spannend, aber nicht 100 % überzeugt
Komm spielenDer Thriller "Komm spielen" handelt von der New Yorker Schriftstellerin Annie, die nach einem schrecklichen Jahr mit ihrem Sohn eine Auszeit im Ort Castle Creek verbringt, um wieder zu sich zu finden und ...
Der Thriller "Komm spielen" handelt von der New Yorker Schriftstellerin Annie, die nach einem schrecklichen Jahr mit ihrem Sohn eine Auszeit im Ort Castle Creek verbringt, um wieder zu sich zu finden und Abstand zu gewinnen. Das gelingt auch zunächst ganz gut, bis plötzlich seltsame und unerklärliche Dinge mit ihr und ihrem Sohn Charlie passieren. Zeitgleich wird im Buch auch beschrieben, wie es zu den Morden im Ort Lucknow kam und wie das mit Annie und Charlie zusammenhängt.
Der Thriller ist in verschiedene Teile aufgeteilt, die abwechselnd das Geschehen um Annie und das um den Ort Lucknow erzählen. An sich ist der Text gut geschrieben, sodass ein flüssiges Lesen möglich ist, jedoch hätte ich - ausgehend vom Klappentext - erwartet, dass sich die Geschichte hauptsächlich um Annie dreht und die Vergangenheit von Lucknow nur nebenbei erklärt wird. Ich glaube, mir hätte das Buch besser gefallen, wenn das der Fall gewesen wäre. Vielleicht, weil ich diese Erwartung hatte, vielleicht auch weil ich mir gehofft hätte, mich dann noch besser in Annie hineinversetzen zu können und näher an der Geschichte gewesen wäre.