Detective Inspector Joanna Harper wird zu einem Tatort gerufen. Ein Mann liegt verblutend in der Badewanne, am Hinterkopf eine schwere Wunde. Er fällt ins Koma. Die Nachbarin sagt aus, dass eine Frau mit einem kleinen Kind auf dem Arm die Treppe hinuntergerannt sei. Die Fahndung nach der Frau mit dem Kind läuft. Was Harper noch nicht weiß: Sie jagt jemanden, der ihr sehr vertraut ist.
Und plötzlich wacht der Patient im Krankenhaus aus dem Koma auf. Ist er wirklich das unschuldige Opfer, das er zu sein scheint? Harper muss einen komplizierten Fall entwirren, in dem nichts so ist, wie es scheint.
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Detective Inspector Joanna Harper ermittelt in einem sehr undurchsichtigen Fall. Ein Mann wird blutend in der Badewanne gefunden. Eine Frau mit Kind ist auf der Flucht. Aber wer hier Täter und wer Opfer ...
Detective Inspector Joanna Harper ermittelt in einem sehr undurchsichtigen Fall. Ein Mann wird blutend in der Badewanne gefunden. Eine Frau mit Kind ist auf der Flucht. Aber wer hier Täter und wer Opfer ist, das ist die Frage. Ich fand den Fall sehr spannend. Die Ermittlern ist engagiert und erfahren. Der Fall zeigt viele überraschende Wendungen auf. Der Schreibstil ist angenehm und die Figuren vielschichtig und mysteriös. Ein sehr, sehr spannendes Buch, das ich gerne empfehle.
Ungewöhnliche & spannende Gesamtkomposition
Dieser zweite Thriller von Melanie Goldmann wurde, durch den HarperCollins Verlag, am 25. Januar 2022, in Deutschland veröffentlicht.
Der erste Band : "Kalte ...
Ungewöhnliche & spannende Gesamtkomposition
Dieser zweite Thriller von Melanie Goldmann wurde, durch den HarperCollins Verlag, am 25. Januar 2022, in Deutschland veröffentlicht.
Der erste Band : "Kalte Wasser" wurde als Hörbuch, E-Buch und Taschenbuch am 09.07.2019 ebenfalls vom HC-Verlag veröffentlicht.
Die Autorin lebt und arbeitet in Großbritannien. Bevor sie als Schriftstellerin begann, hatte sie mit echter "Hands-on" Arbeit ihren Lebensunterhalt erwirtschaftet.
Nach ihrem erfolgreichen MA-Abschluss (Creative Writing) an der Bath Spa University, hat sie zwischenzeitlich 2 außergewöhnliche Thriller, erfolgreich publiziert.
Ihre Art der Erzählung grenzt sich vom "üblichem Thriller-Erzähl-Stil" deutlich ab.
Das Cover ist auf den ersten Blick ganz anders als für das Genre üblich, gestaltet:
Schuppen: in Tannenzapfen-artiger Ansiedlung ziehen sofort den Blick auf sich.
Die Schuppen: mit ihrer Blau-Graue Farbgebung vermitteln geheimnisvoll Mystisches.
Der gelb-geschriebene Titel: "Dunkle Seele" hat seinen Platz innerhalb der Schuppung.
Alle weiteren Informationen wie: Autor, Verlag und Genre sind in einem zurückhaltendem Grau-Weiß vermerkt.
Insgesamt eine Aufforderung der Geschichte auf den Grund gehen zu wollen.
Zum Inhalt:
In diesem Fall ermittelt Detective Inspector Joanna Harper.
Sie wird zu einem markanten Fall, von Körperverletzung, gerufen.
Ein Mann war in seiner Badewanne gefunden worden. Er hat eine schwere Kopfverletzung und fällt daraufhin ins Koma.
Die Nachbarin machte eine interessante Beobachtung:
Eine Frau sei in Begleitung von einem Kind, panisch die Treppenhaus-Treppe hinuntergerannt.
DI Harper setzt diese Frau sofort auf die Fahndungsliste.
Schon bald sollen einige Überraschungen Joanna in Bedrängnis bringen.
Die Suche nach dem Täter/in verläuft komplett anders als erwartet.
Mein persönliches Leseerlebnis:
Dieses Buch hatte mich, schon nach Lesen der Leseprobe, in seinen Fängen.
Der Erzählstil zeichnet sich durch die Nutzung klar strukturierter Sätzen aus.
Teilweise stichpunktartig werden Informationen an den Leser weitergegeben.
Dadurch erhöht sich das Lesetempo beträchtlich.
Eine weitere Besonderheit:
Melanie Golding hat in dieser Erzählung, die sich in der Gegenwart ablaufenden Ermittlungen mit einer weiteren Zeitebene verknüpft.
Wie in den meisten Fällen musste ich mich erst einmal in dem Buch "orientieren". Und, das lohnt sich.
Die Zeitebenen verlaufen klar und sorgen für ein breiteres Verständnis.
Weitere literarische Einstreuungen erinnern in ihrer "Machart" an Märchen oder Fabeln.
Diese ungewöhnliche Erzählart macht das Lesen zu einem noch interessanterem Erlebnis.
Insgesamt eine tolle und sehr ungewöhnliche Kombination.
Zusammenfassung:
Die Erzählung ist insgesamt spannend, überraschend und fesselt meine Aufmerksamkeit.
Lesepausen lege ich ungern ein. Es gefällt mir, wie sehr sich die Story in mein Bewusstsein "einnistet".
Melanie Goldmann ist eine Autorin, deren Veröffentlichungen, ich mit Sicherheit weiterhin verfolgen werde.
Fazit:
Ich vergebe eine ausgezeichnete Leseempfehlung von 5*Sternen.
DIe Gesamtkomposition von Buchgestaltung über Schreibstil & Übersetzung sind sehr gut gelungen.
Ich bedanke mich, beim HarperCollins Verlag, sehr für das elektronische Leseexemplar & das damit verbundene gelungene Leseerlebnis.
Deutsche Übersetzung: Malte Krutzsch & Klaus Timmermann
ISBN: 9783959674300
Formate: E-Buch & Taschenbuch
Seitenzahl: 448
Die Handlung hat mich sofort gepackt, denn sie beginnt sehr rätselhaft, und die vielen interessanten bis faszinierend verstörenden Figuren, fügen sich perfekt in das ominöse Geschehen ein.
Es gibt zwei ...
Die Handlung hat mich sofort gepackt, denn sie beginnt sehr rätselhaft, und die vielen interessanten bis faszinierend verstörenden Figuren, fügen sich perfekt in das ominöse Geschehen ein.
Es gibt zwei Handlungsstränge sowie zwei Zeitebenen, die sich langsam annähern. Elemente der keltischen Mythologie bzw. Sagengestalten geben der Geschichte den herrlich geheimnisvollen Touch eines düsteren Märchens. Nach gut der Hälfte wird es so richtig vielschichtig, mysteriös, wendungsreich, ereignisreich und spannend.
Der Schreibstil ist absolut mitreißend: ausdrucksstark, atmosphärisch, und geistreich.
Alle Charaktere sind außergewöhnlich und glaubwürdig zugleich. Ihre vielfältigen Gefühle und Gedanken werden hautnah sowie psychologisch interessant geschildert.
Das Ende wird der komplexen Handlung gerecht, es macht Sinn und regt zum Nachdenken an: Wie viel Aufopferung dem Kind zuliebe, kann bzw. darf man von einer Mutter erwarten? ,
Die Autorin hat einen einzigartig kreativen Stil, der mich in jeder Hinsicht begeistert hat, sodass ich auch ihr, soweit ich weiß, erstes Buch "Dunkle Wasser" nun auch lesen will.
In einem kleinen Laden, am Meer in Sheffield, wird ein kleines Mädchen aufgefunden. Die etwa 2-Jährige ist allein unterwegs, von der Mutter fehlt jede Spur. Erst als sich die Polizei und das Jugendamt ...
In einem kleinen Laden, am Meer in Sheffield, wird ein kleines Mädchen aufgefunden. Die etwa 2-Jährige ist allein unterwegs, von der Mutter fehlt jede Spur. Erst als sich die Polizei und das Jugendamt einschaltet, ist die Mutter plötzlich vor Ort. Die kleine Leonie ist ihr davongelaufen und die Mutter nimmt das Kind dankbar mit.
Einige Tage später wird ein Mann bewusstlos in einer Wohnung aufgefunden, der Verdacht liegt nahe, dass er Opfer eines Mordversuchs war.
Die ermittelnde Beamtin Sergeant Joanna Harper von der Polizei Greater Yorkshire erfährt von den Nachbarn, dass ein Kind, das auf den Namen Leonie hört, mit in der Wohnung gelebt haben muss. Wo ist das Kind und ist die am Meer aufgefundene Leonie dasselbe Mädchen? Wer ist die Mutter des Kindes und wo verstecken sie sich?
Ein involviertes Kind und ein mögliches Verbrechen rund um dieses Kind lässt einen Thriller immer noch mal bedrohlicher werden. Das war auch in „Dunkle Seele“ so. Sehr schnell hatte mich die Geschichte am Wickel und ich habe mich gefragt, was im Leben der kleinen Leonie geschehen ist.
Die Fragen, die schon auf den ersten Seiten auf mich einstürzten, waren sehr fesselnd.
Die verschiedenen Erzählstränge zu Beginn verbinden sich zu einem grossen Ganzen. Alle Stränge sind zudem sehr logisch aufgebaut und auch unterschwellig kriminell.
Einerseits ist da die oben erwähnte Szene, rund um das mutterlose Kind allein am Meer. Dann erfährt man, sehr grausig beschrieben, wie eine Nachbarin entdeckt, dass ihr Nachbar besinnungslos und verletzt in seiner Wohnung liegt. Da tritt auch die taffe Chefin der Mordkommission, Joanna Harper, auf den Plan.
Beide Stränge geschehen in der Gegenwart.
Als dritter Strang erfährt man das Leben einer Schlüsselfigur in der Vergangenheit. Dieser Strang entwickelt sich mehr und mehr zu den wortwörtlich fehlenden Puzzleteilen, die die anderen beiden Stränge verbinden. So schließt sich der Kreis schlüssig. Ab hier ist zudem die ermittelnde Joanne Harper persönlich involviert, was der Geschichte noch mal einen anderen Touch einhaucht. Denn die persönliche Verwicklung in dem Fall ist sehr brisant.
Das Cover, das Schuppen zeigt, hat einen guten Bezug zur Handlung. Und genau hier ist mein einziger und winziger Kritikpunkt. Denn ich mag keine Fantasy Gestalten und das Thema „Gestaltwandler“ ist zentral für diese Handlung. Nach „Kalte Wasser“, in dem Joanna Harper zum ersten Mal ermittelt, hat mir auch „Dunkle Seele“ gefallen. Mystische Phänomene spielen in beiden Büchern eine zentrale Rolle. Das vorliegende Buch, das der zweite Band rund um Joanna Harper ist, wurde vom Volksmärchen „Die Nixenfrau“ inspiriert. Die Geschichte rund um die Selkies hat die Autorin nicht nur großartig recherchiert, sondern auch sehr gut in die Thriller- Handlung eingefügt. Wer sich nicht vor mystischen Komponenten scheut und die Mischung zwischen „handfestem“ Thriller mit einer Prise Märchen schätzt, ist mit „Dunkle Seele“ gut beraten.
Detective Inspector Joanna Harper wird zu einem Tatort gerufen. Ein Mann liegt verblutend in der Badewanne, am Hinterkopf eine schwere Wunde. Er fällt ins Koma. ...
Inhalt:
„Wer ist Opfer, wer ist Täter?
Detective Inspector Joanna Harper wird zu einem Tatort gerufen. Ein Mann liegt verblutend in der Badewanne, am Hinterkopf eine schwere Wunde. Er fällt ins Koma. Die Nachbarin sagt aus, dass eine Frau mit einem kleinen Kind auf dem Arm die Treppe hinuntergerannt sei. Die Fahndung nach der Frau mit dem Kind läuft. Was Harper noch nicht weiß: Sie jagt jemanden, der ihr sehr vertraut ist.
Und plötzlich wacht der Patient im Krankenhaus aus dem Koma auf. Ist er wirklich das unschuldige Opfer, das er zu sein scheint? Harper muss einen komplizierten Fall entwirren, in dem nichts so ist, wie es scheint.“
Schreibstil/Art: „Erst wenn sie einen Schritt zurücktrat von den herumliegenden Puzzleteilen, erkannte sie plötzlich, wo die Verbindungen, wo die Lücken waren, wie Licht ins Dunkel zu bringen war. Sie drehte jeden Fakt um, suchte nach den Besonderheiten, den jeweiligen Anschlusspunkten.“
So in etwa würde ich auch mein Leseerlebnis beschreiben. Zunächst kam es mir wie ein großes Kuddelmuddel vor aber nach dem ich eine grobe Übersicht bekommen und mich ein wenig eingelesen hatte, lief es gut. Denn einige der Charaktere wirkten ziemlich geheimnisumwoben und verliehen dem Ganzen einen Hauch Mystik. Zudem scheint es so, als wäre es ein kleines Markenzeichen der Autorin. Diese Besonderheit hebt sich ein wenig von der Norm ab, mir hat es gefallen.
Fazit:
Ein ziemlich gut durchdachter Mysterythriller mit einigen originellen und komplexen Handlungen. Außergewöhnlich - muss man mögen!
Ich zieh einen halben Stern ab, weil mir die Einführung in die Geschichte ein wenig schleppend vorkam und ich meines Empfindens nach zu lange gebraucht habe um mich einzufinden.