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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2026

Guter Ansatz, aber mit zuviel Eigenwerbung

Fuß Schmerzen selbst behandeln
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„Fuß Schmerzen selbst behandeln“ nach der Liebscher-Bracht-Methode bietet einen guten Überblick über verschiedene Schmerztypen, die ausführlich und verständlich erklärt werden. Dazu gibt es einen kurzen ...

„Fuß Schmerzen selbst behandeln“ nach der Liebscher-Bracht-Methode bietet einen guten Überblick über verschiedene Schmerztypen, die ausführlich und verständlich erklärt werden. Dazu gibt es einen kurzen Abriss über gesunde Lebensmittel, der zwar interessant ist, aber nichts neues bringt. Anschließend werden die drei Übungs-Methoden Light-Osteopressur, Engpass-Übungen und Faszien-Rollmassage vorgestellt, sowie wie man einen individuellen Trainingsplan erstellt. Dann folgen die mit Text und Bildern erklärten Übungen, teilweise ohne, oft mit Hilfsmitteln. Und genau hier setzt auch meine Kritik an: Viele Übungen sollen mit speziellen Hilfsmitteln durchgeführt werden, die man beim Autoren-Team erwerben kann. Dazu QR-Codes zu ihren Videos. Ja, es werden auch alternative Hilfsmittel sehr kurz erwähnt, aber im Grunde zielt das gesamte Buch darauf ab, dass man die sehr häufig beworbenen Hilfsmittel kauft und für die Schmerzbehandlung nutzt.
Fazit: eine gute Übersicht über verschiedene Fußschmerzen, deren mögliche Ursachen sowie Hinweise zum Trainingsaufbau. Wer die Hilfsmittel kauft und nutzt, hat den größten Nutzen von den Übungen, ansonsten ist der Übungsteil nur bedingt nutzbar.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Ein toller Krimi vor historischer Kulisse zum Miträtseln

Tod auf Hohenzollern
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„Tod auf Hohenzollern“ ist ein spannender Krimi von Yvette Eckstein, der - wie der Titel schon verrät - auf und um der Burg Hohenzollern spielt. Der Schlossmeister Wolfgang Kramer findet seinen Freund ...

„Tod auf Hohenzollern“ ist ein spannender Krimi von Yvette Eckstein, der - wie der Titel schon verrät - auf und um der Burg Hohenzollern spielt. Der Schlossmeister Wolfgang Kramer findet seinen Freund tot innerhalb der Burg auf - und während alle anderen von einem Unfall ausgehen, glaubt er nicht daran und beginnt mit seiner Tochter zusammen den Tod selbst zu untersuchen.
Er eckt mit seiner Theorie an, macht sich unbeliebt und bleibt doch an dem Fall dran. Auch wenn man sich beim Lesen manchmal wünscht, dass er etwas feinfühliger vorgehen würde, macht ihn dieses Hartnäckigkeit auch sympathisch. Er ist einfach ein Mensch, der Gerechtigkeit für seinen Freund haben will.
Die Story besticht mit vielen Wendungen, Hinweisen und Sackgassen, was neue Verdächtige angeht und lässt einen miträtseln, wer der Mörder sein könnte. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich auch ohne große Dialektkünste verstehen, so dass man einfach gerne weiterliest. Die Burg Hohenzollern ansich spielt eine zentrale Rolle und wird deshalb oft detailliert beschrieben. Trotz oder vielleicht auch wegen dieser Detailgenauigkeit fiel es mir manchmal schwer, Orte, Wege und Gegebenheiten nachzuvollziehen. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass wenn ich jetzt die Burg besichtigen würde, vieles auf Anhieb wiedererkennen würde. Gut gefiel mir dagegen, wie leicht und beiläufig die historische und gegenwärtige Geschichte der Burg mit in die Handlung eingeflochten wurden, dass man quasi neben dem reinen Lese- und Krimi-Vergnügen noch etwas neues dazulernt.
Es bleibt zu hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird, wo vielleicht auch einige Nebenfiguren mehr an der Handlung mitwirken.

Fazit: ein sehr gut gelungener Regio-Krimi, der Lust darauf macht, sich die Burg Hohenzollern einmal selbst anzusehen.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Eine schöne Geschichte unter Sternen

Highland Happiness – Die Sternwarte von Kirkby
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„Die Sternwarte von Kirkby“ ist der siebte Band von Charlotte McGregors „Highland Happiness“-Reihe, der sich aber unabhängig lesen läßt.
Wie schon in Band sechs sind die zwei Hauptfiguren von außerhalb ...

„Die Sternwarte von Kirkby“ ist der siebte Band von Charlotte McGregors „Highland Happiness“-Reihe, der sich aber unabhängig lesen läßt.
Wie schon in Band sechs sind die zwei Hauptfiguren von außerhalb Kirkbys - der Windkraft-Ingenieur Leo - und eine Einheimische - Flora, die einen Handarbeitsladen führt. Die beiden kennen sich von früher, haben aber durch ein Missgeschick Leos den Kontakt verloren.
Die Autorin schafft es hervorragend die chaotische Dorfgemeinschaft, nachhaltige Energie-Gewinnung sowie das sensible Thema unerfüllter Kinderwunsch so miteinander zu verweben, dass sich die Geschichte trotzdem flüssig lesen lässt.
Was mir hieran gut gefallen hat, dass wieder Tiere - diesmal Füchse - eine heimliche Hauptrolle haben. Auch die Geschichte der Sternwarte wurde gut mit eingearbeitet. Das Buch ist perfekt, wenn man ein Buch lesen möchte, wo man weiß, dass es ein Happy End geben wird. Interessant finde ich, dass es neben dieser Reihe noch eine Krimi-Reihe der Autorin gibt, die auch in Kirby spielt. Eine schöne Kombi, die Abwechslung verspricht.
Fazit: wer gerne einfach mal zwischendurch etwas fürs Herz möchte - ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Ein schönes Kinderbuch über Vertrauen und Kompromisse schließen

Katzenpfade
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„Katzenpfade“ von Sara Lundberg ist ein Kinderbuch ab 5 Jahren, erschienen im Insel Verlag. Die Geschichte handelt von einem Kind und seiner Katze, die beim täglichen Spaziergang unterschiedliche Wege ...

„Katzenpfade“ von Sara Lundberg ist ein Kinderbuch ab 5 Jahren, erschienen im Insel Verlag. Die Geschichte handelt von einem Kind und seiner Katze, die beim täglichen Spaziergang unterschiedliche Wege gehen wollen.
Von den Zeichnungen her nicht das typisch niedliche Bilderbuch, sieht man auf den zweiten Blick die liebevoll eingearbeitete Details. Es ist ein sehr schönes Vorlese- und Mitlesebuch über Vertrauen. Es lohnt sich für das Kind, seinen Freund der Katze zu folgen, auch wenn es selbst den Weg nicht kennt und dieser ihm beschwerlich vorkommt. Am Ende wird es mit etwas überrascht, womit es überhaupt nicht gerechnet hat und in Staunen versetzt. Das Buch endet damit, dass es sich lohnt Kompromisse zu schließen, auch wenn man lieber bei seinen bekannten Pfaden bleiben möchte. Aber wer dann doch bereit ist, sich auf den anderen zu verlassen und zu vertrauen, kann das Glück haben, an einen neuen, unbekannten, wunderbaren Ort geführt zu werden.
Fazit: wenn man sich auf die Zeichnungen einlässt, wird man von einer bezaubernden Geschichte überrascht, die Kinder etwas über Vertrauen lehrt und auch Erwachsenen zeigt, dass es sich lohnen kann, vom gewohnten Pfad einmal abzuweichen und Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Spannende Sport-Romance

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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„Offside. Rules of the game“ von Avery Keelan ist ein emotional aufgeladener Sports-Romance-Roman, der weit mehr bietet als nur prickelnde Anziehung zwischen zwei Gegensätzen. Im Zentrum der Geschichte ...

„Offside. Rules of the game“ von Avery Keelan ist ein emotional aufgeladener Sports-Romance-Roman, der weit mehr bietet als nur prickelnde Anziehung zwischen zwei Gegensätzen. Im Zentrum der Geschichte stehen Bailey und Chase, Eishockey-Fan und Eishockey-Spieler zweier verfeindeter Teams - das klassische „Enemies-to-Lovers“-Motiv.
Die anfängliche Abneigung zwischen Bailey und Chase wirkt authentisch und entwickelt sich glaubwürdig zu etwas Tieferem. Die Dynamik ist von scharfen Dialogen, verletzlichen Momenten und einer spürbaren Spannung geprägt, die sich konsequent durch die Handlung zieht.
Der Sport Eishockey bildet nicht nur den Hintergrund, sondern wird aktiv in die Charakterentwicklung eingebunden. Trainingsdruck, Teamgeist und Konkurrenz verleihen der Geschichte zusätzliche Intensität und machen die Emotionen greifbarer.
Ein zentrales Thema ist der Umgang mit toxischen Beziehungen. Keelan zeigt eindrücklich, wie schwer es sein kann, sich aus solchen Strukturen zu lösen, und wie wichtig Unterstützung von außen ist. Hier kommen die „wahren Freunde“ ins Spiel: Nebenfiguren, die nicht nur für Leichtigkeit sorgen, sondern auch als moralischer Anker dienen und der Protagonistin helfen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen.
Insgesamt überzeugt die Geschichte durch eine gute Balance aus Romantik, Drama und persönlichem Wachstum.
Fazit: Wer Geschichten liebt, in denen sich starke Emotionen mit wichtigen Themen wie Selbstwert und gesunden Beziehungen verbinden, wird hier fündig.

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