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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2025

Wandas Traum

Achtzehnter Stock
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Dieses Buch hat mich bereits nach den ersten Seiten gefesselt.

Im achtzehnten Stock eines Berliner Plattenbaus lebt Wanda mit ihrer kleinen Tochter. Sie nimmt das Leben wie es ist. Kein Geld, kein Job, ...

Dieses Buch hat mich bereits nach den ersten Seiten gefesselt.

Im achtzehnten Stock eines Berliner Plattenbaus lebt Wanda mit ihrer kleinen Tochter. Sie nimmt das Leben wie es ist. Kein Geld, kein Job, keine großen Perspektiven. Dafür hat sie aber immer noch ihren Traum, dass sie irgendwann groß rauskommt im Filmgeschäft.

Anhand dieser Geschichte zeigt die Autorin verschiedene Seiten der Stadt, der Gesellschaft und den Schein der besseren Gesellschaft, der Filmindustrie. Sie lässt rief blicken, beschönigt nichts, nimmt einiges mit Humor und gibt tiefe Einblicke.

Mit ihren Nachbarinnen, die ihr Leben mehr oder weniger akzeptiert haben, verbindet sie eine lose Freundschaft, die mehr Schein als Sein ist. Ihre Mutterinstinkte lassen manchmal zu wünschen übrig.

Alles in allem ein sehr gutes Buch, auch wenn das Ende etwas von Happy End hat.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Lesehighlight

Middletide – Was die Gezeiten verbergen
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Es gibt Geschichten, die beginnt man zu lesen und mit jeder Seite nehmen sie einen mehr gefangen, entfalten ihre ganze Kraft und lassen einen nicht mehr los.

Middletide gehört für mich auf jeden Fall ...

Es gibt Geschichten, die beginnt man zu lesen und mit jeder Seite nehmen sie einen mehr gefangen, entfalten ihre ganze Kraft und lassen einen nicht mehr los.

Middletide gehört für mich auf jeden Fall zu diesen Büchern. Schon der Beginn verströmte diese besondere Atmosphäre des Handlungsortes, die raue Schönheit des Pazifischen Nordwestens. Dieses Kleinstadtfeeling, die Naturschönheiten und den " Puget Sound".

Mit Elijah hat die Autorin eine Figur erschaffen, die sich nicht nur den Weg nach Hause zurück erkämpft, sich all den Widrigkeiten stellt und sich seiner Vergangenheit stellt. Seit er ausgezogen ist, um Schriftsteller zu werden und seine Träume vom Schreiben begraben musste, lebt er wieder zurückgezogen im Haus seiner Eltern, mitten in und mit der Natur. Er ist keine Figur, der man sich verbunden fühlt, aber gerade das macht ihn so besonders.

Es ist sehr unterhaltsam, spannend und fesselnd. Durch die steten Rückblenden in die Vergangenheit, nähert man sich langsam dem aktuellen Zeitpunkt an, dringt tief ins Geschehen ein und bekommt ein umfassendes Bild von Elijah.

Die Vergleiche zu einem anderen Buch, welches in den Rezensionen mehrmals erwähnt wird, finde ich eher unpassend. Middletide ist eine eigenständige Geschichte, die ihren ganz eigenen Charme, ihre eigen Dramatik und ihre eigene Liebesgeschichte hat.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Fünfundzwanzig Jahre später

Café Alba
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Das Cafe Alba ist im Laufe der Jahre zu einem florierenden Unternehemen aufgestiegen. Francesca hat ihr ganzes Herzblut hineingesteckt und sich einem Namen gemacht.

Nun steht ihre Tochter in den Starlöchern ...



Das Cafe Alba ist im Laufe der Jahre zu einem florierenden Unternehemen aufgestiegen. Francesca hat ihr ganzes Herzblut hineingesteckt und sich einem Namen gemacht.

Nun steht ihre Tochter in den Starlöchern und bringt neue Ideen ins Spiel. Internationale Kontakte und Erweiterungen der Fabrik. Damit muss sich Francesca erst anfreunden. Natürlich gönnt ihnen nicht jeder den Erfolg.

Auch der zweite Band ist wieder geprägt von den Familienereignissen, dem Flair des Handlungsortes und den Köstlichkeiten rund um die Schokoladencreme. Es stehen einige Überrashcungen ins Haus, unangenehme Ereignisse, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Die Autorin hat eine wunderbare Art Geschichten zu erzählen und einen direkt mitzunehmen, so dass man sich von den ersten Seiten an einfach nur wohlfühlt beim Lesen! Mir gefällt die Entwicklung die diese Geschichte nimmt, die Charaktere haben Tiefe und bringen Wärme und auch Spannung ins Geschehen.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Die Legende

Valdombra (Bd. 1)
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Hält man dieses Buch in den Händen, kann man die golden Glitzerpunkte auf dem Buchcover erkennen.
Auch innen ist nichts dem Zufall überlassen. Es gibt einige schwarz-weiße Illustrationen und das farbige ...

Hält man dieses Buch in den Händen, kann man die golden Glitzerpunkte auf dem Buchcover erkennen.
Auch innen ist nichts dem Zufall überlassen. Es gibt einige schwarz-weiße Illustrationen und das farbige Reisetagebuch (das man aber lieber erst am Ende der Geschichte anschaut).

Die aufregende, fantasievolle Geschichte rund um die Geschwister Isa und Teo, liest sich sehr schön und nimmt einen direkt mit.

Das Zuhause der beiden ist das Tal Valdombra, in dem es meist dunkel ist und die sonne kaum scheint. Als ein Erdbeben das Tal erschüttert, machen sich die beiden auf die suche nach der Ursache. Wieviel Wahrheit steckt in der alten Legende?

Eine aufregende Reise für junge Leser! Es macht Spaß den beiden Kindern zu folgen und mit ihnen gemeinsam ein großes Abenteuer zu erleben.
Es wird gefährlich und geheimnisvoll.

Zum Glück gibt es eine Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 02.02.2025

deprimierend

Dancing Queen
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Während mich das erste Kapitel noch in seinen Bann gezogen hat, und ich mich auf eine interessante Geschichte gefreut habe, konnte mich der Rest der Geschehens nicht wirklich mitnehmen.

Die Rückblicke ...


Während mich das erste Kapitel noch in seinen Bann gezogen hat, und ich mich auf eine interessante Geschichte gefreut habe, konnte mich der Rest der Geschehens nicht wirklich mitnehmen.

Die Rückblicke in Paulinas Leben hatte ich mir aufregender, provokanter, mitreißender vorgestellt.

Die Buchbeschreibung klingt eigentlich vielversprechend, die Wiederspiegelung der Generation Y, der Millennials, ihrer Orientierungslosigkeit.

Diese Schilderung von Paulinas Leben, die scheinbar mit allem hadert und nichts auf die Reihe bekommt, wirkt aber eher deprimierend, als rotzig, witzig. Es soll diese Altersgruppe repräsentieren, was aber auf mich eher negativ wirkt.

Geschmäcker sind verschiedenen und es gibt sicherlich Leser, denen diese Geschichte das Gesicht von Paulina gezeigt hat, wie die Autorin es beabsichtigt hatte. Für mich war das hier leider gar nichts.

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