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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Liebe zwischen Yaks, Alpakas und Hundewelpen

Die Liebe trägt Gummistiefel - Lakeland Love
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Tess ist beruflich eigentlich erfolgreich, bis eine Routineuntersuchung sie aus der Bahn wirft. Als ihr ein Kollege auf der Arbeit böse mitspielt, braucht sie eine Auszeit. Eine Wanderung auf dem Pennine ...

Tess ist beruflich eigentlich erfolgreich, bis eine Routineuntersuchung sie aus der Bahn wirft. Als ihr ein Kollege auf der Arbeit böse mitspielt, braucht sie eine Auszeit. Eine Wanderung auf dem Pennine Way soll ihr helfen, zu sich selbst zu finden. Stattdessen findet sie zunächst schlechtes Wetter und Blasen an den Füßen, sowie einen attraktiven Bergretter und ein ländliches Cottage.

Die Liebe trägt Gummistiefel von Alexandra Zöbeli ist der zweite Band einer Reihe, die sich um die Liebesgeschichte der sympathischen Familie Watts in englischen Cumbria dreht. Die Teile sind unabhängig voneinander lesbar. Das Buch hätte wirklich locker, leicht und humorvoll sein können wäre Krebs nicht immer wieder ein Thema gewesen. Tess läuft, ihrer Vergangenheit geschuldet, vor einer Untersuchung davon, glaubt, todkrank zu sein, und gibt daher einer Beziehung mit Gregg keine Chance. An manchen Stellen hätte ich ihr für ihr Verhalten am liebsten ordentlich den Kopf gewaschen. Trotzdem mochte ich Tess und Gregg und fand, dass die Chemie zwischen beiden gepasst hat. Auch Greggs Familie ist einfach toll. Der Schreibstil der Autorin holt mich, wie im ersten Band, schon nicht ganz ab. Er wirkt einfach an manchen Stellen zu wenig modern. Auch gab es inhaltlich zwei kleinere Fehler, die überarbeitet werden sollten. Insgesamt ein schöner, etwas vorhersehbarer, Liebesroman der ins wunderschöne, ländliche Cumbria entführt.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Weltraum-Abenteuer mit der Phönix Crew

Der Anfang
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Elias und Alice wollen das plötzliche Verschwinden ihrer Mutter aufklären. Dabei wird Alice von einem monsterartigen Wesen attackiert und verletzt. Rettung erfährt sie auf dem Raumschiff Phönix, dessen ...

Elias und Alice wollen das plötzliche Verschwinden ihrer Mutter aufklären. Dabei wird Alice von einem monsterartigen Wesen attackiert und verletzt. Rettung erfährt sie auf dem Raumschiff Phönix, dessen außergewöhnliche Crew eine bedeutende Rolle in der Vergangenheit ihrer Mutter gespielt hat.

Erben des Imperiums 1 - Der Anfang von Oskar Källner ist ein sehr schönes Buch aus dem Science-Fiction Bereich für Kinder ab ca. 10 Jahren. Gemeinsam mit den Geschwistern Elias und Alice erlebt man hier ein richtiges Weltraum-Abenteuer. Besonders gut hat mir die außergewöhnliche Crew des Raumschiffs gefallen. Mit dem Verschwinden der Mutter, der Verhaftung des Vaters, der drohenden Inobhutnahme und dem Kampf gegen die Krao sind im Buch durchaus ernstere Themen vorhanden. Der Schreibstil ist gut lesbar. Die Kapitel sind aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und relativ kurz. Viele bunte comicartige Zeichnungen lockern den Text auf und sorgen für eine bessere Vorstellungskraft. Ganz überzeugt hat mich die Zeichenweise der Bilder nicht, aber ich denke, das ist Geschmackssache. Das Buch ist ein Reihenauftakt, die Haupthandlung ist daher nicht abgeschlossen. Gerade zum Schluss hatte ich das Gefühl, erst am Anfang eines richtig großen Abenteuers zu stehen. Insgesamt ein gelungener Start, der mich neugierig auf die Fortsetzungen macht.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

In Kunst gebannt

Zwei in einem Bild
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Jean ist schon viele Jahrzehnte im Museum, eingefangen als gemalte Figur, in einem berühmten Kunstwerk seines Vaters Henri Matisse. Tagsüber seine Pose einnehmend, bieten auch die Nächte, in denen er sich ...

Jean ist schon viele Jahrzehnte im Museum, eingefangen als gemalte Figur, in einem berühmten Kunstwerk seines Vaters Henri Matisse. Tagsüber seine Pose einnehmend, bieten auch die Nächte, in denen er sich frei durch die anderen Gemälde des Museums bewegen kann, wenig Abwechslung. Das ändert sich, als die junge Claire einen Job als nächtliche Reinigungskraft beginnt. Sie bemerkt schnell, dass die gemalten Figuren lebendig sind, und kann sogar in Jeans Bild eintauchen. Gemeinsam erleben sie die Kunstwerke neu und verlieben sich dabei. Doch Jean kann nicht in die reale Welt und Claire hat dort Verpflichtungen.

Zwei in einem Bild von Morgan Pager ist ein Roman über eine magische, ungewöhnliche Liebe. Ich mochte die Idee, der lebendigen Figuren in Kunstwerken, die vor allem nachts ihr Eigenleben führen, sehr gerne. Zwischen Jean und Claire entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte. Die Geschichte ist abwechselnd aus Jeans und Claires Perspektive erzählt. Beide sind glaubwürdig dargestellt und haben auch charakterliche Tiefe. Claire, die früh erwachsen und verantwortungsvoll werden musste, kann in den Bildern ungezwungene Erfahrungen nachholen. Für Jean bedeutet Claires Anwesenheit nach jahrelanger Langeweile tatsächlich Abwechslung. Es sind gestohlene nächtliche Stunden und es stellt sich die Frage, ob eine Beziehung, getrennt durch Raum und Zeit, überhaupt dauerhaft möglich ist. Ich mochte vor allem die Szenen, die in den Bildern spielten. Einige Bilder habe ich mir im Anschluss auch angeschaut. Tatsächlich habe ich mir Jean und das Bild, in dem er lebt, anders vorgestellt. Der Schreibstil des Buches ist angenehm und flüssig zu lesen. Insgesamt habe ich die Thematik gemocht, auch wenn das Buch sein Potenzial weder spannungstechnisch noch bei der Lovestory richtig ausnutzt.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Zum Adlerreiter bestimmt

Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich
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Tyl verbringt einen letzten Winter zu Hause, bevor sein Vater ihn mit elf Jahren vor die Tür setzt. In dieser Zeit hat er sich im Wald um einen verletzten Adler gekümmert. Dieser Adler, Eylo, ist es auch, ...

Tyl verbringt einen letzten Winter zu Hause, bevor sein Vater ihn mit elf Jahren vor die Tür setzt. In dieser Zeit hat er sich im Wald um einen verletzten Adler gekümmert. Dieser Adler, Eylo, ist es auch, der Tyl vor Wölfen rettet und ins Tal der Adlerreiter bringt. Dort findet Tyl Freunde und seine Bestimmung als Adlerreiter.

"Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich" von Britta Sabbag ist Kinderfantasy für Kinder ab etwa 8 Jahre. Mit ca. 120 Seiten ist die Geschichte relativ kurz, wird aber als Serienauftakt bald in einem zweiten Band fortgesetzt. Der Text ist flüssig lesbar und passt zur angestrebten Altersgruppe. Aufgelockert wird er auch durch einige Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die mir allerdings etwas zu dunkel gestaltet sind. Tyl fand ich sympathisch, vor allem, als er sich um den verletzten Adler kümmert. Mir persönlich hat gut gefallen, dass es hier um Adler und die besondere Verbindung mit ihren Reitern geht. Zu oft standen für mich im Fantasybereich in letzter Zeit Drachen im Vordergrund. Die Feindschaft mit den Falken sorgt für spannende und dramatische Momente. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, bleibt aber, was den Hintergrund der Welt, die Verbindung zwischen Adlern und Reitern oder die sich entwickelnde Freundschaft der Adlerreiter angeht, etwas oberflächlich. Für junge Fantasyfans dürfte der Auftakt der Eagle Rider-Reihe spannend sein und neugierig auf den nächsten Band machen.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Mord am Leuchtturm

Liars all around me
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Als die Schülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden wird, hat Ryle sofort seine Mitschülerin Avery Lee-Whitmore in Verdacht. Diese hat in der Woche zuvor erfolglos versucht, bei ihm eine Waffe zu kaufen, ...

Als die Schülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden wird, hat Ryle sofort seine Mitschülerin Avery Lee-Whitmore in Verdacht. Diese hat in der Woche zuvor erfolglos versucht, bei ihm eine Waffe zu kaufen, und Sheila war ihre größte Konkurrentin um den Platz der Jahrgangsbesten. Bevor Ryle zur Polizei geht, gibt er ihr eine Woche Zeit, den tatsächlichen Mörder zu finden. Bei den Ermittlungen lernen sich beide besser kennen und überwinden ihre Vorurteile.

Liars all around me von Clara Blais ist ein spannender Jugendthriller rund um eine amerikanische Highschool in einer Kleinstadt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Lügen und Geheimnisse der Figuren haben mich gefesselt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Ryles und Averys Perspektive erzählt. Ryle scheint auf den ersten Blick der klassische Bad Boy zu sein. Über ihn sind viele Gerüchte und Halbwahrheiten im Umlauf. Dass die Narbe in seinem Gesicht von einem Autounfall stammt und er nur Einbrüche begangen hat, um Medikamente für seinen Bruder zu besorgen, erzählt er niemandem. Genauso wenig, dass das Geld seiner Familie am Monatsende oft nicht mehr für Essen ausreicht. Tatsächlich hat man das Gefühl, dass alle anderen an der Highschool aus wohlhabenden Familien kommen. Wie auch Musterschülerin Avery, deren Eltern hohe Erwartungen an sie stellen, die fast unerfüllbar sind. Ich mochte den Kontrast der beiden Figuren und die Entwicklung ihrer Beziehung im Verlauf des Buches. Die Versuche, den Mord aufzulösen, gestaltet sich als schwierig. Ab der Hälfte des Buches hatte ich eine Vermutung zum Täter, wurde dann aber auf den letzten Seiten aber noch einmal überrascht.

Wer amerikanische Highschool Storys mit Thrillerelementen, Geheimnissen, Lügen und einer süßen Opposites-Attract-Lovestory mag, ist hier richtig. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung.

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