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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2020

Süße Geschichte mit interessanten Einblicken in die K-Pop Welt

When We Dream
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When We Dream von Anne Pätzold ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Es ist aus der Sicht von Ella geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung. Sie ist persönlich und ehrlich formuliert.

Mit ...

When We Dream von Anne Pätzold ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Es ist aus der Sicht von Ella geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung. Sie ist persönlich und ehrlich formuliert.

Mit K-Pop und grundsätzlich Asien habe ich mich eigentlich noch nie so richtig auseinander gesetzt. Deshalb bin ich ziemlich neutral in die Leserunde gestartet und kann nur sagen, dass es ganz anders wurde als ich es erwartet hatte.

Ella ist eine wirklich sympathisch Protagonistin. Sie ist unglaublich authentisch und teilt die Leseleidenschaft mit mir.

Jae und sie lernen sich völlig ungezwungen kennen und reden zu Beginn auch nur selten über die Musik und hauptsächlich über Bücher. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Es entsteht eine immer tiefere Freundschaft, die mir ebenfalls gut gefallen hat. Mehr war für mich aber leider nicht drin. Ella hat zwar das Knistern gespürt, ich aber leider nicht.

Vielleicht lag es daran, dass ich manchmal nicht so viel mit Jae anfangen konnte. Er wechselt einfach so schnell von süß, unschuldig und sexy, das mir ganz schwindelig wurde...

Auch die Spannung war leider nicht immer da. Dafür aber am Ende so richtig. Ich war wirklich geschockt über die Verträge der Musikindustrie in Korea. Da wäre wirklich dringend eine Reform nötig! Da konnte ich tatsächlich noch etwas dazu lernen.

Empfehlung?

Eine nette Geschichte für zwischendurch mit wunderschönem Cover und sympathischen Charakteren. Ich gebe 3 ,5 von 5 Sternen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.04.2020

Schwierig aber ganz gut

Die Spiegelreisende
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"Die Verlobte des Winters" von Christelle Dabos, ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Es ist aus der Sicht von Ophelia geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung. Sie ist persönlich ...

"Die Verlobte des Winters" von Christelle Dabos, ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Es ist aus der Sicht von Ophelia geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung. Sie ist persönlich und ehrlich formuliert.

Ich muss sagen am Anfang war es schwierig für mich in die Geschichte hinein zu kommen.

Ophelia ist mir zu still. Obwohl sie doch recht intelligent zu sein erscheint, verhält sie sich oft nicht so. Manchmal dachte ich wirklich sie wäre ein wenig zurückgeblieben, sie hat wirklich gar nicht den Mund aufgemacht. Im Laufe des Buches hat sich das aber gebessert und jetzt konnte ich tatsächlich Sympathie für die entwickeln, aber für mehr sind wir glaube ich zu unterschiedlich.

Mit Thorn war es ähnlich, am Anfang konnte ich gar nichts mit ihm anfangen und mein Bookboyfriend wird er in 100 Jahren nicht werden. Aber im Laufe des Buches wurde es auch mit ihm besser. Ich mag ihn sogar ein wenig.

Die anderen Charakter haben mir da schon besser gefallen. Alle waren originell und einzigartig auf ihre Weise, ich hätte auf keinen von ihnen verzichten wollen.

Die Story war auch ganz okay. Da hätten ruhig ein wenig mehr Konfrontationen sein können, aber von der Spannung her war es in Ordnung.

Das Setting habe ich geliebt! Wundervolle Welten und Beschreibungen. Grandioser Schreibstil!

Empfehlung?

Ja und nein. Über die Hauptcharakter kann ich nichts gutes sagen, aber alles andere hat mir gefallen. Ich werde die Reihe deshalb fortsetzten und hoffe auf Band 2. Den werde ich auf französisch lesen und hoffe, dass die Spannung trotzdem bleiben wird. Für Band 1 gebe ich 3,5/5.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2020

Episch, atemberaubend, gnadenlos!

Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin
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"Im Zeichen der Mohnblume - die Schamanin" ist der unglaubliche Debüt Roman von Rebecca F. Kuang.

Er ist aus der Sicht von der Protagonistin Rin geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung.

Episch, atemberaubend, ...

"Im Zeichen der Mohnblume - die Schamanin" ist der unglaubliche Debüt Roman von Rebecca F. Kuang.

Er ist aus der Sicht von der Protagonistin Rin geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung.

Episch, atemberaubend, gnadenlos!

Dieses Buch hat mich mit jeder Seite daran erinnert warum ich es liebe zu lesen.

Es ist anders wie alles was ich bis jetzt gelesen habe. Besser als fast alles was ich bis jetzt gelesen habe!

Rin ist der Wahnsinn. Sie ist motiviert, zielstrebig und vorlaut. Die perfekte Antagonistin. Endlich mal wieder! Ich bin ein großer Fan von Antagonisten, weil ich sie meistens so viel besser verstehen kann als andere Protas und sie einfach herausstechen.

So, die meisten von euch werden dem Buch nach der nächsten Info keine Chance mehr geben, aber es ist nunmal die Wahrheit und ich liebe jedes Buch dafür, wenn es das hinbekommt.

Es gibt keine wirkliche Liebesgeschichte in dem Buch und es war trotzdem spannend, mitreißend und erschreckend real.

Die Autorin hat sich ausführlich mit den Themen chinesische Militärstrategien und grundsätzlich dem Leben im Krieg informiert. So viel Tiefgang und logische Handlungen findet man selten in Büchern.


In dem Buch geht es um Krieg, der auch auf ziemlich brutale Weise dargestellt wird. Eine Trigger Wahrnung hätte ich durchaus angebracht gefunden. Es kommen Drogensucht, Folter, Missbrauch und Vergewaltigung als Themen vor.

Ich finde es großartig, dass obwohl es keine Love Story gab, das Buch trotzdem alles mitbringen konnte und noch viel mehr.

Ich liebe es! Und ich weiß aber auch, dass das Buch nicht für jeden was ist.

Ich persönlich konnte sehr viel aus dem Buch mitnehmen.

Empfehlung?

Hundertmal Ja! Auf dieses Buch habe ich gewartet. Ein atemberaubender Auftakt, von dem ich Band 2 gar nicht abwarten kann. Danke, danke, danke für diese perfekten Lesestunden. Ich gebe selbstverständlich für dieses unerwartete Highlight 5/5 und wenn ich die Gabe hätte ins Pantheon zu reisen, wären es noch tausend mehr!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Vorhersehbar aber unterhaltsam

Paper Princess
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Paper Princess ist der erste Band einer Reihe und das zweite Buch, das ich von den Autorinnen, Erin Watt, gelesen habe.

Es ist aus der Sicht von Ella geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung, die sich ...

Paper Princess ist der erste Band einer Reihe und das zweite Buch, das ich von den Autorinnen, Erin Watt, gelesen habe.

Es ist aus der Sicht von Ella geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung, die sich ausschließlich auf die Geschichte bezieht. Sie ist persönlich und ehrlich formuliert.

Vorhersehbar. Sowohl positiv als auch negativ. Das ist so das erste was mir zu dem Buch einfällt.

Mir war von Anfang an klar, dass dieses Buch nur von Klischees überfüllt sein würde. Aber wer sagt, dass Klischees immer schlecht sind.
Manchmal braucht man sie einfach und dieses Buch lässt fast kein Klischee aus.

Starke Protagonistin, die unabhängig sein will und ganz alleine auf der Welt ist, wird in ein Haus voller perverser, verurteilender Bad Boys, mit schwierigen Familienverhältnis gesteckt.

Joa, das war's dann eigentlich auch schon. Hört sich unterhaltend an, ist es auch. Aber ernst sollte man das Buch auf keinen Fall nehmen und von Bookboyfriend sind die Kerle auch Meilen weit entfernt. Sie sehen zwar alle aus wie schwarzhaarige Götter mit tiefblauen Augen, aber die legen ein Benehmen an den Tag, als wären sie Tiere in einem Rudel.

Man könnte auch sagen, Frauenrechte werden in diesem Buch nicht groß geschrieben. Wenn ich es mir recht überlege, noch nicht mal wirklich erwähnt.

Naja, genug dazu. Der Schreibstil war gut und obwohl fast keine Handlung da war, konnte ich das Buch recht schnell lesen.

Empfehlung?

Eine klischeehafte Geschichte für zwischendurch, die gut unterhalten kann, aber mehr halt auch nicht. Ich gebe 3/5.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

Gut! Aber da ist noch Potential

Goldene Flammen
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Goldene Flammen ist der erste Band der Grisha Trilogie von Leigh Bardugo.

Es ist aus der Sicht von Alina geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung, die sich ausschließlich auf die Geschichte bezieht. ...

Goldene Flammen ist der erste Band der Grisha Trilogie von Leigh Bardugo.

Es ist aus der Sicht von Alina geschrieben.

Kommen wir zu meiner Meinung, die sich ausschließlich auf die Geschichte bezieht. Sie ist persönlich und ehrlich formuliert.

Von Anfang an war ich sehr gespannt auf die Geschichte rund um den Darkling und Alina.
Die Reihe hat einen ziemlich Hype und da mir Das Lied der Krähen sehr gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch.

Alina ist eine gute Protagonistin. Sie wird in eine völlig neue Welt geworfen und muss damit erstmal zurechtkommen. Dieser Prozess hat mir wirklich gut gefallen.

The Darkling habe ich mir tatsächlich anders vorgestellt, von den Erzählungen auf diversen Bücherseiten. Umso überraschter war ich zu Beginn und ja auch ein wenig enttäuscht. Ich wollte, das er eine größere Rolle bekam. Ich wollte einen Bösewicht. Am Ende habe ich genau das bekommen, aber ich möchte ihn noch intensiver (kann man das so sagen?) erleben.

Die Handlung an sich fand ich ganz gut. Sie hätte aber auch ruhig mehr Handlung beinhalten können. Da hoffe ich nach diesem Ende auf einen herausragenden Band 2.

Den Schreibstil mochte ich sehr gerne, wie auch schon in den vorherigen Büchern.

Insgesamt glaube ich waren meine Erwartungen einfach zu hoch für den ersten Band. Ich werde aber mit genauso hohen Erwartungen an Band 2 gehen und vermute, dass sich die Reihe mit jedem Buch steigern wird.

Empfehlung?

Ein guter Einstieg in das Grishaverse und in die Geschichte rund um Alina und The Darkling. An manchen Stellen war mir die Handlung aber zu ruhig. Ich empfehle die Reihe trotzdem jedem Fantasy Fan und vergebe 4/5.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere