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Veröffentlicht am 18.12.2019

Interessanter Einstieg, welcher leider nicht zu so interessanten Büchern führt

DOORS - Der Beginn
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Vorab möchte ich hier anmerken, dass es sich um lediglich um die ersten 80 Seiten handelt, welche in allen drei Hauptbüchern vorzufinden sind. Es muss daher nicht separat dieses Buch angeschafft werden.

Wir ...

Vorab möchte ich hier anmerken, dass es sich um lediglich um die ersten 80 Seiten handelt, welche in allen drei Hauptbüchern vorzufinden sind. Es muss daher nicht separat dieses Buch angeschafft werden.

Wir werden sofort in die Story mit reingenommen, wo wir erfahren das eine junge Frau in Gefahr ist. Sie spricht von Türen und unheimlichen Geschehnissen. Der Entscheidung welche Türe sie nehmen will. Es handelt sich hierbei um Anna-Lena von Dam, die Tochter eines reichen Mannes, welche seit geraumer Zeit verschwunden ist. Ihr Vater weiß das sie in einem Höhlensystem unter einer Villa ist und sich dort Türen befinden, welche nicht vergleichbar mit einer normalen Zimmertür sind.

Daher stellt Herr van Dam einen Suchtrupp aus unterschiedlichen Spezialisten zusammen.

Hier haben wir Exmilitäranhänger, Höhlenforscherin, einen Geologen, einen Parapsychologen, einen Personenschützer und eine Hellseherin. So unterschiedlich die Gruppe erscheint, so hat jeder von ihnen einen festen Grund dabei zu sein. Selbst bei der Hellseherin wird später klar warum diese angeheuert wurde.

Hier erfahren wir in kleinen Szenen das sich der ein oder andere schon kennt, wegen einer gemeinsamen Vergangenheit oder dem ein oder anderen Geheimnis, welches sie haben. Auch liest man gut zwischen den Zeilen das nicht jeder die Person bzw. der Experte ist der er zu sein scheint.

Die Anfangsszenerie vor den Türen fand ich etwas verwirrend, wird aber später in den drei Hauptbüchern verständlich.

Warum Anna-Lena da unten ist, wo die Kollegen nur mit Kletterausrüstung hinkommt, warum sie in einem Abendkleid dort ist, das erfährt man alles erst in den drei Geschichten, welche alle für eine Tür stehen und einem anderen Ort zu einer anderen Zeit. Wer hier also erstmal Fragenzeichen vor Augen hat, der soll sich davon nicht beirren lassen, die hat erstmal jeder. Warum es bereits Tote mit Profiausrüstung gibt, warum die Türen Markierungen haben, all das erfährt man in den jeweiligen Bänden.

Kleiner Spoiler:

Ich empfehle den einzelnen Vorband nicht zu lesen, da die drei Startbücher kleine Unterschiede in der Anfangsstory aufweisen. Hintergrund ist hier, dass immer die Türe genommen wird, wo Anna-Lena sich hinter befindet. Das führt dazu das sie in diesem Band durch Tür A geht. Aber im Band B muss sie durch die Tür B gegangen sein. Im Band C natürlich durch C.

Ende Spoiler:

Ich fand den Einstieg interessant und habe mir daher die drei Bände gekauft. Zu den ersten Seiten kann man wenig sagen, außer dass es stellenweise etwas verwirrend ist und man mit den Charakteren noch Recht wenig anzufangen weiß. Wem die Story gefällt, empfehle ich, erstmal eins der Bücher zu lesen. Denn diese sind dann doch anders als der Einstieg und je nach Buch leider sehr langweilig.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Viel Geld für zu wenig Inhalt

DOORS ! - Blutfeld
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Das Buch beginnt auf den ersten 80 Seiten mit einem Einstieg, welcher bis auf kleine Details in allen drei Teilen identisch ist. Wir werden sofort in die Story mit reingenommen, wo wir erfahren das eine ...

Das Buch beginnt auf den ersten 80 Seiten mit einem Einstieg, welcher bis auf kleine Details in allen drei Teilen identisch ist. Wir werden sofort in die Story mit reingenommen, wo wir erfahren das eine junge Frau in Gefahr ist. Sie spricht von Türen und unheimlichen Geschehnissen. Der Entscheidung welche Türe sie nehmen will. Es handelt sich hierbei um Anna-Lena von Dam, die Tochter eines reichen Mannes, welche seit geraumer Zeit verschwunden ist. Ihr Vater weiß das sie in einem Höhlensystem unter einer Villa ist und sich dort Türen befinden, welche nicht vergleichbar mit einer normalen Zimmertür sind.

Daher stellt Herr van Dam einen Suchtrupp aus unterschiedlichen Spezialisten zusammen.

Hier haben wir Exmilitäranhänger, Höhlenforscherin, einen Geologen, einen Parapsychologen, einen Personenschützer und eine Hellseherin. So unterschiedlich die Gruppe erscheint, so hat jeder von ihnen einen festen Grund dabei zu sein. Selbst bei der Hellseherin wird später klar warum diese angeheuert wurde.

Hier erfahren wir in kleinen Szenen das sich der ein oder andere schon kennt, wegen einer gemeinsamen Vergangenheit oder dem ein oder anderen Geheimnis, welches sie haben. Auch liest man gut zwischen den Zeilen das nicht jeder die Person bzw. der Experte ist der er zu sein scheint.

In diesem Band springt die Suchgruppe durch eine Tür, welche sie ins Mittelalter des 9. Jahrhunderts bringt. Anders als wir es von der Geschichtsschreibung her kennen, herrschen hier aber Frauen und führen miteinander einen Krieg um Macht und Königreich. Dabei lernen wir ein paar Nebencharaktere kennen, welche nur in diesem Band vorkommen werden. Anna-Lena befindet sich also mitten im Krieg zwischen zwei Frauen, welche Beide Frankreich für sich beanstanden wollen. Die Gruppe muss sich in Kleidung und Wortwahl der Zeit anpassen, was gerade den Herren mit großem Ego, nicht allzu leichtfallen wird. Zudem das ihr Portal Schaden erlitten hat, und es auf er Kippe steht, ob die Gruppe in der Lage sein wird, wieder in ihre Zeit zurückzukehren.

Neben diesem Faden im Buch, erfahren wir etwas über die Organisation, welche nicht in allen Teilen, die gleiche Aufmerksamkeit erhält. Hier musste man auch genau aufpassen, wer zu wem steht und gut und böse sind hier nicht so einfach zu definieren.

Ich fand den Band insofern gut, das man erfahren hat wer wirklich hinter welcher Person steckt und was es für eine Persönlichkeit ist. Das Setting mit dem Kriegsplatz war mir zu unübersichtlich und die Nebenfiguren haben es nicht einfacher gemacht, zu verstehen wer zu welcher Fürstin steht und wer nicht.

Alles in allem war es mir einfach zu langweilig und langatmig. Das Ende fand ich nochmal richtig gut, aber es ist leider nur das Ende und der Weg dahin war doch recht steinig gewesen.

Zudem ich den Preis von 10 Euro total überzogen fand. Die ersten 80 Seiten konnte man überall kostenfrei lesen. Wenn ich diese abziehe komme ich noch auf gut 200 Seiten und das ist mal nen ganz schlechter Scherz. Für diese kleine Menge bekomme ich EBooks für unter 5 Euro. Für mich ist die Geschichte eine reine Geldmacherein gewesen.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Weit hinter der Erwartung geblieben

Das Auge von Licentia
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Big Brother, ohne dass die Bewohner wissen das sie beobachtet werden, beschreibt in etwa „Das Auge von Licentia“.

Ein Dorf, in einem nichtbenannten Wald. Dort wächst die 15-jährige Jonata auf. Ihre Eltern ...

Big Brother, ohne dass die Bewohner wissen das sie beobachtet werden, beschreibt in etwa „Das Auge von Licentia“.

Ein Dorf, in einem nichtbenannten Wald. Dort wächst die 15-jährige Jonata auf. Ihre Eltern gehören der ersten Generation des Dorfes an. Sie wissen um das Geheimnis, dass alle es eine versteckte Fernsehserie ist. Jonata und die anderen Kinder hingegen glauben, ihre kleine Welt ist echt und draußen leben die Gefahren wie Drachen. Fernab von der modernen Welt leben sie mit Tieren, Medizin aus Kräutern und dem täglichen Jagen.

Ein weiteres Dorf ist das wo Tristan lebt. Hier leben die Menschen, welche sie Wölfe zu ihren Haustieren herangezogen haben und diese beherrschen. Beide dürfen sich niemals treffen, da die Vergangenheit zu einer Trennung der Dörfer führte.

Jedoch treffen eines Tages die beiden aufeinander und der Ärger um die junge Liebe beginnt. So ist auch in Jolantas Dorf nicht alles so schön wie es scheint.

Im Hintergrund sind die Fernsehmacher, welche man hin und wieder in einer reinen Emailkorrespondenz erlebt. So erfährt man, welche Hilfsmittel genutzt werden sollen, um das Leben im Dorf zu filmen, ohne dass die Kinder und Unwissenden es bemerken.

Alles in allem ist es ein einfach zu lesendes Jugendbuch, welches nicht allzu viel Tiefgang hat und die Geschichte sehr oberflächlich behandelt. Gerade die Tatsache das es eine Sendung im Fernsehen ist, vergisst man schonmal da genau da nicht der Schwerpunkt drauf liegt. Das Buch hat keine wirklichen Überraschungen und es fehlt einfach das I-Tüpfelchen. Kann man also lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Wenig Politik und viel Liebe

American Royals - Wer wir auch sind
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Eine Liebesgeschichte in einem politischen Umfeld und dazu noch als Kinder der zwei mächtigsten Personen Amerikas. Klingt erstmal sehr trocken ist aber das genaue Gegenteil. Das Cover lässt keinerlei Rückschlüsse ...

Eine Liebesgeschichte in einem politischen Umfeld und dazu noch als Kinder der zwei mächtigsten Personen Amerikas. Klingt erstmal sehr trocken ist aber das genaue Gegenteil. Das Cover lässt keinerlei Rückschlüsse auf die Thematik des Buches zurückführen und fällt in der Buchhandlung so erstmal gar nicht ins Auge. Aber manchmal ist weniger auch mehr. Gerade das dunkle, mit der sehr schön geschnörkelten Bild, hatte es mir angetan gehabt und mich gereizt mir den Klappentext durchzulesen.

Das Buch wird aus der Sichtweise der zwei Hauptcharaktere beschrieben. Beide erzählen die Geschehnisse aus ihrer persönlichen Ich-Perspektive. Dabei ist sehr deutlich herauszulesen, dass es sich um zwei unterschiedliche Personen handelt.

Maddie ist die Tochter des Präsidenten, wäre aber zu gerne lieber ein ganz normales Mädchen. Ein ihr wichtiger Vorsatz ist, dass sie alles was sie schafft ohne die Hilfe und der Macht ihres Vaters schaffen will. So rettet sie Tiere aus Gefangenschaften, beteiligt sich an Demonstrationen für Tierschutz. Nur das sie bei der letzten Befreiungsaktion geschnappt wurde und dies für sehr schlechte Presse bei der Wiederwahl ihres Vaters ist. Somit ist ihr Grundstein für die Zusammenarbeit mit Jake gegeben wurden. Sie ist ehrlich, direkt und taff. Aber wie jeder andere Mensch hat sie auch ihre schwachen Momente. Da sie es gewohnt ist im medialen Interesse zu stehen, hat sie gelernt im richtigen Augenblick die Worte so zu formulieren das der Angriff unterschwellig zu hören ist aber nicht zu offensichtlich. Gerade dies machte sie für mich sehr sympathisch und wie eine gewöhnliche junge Frau, die nicht die Tochter eines politisch hoch angesehenen Menschen ist.

Jake hat mit Maddie nicht viel gemeinsam, aber auch er ist nicht Fan der Politik. Seine Mutter ist die Vizepräsidentin und steht im direkten Machtkampf mit dem Präsidenten und möchte die nächste Wahl für sich gewinnen. Er mag Maddie nicht besonders, was aber auf Gegenseitigkeit beruht. Jake ist gerade frisch aus einem Auslandseinsatz gekommen und hat im Krieg schlimme Verletzungen erlitten. Zu seinem körperlichen Befinden kommt noch ein Trauma, welches man immer wieder in seinen Stimmungen und Situationen erleben kann. Nähe und Vertrauen fallen ihm sehr schwer. Doch Maddie löst in ihm Gefühle aus die er so nicht mehr glaubte jemals wieder zu empfinden.

Für eine bessere Presse der Kinder, bzw. eher der Eltern wegen, werden nun beide in ein Bauprojekt gesteckt. Hier bauen sie Häuser für Kriegsveteranen, wo nun auch Jake zugehört. Beide kommen durch die tägliche Arbeit zum miteinander reden und denken an die Zeit wo sie noch Kinder waren und ein besseres Verhältnis zueinander hatten.

Das Buch beginnt ruhig und nimmt sich Zeit mit den beiden Charakteren vertraut zu werden. Dabei spürt man Maddies Empathie und wie sehr sie Jake helfen möchte und gleichzeitig beginnt sich in ihn zu verlieben. Jake glaubt das Maddie in bemitleidet und muss lernen zu vertrauen und dass es mehr als nur das Helfergen von ihr ihr ist. Jakes Passagen sind dabei gar nicht so einfach zu lesen da er manchmal sehr hektisch und pessimistisch wirkt. Man möchte ihn manchmal am Kragen nehmen und ihn schütteln, um ihm die Augen zu öffnen. Da sein seelisches Befinden aber so verständlich geschrieben ist, hat man doch wieder Verständnis. Im letzten drittel des Buches geht die Story einen Weg den ich nicht mehr so schön und passend fand. Das hat dem Buch aber keinen Abbruch gegeben.

Ich habe das Buch gelesen wie es frisch auf dem Markt war und mir die Fortsetzung für den Dezember schon reserviert gehabt, wie diese dann überraschend nicht mehr angeboten wurde. Der Lyx Verlag hat mir dann leider mitteilen müssen, dass es nicht zur Fortsetzung kommen wird. Stand Winter 2018

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Veröffentlicht am 17.12.2019

Leider nur ein mittelmäßiger Einstieg mit mehr Teeniedrama als Fantasy

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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Lovely Curse, ist ein Jugendbuch, welches ein bunter Mix von allem ist. Das Liebesdreieck für die Mädels, Pferdchen für die ganz jungen Mädels, Action und Bumms für die Jungs. Wäre ein bisschen vorurteilmäßig ...

Lovely Curse, ist ein Jugendbuch, welches ein bunter Mix von allem ist. Das Liebesdreieck für die Mädels, Pferdchen für die ganz jungen Mädels, Action und Bumms für die Jungs. Wäre ein bisschen vorurteilmäßig formuliert, aber trifft im Kern die ganze Geschichte.

Wir lernen Aria kennen, deren Eltern vor nicht allzu langer Zeit verstorben sind. Sie kommt daher nach Texas zu ihrer Tante, zu der sie vorher nie Kontakt hatte. Nun muss sie in einer kleinen texanischen Provinz zurechtkommen, ein wahrer Schock für die gebürtige New Yorkerin.

Ihre beste Freundin Tammy hat immer weniger Zeit für sie und meldet sich kaum. In der Schule wird sie von Neomi, der Schulzicke terrorisiert. Hilfe findet sie nur im beliebten Sunnyboy Simon und dem Bad Boy Dean. Beide Kerle haben ein Auge auf sie geworfen.

Um das Chaos perfekt zu machen, bekommt Aria über Nacht schneeweiße Haare. Egal was sie versucht, es geht nicht weg und dann steht da auf einmal ein Pferd mit identischer Fellfarbe. Hinzu kommen Unwetter und vergiftet Wasser, es scheint als würde die Erde untergehen wollen und soweit ist das nicht mal von der Wahrheit entfernt.

Aria ist einem sympathisch und das typische unscheinbare Mädchen. Schlank, hübsch und sich nicht darüber im Klaren wie beliebt sie bei den Jungs ist. Ihr Hobby, dass kreieren von Düften finde ich super. Ist einfach mal was anderes.

Über Simon erfährt man eigentlich erstmal gar nichts, außer das seinem Vater ein Diner gehört. Er der Schulliebling ist und natürlich Vorzeigesportler. Ich empfinde ihn als recht unsympathisch was daran liegt, wie sehr er Aria bedrängt und gerade zu unter seine Fittiche halten will.

Von Dean erfahren wir ein bisschen was über die Familienverhältnisse und recht früh das er sehr gerne Mädchenherzen bricht. Aber dennoch ist er mir sehr viel sympathischer als Simon.

Die Geschichte selbst ist am Anfang einfach zu sehr auf Dramatik (tote Eltern, Mobbing) gelegt, bekommt dann das Liebesdreieck und ganz am Ende erst, beginnt der interessante Fantasyteil. So gesehen ist es eine Einleitung zum zweiten Buch, wo ich hoffe das die Thematik mehr auf der „Bestimmung“ liegt und weniger auf das Liebes hin und her. Denn dies macht diesen ersten Teil, nur zu einem Mittelmäßigem Teenedrama.

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