Absolut unglaubwürdig.
WirDamals war es „Du“ und heute ist es „Wir“. Drvenkar hat seine Mädels aus dem ersten Teil neu aufgegriffen und sie durch das wilde und unberechenbare und teilweise sehr gefährliche Berlin gescheucht.
Von ...
Damals war es „Du“ und heute ist es „Wir“. Drvenkar hat seine Mädels aus dem ersten Teil neu aufgegriffen und sie durch das wilde und unberechenbare und teilweise sehr gefährliche Berlin gescheucht.
Von „Stinke“ die bei ihrer Tante lebt und keine Eltern zur Verfügung hat, sich selbst mit Kerlen prügelt.
Die junge Rute die was mit einem Kerl am laufen hat, ohne wirklich Bock drauf zu haben.
Schnappi, welche durch ihr Aussehen ständig in eine Schiene gesteckt wird und kein Geheimnis für sich behalten kann.
Nessi die ungewollt schwanger ist und es mehrere Jungen gibt die es sein könnten.
Taja, die anfangs sehr unbekannte, die dann zeigt, dass auch ein Leben mit Geld nicht das wahre ist.
Ein Haufen pubertierender, saufender, Drogen schmeißender, rumvögelnder Jugendlicher in einem Buch mit gefühlt mehr Charakteren als die Bibel und einem Sprachgebrauch, welcher nicht mehr mit der Jugendsprache begründbar ist. Stinke die wirkt als könnte sie nur fluchen und sexuelle Kommentare von sich geben, aber dahinter dann doch eine tiefergehende, philosophische Seite hat. Sie gehörte für mich noch zu den angenehmsten, wenn auch nicht immer einfach zu lesenden Charakteren.
Darüber hinaus gab es Kapitel, wo ein Pfleger in einem ständigen Wortwechsel angemacht wurde. Es gibt nur den Dialog, keine Geschehnisse. Keine Beschreibung, einfach nur der sture Text wie in einer Theateraufführung ohne Anweisungen was die Personen zu tun haben.
So wirkt das Buch für mich einfach wie dahingerotzt. Der Autor hat sich sicherlich einige Gedanken gemacht und Mühe es so dermaßen in die Extreme zu bringen.
Aber darüber hinaus frage ich mich wo die Logik bleibt und er seine Geschichte selbst glaubt. Ein Erwachsener der seine minderjährige Tochter wochenlang alleine lässt und dann mit offenem Bruch aus dem Haus kriecht? Im Anschluss den dicken SUV zur Verfügung stellt, weil er keinen RTW will? Fremde Kids die ein Mädel, fremd, mit der Verspa nach Hause bringen wollen und denn Anschiss ihres Lebens kassieren? Kids die ihre Freundin aus der psychologischen Hilfe einfach so rausholen können?
Gefühlt werden die Erwachsenen als gestörter noch als die Kids dargestellt. Ich konnte mir leider nicht weiterhelfen und hab das Buch auf der Seite 174 abbrechen müssen. Tut mir leid, aber ich dachte ich bekomme einen Thriller und keinen gestörten Fantasyroman auf härtesten Drogen.