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Veröffentlicht am 24.09.2023

Konnte mich nicht komplett überzeugen!

This is Our Time
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Das Casting der weiblichen Hauptrolle für die neue Netflix-Hit-Show This is Our Time läuft so schlecht, dass der Regisseur wettet, dass selbst eine Praktikantin das besser hinbekommt als die anderen Kandidatinnen. ...

Das Casting der weiblichen Hauptrolle für die neue Netflix-Hit-Show This is Our Time läuft so schlecht, dass der Regisseur wettet, dass selbst eine Praktikantin das besser hinbekommt als die anderen Kandidatinnen. Und das gelingt Ferne und so bekommt sie ohne Schauspielerfahrung die Rolle der Madison. Ihr Co-Star ist Rio McQuoid, der unausstehlich ist, aber je mehr Zeit sie vor der Kamera als Paar verbringen, desto stärker funkt es auch hinter der Kamera zwischen ihnen. Doch niemand darf von ihnen erfahren.

"This is Our Time" ist der erste Band der Hollywood Dreams Reihe von Kathinka Engel, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Ferne Resnik und dem dreiundzwanzig Jahre alten Rio McQuoid erzählt wird.

Ferne möchte später Drehbücher schreiben und macht gerade ein Praktikum, um Kontakte zu knüpfen. Deshalb ist sie beim Casting anwesend, als die weibliche Hauptrolle für die neue Netflix-Serie This is Our Time gecastet wird. Als ihr die Rolle angeboten wird, ist sie gar nicht interessiert, denn sie will nicht schauspielern. Aber der Regisseur möchte Ferne unbedingt in der Rolle der Madison Maguire sehen und setzt seinen Willen schließlich durch.
Ferne muss sich am Set behaupten, ihre ersten Schauspielerfahrungen machen und sich mit dem restlichen Cast arrangieren. Sie ist bodenständig und freundlich, sie bemüht sich sehr und arbeitet hart. Ich mochte Ferne sehr!

Rio McQuoid ist ein aufstrebender Schauspieler, der nach seinem letzten Film jedoch viel schlechte Presse bekommen hat, weil er oft in Clubs abgestürzt ist. Rio sieht unwiderstehlich gut aus, hat jedoch eine unausstehliche Art, mit der er alle auf Abstand hält. Erst als er und Ferne sich näher kommen, zeigt er eine andere Seite von sich, denn er kann auch liebevoll und freundlich sein.

Ich habe mich sehr auf diesen Auftakt gefreut, muss aber sagen, dass dieser mich nicht komplett begeistern konnte.
Die erste Hälfte hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn ich manches schon ein wenig unrealistisch fand, wie beispielsweise die Tatsache, dass Ferne mit keinerlei Schauspielerfahrung eine Hauptrolle in einer Netflix-Serie bekommen hat. Und auch bei manchen Szenen am Set konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass die in der Realität so passieren würden. Aber da konnte ich noch drüber hinwegsehen.
Allerdings ging mir Rios Sinneswandel dann zu schnell. Auf einer Seite ist er noch unnahbar und überheblich, auf der anderem Seite konnte ihn etwas an Ferne berühren und er ist auf einmal nett und ihr Wohlergehen interessiert ihn. Ich mochte den lieben Rio, keine Frage, aber mir hat die Erklärung, warum er sich unausstehlich gibt und zum Beispiel selbst seinen Security Ruben, den er seit seiner Kindheit kennt, auf Abstand hält, nicht ausgereicht.
Die Beziehung von Rio uns Ferne entwickelt sich schnell, aber die beiden möchten diese geheimhalten. Ich fand es gut, dass Ferne hier wusste, was sie wollte, aber auch mit dem Konflikt zwischen ihnen am Ende des ersten Bandes war ich nicht ganz glücklich, weil ich das Gefühl habe, dass ein wenig mehr Kommunikation hier vieles gelöst hätte.
Dennoch hat es mir insgesamt ganz gut gefallen, sodass ich sehr gespannt auf den zweiten Band bin.

Fazit:
"This is Our Time" von Kathinka Engel ist ein guter Auftakt der Hollywood Dreams Reihe, der mich aber auch nicht so stark begeistern konnte, wie ich es mir erhofft habe.
Ich fand vieles unrealistisch und auch mit Rio bin ich nicht ganz warm geworden, auch weil mir sein Sinneswandel zu schnell ging. Insgesamt hat es mir zwar gut gefallen, konnte mich aber auch nicht komplett überzeugen und fesseln. Ich freue mich auf den zweiten Band, hoffe, dass dieser mir besser gefallen wird und vergebe drei Kleeblätter für diesen Auftakt.

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Veröffentlicht am 21.09.2023

War absolut nicht mein Buch!

When the Storm Comes
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Nachdem ihre beste Freundin Rachel für eine Jobchance nach New York reist, beschließt Marly Macpherson den geplanten gemeinsamen Roadtrip allein zu starten.
Kurz vor der Kleinstadt St. Andrews by-the-Sea ...

Nachdem ihre beste Freundin Rachel für eine Jobchance nach New York reist, beschließt Marly Macpherson den geplanten gemeinsamen Roadtrip allein zu starten.
Kurz vor der Kleinstadt St. Andrews by-the-Sea macht ihr Auto jedoch schlapp und Marly muss fast zwei Wochen darauf warten, dass es wieder repariert wird. Was für sie erst eine kleine Katastrophe ist, wird schnell zur Chance, denn sie fühlt sich dort wohl, findet Anschluss und einen Job und trifft auf Jack, zu dem sie sich schnell hingezogen fühlt.

"When the Storm Comes" ist der erste Band von Carina Schnells Sommer-in-Kanada-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Marly Macpherson und Jack Wilson erzählt wird.

Nachdem sie ihren Bachelor in der Tasche hat, wollte Marly gemeinsam mit ihrer besten Freundin Rachel einen Roadtrip durch Kanada machen und sich auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrer Herkunft begeben. Ihre Mutter hat Marly und ihren Vater verlassen, als Marly vier Jahre alt war, und später wuchs Marly bei ihren Großeltern väterlicherseits auf. Ihre Mutter ist eine Passamaquoaddy, gehört den First Nations an und Marly möchte nicht nur ihre Mutter finden, sondern auch mehr über ihre Wurzeln erfahren.
Marly hat eine große Klappe und eine spitze Zunge, sie wirkt überheblich und steckt die Menschen gerne in Schubladen, obwohl sie sie noch nicht gut kennt. Außerdem liebt sie Sneaker über alles und hat gefühlt ihren ganzen Schuhschrank mitgenommen, als es ans Packen für den Roadtrip ging. Jeder ihrer Schuhe wird mit vollem Namen genannt, was mich irgendwann nur noch die Augen hat verdrehen lassen.
Jack Wilson ist in St. Andrews aufgewachsen und liebt seine Heimat sehr, weshalb es für ihn nie infrage kam, seine Heimatstadt zu verlassen. Er hat einen Hund namens Reggie und einen großen Freundeskreis, der auch Marly schnell aufnimmt. Jack ist charmant und gut aussehend, führt aber keine Beziehungen, sondern ist eher der Typ für lockere Affären.

Ich habe mich besonders mit Marly sehr schwergetan, weil ich sie ehrlich gesagt echt unsympathisch fand, aber auch mit Jack bin ich nicht wirklich warm geworden, obwohl er mit deutlich sympathischer was als Marly. Die beiden hatten keinen guten Start, aber nähern sich dann doch an. Marly hat ihn erst den Stempel Lumberjack verpasst und Jack war nicht begeistert von der Großstädterin Marly, denn sie stammt aus Toronto.
Als die beiden sich erst mal angenähert hatten und alle anfänglichen Streitigkeiten aus dem Weg geräumt waren, ging es dann auch ziemlich schnell mit ihnen. Für meinen Geschmack zu schnell und irgendwie auch zu ernst.

St. Andrews ist eine wirklich charmante Kleinstadt und auch Jacks Freunde haben mir gut gefallen.
Ich mochte es, dass wir mehr über die Passamaquoddy erfahren haben, aber ich hätte mir von Marlys Familiengeschichte irgendwie mehr erhofft. Sowohl von der Suche nach ihrer Mutter, denn sie gibt doch viel zu schnell auf, als auch von der Beziehung zu ihrem Vater, wobei ich mit diesem Ausgang noch leben kann. Auch ein Ex-Freund kam immer wieder zur Sprache, der dann aber nicht wirklich eine Rolle spielte. Es wurden viele Themen angerissen, aber gefühlt nur halbherzig verfolgt und vieles wird nicht richtig abgeschlossen.
Auch das Ende war nicht meins. Der Konflikt war für mich zu sehr aufgebauscht, ein klärendes Gespräch hätte viel Kummer erspart und irgendwie ging mir dann Marlys finale Entscheidung auch zu schnell, oder besser gesagt hätte ich mir gewünscht, dass sie sich aus anderen Gründen dafür entscheidet.
Man merkt schon, dass ich mich mit dem Buch echt schwergetan habe. Die anderen beiden Bände habe ich schon da und ich hoffe einfach, dass mir die anderen Charaktere besser gefallen werden.

Fazit:
"When the Storm Comes" von Carina Schnell war einfach nicht mein Buch.
Ich habe mich besonders mit Marly schwergetan, denn mir war sie total unsympathisch und auch mit Jack bin ich dann nicht wirklich warm geworden. Ihre Geschichte konnte mich deshalb kaum fesseln oder berühren, sondern hat mich zum Teil echt genervt.
Dennoch mochte ich St. Andrews sehr und auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, aber das ändert nichts daran, dass es mir insgesamt leider nicht so gut gefallen hat, wie ich es mir erhofft habe.
Ich vergebe zwei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 17.09.2023

Spannender Auftakt!

The Romeo & Juliet Society, Band 1 - Rosenfluch
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Seit mehr als tausend Jahren schwebt der Unstern drohend über den Häusern Capulet und Montague, und erst wenn sich ein Montague und ein Capulet aufrichtig ineinander verlieben, ruht der Rosenfluch für ...

Seit mehr als tausend Jahren schwebt der Unstern drohend über den Häusern Capulet und Montague, und erst wenn sich ein Montague und ein Capulet aufrichtig ineinander verlieben, ruht der Rosenfluch für die nächsten siebzehn Jahre.
Joy ahnt von ihrer Familienzugehörigkeit nichts, bis sie von Rhyme Capulet und Cut Montague quasi entführt und zur Romeo und Juliet Society nach Verona gebracht wird.
Hier muss sie lernen, sich auf Bällen und in Duellen zu behaupten, doch sie muss auf ihr Herz achtgeben, um nicht Teil des gesuchten Liebespaares zu werden, denn dieses wird dem Fluch geopfert.

"Rosenfluch" ist der erste Band der The Romeo und Juliet Society Trilogie von Sabine Schoder, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Joy Nouveaux erzählt wird.

Joy ist in London, Buenos Aires, Auckland, Sydney und New York aufgewachsen. Ihr Vater ist Theaterschauspieler und sie ist dort groß geworden, wo er seine jeweiligen Rollen hatte.
Als es die beiden an den Bodensee verschlägt, wird sie von Cut Montague und Rhyme Capulet aufgespürt, die in Joy das letzte fehlende Familienmitglied sehen, das dringend nach Verona gebracht werden muss, bevor der Rosenfluch beginnt. Einmal angekommen, wirkt es, als wäre sie in einer anderen Zeit gelandet. An der Akademie sind sie komplett von der Außenwelt abgeschottet, es gibt keine Handys und hier lernen die Nachfahren der Häuser Capulet und Montague ihre Fähigkeiten zu nutzen, sich auf Bällen zu behaupten und in Duellen zu überleben. Denn erst, wenn sich ein Capulet und ein Montague aufrichtig ineinander verlieben und sich für ihre Häuser opfern, wird der Fluch für weitere siebzehn Jahre ruhen.

Joy ist im Gegensatz zu den anderen Schülern der Akademie komplett unwissend und muss alles von der Pike an lernen. Sie ist zum Teil tollpatschig und ein wenig hilflos, aber sie macht eine tolle Entwicklung durch, möchte stärker werden und trainiert dafür.
Mit dem Schlangenfürsten Rhyme Capulet und dem Katzenfürsten Cut Montague kommen gleich zwei attraktive Jungs in ihr Leben, die ein Interesse an ihr haben. Rhyme ist ruhig, sehr liebevoll und manchmal ein bisschen unbeholfen, während Cut sehr selbstbewusst ist. Beide haben immer einen frechen Spruch auf den Lippen und necken sich gegenseitig. Die beiden waren sehr gegensätzlich und ich mochte sowohl Rhyme als auch Cut total gerne! Ich war auch froh, dass eigentlich schnell klar war, für wen Joys Herz schlägt, sodass das Liebesdreieck nicht so stark präsent war, wie ich angenommen habe.

Im ersten Band werden viele Fragen aufgeworfen, die natürlich nicht alle gelöst werden. Die Handlung hat mir richtig gut gefallen, auch wenn die Wendung am Ende mich nicht besonders überraschen konnte, aber sie macht definitiv Lust auf den zweiten Band, weil vieles noch mal auf den Kopf gestellt wird! Mir hat es an der Akademie richtig gut gefallen, ich mochte es, dass das Theaterthema so stark im Fokus stand und auch die Bälle und die Duelle mochte ich sehr!
Mir hat es außerdem richtig gut gefallen, wie Sabine Schoder die bekannte Geschichte von dem tragischen Liebespaar Romeo und Julia adaptiert hat, denn es gab viele Details, die sie neu und stimmig interpretiert hat!
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Joy, Cut und Rhyme im zweiten Band weitergeht und was wir da für Geheimnisse aufdecken werden!

Fazit:
"Rosenfluch" von Sabine Schoder ist ein gelungener Auftakt der The Romeo und Juliet Society Trilogie, der mir richtig gut gefallen hat! Joy macht eine tolle Entwicklung durch und ich mochte auch Rhyme und Cut total gerne!
Die Geschichte ließ sich gut lesen und hat mir viel Spaß gemacht!
Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 11.09.2023

Guter Auftakt, der mich aber auch zwiegespalten zurücklässt!

Bronwick Hall – Dornengift
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Blaine Harlow versteckt sich seit Jahren hinter einer Maske aus Perfektion und Liebenswürdigkeit. Sie will nicht aus der Masse herausstechen, doch als ihr drittes Semester an der Bronwick Hall beginnt ...

Blaine Harlow versteckt sich seit Jahren hinter einer Maske aus Perfektion und Liebenswürdigkeit. Sie will nicht aus der Masse herausstechen, doch als ihr drittes Semester an der Bronwick Hall beginnt und mit Henry Saints ein neuer Professor an die Akademie kommt, ändert sich alles.
Es wirkt, als könnte Professor Saints unter Blaines sorgsam errichtete Maske blicken und ihr wahres Ich und ihr verborgenes magisches Potenzial sehen.
Als Bronwick Hall angegriffen und Blaines Verlobter Karan vergiftet wird, muss sie mit Professor Saints zusammenarbeiten, um ein Gegengift zu finden. Dabei kommen die beiden sich immer näher und er weckt Gefühle in Blaine, die nicht mal ihr Verlobter in ihr wecken kann.

"Dornengift" ist der erste Band der Bronwick Hall Dilogie von Laura Labas, der aus der Ich-Perspektive der einundzwanzig Jahre alten Blaine Harlow erzählt wird.

Blaine lebt ihr Leben so gut es geht im Schatten. Als Tochter von Nestor Thackeray, des schlimmsten Hochverräters der jüngsten Geschichte, musste sie viel Misstrauen und Angriffe auf sich aushalten. Deshalb hält sie sich zurück, stellt sich nie in den Mittelpunkt, obwohl sie starke magische Begabungen hat. Sie hat große Angst, von ihrer Großmutter verstoßen zu werden, sollte sie Schande über die Familie bringen, und so hat sie sich mit Karan Webley verlobt, dem ehemals besten Freund ihres Cousins Rees. Die beiden lieben sich nicht, aber sie profitieren beide von der Verbindung.
Blaine war für mich besonders am Anfang zu widersprüchlich. Sie hat ihr wahres Ich und ihre Magie jahrelang verborgen, hat sich bei den Lehrern eingeschleimt. Immer folgsam und bestrebt, aber auch scheu und charakterlos. Als ihr Geheimnis auffliegt, kann sie endlich sie selbst sein. Etwas kindisch, ein wenig naiv. Aber impulsiv und auch mutig, wenn auch zum Teil unvorsichtig. Manchmal konnte ich ihren Gedankengängen nicht ganz folgen, aber sie hat mir ganz gut gefallen.

Vor zweihundert Jahren haben die Titanen die Heimat des Hexenvolks zerstört, als die jüngste von sieben Schwestern ihre Schwestern tötete und die Titanen in ihre Biestform bannte. Doch sie konnte diese nicht befehligen und so rebellierten diese und zerstörten die Unterwelt. Es gibt mit Aurum noch eine Hauptstadt in der Unterwelt und neben Bronwick Hall noch fünf weitere Akademien für Unterwelter und Unterwelterinnen. Es gibt sechs Magiezweige, die Blaine alle beherrscht und über die ich gerne noch mehr erfahren hätte.
Die Welt fand ich aber richtig spannend, auch wenn ich gerne mehr Erklärungen zu dieser bekommen hätte, und auch die Handlung konnte mich mitreißen, weil es nie langweilig wurde!

Blaine hat seit einem Jahr einen Stalker, der immer wieder mysteriöse und bedrohliche Nachrichten hinterlässt. Dem will Blaine auf die Spur kommen.
Es gibt außerdem eine Rebellengruppe, die Kalten, die Bronwick Hall angreifen und Blaines Verlobten vergiften, sodass Blaine mit Professor Saints zusammenarbeiten muss, um ein Gegengift zu finden. Auch der Professor hat Geheimnisse, die er Blaine nach und nach anvertraut, denn obwohl sie Professor und Studentin sind, gab es von Beginn an eine Verbindung zwischen ihnen und sie kommen sich mit der Zeit näher.
Mit Wiedergeburt und Erinnerungen an vergangene Leben wurden noch zwei weitere sehr interessante Themen angeschnitten.
Mir hat es eigentlich echt gut gefallen, besonders die düstere Stimmung, aber manches blieb mir zu oberflächlich, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht wie beispielsweise bei der Magie. Da hätte ich gehofft, dass Blaine noch stärker nachfragt oder auch mal eins und eins zusammenzählt. Es gibt noch viele Geheimnisse und ich bin sehr gespannt, wie alles im zweiten Band aufgelöst werden wird!

Fazit:
"Dornengift" von Laura Labas ist ein guter Auftakt der Bronwick Hall Dilogie, der mich aber auch etwas zwiegespalten zurücklässt.
Ich mochte die Welt echt gerne, aber ich hatte auch oft das Gefühl, dass man vieles nur oberflächlich kennengelernt hat und mir manches noch besser gefallen hätte, wenn man mehr in die Tiefe gegangen wäre. So vielleicht bei der Magie an sich, die mir nicht genug erklärt wurde.
Auch Blaine war mir manchmal zu widersprüchlich und ich konnte ihre Gedankengänge nicht komplett nachvollziehen.
Es werden viele Fragen aufgeworfen und nicht alle aufgeklärt, wobei man sich manches schon denken kann. Aber die Geschichte konnte mich fesseln und ich mochte die düstere Stimmung echt gerne!
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf, wie es im zweiten Band mit Blaine weitergehen wird und vergebe starke drei Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 09.09.2023

Konnte mich nicht komplett überzeugen, aber dennoch ein guter Auftakt der Brynmor University Reihe!

Brynmor University – Geheimnisse
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Seit zehn Monaten liegt Samuels Bruder Philipp im Wachkoma. Es konnte nie geklärt werden, was wirklich in der Nacht im Klosterwald der Brynmor University geschah, deshalb bewirbt sich Samuel kurzerhand ...

Seit zehn Monaten liegt Samuels Bruder Philipp im Wachkoma. Es konnte nie geklärt werden, was wirklich in der Nacht im Klosterwald der Brynmor University geschah, deshalb bewirbt sich Samuel kurzerhand an der Universität und wird angenommen. Er will Gewissheit haben und aufklären, was mit seinem Bruder geschah. Verlieben stand dabei nicht auf der Agenda, aber dann lernt er Connor kennen ...

"Geheimnisse" ist der erste Band von Dominik Gaidas Brynmor University Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven des zwanzig Jahre alten Samuel Harrington und Connor Ferguson erzählt wird.

Wir lernen Sam einen Tag vor seiner Ankunft an der Brynmor University kennen, an der er eigentlich nur studieren möchte, um dort nach Hinweisen zu suchen, um aufzuklären, was damals wirklich mit seinem Bruder geschah. Ein Unfall sorgte dafür, dass Philipp seit nun mittlerweile zehn Monaten im Wachkoma liegt und es konnte nie aufgeklärt werden, was wirklich passiert ist.
An der Brynmor entdeckt er Hinweise, die auf eine mysteriöse Studentenverbindung deuten, aber er lernt auch Connor kennen, in dessen Nähe Sams Herz schneller schlägt.

Sam und Connor haben mir beide richtig gut gefallen und ich fand es wirklich schön, mal wieder eine Liebesgeschichte mit einem homosexuellen Paar zu lesen. Die beiden waren zusammen echt süß!
Sam ist hartnäckig und hat einen Plan. Er will herausfinden, was mit Philipp geschah und lässt sich nicht davon abbringen, in der Vergangenheit herumzuwühlen und auch unbequeme Fragen zu stellen. Doch je mehr er herausfindet, desto mehr muss Sam sich fragen, ob er seinen Bruder wirklich so gut kannte, wie er bisher gedacht hat.
Schon der Prolog macht neugierig, denn man begleitet Connor durch die Nacht und man kann sich denken, dass er irgendwas mit Philipps Unfall zu tun haben könnte. Als er und Sam sich näherkommen, muss er sich entscheiden. Welche Geheimnisse sind es wert, verborgen zu bleiben?

Die Geschichte ließ sich gut lesen, aber ich muss auch sagen, dass sie mich nicht komplett mitreißen konnte. Obwohl ich Connor und Samuel sehr mochte, bin ich nicht so richtig warm mit ihnen geworden, denn da war irgendwie immer eine gewisse Distanz, die dafür gesorgt hat, dass ich nicht komplett mit ihnen mitfiebern konnte.
Die Geschichte konnte mich nicht groß überraschen, man hat viele Hinweise bekommen, um sich denken zu können, was wirklich geschah und die Auflösung konnte mich nicht begeistern. Da hätte ich mir irgendwie etwas anderes gewünscht. Aber wie gesagt, das Buch ließ sich trotzdem sehr gut lesen und auch die Brynmor University, die an der Küste Cornwalls beheimatet ist, hat mir sehr gut gefallen! Ich freue mich, dass noch zwei Folgebände geplant sind und wir im zweiten Band die Geschichte von Nate lesen dürfen, auf den wir bereits im Auftakt treffen und der mir richtig gut gefallen hat!

Fazit:
"Geheimnisse" von Dominik Gaida ist ein guter Auftakt der Brynmor University Reihe!
Obwohl mich die Geschichte nicht großartig überraschen konnte und ich auch mit Connor und Samuel nicht ganz warm geworden bin, so mochte ich die beiden doch echt gerne und auch ihre Liebesgeschichte hat mir gut gefallen!
Das Buch ließ sich gut lesen, aber der letzte Funke ist nicht so richtig übergesprungen, sodass ich starke drei Kleeblätter vergebe!

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