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Veröffentlicht am 15.07.2021

*Throne of Glass - Erbin des Feuers von Sarah J. Maas*

Throne of Glass 3 - Erbin des Feuers
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Von den Salzminen Endoviers über das gläserne Schloss in Rifthold bis nach Wendlyn – ganz gleich, wohin Celaenas Weg führt, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und dem Geheimnis ihrer Herkunft. Einem ...

Von den Salzminen Endoviers über das gläserne Schloss in Rifthold bis nach Wendlyn – ganz gleich, wohin Celaenas Weg führt, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und dem Geheimnis ihrer Herkunft. Einem Geheimnis, das alles – ihre Gegenwart und ihre Zukunft – für immer verändern wird.
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Charaktere
Celaena hat sich seit dem ersten Band zu einer starken Protagonistin entwickelt, die langsam beginnt Verantwortung zu übernehmen und aufhört, sich wie ein kleines Kind zu benehmen. Man merkt als Leser, wie sehr sie sich in den letzten Bänden entwickelt hat und ich mag die Richtung, in welche sich ihre Geschichte wendet.
Dorian ist ebenfalls einer der Charaktere, der meiner Meinung nach eine der größten Entwicklungen durchlaufen ist. Er ist vom sorgenlosen Prinz zu einem ernsten „König“ herangewachsen, der anfängt zu sehen, wie viel Leid sein Vater verursacht hat.
Auf der anderen Seite haben wir Chaol, der zu einem richtigen Kotzbrocken mutiert ist. Leider sehen ich bei ihm keinerlei Entwicklung. Vom verliebten Jungen ist er nun zu einem Mann geworden, der keinem vertraut und dies ohne wirklichen Grund. Stattdessen versucht er jeden zu beschützen und schafft es jedes Mal damit die Dinge nur noch schlimmer werden zu lassen.
Womit wir bei den neusten Charakteren der Reihe angelangt wären. Zum einen hätten wir da Manon, eine Hexe aus der Familie Blackbeak und eine Figur, die ich anfangs so gar nicht leiden konnte. Für mich wirkte sie einfach zu gezwungen taff, was sie aber glücklicherweise im Verlauf der Handlung gebessert hat. Sie wurde um einiges authentischer und hat sich einen Platz in meinem Herzen geschnappt.
Auf der anderen Seite hätten wir Rowan, der mich von Beginn an von sich begeistern konnte. Er ist ein komplexer Charakter und ich bin gespannt darauf, wie er sich im weiteren Verlauf der Reihe entwickelt.
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Handlung
Was mir an diesem dritten Band besonders gefallen hat ist, dass wir mehr von der Welt zu „sehen“ bekommen. Celaena begibt sich auf eine Reise, die uns mehr gibt als nur den palast mit seinen vielen Geheimnissen. Man erfährt dadurch auch einiges mehr über die Fae und es werden viele neue Nebencharaktere eingeführt, die wie die Hauptcharaktere sehr gut ausgearbeitet schienen. Auch die Geschichte von Manon und den verschiedenen Hexen-Klans war sehr interessant und hat dem Leser noch einmal etwas mehr von der Welt von Throne of Glass gezeigt.
In diesem Buch haben sich auch mehrere frühere Geschehnisse miteinander verbunden, einige Geheimnisse wurden aufgelöst und Sachen, die zuvor aufgebaut wurden, machten auf einmal Sinn.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat war, dass man in diesem Band mehr über Celaenas Vergangenheit erfahren hat über die man in den vorherigen Bänden nur vereinzelt etwas gesagt bekommen hatte. Damit bekam Celaenas Charakter nocheinmal mehr Tiefe.
Das Ende des Buches hat mich dann schockiert zurückgelassen und in mir Spannung auf den nächsten Band hervorgerufen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2021

*What if we drown von Sarah Sprinz*

What if we Drown
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Ein Neuanfang - das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University ...

Ein Neuanfang - das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete...

Charaktere
Zu Beginn möchte ich hervorheben wie lebendig und echt sich die Charaktere in diesem Buch angefühlt haben. Das gilt sowohl für die Protagonisten als auch für die Nebencharaktere. Ich habe während des Lesens mit ihnen gelitten, gelacht und mitgefiebert und war regelrecht traurig, als ich das Buch zuklappen und sie verlassen musste.
Kommen wir also zu den beiden protagonisten des Buches. Zum Einen wäre da Laurie, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist. Sie ist eine wirklich liebevolle und authentische Protagonistin, was vorallem daran liegt, dass sie Fehler macht. Viele Fehler, aus denen sie lernt und an denen sie im Verlaufe des Buches wächst. Dies führt dazu, dass sie eine wundervolle Charakterentwicklung durchmacht.
Eine Figur, die da auch maßgeblich dran beteiligt ist, ist ihr Love Interest Sam. Zwar bekommen wir seine Sicht in diesem Buch nicht zu lesen, doch trotzdem schafft es die Autorin, dass man seine Taten und Gefühle nachvollziehen und spüren kann. Er ist eine gefühlvolle, sensible und humorvolle Person und das macht ihn ebenfalls furchtbar authentisch und sympatisch.
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Handlung
Die Autorin hat einen sehr angenehmen, flüssigen und bildhaften Schreibstil, der mich dieses Buch nicht mehr aus der Hand hat legen lassen.
Ein großes und wundervoll behandeltes Thema der Geschichte ist die Verarbeitung von Trauer, Verlust und der Umgang mit Schuldgefühlen. Dieses wurde auf eine gute, aber auch furchtbar traurige Art und Weise eingebunden.
Auch das Medizinstudium, welches sowohl Laurie als auch Sam absolvieren, spielt eine große Rolle im Buch. Hier merkt man richtig, dass die Autorin selbst Medizin studiert hat, denn sie gibt uns interessante Einblicke in das Studium und man hat das Gefühl zusammen mit den Charakteren neue Dinge zu lernen.
Aber auch von der Atmosphäre und dem Schauplatz kann ich nur schwärmen. Man fühlte sich wohl in Vancouver und hatte teilweise auch hier das Gefühl, man würde zusammen mit Laurie die Stadt kennenlernen
Zum Abschluss möchte ich noch auf die paar Zwischenkapitel zu sprechen kommen, die noch einmal einen tieferen Blick in Lauries Gefühlswelt bieten und einem die Chance geben, ihren Bruder Astin kennenzulernen, der zu Beginn des Buches bereits verstorben ist. Eine wundervolle Weise, welche die Wendungen des Buches nocheinmal deutlich tragischer machen.
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Fazit
Ein wundervoller Ausflug nach Kanada mit authentischen und sympatischen Charakteren, die mit Trauer und Verlust zu kämpfen haben. Auf jeden Fall ein Jahreshighlight für mich und eine große Empfehlung an alle New Adult Liebhaber.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2021

*Throne of Glass - Kriegerin im Schatten von Sarah J. Maas*

Throne of Glass 2 - Kriegerin im Schatten
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Celaena hat sich in einem unerbittlichen Wettkampf gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und ist nun Champion des Königs. Nach seinen Vorgaben soll sie unliebsame Gegner beseitigen, die dessen grausame ...

Celaena hat sich in einem unerbittlichen Wettkampf gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und ist nun Champion des Königs. Nach seinen Vorgaben soll sie unliebsame Gegner beseitigen, die dessen grausame Herrschaft beenden wollen. Doch statt sie aus dem Weg zu räumen, warnt Celaena seine Feinde und ermöglicht ihnen so die Flucht. Dieses Geheimnis verbirgt sie zunächst selbst vor Chaol, zu dem sie sich gegen ihren Willen immer mehr hingezogen fühlt. Wie sehr kann sie ihm vertrauen? Schließlich ist Chaol der Captain der königlichen Leibgarde. Soll sie auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?

Charaktere
Beginnen wir mit der protagonistin Celaena Sardothien, die mit im erste Teil des Buches tatsächlich ziemlich auf die Nerven ging. Sie verhielt sich wie ein naives, kleines Kind und nicht wie die ernste, tödliche Assassinin, die sich eigentlich sein sollte. Zum Glück machte sie im zweiten Teil des Buches eine überraschende Veränderung durch und erlangte ihre ernstere, taffere Seite zurück, deren Geschichte ich lieber verfolgt habe.
Wie auch Celaena musste Chaol unter der großen Schwärmerei leiden und anders als sie gab es bei ihm keine große Veränderung. Stattdessen hatte ich das Gefühl, dass sein Charakter nur noch aus seiner Schwärmerei zu der Assassinin bestanden hat. Was schade war, da er am Ende des ersten Bandes eine solch gute Entwicklung durchgemacht hatte, die im zweiten Band vollkommen auf der Strecke blieb.
Ganz anders war dies bei Dorian, der im ersten Band noch ziemlich blass schien und nun im zweiten eine überraschend gute Entwicklung durchgemacht hat. Tatsächlich waren die Kapitel und Teile aus seiner Sicht im ersten Teil des Buches meine Liebsten und haben die Spannung beinhaltet, die mir bei Celaena und Chaol gefehlt haben.
Ein weiterer Lieblingscharakter von mir war Nehemia, die das genaue Gegenteil zu Celaena darstellte. Sie war ernst, erwachsen und bereit für ihr Land zu kämpfen. Außerdem war sie eine der komplexeren Charaktere der Reihe und ich hätte gerne mehr aus ihrer Sicht gelesen.

Handlung
Das Buch hat meiner Meinung nach einen etwas langatmigen Anfang, der es einem schwer macht, in die Geschichte reinzukommen. Dies besserte sich ab etwa der Hälfte und die Spannung nahm ab einem gewissen Ereignis wieder stetig zu.
Aber auch die konstanten Geheimnisse und Mysterien, die sich im Palast abspielten, haben die Handlung spannend gehalten und den Leser Fragen stellen lassen, auf welche sie die Antworten unbedingt haben wollten.
Auch der Schöne und flüssige Schreibstil der Autorin trug dazu bei, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Fazit
Der zweite Band von Throne of Glass beginnt langatmig, kann aber mit einem spannenden zweiten Teil und vielen interessanten und komplexen Charakteren punkten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2021

*A Fate darker than Love von Bianca Iosivoni*

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Mächtig, unsterblich und geheimnisvoll. Valkyren sind die Nachfahrinnen der nordischen Götter und die Einzigen, die die Menschheit vor dem endgültigen Untergang bewahren können. Ihr Auftrag: die Seelen ...

Mächtig, unsterblich und geheimnisvoll. Valkyren sind die Nachfahrinnen der nordischen Götter und die Einzigen, die die Menschheit vor dem endgültigen Untergang bewahren können. Ihr Auftrag: die Seelen gefallener Helden nach Valhalla zu begleiten. Blair, die als Tochter einer Valkyre keine eigenen Kräfte besitzt, hat mit alldem nichts zu tun – bis ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt. Doch Blair ist sich sicher, dass es kein Unfall war. Ihre Mutter wurde ermordet. Allerdings will ihr niemand glauben, nicht einmal ihr bester Freund Ryan, für den sie schon lange mehr als nur Freundschaft empfindet. Auf sich allein gestellt, macht sich Blair auf die Suche nach der Wahrheit und muss schon bald erkennen, dass ihr Schicksal aufs engste mit dem der Valkyren verknüpft ist – und mit dem von Ryan.
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Handlung
Ich liebe die nordische Mythologie, weshalb mich die Handlung rund um die Valkyren und Valhalla von Anfang an angesprochen hat. Die Geschichte der Valkyren und ihr Kampf gegen das Chaos war interessant zu lesen, doch gab es nur wenig Action und ich hatte das Gefühl, dass sich die gesamte Mitte des Buches auf das Training von Blair in Valhalla konzentriert hat und weniger auf die Gefahr von Außen. Deshalb hat sich das Buch, obwohl es nicht sehr lang ist, doch sehr gezogen.
Auch die Kapitel aus Ryans Perspektive haben viel von der Spannung geraubt, da diese dem Leser viel vorweg genommen haben, weshalb manche Enthüllungen nicht mehr so überraschend kamen, wie sie eigentlich sollten. Generell habe ich keinen wirklichen Grund in diesen Kapiteln gesehen, da alle Informationen darin später noch einmal in Blaires Kapiteln enthüllt wurden.

Figuren
Beginnen wir mit der Protagonistin Blair, die in diesem Buch in eine Welt geworfen wird, von der sie dachte, dass sie darin keinen Platz hat. Und ihre Reaktionen auf diese Situation haben sie für mich zu einer sehr authentischen Figur gemacht. Denn sie reagiert wie jeder von uns darauf reagieren würde: mit Angst, Überforderung und Verwirrung. Doch leider wird sie im Verlauf der Geschichte immer naiver und schüttelt die genannten Emotionen meiner Meinung nach viel zu schnell ab.
Was mich zu Ryan führt, dem Love Interest von Blair. Dieser bleibt nämlich im Gegenzug zu ihr ziemlich blass, was vorallem daran liegt, dass man kaum etwas über ihn erfährt. Außer natürlich es hat etwas mit der Geschichte zu tun, doch von seinem Leben davor erfährt man recht wenig.
Dies gilt auch für die restlichen Nebencharaktere, insbesondere den Valkyren. Sie scheinen allesamt nur aus einem Grund zu existieren. Für Blair. Ansonsten bleiben auch sie recht blass und scheinen jeweils nur etwa eine Charaktereigenschaft zu besitzen.

Liebesgeschichte
Die Liebesgeschichte zwischen Ryan und Blair habe ich ebenfalls nicht gut gefunden, da sie mir doch recht gekünstelt erschien. Für mich existierte keinerlei Chemie zwischen den beiden, stattdessen wurde man direkt in diese Schwärmerei hineingeworfen ohne das sich etwas zwischen den beiden aufbauen konnte. Es gab außerdem nur sehr wenige Interaktionen zwischen Blair und Ryan und bei diesen bekam ich das Gefühl, dass sie sich eigentlich gar nicht wirklich kannten. Sie kamen eher rüber wie zwei Bekannte, als wie die besten Freunde/Liebende.
Desweiteren gibt es Enthüllungen über Ryan, die eine Beziehung zwischen den beiden, meiner Meinung nach, eigentlich komplett ausschließen sollte. Ein Beispiel, das kein Spoiler ist, wäre das er sie mit einer Tracking-App überwacht...

Fazit
Eine interessante Geschichte über die nordische Mythologie, dessen Welt leider ausschließlich mit blassen Charakteren und einer unglaubwürdigen Liebesgeschichte gefüllt wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2021

*Throne of Glass - Die Erwählte von Sarah J. Maas*

Throne of Glass 1 - Die Erwählte
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Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, ...

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.

Charaktere
Celaena Sardothien ist eine humorvolle, interessante Protagonistin, die viele Geheimnisse umgibt. Ihre mysteriöse Vergangenheit und ihre schlagfertige Art haben mich im Verlaufe der Geschichte sehr unterhalten und mich die Seiten nur so überfliegen lassen.
Ein Kritikpunkt an ihr wäre der, dass ihr Status als berüchtigste Assassinin des Landes nicht sonderlich glaubwürdig rüberkommt. Sie verhält sich an mehreren Stelle einfach zu naiv und bemerkt zum Beispiel mehrmals nicht, dass Personen sich in und aus ihrem Zimmer schleichen. Etwas, dass für Assassinnen wohl tödlich enden würde.
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Chaol Westfall ist wohl der Charakter mit der größten Entwicklung. Im Verlauf des Buches entwickelt er sich vom unnahbaren Soldaten zum vertrauensvollen Mitstreiter, welcher auch eine sanfte Seite erkennbar werden lässt. Insbesondere gegen Ende des Buches erfährt man Dinge über ihn, die ihn in meinen Augen nur noch sympatischer macht.
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Zu guter Letzt haben wir Dorian Havilliard, der humorvolle, schlagfertige Kronprinz. Seine Art führt zu vielen lustigen Momenten zwischen ihm und Celaena, die mir einige Lachtränen in die Augen treiben konnten. Auf der anderen Seite ist er aber auch sehr tiefgründig und ich bin gespannt auf seine Entwicklung in den weiteren Bänden.

Inhalt
Zum einen kann man wohl sagen, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist, da es an einigen Stelle doch sehr brutal zugeht und Verletzungen/Tode mit ungeschönten Details beschrieben werden. Doch sind es gerade diese Teile des Buches, welches vor lauter Spannung und Action nur so trotzen und die Geschichte richtig in Fahrt brachten.
Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch ein paar wenige langatmige Szenen, in denen nichts passiert ist und die ruhig hätten gestrichen werden können. Da sie meiner Meinung nach auch nichts zur Geschichte beigetragen haben.
Im Verlaufe des Buches kann man immer wieder mit Celaena miträtseln und zusammen mit ihr so gut wie allen im Palast misstrauen, denn jeder einzelne Charaktere hatte seine Geheimnisse und hekte seine Intrigen aus. Man konnte sich nie sicher sein, wer Celaena freundlich gestimmt war und wer sie hinterrücks ermorden wollte. Und diese Tatsache hat zu vielen überraschenden Wendungen geführt, die einem am Ende mit offendem Mund zurückgelassen hat.

Fazit
Ein spannender Auftakt der Fantasy-Reihe mit komplexen Charakteren, einer interessanten Handlung und vielen überraschenden Wendungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere