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Veröffentlicht am 03.01.2020

Spannender und schöner Roman, allerdings leider ohne Weihnachtsgefühl

Die Schokoladenvilla
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Inhalt
Judiths Vater besitzt eine Schokoladenfabrik. Auch Judith arbeitet in der Firma und kreiert mit Leidenschaft neue Schokoladensorten, damit sie eines Tages die Firma übernehmen kann. Ihr Vater allerdings, ...

Inhalt
Judiths Vater besitzt eine Schokoladenfabrik. Auch Judith arbeitet in der Firma und kreiert mit Leidenschaft neue Schokoladensorten, damit sie eines Tages die Firma übernehmen kann. Ihr Vater allerdings, möchte sie möglichst zielführend verheiraten und beabsichtigt überhaupt nicht, sie in der Firma einzusetzen. Judith ist der Heirat komplett abgeneigt, vor allem, als sie auf Victor trifft, der gerade erst nach Stuttgart gezogen ist.

Meine Meinung
Als ich das Buch in der Buchhandlung gesehen habe, war ich direkt hin und weg. Ein Weihnachtsbuch, in dem es um Schokolade geht – besser geht es nicht. Daher habe ich auch darüber hinweggesehen, dass das Buch 1903 in Stuttgart spielt. Ich bin nämlich leider kein Fan von Büchern, die so weit in der Vergangenheit spielen.

Die Handlung war spannend und abwechslungsreich gehalten. Es wurden verschiedene Themen angesprochen, die zur damaligen Zeit sehr relevant waren. Diese wurden nachvollziehbar dargestellt, sodass man selbst nachempfinden konnte, wie es damals gewesen ist. Das hat mir sehr gut gefallen und hat das Buch auch sehr interessant gemacht.
Die Geschichte konnte mich fesseln und an manchen Stellen auch überraschen. Ich konnte gut mit den Protagonisten mitfiebern und mich vor allem in Judith gut hineinversetzen.
Trotzdem muss ich sagen, dass mir gerade das Weihnachtsgefühl und die Weihnachtsstimmung in dem Buch leider etwas gefehlt hat. Obwohl das Cover auf Winter und Weihnachten hindeutet, spielte nur ein minimaler Teil der Handlung überhaupt zur Weihnachts- bzw Winterzeit, sodass ich in der Hinsicht leider etwas enttäuscht war.

Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben. Die Perspektiven wechseln nach jedem Kapitel zwischen den verschiedenen Protagonisten. Das hat einem zwar einen sehr guten Rundumblick gegeben und ich hatte nie das Gefühl, etwas zu verpassen, doch gerade am Anfang, war es daher ein bisschen schwierig in das Buch rein zu kommen. Nachdem man jedoch alle Protagonisten kennen gelernt hatte und wusste, was sie bewegt, konnte man der Handlung gut folgen.
Ebenso hat mir gut gefallen, dass sich der Schreibstil der damaligen Zeit angepasst hat. Dadurch konnte man gut in die Geschichte eintauchen und sich von ihr mitreißen lassen. Allerdings war das für mich auch anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Was mir wiederum nicht so gut gefallen hatte, war, dass auch Dialekte so ausgeschrieben wurden, wie sie gesprochen werden. Das hatte bei mir etwas den Lesefluss gestört.

Insgesamt ein sehr schöner und spannender Roman, der einen richtig gut in die Vergangenheit versetzt hatte, aber man sollte seine Erwartungen hinsichtlich der Weihnachtsstimmung etwas zurückschrauben.

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Veröffentlicht am 20.12.2019

Ganz nett für zwischendurch, aber die großen (Weihnachts-)Gefühle blieben aus

Kiss me in Paris
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Inhalt
Serena hat ihren Aufenthalt genau durchgeplant. Sie möchte mit ihrer Schwester die Hochzeitsreise ihrer Eltern in Paris nacherleben und dabei alle Sehenswürdigkeiten, von denen ihre Eltern erzählt ...

Inhalt
Serena hat ihren Aufenthalt genau durchgeplant. Sie möchte mit ihrer Schwester die Hochzeitsreise ihrer Eltern in Paris nacherleben und dabei alle Sehenswürdigkeiten, von denen ihre Eltern erzählt hatten, ebenfalls besichtigen. Doch als Serena in Paris ankommt, hat ihre Schwester den Plan komplett vergessen und reist mit ihrem Freund nach Spanien. Serena muss daher bei dem Mitbewohner Jean-Luc übernachten. Jean-Luc ist davon überhaupt nicht begeistert, begleitet sie aber auf die komplett, auf die Sekunde genau getaktete Reise durch die Stadt. Serena wiederum ist genervt von Jean-Luc, weil der lieber improvisiert. Doch irgendwann merken sie, dass da mehr, als nur Genervtheit zwischen ihnen sein könnte…

Meine Meinung
Ich muss sagen, dass ich keine großen Erwartungen an das Buch hatte, weswegen ich am Ende auch nicht enttäuscht davon war. Es ist einfach ein netter Jugendroman, den man gut zur Weihnachtszeit einmal lesen kann. Aber mehr leider auch nicht.

Das Cover ist einfach nur ein Traum. Es ist so schön weihnachtlich und lässt einen auf ein wunderschönes Weihnachtsbuch hoffen.

Die Handlung war leicht durchschaubar und vorhersehbar, was aber nicht so schlimm war, da das bei solchen Büchern typisch ist. Was ich spannend und interessant fand war, dass beide ihre Päckchen zu tragen hatten und man selbst als Leser erst nach und nach erfahren hat, was die beiden bewegt. Es war spannend zu sehen, wie sie sich langsam annähern und öffnen.
Schön fand ich auch, die Leichtigkeit, die die Handlung hatte. Es hat einem gute Laune gemacht, die Beiden auf ihre Weise Paris erkunden zu sehen und mit allen Steinen, die Serena in den Weg gelegt wurden.
Leider hat mich das Buch aber nicht gepackt. Ich fand es nett und süß, aber es war nicht spannend oder konnte mich gefühlsmäßig abholen. Es war jetzt keine tiefgründige Geschichte mit einzigartigen Charakteren.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Serena und Jean-Luc geschrieben. Daher wusste man stets, was sie übereinander denken und wie ihre Sichtweisen generell zu den Dingen ist. Sie waren mir beide sympathisch und ich mochte es, dass sie so grundverschieden waren. Allerdings konnte ich mich nicht wirklich gut in sie einfühlen oder mit ihnen mitfiebern, da bei mir leider von den Gefühlen her nichts ankam. Die Geschichte ließ mich da eher kalt zurück. Auch das schöne Weihnachtsgefühl, auf das ich mich gefreut hatte, blieb leider aus, was vor allem daran lag, dass die beiden einfach so durch die Stadt gehetzt sind. Da war leider nicht groß was mit Weihnachten, sie hätten auch zu jedem anderen Tag dort sein können.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass man gut und schnell voran gekommen ist. Leider fehlte mir hier einfach die weihnachtliche Atmosphäre und die Gefühle. Da ist leider nichts bei mir angekommen.

Insgesamt war das Buch ganz nett für zwischendurch, aber man darf hier wirklich nicht zu viel erwarten.

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Veröffentlicht am 20.12.2019

Einfach nur fesselnd und spannend

Tell Me No Lies
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Diese Rezension kann Spoiler zu Band 1 enthalten

Klappentext
Was ist mit Superstar Eric Thorn geschehen? Tessa Hart ist die Einzige, die die Wahrheit kennt. Aber sie hat beschlossen, ihre Eric-Thorn-Fangirl-Zeiten ...

Diese Rezension kann Spoiler zu Band 1 enthalten

Klappentext
Was ist mit Superstar Eric Thorn geschehen? Tessa Hart ist die Einzige, die die Wahrheit kennt. Aber sie hat beschlossen, ihre Eric-Thorn-Fangirl-Zeiten ein für alle Mal hinter sich zu lassen - und nie wieder auch nur in die Nähe einer Twitter-App zu kommen. Und auch wenn sie sich inzwischen traut, ihr Zimmer zu verlassen, so fürchtet sie sich doch noch immer vor der Vergangenheit. Doch genau dieser muss Tessa sich früher stellen als gedacht...

Meine Meinung
Nachdem mich der erste Band restlos begeistert und schockiert zurückgelassen hat, habe ich schon auf den zweiten Band hin gefiebert.
Und ich wurde auch nicht enttäuscht.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es passt zum ersten Band und verspricht daher ebenfalls eine spannende Geschichte.

Das Buch schließt fast nahtlos an den ersten Band an und besteht abwechselnd aus den Vernehmungsprotokollen sowie aus den Geschehnissen, die zeitlich gesehen davor spielten. Dadurch weiß man gleich am Anfang, dass etwas gegen Ende des Buches passieren wird, aber man weiß ich nicht, was es sein wird. Dadurch wird die Spannung stets aufrecht gehalten und das Buch ist durchweg fesselnd.
Natürlich war die Neugier und Spannung gleich schon am Anfang da, weil man nach diesem fiesen Cliffhanger aus Band 1 direkt wissen wollte, was passiert ist.
Ohne zu viel verraten zu wollen, fand ich es schön, dass es in diesem Buch auch ruhigere Momente gab. Trotzdem merkte man auch da, dass etwas in der Luft schwebte und einem die Dinge nicht so richtig geheuer waren. Unterschwellig war die Spannung stets gegenwärtig und hatte auch so einen kleinen Gruselfaktor bekommen.
Zudem konnte das Buch mit der einen oder anderen unerwarteten Wendungen aufwarten und punkten. Das hat dem Buch quasi noch mal den letzten Schliff gegeben.

Tessa hat mir wieder sehr gut gefallen in dem Buch. Sie hat Fortschritte gemacht, aber kämpft trotzdem immer noch mit ihren Ängsten. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfiebern.

Den Schreibstil fand ich auch in diesem Band wieder sehr überzeugend. Das Buch ließ sich einfach und flüssig lesen. Aufgrund der spannenden Handlung bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Auch die Atmosphäre des Buches fand ich wieder fantastisch. Sie passte einfach zur Handlung und hat einem den einen oder anderen Schauer über den Rücken gejagt. Die Gefühle und Emotionen kamen hier ein wenig zu kurz, was aber bei der Handlung auch kein Wunder ist und mich deshalb auch nicht gestört hat.

Insgesamt ein wirklich überzeugender zweiter Band, der mich mitgerissen hat und einen bis zur letzten Seite gefesselt hat.

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Unfassbar emotional und berührend

Was perfekt war
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Inhalt
An einem Tag, der alles verändert, lernen sich Quinn und Graham kennen. Sie verlieben sich fast auf Anhieb ineinander.
Doch Jahre später, als die beiden schon verheiratet sind, ist das Glück vorbei. ...

Inhalt
An einem Tag, der alles verändert, lernen sich Quinn und Graham kennen. Sie verlieben sich fast auf Anhieb ineinander.
Doch Jahre später, als die beiden schon verheiratet sind, ist das Glück vorbei. Die beiden lieben sich immer noch, doch glücklich sind sie nicht mehr, denn das Schicksal hat erbarmungslos bei ihnen zugeschlagen.

Meine Meinung
Bislang konnte mich noch kein einziges Buch von Colleen Hoover enttäuschen. Und das hat dieses hier auch nicht. Ich bin einfach nur begeistert und mitgerissen von diesem Roman.

Das Buch ist aus 2 verschiedenen Zeitebenen erzählt. Zum einen aus dem „Damals“, wo wir erfahren wie Graham und Quinn sich kennen gelernt haben. Die haben mir gleich am Anfang richtig gut gefallen, weil einfach die Harmonie gestimmt hatte und es einem richtig warm ums Herz wurde. Außerdem waren sie sehr spannend und interessant gehalten, weil man natürlich immer mehr wissen wollte und gar nicht mehr genug kriegen konnte.

Das war eine gute Abwechslung zu den Szenen, die in der Gegenwart spielten. Hier war die Stimmung und Atmosphäre sehr gedrückt und geprägt von Traurigkeit. Es werden hier ernstere Themen behandelt und ich finde, dass diese auch sehr authentisch und realistisch rüber kommen. Es wird ihnen viel Raum gegeben und man konnte die Stimmung und die Gefühle von Quinn auch wunderbar nachvollziehen. Die Kapitel waren unfassbar emotional und berührend gehalten und konnten mich komplett mitreißen. Ich habe mit Quinn und Graham gelitten und gebangt. Teilweise hatte ich Tränen in den Augen, weil das so emotional war.
Die Mischung hat hier einfach gestimmt und richtig gut gepasst.

Besonders gut hat mir aber gefallen, dass ich wirklich bis zum Schluss keine Idee hatte, wie das Buch ausgehen könnte. Natürlich hatte ich beim Lesen darüber nachgedacht, aber das wechselte von Kapitel zu Kapitel ständig und ich hatte überhaupt keine klare Vorstellung.

Ich mochte Quinn und Graham sehr gerne. Zwischendurch war ich vor allem bei den Abschnitten aus der Gegenwart etwas zwiespältig ihnen gegenübergestellt, weil ich ihr Verhalten nicht zu 100% nachvollziehen konnte, aber später hat das alles Sinn ergeben, weswegen es mir umso besser gefallen hat.
Ich konnte gut mit ihnen mitfiebern und war auch emotional voll in der Geschichte drin.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, was mich aber bei Colleen Hoover jetzt auch nicht groß überrascht hat, da ich ihren Schreibstil einfach generell sehr gerne mag. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen. Die Autorin hat es geschafft eine tolle Atmosphäre zu schaffen und konnte auch die Gefühle der Protagonisten sehr gut rüber bringen.

Insgesamt einfach wieder ein fantastisches und emotionales Buch von Colleen Hoover, was auch sehr spannend und fesselnd war. Es konnte mich komplett überzeugen.

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Veröffentlicht am 16.12.2019

Nach einem guten Start nicht ganz so wie erwartet

180 Seconds - Und meine Welt ist deine
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Klappentext
Nachdem sie als Kind von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde, glaubt Allison nicht mehr daran, dass irgendetwas im Leben von Dauer ist. Sie verbringt ihre Zeit am College zurückgezogen ...

Klappentext
Nachdem sie als Kind von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde, glaubt Allison nicht mehr daran, dass irgendetwas im Leben von Dauer ist. Sie verbringt ihre Zeit am College zurückgezogen und meidet den Kontakt zu anderen. Das ändert sich, als sie zufällig Teil eines sozialen Experiments wird: 180 Sekunden soll sie Augenkontakt mit einem Fremden halten. Doch weder sie noch Esben, der Social-Media-Star, der ihr gegenübersitzt, rechnen damit, dass dies ihr Leben für immer verändert ...

Meine Meinung
Als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch und mir eine sehr tiefgründige, emotionale und ernste Geschichte erwartet.
Diese Erwartungen wurden leider nicht erfüllt, was aber nicht heißt, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Es hatte so seine Stärken und Schwächen und war einfach anders, als erwartet.

Die Handlung begann sehr vielversprechend und so, wie ich es mir erwartet hatte. Es wurden ernste Themen angesprochen, die auch ihren Raum bekommen haben und auch Allisons Gefühle wurden wunderbar rübergebracht.
Doch nach und nach hat sich das Blatt gewendet und es ging an manchen Stellen, bei denen ich mir gewünscht hätte, dass mehr darauf eingegangen wird, zu schnell. Es wurden größere Zeitsprünge gemacht, in denen Dinge passiert sind, die man auch gerne erfahren hätte. Vor allem aber, wurden die tiefgründigen und ernsten Dinge schneller abgearbeitet und sind stellenweise eher in den Hintergrund gerückt. Das Augenmerk lag dann eher auf Esben und Allison. Diese Momente waren anfangs tiefgründig. Dann aber wirkte alles etwas zu perfekt, harmonisch und war auch sehr kitschig. Ich muss aber sagen, dass ich das nicht schlimm fand. Es war wirklich süß und man hat sich wie in Watte gepackt gefühlt. Ich denke aber, dass mir das vor allem deshalb gut gefallen hat (und nicht genervt hat), weil wir uns mitten in der Weihnachtszeit befinden und ich da eine große Portion Kitsch richtig gut finde. Ich glaube, wenn ich das Buch zu einer anderen Zeit gelesen hätte, hätte ich darüber die Augen verdreht.
Allerdings konnte ich über so manche Geschehnisse gegen Ende des Buches auch nicht mehr mit meiner Weihnachtswunderbrille hinwegsehen, da sie mir einfach zu viel des Guten waren und unglaubwürdig rüber kamen.
Besonders gut hat mir aber die Wendung gegen Ende des Buches gefallen. Leider konnte ich mir ab einem bestimmten Punkt schon denken, dass das passieren wird, aber dennoch hat sie der Geschichte noch einmal Auftrieb verliehen und konnte mich definitiv berühren und emotional abholen.

Die Figuren des Buches sind mir trotz allem irgendwie ans Herz gewachsen. Allison hat großes Entwicklungspotenzial und war ein sehr vielschichtiger Charakter, der von seiner Vergangenheit geprägt war. Das hat mir gut gefallen und ich mochte sie sehr. Vor allem mochte ich aber Simon. Er ist für mich der eigentliche Sympathieträger des Buches. Ich habe ihn einfach richtig in mein Herz geschlossen und wünsche mir auch einen Simon in meinem Leben. Esben ist einfach zuckersüß und hat ein gutes Herz. Ich mochte ihn ebenfalls, obwohl ich ihn ein bisschen zu perfekt finde. Vor allem zum Ende hin, hätte ich mir ein bisschen etwas anderes von ihm erwartet.

Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Ich bin gut voran gekommen und an den entscheidenden Stellen konnte mich die Geschichte richtig berühren und emotional mitreißen.

Insgesamt hatte ich mir eine etwas tiefgründigere und ernstere Geschichte erwartet, bei der der Fokus wirklich auch darauf liegt. Daher sollte man seine Erwartungen dahingehend schon etwas anpassen. Dennoch fand ich die Geschichte wirklich zuckersüß und passend für die Weihnachtszeit.

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