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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2019

Eine tolle Fortsetzung

Trust Again
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Inhalt
Aufgrund ihrer Vergangenheit hat Dawn mit Männern erst einmal abgeschlossen. Sie kann aufgrund den vergangenen Geschehnissen keinem mehr Vertrauen. Doch als sie Spencer kennen lernt, merkt sie, ...

Inhalt
Aufgrund ihrer Vergangenheit hat Dawn mit Männern erst einmal abgeschlossen. Sie kann aufgrund den vergangenen Geschehnissen keinem mehr Vertrauen. Doch als sie Spencer kennen lernt, merkt sie, dass es gar nicht so einfach ist, sich von ihm fern zu halten. Spencer versucht sie für sich zu gewinnen, doch auch er hat ein Geheimnis, was er mit allen Mitteln zu bewahren…

Meine Meinung
Nachdem mich Band 1 schon so überzeugen konnte, war ich natürlich auf Band 2 sehr gespannt.
Band 2 konnte mich ebenfalls überzeugen und ich freue mich einfach, wie sich die Geschichte weiter entwickelt hat.

Die Handlung setzt zeitlich gesehen kurz nach Band 1 an, weswegen man direkt wieder in die Welt von Woodshill eintauchen konnte. Ich fand das Wiedersehen mit den ganzen Protagonisten aus dem ersten Band einfach toll und es war schön zu sehen, wie es ihnen seit dem ergangen ist. Die Handlung ist auch in Band 2 spannend und vielseitig gehalten. Es gibt viele schöne und romantische Momente, aber auch spannende Stellen, wenn es um die ganzen Geheimnisse aus dem Buch geht. Deswegen wird man auch direkt an das Buch gefesselt, weil man einfach wissen möchte, um was für Geheimnisse es sich handelt.
Außerdem fand ich es toll, dass man mehr über Sawyer erfahren hat bzw sie von einer anderen Seite kennen gelernt hat. Das hat schon meine Neugier auf Band 3 geweckt.

Wir erleben die Geschichte aus Dawns Perspektive, die wir schon in Band 1 kennen gelernt haben. In Band 1 konnte ich aber noch keine Beziehung zu ihr aufbauen, da wir sie nur oberflächlich aus Allies Perspektive erlebt hatten. Umso schöner fand ich es jetzt, mehr über sie und ihre Geschichte zu erfahren. Ich fand es spannend zu sehen, was für ein Typ sie ist, wie sie empfindet, was ihre Geheimnisse sind und wie sie zu den anderen Figuren, insbesondere Spencer, steht. Mir hat es gut gefallen, dass sie Autorin ist und auch, in welchem Genre sie schreibt. Das ist sehr erfrischend und mal etwas anderes. Ich mochte sie sofort und konnte mich auch gut in sie hineinversetzen und in sie einfühlen.

Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach und flüssig gehalten. Besonders gut hat mir gefallen, dass direkt nach den ersten Seiten sofort die Atmosphäre rund um Woodshill aus Band 1 wieder da war.. Ich mag die Stimmung des Buches/der Bücher total gerne, weswegen man sich auch wieder richtig wohl zwischen den Seiten gefühlt hatte. Auch die Gefühle und Emotionen der Figuren, insbesondere von Dawn kamen gut beim Leser an, sodass man sich auch gut in sie einfühlen und mit ihr mitfiebern konnte.

Insgesamt ein wirklich toller zweiter Band, mit sympathischen Figuren, einem tollen Setting und einer spannenden Geschichte.

Veröffentlicht am 08.08.2019

Einfach nur herzzerreißend

All In - Zwei Versprechen
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Da es sich um einen 2. Band handelt, sind Spoiler auf Band 1 nicht zu vermeiden

Inhalt
Nach Jonahs Tod ist nichts mehr, wie es einmal war. Jonahs Familie kämpft und versucht weiterzumachen und Kacey ...

Da es sich um einen 2. Band handelt, sind Spoiler auf Band 1 nicht zu vermeiden

Inhalt
Nach Jonahs Tod ist nichts mehr, wie es einmal war. Jonahs Familie kämpft und versucht weiterzumachen und Kacey ist nach New Orleans gezogen und versucht ihren Kummer in Alkohol zu ertränken. Als Jonahs Bruder Theo endlich herausgefunden hat, wo Kacey ist, macht er sich auf den Weg zu ihr, um ihr zu helfen. Im Hinterkopf hat er dabei immer das Versprechen, dass er Jonah geben musste…

Meine Meinung
Ich habe lange überlegt, ob ich den zweiten Band wirklich lesen soll, nachdem der erste für mich eigentlich abgeschlossen war und ich mir die Geschichte ohne Jonah einfach nicht vorstellen konnte. Doch die Neugier hat gesiegt und ich habe ihn gelesen. Und was soll ich sagen? Ich bin froh darüber.

Die Geschichte hat sich nach und nach entwickelt und langsam aufgebaut. Es ging nichts zu schnell und es war alles schlüssig und nachvollziehbar dargestellt – worüber ich wirklich froh war, weil ich wirklich Angst hatte, dass hier manche Dinge zu schnell abgehandelt werden könnten, um schnell zum Punkt zu kommen. Aber es wird hier einfach mit einer hohen Sensibilität an die Sache heran gegangen, sodass man ein gutes Gefühl dabei hatte.

Die Handlung setzte da an, wo der erste Band aufgehört hatte. Daher war man sofort wieder drin in der Geschichte. Der Fokus lag natürlich zunächst auf der Atmosphäre und den Emotionen der Figuren. Aus diesem Grund war die Stimmung des Buches natürlich auch eher traurig und bedrückend. Daher konnte man sich auch sehr gut in die Figuren einfühlen, mit ihnen trauern und leiden.
Man war gespannt, was noch passieren wird auf den ganzen Seiten und, wie sich die Figuren nun weiter entwickeln und ihr Leben weiter leben werden. Daher war man auch einfach gefesselt von der Geschichte.
Gut hat mir auch gefallen, dass trotz der sehr traurigen und bedrückenden Atmosphäre, es die Autorin geschafft hat, denen schönen und guten Momenten viel Bedeutung zuzumessen. Man hatte dann auch wirklich ein positives Gefühl, aber es war einem trotzdem Bewusst, wie besonders die Momente waren. Das fand ich einfach nur fantastisch und meisterhaft.
Außerdem hat mir gut gefallen, dass man auch auf offene Fragen aus Band 1 nun eine Antwort bekommen hat. Man wird also nicht unbefriedigt zurückgelassen.

Der Schreibstil ist, wie ihn schon aus Band 1 kannte, sehr emotional, berührend und gefühlvoll. Die Autorin schafft es einfach einen als Leser gefühlsmäßig komplett abzuholen und zu berühren.

Insgesamt also einfach eine tolle Fortsetzung, bei der ich froh bin, dass ich sie trotz meiner Bedenken gelesen habe. Trotzdem muss ich auch sagen, dass dieser 2. Band nicht an den ersten herankommt und mir der erste Band einfach noch besser gefallen hat, weswegen ich ein halbes Sternchen abziehe.

Veröffentlicht am 08.08.2019

Eine zauberhafte Geschichte rund um das Geheimnis von Büchern

Tintenwelt 1. Tintenherz
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Inhalt
Als eines Nachts ein merkwürdiger Mann bei Meggie und ihrem Vater Mo zu Hause auftaucht, ändert sich plötzlich alles für sie. Der Mann bittet ihren Vater einem anderen Mann namens Capricorn ein ...

Inhalt
Als eines Nachts ein merkwürdiger Mann bei Meggie und ihrem Vater Mo zu Hause auftaucht, ändert sich plötzlich alles für sie. Der Mann bittet ihren Vater einem anderen Mann namens Capricorn ein spezielles Buch zu geben, da es ansonsten gefährlich für ihn werden könnte. Daraufhin reisen Meggie und Mo am nächsten Tag ab und kommen bei ihrer Tante Elinor unter. Dort versteckt Mo das Buch. Doch schon bald kommen Capricorns Männer und entführen ihn samt dem Buch. So beginnt für Meggie ein spannendes Abenteuer, in dem sie versucht ihren Vater zu retten und mehr über das geheimnisvolle Buch herauszufinden…

Meine Meinung
Als ich klein war, hatte ich das Buch zum ersten Mal gelesen und war sofort verzaubert. Jetzt habe ich es nach vielen Jahre noch einmal gelesen und was soll ich sagen? Ich bin sofort wieder in diese zauberhafte Welt eingetaucht und war begeistert.

Die Handlung beginnt sehr spannend und geheimnisvoll, sodass man sofort an das Buch gefesselt wird. Auch im weiteren Handlungsverlauf lässt die Spannung nicht nach, sondern sie nimmt eher noch zu. Es werden viele Fragen aufgeworfen, man merkt es gibt viele Geheimnisse und ist deshalb neugierig und gespannt, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Zudem hält die Geschichte ein paar unerwartete Wendungen parat, die das Tempo der Geschichte und die Spannung aufrecht erhalten.
Was mir natürlich besonders gut gefallen hat, war das Thema Bücher in der Geschichte. Ich fand einfach toll, was Cornelia Funke hier für eine tolle Geschichte und eine tolle Welt über Bücher geschaffen hat. Das hat mich richtig begeistert – vor allem bin ich ein riesiger Fan von Elinor und ihrer Bibliothek geworden. Welcher Buchliebhaber wünscht sich denn nicht so eine tolle Bibliothek?

Wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus Meggies Perspektive. Sie ist ein sehr neugieriges und wissbegieriges Mädchen, dass Bücher über alles liebt und fasziniert von ihnen ist. Ihre Neugier siegt über die Angst, sodass sie sich gerne in das vor ihr liegende Abenteuer stürzt. Obwohl ich nun nicht mehr in Meggies Alter bin, konnte ich dennoch gut mit ihr mitfiebern und mich auch gut in sie einfühlen.
Teilweise wechselte die Perspektive auch mal zu anderen Figuren aus dem Buch. Das geschah nicht häufig und wenn, dann nur für ein paar Seiten. Das hat aber dazu geführt, dass man stets wusste, was sonst noch so passierte. Dadurch hatte man einen kleinen Wissensvorsprung vor Meggie und bangte bei jeder Entscheidung, die sie oder Mo überlegte zu treffen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten. Zudem merkte man, dass er sich eher an jüngere Leser*Innen gerichtet hatte. Das fand ich aber überhaupt nicht schlimm, da man auch als Erwachsener wunderbar in die Geschichte eintauchen und sich von ihr fesseln lassen konnte. Cornelia Funke schafft hier eine einzigartige Atmosphäre, die einen gefühlsmäßig mit in die Geschichte zieht. Man fühlte sich einfach als Teil der Geschichte.

Insgesamt ein empfehlenswerter Auftakt der Trilogie, mit einer faszinierenden und zauberhaften Geschichte.

Veröffentlicht am 01.08.2019

Nicht wie erwartet

Miss Gladys und ihr Astronaut
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Inhalt

Miss Gladys lebt alleine mit ihren zwei Enkelkindern zusammen. Sie ist sehr vergesslich und weiß daher auch nicht immer, was sie gemacht hat. Doch dann bekommt sie einen Anruf von Thomas Major, ...

Inhalt

Miss Gladys lebt alleine mit ihren zwei Enkelkindern zusammen. Sie ist sehr vergesslich und weiß daher auch nicht immer, was sie gemacht hat. Doch dann bekommt sie einen Anruf von Thomas Major, der eigentlich seine Exfrau anrufen wollte. Das verrückte an der Sache ist, dass Thomas Major Astronaut und auf dem Weg zum Mars ist. Eigentlich will der grummelige Astronaut gar nichts weiter mit Gladys zu tun haben, doch die Familie braucht Hilfe, weswegen er über seinen Schatten springt und beginnt, der Familie durch ihre schwere Zeit zu helfen.

Meine Meinung
Ich glaube ich bin hier mit den falschen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Ich hatte gedacht, es handelt sich um eine witzige und humorvolle Geschichte, mit vielen unterhaltsamen und witzigen Charakteren.
Daher war ich schon gleich am Anfang der Geschichte etwas erschrocken oder eher erstaunt, dass das Buch so ernste Töne anschlägt, eine eher bedrückende Atmosphäre schafft und mich auch stimmungsmäßig etwas belastet hat. Das hat sich auch das ganze Buch durchgezogen.
Natürlich gab es auch die eine oder andere witzige Situation, bei der ich auch mal schmunzeln musste, aber trotzdem wurden diese von der ernsten und teilweise auch sehr traurigen Stimmung überlagert. Die einzelnen unterhaltsameren Momente konnten die Atmosphäre leider nicht auflockern.
Hätte ich vorher gewusst, in welche Richtung das Buch und die Geschichte gehen wird, hätte ich mich darauf auch einstellen können, wäre darauf vorbereitet gewesen und hätte das Ganze auch anders bewertet. Aber wenn man mit einer witzigen und humorvollen Geschichte und einer spritzigen Komik rechnet, dann wird man hier schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Nun aber zu dem positiven: Das Buch war trotzdem sehr spannend. Es werden viele Problematiken angesprochen und es gab ein klares Ziel, worauf alles hinauslaufen sollte (der Familie aus ihrer Notlage zu helfen). Darauf fiebert man über die Seiten hinweg auch hin und hofft einfach, dass alles gut ausgehen wird. Man erfährt nach und nach auch immer mehr über die Protagonisten und ihre Vergangenheit. Das macht das Buch sehr interessant und man kann vieles auch besser verstehen und nachvollziehen, aber es wurde alles noch einmal bedrückender und trauriger als es ohnehin schon war.

Unsere Protagonisten haben mir gut gefallen. Man konnte ihre Handlungs- und Verhaltensweisen gut nachvollziehen und sie waren sehr individuelle Persönlichkeiten, die ich so in Büchern auch noch nicht erlebt habe. Dennoch konnte ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen und mich auch nicht so gut in sie hineinversetzen. Das lag vor allem daran, dass das Innenleben der Personen nicht näher beschrieben wurde. Ich hatte keinen Einblick in deren Gefühlswelt erhalten. Diese Dinge wurden eher über „sachliche Darstellungen“ – wenn man das so nennen kann – rüber gebracht, weswegen die Gefühle und Emotionen eher oberflächlich blieben und einen nicht berühren konnten.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, weswegen man im Buch gut voran gekommen ist. Wie schon erwähnt konnte er die Gefühle und Emotionen der Protagonisten nicht gut rüber bringen, hatte es dafür aber geschafft eine Atmosphäre passend zu der Handlung zu kreieren, die wiederum beim Leser ankam und einen in die Geschichte gezogen hat.

Insgesamt vergebe ich 2 Sterne, da ich das Buch trotz meiner falschen Erwartungen spannend fand und es mir eben nur deshalb nicht so gut gefallen hat, weil ich anhand des Klappentextes mit was ganz anderem gerechnet hatte.

Veröffentlicht am 01.08.2019

Eine ganz nette Geschichte für zwischendurch

Zoe und die Liebe
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Inhalt
Zoe London ist durch und durch glücklich. Sie geht mit einer ausschließlich positiven Art durchs Leben und versucht auch, wenn etwas schlechtes passiert, immer das Positive daraus ziehen und glücklich ...

Inhalt
Zoe London ist durch und durch glücklich. Sie geht mit einer ausschließlich positiven Art durchs Leben und versucht auch, wenn etwas schlechtes passiert, immer das Positive daraus ziehen und glücklich zu bleiben. Sie hat eine eigene Radio Sendung „London Calling“ und versucht dort das Glücklichsein und ihre positiven Schwingungen auf andere zu übertragen. Doch dann bekommt sie plötzlich einen Anruf von einer Zuhörerin, die ihr vorwirft, dass sie mit ihrer Art nur versucht Probleme nicht in Angriff zu nehmen und so die Realität auszuschließen. Zoes Welt gerät dadurch ins Wanken. Noch dazu scheint sie sich verliebt zu haben, obwohl sie in der Liebe ebenfalls eine Gefahr für ihr Glück sieht…

Meine Meinung
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, aber es hat mich jetzt nicht begeistert oder vom Hocker gehauen.

Die Geschichte fand ich ganz interessant und es war mal irgendwie auch etwas anderes. Sie war jetzt nicht sonderlich spannend, aber doch irgendwie nett und süß, sodass man gerne weiter gelesen hat und wissen wollte, wie es mit Zoe weiter- und letztlich auch ausgeht.
Leider haben mir in der Handlung irgendwie die Höhepunkte gefehlt, die dem Ganzen ein bisschen Pepp und Spannung verliehen hätten. Am Ende gab es so einen kleinen Höhepunkt, wo man dachte, dass es jetzt doch noch spannend wird, aber der löste sich so schnell wieder in Luft auf, wie er gekommen war. Ansonsten plätscherte die Handlung so vor sich hin.
Außerdem wurden für mich persönlich am Ende auch nicht alle Fragen beantwortet, die ich mir während dem Lesen gestellt hatte, was mich so ein bisschen unbefriedigt zurückgelassen hat.

Mit Zoe selbst bin ich leider auch nicht richtig warm geworden. Ich fand ihre Art einfach furchtbar nervig und hätte sie am liebsten geschüttelt, damit sie mal erwachsen wird und aus ihrer rosaroten Blümchenwelt aufwacht. Mir ist klar, dass das genauso sein sollte und irgendwie machte es sie auch wieder sehr sympathisch, aber es war einfach zu viel und ein bisschen zu überzogen, weil es im Grunde auch immer wieder das gleiche war. Trotzdem muss ich auch sagen, dass es interessant und auch spannend war, weil dadurch natürlich auch viel Entwicklungspotenzial bei ihr vorhanden war und man einfach die ganze Zeit gehofft, dass sie sich weiterentwickelt.
Obwohl ich diese Schwierigkeiten mit ihr hatte, konnte ich trotzdem gut mit ihr mit fiebern und mich von ihr und der Geschichte mitreißen lassen, da man als Leser von ihr einfach komplett eingenommen wurde und sich für sie einfach nur das Beste gewünscht hat. Daher konnte ich mich auch nicht so gut in sie hineinversetzen, denn man hat sich als Leser eher als stiller Beobachter oder als ihre beste Freundin gefühlt, die sie auf ihrem Weg begleitet.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass man gut und schnell im Buch voran gekommen ist. Er hat auch diese locker, leichte Blümchenwelt-Atmosphäre gut rüber gebracht, sodass man das Gefühl hatte, gerade am Anfang des Buches in einer lieben, heilen Welt zu leben. Das fand ich schon irgendwie faszinierend. Die Gefühle und Emotionen wurden demgegenüber nur halbwegs gut rüber gebracht. Es wurde sich dabei ebenfalls nur auf Glücksgefühle beschränkt, die definitiv gut rüber kamen. Aber bei romantischen oder ernsteren Momenten, kam nichts beim Leser an.

Insgesamt ein gutes Buch für zwischendurch mit einer interessanten Handlung und ein (bisschen zu) vielen Glücksgefühlen.