In einem verlassenen Gebäude in Berlin, einst ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche in der ehemaligen DDR, wird die Leiche eines Franzosen entdeckt. Der Fund wird zum ersten Fall für das von Europol ins Leben gerufene Cold-Case-Team um Sophie Steinbach und David Martin, die am Tatort Schockierendes enthüllen: In einem zugemauerten Keller liegen die Überreste zahlreicher Menschen begraben. Sophie, David und ihr Team tauchen in die düstere Vergangenheit des Erziehungsheims ein. Die Spur führt sie zu geheimen Stasi-Akten und unaussprechlichen Grausamkeiten des damaligen Regimes. Während Sophie bis an ihre Grenzen geht, um für Gerechtigkeit zu kämpfen, muss sich David seinen eigenen Dämonen stellen. Dann nimmt der Fall eine dramatische Wendung …
Nica Stevens und Andreas Suchanek liefern mit "Todeskeller" einen packenden Thriller, der durch seine düstere Atmosphäre und die komplexen Charaktere überzeugt. Der Fall eines in einem verlassenen Gebäude ...
Nica Stevens und Andreas Suchanek liefern mit "Todeskeller" einen packenden Thriller, der durch seine düstere Atmosphäre und die komplexen Charaktere überzeugt. Der Fall eines in einem verlassenen Gebäude gefundenen Franzosen führt das Cold-Case-Team Berlin in die dunklen Abgründe der DDR-Vergangenheit
"Todeskeller" ist aber auch ein Stück Zeitgeschichte, das zum Nachdenken anregt
Mir hat die zweite Zusammenarbeit der Autoren sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf neue Fälle
Der Thriller war dermaßen spannend, dass ich den E-Reader kaum aus der Hand legen wollte. Warum? Das schildere ich dir unten im Text spoilerfrei.
Meine Meinung zum Cover:
Das große Covermotiv passt gut ...
Der Thriller war dermaßen spannend, dass ich den E-Reader kaum aus der Hand legen wollte. Warum? Das schildere ich dir unten im Text spoilerfrei.
Meine Meinung zum Cover:
Das große Covermotiv passt gut zur Geschichte, weil es den Lost Place symbolisch zeigt, in dem die Toten gefunden wurden. Durch die dunklen Farben entstand eine düstere Stimmung, welche einen Hinweis auf die grausamen Taten gibt. Der Titel „Todeskeller“ sticht durch die Größe und die Farbwahl heraus.
Meine Meinung zum Inhalt:
Als begeisterter Fan von Nica Stevens und Andreas Suchanek war klar, dass ich auch ihren neuen Thriller lesen möchte. Umso glücklicher war ich, dass mir das eBook als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt wurde. Die Schreibstile der beiden Autoren harmonieren so gut miteinander, dass ich nicht feststellen konnte wer was geschrieben hat. Ich versank tief im Geschehen und dachte über die Geschichte nach, wenn ich nicht lesen konnte.
Bereits der Beginn und die Entdeckung der Toten sorgte für einen Gänsehautmoment. Währenddessen lernte ich Sophie Steinbach und David Martin kennen. Das Geschehen wird abwechselnd aus der Sicht der Beiden erzählt. Sophie hat ihre Eigenheiten, doch schloss ich sie dennoch schnell in mein Leserinnenherz. Ähnlich erging es mir bei David, ich konnte gar nicht anders, als ihn zu mögen. Die meisten der anderen Protagonistinnen und Protagonisten begleiteten das Duo nur für kurze Zeit, nur manche kehrten wieder in die Handlung zurück.
Je weiter das Team ermittelte, umso mehr Schrecken und finstere Machenschaften kamen zu Tage. Es war nicht einfach die verworrenen Strukturen aufzudröseln und an die Wahrheit zu kommen. Zumal man offenbar in der Stasi-Zeit und später alles getan hatte, um eine Entdeckung zu verhindern. Es musste nicht nur der riesige Cold Case aufgeklärt werden, sondern auch der aktuelle Mord. Wie tief das Ganze miteinander verbunden ist, hat wohl niemand geahnt. Das neue Ermittler-Team musste alles geben um jeden noch so kleinen Hinweis so richtig deuten.
Es gab mehrere richtige spannende Wendungen, die meine Aufmerksamkeit auf die Geschehnisse fixierten. Konnte ich nicht lesen, dachte ich darüber nach was als Nächstes passieren wird. Ich wollte herausfinden, wer der Täter ist, doch ich kam nicht drauf. Teile der Handlung offenbarten schreckliche Gewalt und Tod. Jemand mit schwachen Nerven sollte das Buch nicht lesen. Man muss die Misshandlungen usw. verarbeiten können.
Schließlich kam es zu einer abrupten Wendung mit lebensbedrohlichen Konsequenzen. Sophie und David mussten um Leben und Tod kämpfen. Wobei sich neue schreckliche Abgründe auftaten. Ich war so gefesselt von Geschehen, dass ich nicht mehr aufhören wollte. Der finale Showdown war heftig, emotional und tödlich. Jeder noch so kleine Faden floss zusammen, sodass alles aufgelöst wurde. Ich war begeistert, überrascht, betrübt und erleichtert.
Mein Fazit:
Der erste Fall von Sophia Steinbach und David Martin hatte es in jederlei Hinsicht. Sowohl der Cold Case als auch der aktuelle Fall waren heftig. Ich hatte nicht erwartet, dass die Verstrickungen so tief reichen und welch schreckliches Ausmaß das Ganze hatte. Dementsprechend fieberte ich während dem gesamten Lesen mit und war gefesselt vom Geschehen. Stellenweise erlebte das Ermittler-Duo ziemlich heftige Dinge, die sie emotional an ihre Grenzen brachten. Die aufgedeckte Gewalt und die Misshandlungen sind unvorstellbar grausam. Am Ende gab es einen starken Showdown, in dem alle Fäden zusammenliefen und die Wahrheit ans Licht kam. Der Thriller ist wahnsinnig spannend, doch auch nichts für schwache Nerven.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Da mich das Autoren-Duo Nica Stevens und Andreas Suchanek bereits mit der Rachejagd-Trilogie begeistert hat, war ich sehr gespannt auf das neue Werk. Um es gleich vorweg zu nehmen: „Todeskeller“ ist mindestens ...
Da mich das Autoren-Duo Nica Stevens und Andreas Suchanek bereits mit der Rachejagd-Trilogie begeistert hat, war ich sehr gespannt auf das neue Werk. Um es gleich vorweg zu nehmen: „Todeskeller“ ist mindestens genau so spannend wie die Vorgängerreihe.
In einem Berliner Abrisshaus wird die Leiche eines Franzosen entdeckt. Doch der Tote ist nur die Spitze des Eisbergs. In einem weiteren zugemauerten Keller findet sich ein ganzes Massengrab. Sophie Steinbach und David Martin vom neugegründeten Cold-Case-Team, das Europol untersteht, übernehmen den Fall. Ein Fall, der sie in die düstere Geschichte von Jugendheimen der DDR eintauchen und in tiefe Abgründe blicken lässt.
Mit dem Cold-Case-Team von Europol hat das Autorenduo nicht nur zwei sympathische Protagonisten geschaffen, auch die übrigen Mitglieder des Trupps sind ein bunt zusammengewürfelter und interessanter Haufen aus allen Ecken Europas.
Das Buch ist sehr spannend und rasant geschrieben. Die Ermittlungen führen die beiden Ermittler nicht nur nach Frankreich, sondern auch nach Tschechien. Und welches Ausmaß der Fall annimmt kann man anfänglich noch gar nicht erahnen. Umso trauriger die Gewissheit, dass vieles der in dem Buch beschriebenen Ereignis sich tatsächlich so abgespielt haben.
„Todeskeller“ konnte mich absolut fesseln und ich hoffe, dass es nicht bei diesem einen Fall für das Cold-Case-Team bleibt, sondern erst der Auftakt zu einer ganzen Reihe ist.
Worum geht’s?
In einem verlassenen Gebäude in Berlin wird die Leiche eines Franzosen gefunden. Doch er bleibt nicht der Einzige. Bei der Untersuchung des Tatorts finden die Ermittler im Keller ein Massengrab. ...
Worum geht’s?
In einem verlassenen Gebäude in Berlin wird die Leiche eines Franzosen gefunden. Doch er bleibt nicht der Einzige. Bei der Untersuchung des Tatorts finden die Ermittler im Keller ein Massengrab. Das neu gegründete Cold-Case-Team um Sophie und David nimmt die Ermittlungen auf und fördert Grausames zu tage.
Meine Meinung:
Da ich bereits die Rachejagd-Trilogie des Autorenduos Stevens & Suchanek verschlungen hatte, war ich auf die neue Serie um das Cold-Case-Team Berlin total gespannt und musste „Todeskeller“ sofort lesen. Und obwohl es langsamer anfängt, als die Trilogie, konnte es doch locker mithalten. Der Schreibstil ging wieder tief unter die Haut und hat lebendige Szenen und alptraumhafte Tatorte vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Das Team besteht aus insgesamt 6 Leuten, von denen wir hier vor allem Sophie und David näher kennenlernen durften. Alvarez, Markus, Zuzanna und Edda haben wir eher am Rande kennengelernt. Aber auf den ersten Blick ein tolles Team, das alle möglichen Schwerpunkte abdeckt und sicher noch für viele Überraschungen gut ist. Und ein Team, in dem es wirklich harmonisch zugeht. Sogar Alvarez, der Chef, ist ein absoluter Teamplayer.
Der Fall selbst ging total unter die Haut. Basierend auf den Jugendwerken in der ehemaligen DDR haben wir hier schreckliche Dinge ans Licht geholt. Gefakte Adoptionen, Organhandel, Misshandlung von Jugendlichen – absolut erschreckend, was wir hier lesen mussten! Schreckliche Fakten aufgepeppt mit grausamer Fiktion wurden zu einem wirklich rasanten Fall, dessen Spannungskurve immer weiter anstieg. Die Ermittlungsarbeit war solide dargestellt. Wir hatten immer wieder atmosphärische Szenen und haben Menschen getroffen, die grausame Dinge erzählt haben. Spannend war auch die persönliche Verwicklung von Sophie in diesen Fall. Und absolut erschreckend war der finale Showdown in den Kellern des alten Gebäudes. Doch so wirklich Gänsehaut habe ich beim Telefonat im Epilog bekommen. Ich kann euch nur empfehlen: Lest das Buch, verschlingt es, beim letzten Telefonat wird es euch sicher auch so ergehen. Das macht nicht nur Gänsehaut, sondern lässt auch erahnen, in welche Abgründe wir in den kommenden Fällen noch hinabsteigen werden! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
Fazit:
Mit „Todeskeller“ startet das Autorenduo Stevens & Suchanek in die neue Serie um ihr Berliner Cold-Case-Team und entscheidet sich hier für einen Fall, der absolut grausam ist und tief unter die Haut geht. Vor der Geschichte um die Jugendwerke der ehemaligen DDR und rund um den illegalen Organhandel schicken uns die Autoren auf einen rasanten Fall, der mit jeder Seite spannender und spannender wird.
5 Sterne von mir und ich habe immer noch Gänsehaut, wenn ich an den Epilog denke!
Der erste Fall des neu gegründeten Europol-Cold-Case-Team in Berlin um die Wahl-Berlinerin Sophie und David aus Paris, hat es in sich: Ermittlungen zu einem Vermisstenfall führen in einen ehemaligen Jugendwerkhof ...
Der erste Fall des neu gegründeten Europol-Cold-Case-Team in Berlin um die Wahl-Berlinerin Sophie und David aus Paris, hat es in sich: Ermittlungen zu einem Vermisstenfall führen in einen ehemaligen Jugendwerkhof der DDR. Dort werden allerdings die Leiche eines französischen Staatsbürgers und ein Massengrab gefunden. Das internationale Team muss sich daraufhin mit den dunklen, tiefen Abgründen des Erziehungsheims befassen und stößt auf entsetzliche Gräueltaten. Sophie und David geben alles, um den Fall zu lösen, denn er ist für beide persönlich, wenn auch auf völlig unterschiedliche Art und Weise.
Die Ermittlungen werden immer verästelter, es ereignen sich weitere rätselhafte Verbrechen und die umfangreichen Nachforschungen bringen lange mehr Fragen als Antworten mit sich.
Ich fand die Rachejagd-Trilogie von Nica Stevens und Andreas Suchanek großartig, aber ich glaube, die neue Reihe, Das Cold-Case-Team Berlin, gefällt mir jetzt schon besser: Die Charaktere haben noch mehr Tiefe, sie sind noch interessanter und die Verbrechen noch erschütternder. Mir persönlich hat der geschichtliche Bezug sehr gefallen, auch weil er gekonnt mir der Gegenwart verwoben wird.
Der lebendige, ausdrucksstarke Schreibstil, die ereignis- und temporeiche Handlung, die Dynamik zwischen den Figuren (hier blitzt stellenweise toller Humor auf) sowie die vielen (plausiblen) Überraschungen sind absolut mitreißend - ich habe “Todeskeller” in zwei Zügen verschlungen!
Eine unerwartete Enthüllung ganz zum Schluss macht Lust auf den Folgeband!