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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

Spannend, komplex, überraschend

Die Witwe
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Detective Sergeant Washington Poe, spezialisiert auf Seriengewaltverbrecher, und seine Kollegin Tilly Bradshaw, hochintelligente Analytikerin, werden vom MI5 zur Ermittlung eines Mordes in einem geheimen ...

Detective Sergeant Washington Poe, spezialisiert auf Seriengewaltverbrecher, und seine Kollegin Tilly Bradshaw, hochintelligente Analytikerin, werden vom MI5 zur Ermittlung eines Mordes in einem geheimen Bordell abgeordnet. Der Tote war akkreditierter Hubschrauberpilot bei einem anstehenden internationalen Handelsgipfel in der Nähe. Poe und Bradshaw müssen mit einer Mitarbeiterin des MI5 sowie des FBI zusammenarbeiten. Erstere ist für die Organisation und Sicherheit des Gipfels verantwortlich, die Zweite für die Prüfung der Sicherheit für die amerikanischen hochkarätigen Teilnehmer zuständig. Steht der Mord im Zusammenhang mit dem Gipfel oder ist der Grund im Milieu zu finden? Merkwürdigerweise wird eine Keramikratte vom Tatort durch einen Mitarbeiter der Ermittlungsbehörden entwendet. Obendrein ist dies nicht die einzige Keramikratte am Schauplatz eines Mordes. Poe ermittelt zunächst widerstrebend, weil überhaupt nicht sein Spezialgebiet, dennoch akribisch und hartnäckig, zuweilen auch stur, ungeachtet aller Widerstände auch von höherrangigen Behörden.
Gleich vorweg: Für mich war es der erste Krimi von M. W. Craven. Anhand von kleinen Anmerkungen von Poe wird zwar klar, dass es nicht das erste Buch in einer Reihe ist, dies spielt für den Roman aber überhaupt keine Rolle, er ist in sich geschlossen.
Der Autor schreibt flüssig, temporeich und wortgewandt. Die verschiedenen Charaktere werden sehr authentisch und einfühlsam dargestellt. Ihre Dialoge wirken sehr realistisch, mal britisch humorvoll, mal wütend schimpfend … Die Geschichte lebt auch von dem Zusammenspiel konträrer Charaktere, auf menschlicher wie auch auf beruflicher Ebene. Allen vorweg das Ermittlungsteam Poe und Bradshaw: Poe, mit dem Charakter eines Herdenschutzhundes, Einzelgänger, eigenwillig, eigenständig und äußerst ungern gehorsam, aber stets beschützend gegenüber seinen „Liebsten“; Bradshaw, die überintelligente, hochbegabte, junge Analytikerin mit wenig Lebenserfahrung, die Poe jedoch zu händeln weiß. Trotz seiner Komplexität und seines „Spezialwissens“ (Militär, IT) ist der Roman sehr verständlich geschrieben. Vermeintlich fehlendes Fachwissen und Fachkenntnis des Lesers vermittelt der Autor durch die Dialoge zwischen den Kollegen, was dem Ganzen mehr Leichtigkeit verleiht und den Roman nicht überfrachtet.
Sehr überzeugt haben mich die Darstellungen der unterschiedlichen psychischen Abgründe sowie des Militärs einschließlich der militärischen Handlungen. Ich hatte immer das Gefühl, der Autor weiß sehr genau, weit über gute Recherche hinaus, wovon er schreibt. Ein Blick in seine Biografie hat dies auch bestätigt. Er war selbst, wie sein Protagonist Poe, zehn Jahre bei den Black Watch, einem schottischen Infanterieregiment und anschließend nach einem Sozialpädagogikstudium lange Zeit als Bewährungshelfer tätig.
Ich war überrascht, dass die Geschehnisse letztendlich im Bereich des Militärs angesiedelt waren. Dies war der Buchbeschreibung nicht zu entnehmen, entspricht aber dem Verlauf des Buches. Nichts ist wie es anfangs scheint, es gibt immer neue Wendungen. Die Geschichte ist sehr gut konstruiert und wirkt alles andere als realitätsfremd. Mal ist sie temporeich, mal tritt sie etwas auf der Stelle, weil nicht immer die nötigen Hinweise leicht zu ermitteln sind. Der Spannungsbogen bleibt dennoch durchgehend aufrechterhalten.
Das Buch hat mich absolut begeistert. Die ständigen Wendungen wirken überhaupt nicht wie auf dem Reißbrett entworfen, sondern entwickeln sich logischerweise mit jedem neuen Puzzlestück und ergeben zum Schluss ein logisches Ganzes. Der Autor beherrscht die Kunst des Schreibens, weiß er doch, wie man schwerere Kost und komplexes Wissen dem Leser leichter näherbringt.
Ich werde zeitnah auch alle anderen Bände lesen!

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Very British, skurril und humorvoll

Betreutes Morden
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Die Serienkillerin Carol, schon vor ihrer „Karriere“ als Mörderin eine Einzelgängerin, kommt nach mehreren Jahrzehnten in Gefangenschaft frei. Sie möchte ihre verbleibende Zeit in einem Luxusseniorenheim ...

Die Serienkillerin Carol, schon vor ihrer „Karriere“ als Mörderin eine Einzelgängerin, kommt nach mehreren Jahrzehnten in Gefangenschaft frei. Sie möchte ihre verbleibende Zeit in einem Luxusseniorenheim verbringen, in der Hoffnung, auf ihre alten Tage noch Freundschaften schließen zu können. Hat sie doch dem Morden abgeschworen. Ihre Versuche, sich zu integrieren, werden jäh unterbrochen, als ein Mitbewohner zu Tode kommt. Carol wird sofort von den sympathischen Bekannten als Mörderin abgestempelt. Handelt es sich bei ihnen doch um Geoffrey, dem DCI im Ruhestand, der Carol seinerzeit geschnappt hatte; um Margeret, die frühere Innenministerin, die Carol lebenslänglich hinter Gitter sehen wollte; und um Catherine, eine Pathologin? Der Tote war kein Geringerer als der damalige Leiter der Metropolitan Police. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln, um ihre Unschuld zu beweisen und die sympathischen Mitbewohner als mögliche Freunde nicht zu verlieren. Jene hingegen sind bestrebt, ihr den vermeintlich 8. Mord nachzuweisen. Dieser bleibt, der britischen Tradition verpflichtet, natürlich nicht der einzige Todesfall.
Fergus Craig, auch Schauspieler und Comedian, hat einen temporeichen, kurzweiligen und sehr humorvollen Krimi der etwas anderen Art geschrieben. Ist doch seine Hauptermittlerin eine Serienmörderin, die immer nur Männer getötet hat, die sie nervten, und die ihre Taten natürlich nicht bereut.
Der Autor schreibt flüssig und mit spitzer Feder. Die Perspektiven wechseln manchmal zwischen den Hauptcharakteren, aber im Mittelpunkt steht Carol, die Mörderin, die sich nicht nur in der heutigen Realität zurechtfinden Fuß fassen will, sondern völlig unerwartet um ihr neues Leben kämpfen muss. Die Personen im und um die Seniorenresidenz sind ein Querschnitt der Gesellschaft und werden mal komisch, mal skurril, mal sarkastisch dargestellt. Auch unter Senioren und deren Verwandtschaft ist nicht immer alles so, wie es scheint. Dies führt zu teilweise grotesken Situationen und aberwitzigen Dialogen. Sehr humorvoll.
Der Krimi ist kurzweilig und wendungsreich. Reicht doch das mögliche Täterspektrum mindestens von den Erben über die frühere Ehefrau bis hin zu Verbindungen in die Unterwelt. Denkt man, die Lösung ist vorhersehbar, gibt’s eine Überraschung. Trotz aller Überzeichnungen werden die vier Protagonisten mit ihren Geschichten liebevoll und einfühlsam mit all ihren Schwächen beschrieben. Auch Carol mit ihren teils absurden Gedankengängen und ihrer Sehnsucht nach bisher nicht gekannter Nähe wird immer sympathischer. Und so wachsen die vier Senioren trotz anfänglicher Angst und Misstrauen zu einem Ermittlungsteam und Freunden zusammen.
Das Buch ist für alle, die britischen, schwarzen Humor lieben und Spaß haben an skurrilen Charakteren.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Ein One-Night-Stand der mehr ist als das.

Forever with the Boss
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Darum geht es:
Er ist der One-Night-Stand, den sie nie vergessen konnte - und ihr neuer Boss
Als Olivia Reed ihren Traumjob als Personalchefin eines Biotech-Giganten antritt, hat sie mit vielem gerechnet ...

Darum geht es:
Er ist der One-Night-Stand, den sie nie vergessen konnte - und ihr neuer Boss
Als Olivia Reed ihren Traumjob als Personalchefin eines Biotech-Giganten antritt, hat sie mit vielem gerechnet - nur nicht damit, ausgerechnet Phil Bennett wiederzusehen. Der Mann, der sie nach einer einzigen unvergesslichen Nacht wortlos verließ und ihr das Herz brach, ist heute CEO von NexGen - und ihr neuer Boss.
Zwischen Vorstandssitzungen und hitzigen Diskussionen über die Fusion mit BioVaris knistert es wieder gefährlich zwischen ihnen. Doch Olivia weiß: Gefühle für Phil sind ein Risiko, das sie sich nicht leisten kann - nicht, wenn so viel auf dem Spiel steht. Wird die Vergangenheit sie beide einholen, oder kann sie der Anziehung widerstehen?

Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Ich konnte gut in die Geschichte eintauchen.
Olivia ist eine taffe Frau, die weiß, was sie will, und dafür kämpft und nicht so leicht aufgibt. Sie hat immer Biss nach außen hin, auch wenn es im Inneren anders aussieht. Sie hat immer das große Ganze im Sinn.
Phil hat nach außen hin immer den kühlen Kopf. Er verhandelt und äußert seine Bedenken. Er hat das große Ganze im Sinn, aber auch die Schritte, die bis dahin nötig sind, und was es dafür braucht. Kosten, Aufwand, etc.
Beides sind Persönlichkeiten, die sich meiner Meinung nach gut ergänzen.
Man merkt bei ihrem Aufeinandertreffen, dass sie beide nicht ganz mit dem abgeschlossen haben, was vor fünf Jahren passiert ist und dass es nicht einfach nur ein One-Night-Stand war
Bei beiden ist die Anziehung sofort wieder da. Trotzdem schleichen sie immer wieder umeinander herum, da er der CEO und sie die CPO im selben Unternehmen sind. Beide wollen es, aber lassen es nicht zu, aus verschiedenen Gründen.
Die Dynamik im Unternehmen und das Miteinander haben mir sehr gut gefallen. Alle duzen sich, was es ein bisschen lockerer macht. Auch das sich Phil und Olivia immer wieder geneckt haben hat dem Büro-Setting etwas des Strenge genommen und für Lockerheit gesorgt und mir immer wieder kleine Lacher entlockt.
Gegen Ende wird es noch mal richtig spannend, was dazu geführt hat, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte.
Es hat sehr viel Spaß gemacht zu lesen und jeder, der Office-Romance mit starken Persönlichkeiten mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.02.2026

Du suchst eine sommerliche Fake-Dating-Romance an der wunderschönen Côte d’Azur? Dann könnte The French Escape – Love & Lavender, Band 1 genau das Richtige sein.

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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Du suchst eine sommerliche Fake-Dating-Romance an der wunderschönen Côte d’Azur? Dann könnte The French Escape – Love & Lavender, Band 1 genau das Richtige sein.

Worum geht es:

Timothée Colinard, Erbe ...

Du suchst eine sommerliche Fake-Dating-Romance an der wunderschönen Côte d’Azur? Dann könnte The French Escape – Love & Lavender, Band 1 genau das Richtige sein.

Worum geht es:

Timothée Colinard, Erbe einer Parfümdynastie, hat alles, wovon man träumt: Vermögen, eine Villa an der Côte d’Azur, den perfekten Geruchssinn. Doch dann scheitert er an der Prüfung zum Parfümeur und flieht nach Cannes. Amber Green, Hollywoods neuer Shootingstar, lebt im Rampenlicht – und ist doch oft einsam. Als sie bei den Filmfestspielen in Cannes mit Timothée tanzt, fasziniert der Parfümerbe sie sofort. Und sie weckt in Timothée etwas, das er verloren glaubte: die Inspiration zu einem Duft.

Sarah Fleury hat die Charaktere mit Ecken und Kanten so schön beschrieben, dass ich sie einfach mögen musste.

Timothée, der sich von seiner Familie lossagen will und sein eigenes Ding machen und sein Leben leben möchte, wie er es möchte, ohne den Druck. Timothée, der mit seinen familiären Problemen zu kämpfen hat. Timothée, der den Luxus von klein auf kennt.

Amber, die immer ihren Ex nicht loswird und in der Beziehung viel durchgemacht hat, was sie geprägt hat. Amber, die erst den Luxus so wirklich kennengelernt hat, als sie entdeckt wurde.

Beide sind in manchen Dingen so verschieden und doch so ähnlich. Sie ergänzen sich perfekt, geben einander Halt und sind von Beginn an auf einer Wellenlänge. Man merkt immer mehr, wie die Grenzen zwischen Fake und Realität immer mehr verschwimmen.
Und die erste Begegnung der Beiden habe ich so nicht erwartet, aber absolut geliebt.

Auch hat mir sehr gut gefallen, dass man viel Einblick in die Vergangenheit der beiden bekommt und sie somit noch besser versteht. Man bekommt auch Einblick in Düfte und Parfüms, was mir sehr gut gefallen hat, da ich bis dahin noch nicht dergleichen gelesen und auch nicht wirklich Wissen und Erfahrung hatte, was das angeht. Im Vordergrund steht auch die Selbstfindung, was wie ich finde, sehr wichtig ist.

Gefallen hat mir ebenso der Schreibstil und das Cover. Es ist schön locker und leicht geschrieben, aber nicht weniger fesselnd. Der Roman ist lustig, traurig, berührend und gleichzeitig leicht, und ich freue mich schon sehr auf The French Affair – Love & Lavender, Band 2.

Wer eine Fake-Dating-Romance mit sommerlichem Setting an der Côte d’Azur sucht, die gleichzeitig locker ist und Tiefgang hat, für den ist The French Escape genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

The Ordeals von Rachel Greenlaw thematisiert in einer fantastischen Handlung Mut, Freiheit und den Kampf ums Überleben.

The Ordeals
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Sophia ist seit ihrer Kindheit an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden, nachdem er einen Blutsbund von ihr gefordert hat. Als sie von Killmarth erfährt, einer Elite-Akademie für Magiebegabte außerhalb ...

Sophia ist seit ihrer Kindheit an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden, nachdem er einen Blutsbund von ihr gefordert hat. Als sie von Killmarth erfährt, einer Elite-Akademie für Magiebegabte außerhalb der Kontrolle des Sammlers, sieht sie darin ihre Chance, sich von ihm zu befreien. Aber um dort aufgenommen zu werden, muss sie in brutalen Prüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Mächtigsten werden diese »Ordeals« überleben. Sophia weiß, dass ihre Fähigkeiten als Illusionistin zu schwach sind, und tut sich mit dem mächtigen (und unerträglich attraktiven) Botaniker, Alden Locke, zusammen. Um lebend herauszukommen, muss sie ihre Magie stärken und herausfinden, wer Rivale und wer Verbündeter ist. Denn jetzt muss sie nicht nur ihr Herz schützen, sondern auch ihr Leben. Ist Sophia in ihrer Eile, dem Sammler zu entkommen, direkt in eine tödliche Falle geflüchtet?

The Ordeals ist eine Romantasy mit dem klassischen Kampf ums Überleben an einer Akademie für Menschen mit übernatürlichen Kräften. Starke und gefährliche Konkurrenz und ein starker Leistungsdruck sind ebenfalls vorhanden. Sowie die Gefühle, die zwischen den zwei Hauptcharakteren aufkeimen, und der innere Konflikt und die Selbstfindung.
Ich mag Sofias trockene Art und ihren starken Überlebenswillen. Aber auch den Willen, dem Leben zu entfliehen und ein besseres zu haben. Ich mag die Sticheleien zwischen Alden und ihr sehr gerne, die dieser Welt voller Gefahren etwas Leichtes und Normales geben. Sie ist sehr direkt. Sie ist ein kluges Köpfchen, was sie oft unter Beweis stellt. Man merkt auch, wie hingerissen sie ist, wenn es zu den Gefühlen für Alden kommt, die langsam, aber stetig in ihr aufkeimen, und ob sie ihm vertrauen kann.
Auch Alden und die Freundesgruppe haben mir viel Spaß beim Lesen bereitet. Sie waren sehr vielseitig und tiefgründig. Alden, der von der Vergangenheit geprägt ist und eine Last mit sich herumschleppt, die er nur bei Sophia mal in den Hintergrund rücken lässt.
Die Prüfungen sind immer sehr spannend und nervenaufreibend, was mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. Genauso wie die Welt und die Akademie drum herum.
Der Schreibstil war flüssig und mitreißend. Und das Ende absolut schockierend und fesselnd.

Jeder der Romantasy mit Dark-Akademia-Setting mag wird hier auf seine Kosten kommen. Es ist spannend, nervenaufreiben, gefühlvoll und bittersüß. Eine absolute Empfehlung.

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