sich doch mit sechs anderen Gleichaltrigen gegen mehr als 600.000 Mitbewerber aus aller Welt durch. Doch die Ernüchterung lässt nicht lange auf sich warten. So finden sich die Jugendlichen tatsächlich nicht in London in einem Büro, sondern vor der englischen Küste auf einer abgelegenen, unwirtlichen Insel wieder. Ihre Aufgabe ist es, das letzte Darkley-Spiel, Walküre, welches verschollen ist, zu spielen, um so einen Mitspieler aufzufinden, der während des Spiels verschwunden ist. Die Darkley-Spiele sind allesamt sehr schwierig und anspruchsvoll. Jedoch wird die Suche noch dadurch gesteigert, dass dieses verschwundene Brettspiel anscheinend von Unbekannten in die Realität übertragen wird. Sollte es zu gefährlich werden, kann jeder Mitspieler sofort aussteigen.
Dia ist eine sympathische, liebenswerte Teenagerin, die ihre Mutter mehr als nur bei der Führung des Antiquitätenladens unterstützt, mit einem etwas exzentrischen Hang zu vergangenen Zeiten. Sie ist recht eigenständig für ihr Alter, geht konsequent ihren Weg, in ihrem Leben zu Hause wie auch im Spiel. Sie bleibt sich treu und stellt sich den Herausforderungen des Lebens. Auch scheut sie sich weder davor, unbequeme Fragen zu stellen, einschließlich drohender möglicher Konsequenzen noch durch ihre Haltung zur Außenseiterin zu werden. Ein bisschen schade finde ich, dass die anderen Mitspieler etwas zu farblos, zu „einfach gestrickt“ sind. Dies hat zwar der sehr spannenden Handlung keinen Abbruch getan, hätte der Geschichte aber etwas mehr Tiefe geben können.
Der Erzählstil ist sehr lebendig und zuweilen bildgewaltig. Marisha Pessl schreibt derart flüssig und temporeich aus der Perspektive von Dia, dass man unweigerlich das Gefühl hat, nicht nur völlig in ihre Gedankenwelt einzutauchen, sondern alles im selben Moment mitzuerleben. Dadurch wird die stetige Spannung noch verstärkt. Die Schauplätze sind düster und beängstigend. Bis zuletzt ist nicht ersichtlich, wer die Strippen zieht und warum. So bleibt die Geschichte absolut fesselnd bis zum Schluss. Letzterer ist allerdings etwas sehr abrupt und als Ende für mein Empfinden leider viel zu flach. Die Auflösung hätte unbedingt etwas detailreicher und ausführlicher, und nicht so kurz in Form eines Rückblicks erklärt werden sollen. Es entsteht das Gefühl, als wäre der Autorin die Luft ausgegangen. So verliert die Geschichte leider etwas an Wirkung.
Dennoch ist dies eine absolut lesenswerte oder hörenswerte, spannende Geschichte. Das Cover gibt sehr gut den Kern der Geschichte wieder. Im Mittelpunkt steht die ablaufende Zeit, umgeben von vielen versteckten, kleinen Zeichen, die gefunden und gedeutet werden müssen.
Ich hatte den Genuss des Hörbuchs. Zwar fehlten die vielen kleinen Zeitungsartikel, Karten und Briefe aus der Vergangenheit entgegen der Buchausgabe. Aber ich hatte um so mehr das Gefühl, Teil der Gedankenwelt von Dia zu sein, was auch die Faszination dieser Geschichte ausmacht. Sehr schön gelesen. Roman / Hörbuch: Sehr empfehlenswert.
Schon vorweg: Der Thriller Darkly von Marisha Pessl hat mich restlos begeistert!
Bereits das schwarze Cover mit der leicht holographisch verspielten Zeichnung ist ein echter Hingucker. Das kunstvoll gestaltete ...
Schon vorweg: Der Thriller Darkly von Marisha Pessl hat mich restlos begeistert!
Bereits das schwarze Cover mit der leicht holographisch verspielten Zeichnung ist ein echter Hingucker. Das kunstvoll gestaltete Stundenglas und die filigranen Ranken laden dazu ein, genauer hinzusehen, denn dazwischen verstecken sich viele kleine Details. Diese Verspieltheit spiegelt perfekt die Atmosphäre des Romans wider.
Auch inhaltlich konnte mich das Buch vollkommen überzeugen.
Der Klappentext hat sofort meine Neugier geweckt: Die 17-jährige Dia setzt sich gegen 600.000 Mitbewerber durch und sichert sich einen der begehrtesten Praktikumsplätze bei der legendären Louisiana-Veda-Foundation.
Noch ganz überwältigt von ihrem Glück, findet sie sich mit sechs weiteren Auserwählten auf einer einsamen Insel wieder. Dort müssen sie sich in dem berühmten Darkly-Spiele Walküre beweisen, um das Verschwinden eines ehemaligen Mitspielers aufzuklären.
Doch können sie auch das Geheimnis um die umstrittene, aber geniale Gründerin und Erfinderin dieser Spiele Louisiana Veda lüften?
Dia, aus deren Perspektive der Thriller erzählt wird, ist mir von Anfang an ausgesprochen sympathisch. Sie ist eigensinnig, eigenwillig, auf eine charmante Weise exzentrisch und fast schon altmodisch in ihrer Individualität. Gerade weil sie sich nicht anpasst und konsequent ihren eigenen Weg geht, wirkt sie unglaublich authentisch. Im Vergleich dazu verblassen viele der anderen Figuren, was ihre starke Persönlichkeit nur noch mehr unterstreicht.
Die Handlung ist durchgehend packend. Die Idee, ein Spiel, das ursprünglich als ein Holzbrettspiel konzipiert wurde, in die Realität zu übertragen, ist ebenso faszinierend wie beklemmend. Ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert. Immer wieder sorgen überraschende Wendungen für Spannung, und selbst auf den letzten Seiten hält der Roman noch einen echten Knalleffekt bereit.
FAZIT: Ein ideenreicher, fesselnder Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Für mich ein absolutes Lesehighlight und tatsächlich ein Buch, an dem ich nichts auszusetzen habe.
Spannender Jugend-Thriller mit sympathischer Protagonistin
Die siebzehnjährige Dia verbringt ihre Zeit im verstaubten Antiquitätenladen der Familie in Eminence, Missouri. Ihre Mutter Gigi schwebt meist ...
Spannender Jugend-Thriller mit sympathischer Protagonistin
Die siebzehnjährige Dia verbringt ihre Zeit im verstaubten Antiquitätenladen der Familie in Eminence, Missouri. Ihre Mutter Gigi schwebt meist über allen Wolken und die beiden Angestellten Basil und Agatha, die schon längst im Rentenalter sind, dienen eigentlich auch nur der Dekoration, sodass Dia den Laden alleine schmeißt. Als die Louisiana-Veda-Stiftung ein Praktikum auslobt, ergreift Dia die Chance und bewirbt sich, um endlich mal etwas anderes zu sehen. Schon lange ist sie Fan von Louisiana Veda, der Erfinderin mysteriöser und kaum zu lösender Brettspiele. Zusammen mit sechs anderen Jugendlichen wird sie auf eine Insel in England gebracht, wo sie in ein gefährliches Spiel auf Leben und Tod verwickelt werden.
Da ich von Marisha Pessl schon sehr gute Bücher gelesen habe, machte ich mich gespannt ans Lesen. Vom Schreibstil war ich auch gleich wieder ganz angetan. Er wirkt recht dynamisch und leicht zu lesen. Die Beschreibungen setzten mein Kopfkino in Gang, was ich immer sehr gerne mag. Auch die Protagonistin Dia fand ich von der ersten Seite an richtig klasse. Sie hat es nicht leicht mit ihrer Mutter und dem Laden, ohne Freund*innen. Trotzdem hat sie das Herz am rechten Fleck, ist immer tatkräftig und hoffnungsvoll. Gut, zwischendurch befallen sie kleine Zweifel, aber das macht sie ja nur umso menschlicher und liebenswürdiger. Ich habe auf jeden Fall das ganze Buch an ihrer Seite sehr genossen.
Sehr gelungen fand ich, dass die sieben Jugendlichen so unterschiedlich dargestellt werden. Jeder hat andere Fähigkeiten und Eigenschaften. Und alle haben natürlich auch ihre eigenen Geheimnisse, die im Lauf des Buches gelüftet werden. Hier gibt es manche Überraschung zu entdecken. Überhaupt gibt es einiges an Überraschungen - nicht nur bei den Jugendlichen. Was hinter diesem Praktikum steckt, bleibt lange Zeit im Dunkeln. Zeitweise erschien es mir sogar unlogisch, doch am Ende kriegt Marisha Pessl genial die Kurve und klärt alles logisch auf.
Die Handlung empfand ich als sehr spannend; ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Teilweise ist es ein wenig gruselig, auch ein bisschen brutal, aber nicht zu vergleichen mit einem Thriller für Erwachsene. Ich würde es allerdings erst für Jugendliche ab ca. 14 Jahren empfehlen. Ob Jüngere es lesen sollten, hängt natürlich vom jeweiligen Kind ab.
Fazit:
Eine klare Leseempfehlung für dieses spannende Jugendbuch mit außergewöhnlichem Plot und Setting und einer tollen sympathischen Protagonistin.