Cover-Bild Blindspiel
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 27.06.2025
  • ISBN: 9783757701024
Max Seeck

Blindspiel

Die neue Reihe von Finnlands erfolgreichstem Thrillerautor
Gabriele Schrey-Vasara (Übersetzer)

Band 1 der neuen Thriller-Reihe vom finnischen Bestsellerautor

»Der Finne Max Seeck gehört aktuell sicherlich zu den besten europäischen Thrillerautoren.« KRIMI-COUCH

Ein junger Mann stiehlt eine Aktentasche aus einem SUV. Wie sich herausstellt, gehört sie einem Serienmörder, und kurze Zeit später ist der Dieb tot. Schnell gibt es ein weiteres Mordopfer: eine Frau, die komplett mit weißer Farbe bedeckt ist. Warum diese mysteriöse Inszenierung der Toten?

Die Kripo Helsinki bittet den Profiler Milo daraufhin um Hilfe. Als ihn eine anonyme Nachricht in Schachnotation erreicht, ahnt er, dass er sich mitten in einem tödlichen Spiel befindet. So sehr es ihm widerstrebt, kontaktiert er den Ex-Partner seiner Mutter, einen versierten Schachspieler und jemand, dem er eigentlich nie mehr begegnen wollte ....

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2026

Perfekte Schachpartie

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Der Finne Max Seeck ist einer der Autoren, denen ich blind vertraue. Sein tempo- und actionreiches „Blindspiel“, das ich soeben beendet habe, hat mich sofort gepackt und mich bis zum Schluss nicht mehr ...

Der Finne Max Seeck ist einer der Autoren, denen ich blind vertraue. Sein tempo- und actionreiches „Blindspiel“, das ich soeben beendet habe, hat mich sofort gepackt und mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Es ist der Auftaktband einer neuen Thriller-Reihe um den Profiler Milo Perho, der zusammen mit der Kripo Helsinki ermittelt.

Der letzte Diebstahl seines Lebens endet für den jungen Alexander Ewans tödlich. Bald danach ist es eine junge Frau, die in Folie eingewickelt, vollständig mit weißer Farbe überzogen, tot aufgefunden wird. Eine schwarze Schachfigur wird tief in ihrer Speiseröhre entdeckt, wenig später dann wiederholt sich diese grausame Inszenierung – die Leiche ist diesmal komplett in schwarze Farbe getaucht, die auch hier platzierte Schachfigur weiß. Ein Serientäter scheint hier am Werk zu sein. Und da kommt Milo Perho ins Spiel, der mit der Kripo Helsinki zusammenarbeitet. An vorderster Front sind dies Minka Laine, die Kriminalhauptkommissarin und der Kriminalhauptkommissar Kalle Avist.

Die Schachnotation, die Milo anonym erreicht, lässt vermuten, dass sie sich bereits in einem tödlichen Spiel befinden.

Der noch unbekannte Gegenspieler hat die „Eröffnung“ perfekt inszeniert. Milo entsinnt sich eines versierten Schachspielers, den er schon lange aus seinem Leben verbannt hat. Welch Konzept steckt dahinter? Welche Schachpartie wird hier nachgestellt? Das „Mittelspiel“ lässt an professionelle Schachspieler und deren legendäre Schachpartien denken, um dann im „Endspiel“ den bis dahin unentdeckten Täter zu entlarven. Bis es allerdings so weit ist, steht ihnen ein langer, sowohl für den Profiler als auch für die Ermittler, gefährlicher Weg bevor.

Von den Protagonisten, allen voran Milo, erfahren wir viel Privates. Er driftet immer wieder in seine eigene, ziemlich düstere Welt, ab. Er ist einer der besten seines Faches, war ursprünglich undercover für die Polizei unterwegs, wird jetzt bei Bedarf hinzugezogen, ist mit einer Ärztin verheiratet und betreibt eine Galerie. Auch von Minka Laine und Kalle Avist erfahren wir von ihrem Privatleben mehr, was gerade hier vonnöten ist, die Grenzen zwischen beruflichem und privatem verschwimmen zusehends.

Das Blindspiel wird aus verschiedenen Blickwinkeln durchleuchtet, vielfach aus Milos Perspektive. Es sind relativ kurze Kapitel, dazwischen sind es Rückblenden, die in die Vergangenheit führen.

So düster und bedrückend der Thriller auch ist, so sehr hat er es mir angetan. Er hat mich vom ersten bis zum letzten Zug gefesselt, obwohl ich mich mit dem Schachspiel an sich nie auseinandergesetzt habe. Umso mehr sind es die raffinierten Züge, die Max Seeck meisterhaft in Szene gesetzt hat. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und lässt bis zum Spielende nie nach. Die Reihe werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen und – da dieser erste Band Ende Juni 2025 erschienen ist – erhoffe ich mir, fast ein Jahr später, alsbald Band zwei.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Tödliches Spiel

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Durch einen Gelegenheitsdiebstahl kommt ein Stein ins Rollen, der einen akribisch geplanten Racheakt zu einem tödlichen Spiel mit weitreichenden Auswirkungen werden lässt. Dies trifft vor allem, den in ...

Durch einen Gelegenheitsdiebstahl kommt ein Stein ins Rollen, der einen akribisch geplanten Racheakt zu einem tödlichen Spiel mit weitreichenden Auswirkungen werden lässt. Dies trifft vor allem, den in den Fall involvierten Profiler Milo, der auch privat ein ziemliches Päckchen zu tragen hat. Hin- und hergerissen, zwischen seinen eigenen Problemen und der Besessenheit den Fall aufzuklären, muss er sich notgedrungen entscheiden welchen Weg er in Zukunft gehen möchte.

FAZIT
Wer Hochspannung und packende Unterhaltung sucht, sollte sich den Auftakt zu dieser ungewöhnlichen Thriller-Serie auf keinen Fall entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

sehr spannend, hat mir gut gefallen

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Ein junger Mann stielt aus einem Auto eine Aktentasche mit einem iPad. Der Besitzer macht mit ihm kurzen Prozess. Eine junge Frau wird tot aufgefunden, von Kopf bis Fuß weiß bemalt und in ihrem Hals eine ...

Ein junger Mann stielt aus einem Auto eine Aktentasche mit einem iPad. Der Besitzer macht mit ihm kurzen Prozess. Eine junge Frau wird tot aufgefunden, von Kopf bis Fuß weiß bemalt und in ihrem Hals eine Schachfigur. Milo, ein bekannter Profiler, wird von der Helsinkier Polizei hinzugebeten, da der Ermittlungsleiter den Verdacht auf einen Serientäter hat. Und er hat recht, es geht um ein tödliches Schachspiel...

Ich hatte die bisherige Reihe des Autors sehr gern gelesen. Damals spielte in den Krimis immer etwas Mystik eine Rolle, das ist hier nicht der Fall. Aber ich fand den Krimi unglaublich spannend. Auf den Täter wäre ich nicht gekommen. Milo ist zudem ein interessanter Typ, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Er hat aber ein gutes analytisches Gespür. Ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht und kann ein neues Buch des Autors kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Leise Spannung, starke Figuren - ein Thriller, wie eine gut durchdachte Partie Schach

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Das Buch Blind Spiel hat mich auf eine ganz eigene Art gepackt. Nicht nur durch Tempo oder Action, sondern auch durch diese kühle, nachdenkliche Spannung, die sich langsam aufbaut, wie bei einer Schachpartie, ...

Das Buch Blind Spiel hat mich auf eine ganz eigene Art gepackt. Nicht nur durch Tempo oder Action, sondern auch durch diese kühle, nachdenkliche Spannung, die sich langsam aufbaut, wie bei einer Schachpartie, bei der man nicht weiß, wer gerade führt. Dies zieht sich wie ein unsichtbarer Faden durch das ganze Buch - das Gefühl, dass jemand vorausdenkt und im Verborgenen spielt.

Im Mittelpunkt steht Milo, ein privater Ermittler und Profiler, der sich eher im Hintergrund aufhält, dabei aber genau beobachtet. Ich mochte seine ruhige, verletzliche Art und das ständige Nachdenken, was ihn immer wieder belastete.
Besonders fand ich die Verbindung zu seinem Stiefvater, denn diese Beziehung ist vielschichtig. Er hat ihn geprägt, gefordert und auch bedrückt. Sie erklärt, warum Milo so denkt, wie er denkt und warum er sich in der Welt manchmal fremd fühlt.

Max Seeck gelingt es, diese emotionale Tiefe mit einem klugen Kriminalfall zu verbinden. Hier geht es nicht nur um Schuld oder Unschuld, sondern auch um verschiedene Motive, Macht und Kontrolle. Den Titel des Buches finde ich sehr passend, den alle Figuren sind hier auf gewisse Weise blind, teils für sich selbst, aber auch für andere.

Der Schreibstil ist, wie ich ihn bei nordischen Krimis am liebsten mag - klar, zurückhaltend und sehr wirkungsvoll. Keine überladenen Beschreibungen, sondern Sätze, die sitzen und zum Nachdenken anregen. Auch das Tempo ist ruhig, nie zäh und die Spannung wird die ganze Zeit gut aufgebaut und bis zum Ende gehalten.

Alles in allem ein stiller, psychologisch starker Reihenauftakt und Thriller mit einem besonderen Ton.
Milo ist eine Figur, die im Kopf bleibt und das Spiel zwischen seiner Vergangenheit und der Gegenwart ist tiefgründig und klug erzählt. Hier taucht man Zug um Zug immer tiefer ein und ich freue mich schon auf die folgenden Bände.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Das (tödliche) Spiel der Könige

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Ein Thriller aus dem Norden – hier speziell vom finnischen Autor Max Seeck – das kann doch nur spannend und ungewöhnlich werden.

Eine Aktentasche wird aus einem Auto gestohlen und der Dieb ermordet. ...

Ein Thriller aus dem Norden – hier speziell vom finnischen Autor Max Seeck – das kann doch nur spannend und ungewöhnlich werden.

Eine Aktentasche wird aus einem Auto gestohlen und der Dieb ermordet. Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden, markant weiß bemalt mit einer Schachfigur im Rachen. Mit Nichten gewöhnlicher Alltag auch für die Polizei, die Profiler Milo rasch mit ins Boot holt.
Im ersten ca. Drittel des Buches stellt der Autor sein neues Ermittlerteam vor und wir tauchen vor allem auch in deren Privatleben ein. Natürlich ein notwendiger Schritt, jedoch nimmt die eigentliche Ermittlung damit eher spät Fahrt auf.
Cliffhänger und unerwartete Wendungen sorgen jedoch dann für einen hohen Spannungsbogen. Unterstützt wird das durch kurz gehaltene Kapitel. Die Wahl von Schach als leitendes Thema fand ich sehr interessant und für mich als Schachneuling durchwegs auch lehrreich.
Besonders der Charakter Milo ist sehr kontrovers gestaltet, mit all seinen durchwegs traumatischen Erfahrungen in der Vergangenheit und seiner eher gewöhnungsbedürftigen, wenn nicht sogar etwas toxischen Beziehungen zu seiner Partnerin Ronja. Ein bisschen ein Antiheld.

Für mich ein durchwegs gelungener Auftakt einer neuen Serie.

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