Außergewöhnliche Reise ins Wunderland
Außergewöhnlich! Das ist das Wort, das diese Geschichte für mich am besten beschreibt. Eine Erzählung die im Wunderland spielt und diesem gerecht werden kann, hatte ich für unmöglich gehalten. Was soll ...
Außergewöhnlich! Das ist das Wort, das diese Geschichte für mich am besten beschreibt. Eine Erzählung die im Wunderland spielt und diesem gerecht werden kann, hatte ich für unmöglich gehalten. Was soll ich sagen? Dieses Buch hat bewiesen, dass nichts unmöglich ist und wenn es eine Autorin schafft dem Wunderland und der Herzkönigin gerecht zu werden, dann ist es Marissa Meyer, die Königin der Märchennacherzählungen.
Ich fange am besten beim Anfang an. Der Leser lernt Cath als begeisterte Bäckerin kennen, die keine Intention hat jemals Königin zu werden. Mit ihr lernen wir die vielen skurrilen, unperfekten aber zum großen Teil auch liebenswürdigen Wesen des Wunderlandes kennen. Die Autorin setzt das Setting wunderbar authentisch um.
Fokus der Geschichte ist natürlich die Liebe zum Joker, die sich langsam entwickelt und wie wir bereits wissen zum Scheitern verurteilt ist. Trotzdem schafft es die Autorin viele unvorhersehbare Wendungen einzubauen, die den Leser auf großartige Höhen und schmerzhafte Tiefen befördert. Ich habe die ganze Zeit mit Cath mitgefiebert.
Authentische Charaktere. Unmögliche Möglichkeiten. Spannende Plottwists. Außergewöhnliche Leckereien. Und eine Reise ins Wunderland. Das alles hält dieses Buch für seine Leser bereit. Ich bin vollkommen begeistert. Und die Moral davon (wie Margaret sagen würde): Böse Menschen werden nicht geboren, sondern gemacht. Oder aber auch die Welt ist nicht nur schwarz und weiß, außer vielleicht in Schach.
Das Buch ist ein richtiges Highlight geworden und ich kann es jedem Alice im Wunderland Fan empfehlen. Und was bleibt jetzt mehr zu sagen als fallt ins Wunderland und findet heraus was ein Rabe und ein Schreibtisch gemeinsam haben!