Nicht so düster wie gedacht
An Education in Malice: Verlangen. Intrigen. Blut.Ich mag ja Dark Academy richtig gern und bei diesem Buch hörte sich die Beschreibung inklusive des Touches verbotener Liebe sehr reizvoll an. Was der Klappentext nicht verrät und mich sehr überrascht hat: ...
Ich mag ja Dark Academy richtig gern und bei diesem Buch hörte sich die Beschreibung inklusive des Touches verbotener Liebe sehr reizvoll an. Was der Klappentext nicht verrät und mich sehr überrascht hat: bisschen Fantasy ist auch dabei.
Den Vibe habe ich lange gar nicht als düster empfunden, viel mehr hat es einen leicht biederen und dadurch passagenweise fast schon anrüchigen Touch, wobei bei Protagonistin Laura neben Neugier auch immer ein Stück weit Scham mitschwingt. Ich liebe ja queere Romance, aber hier fand ichs stellenweise etwas cringe.
Ich fand auch die Verhaltensweisen und Endscheidungen, die die Figuren treffen, nicht immer unbedingt nachvollziehbar. Für mich war es ein stetiges Auf und Ab zwischen Begeisterung und Kopfschütteln bei dieser Geschichte. Camilla macht von allen noch die greifbarste Entwicklung durch und generell habe ich ihre Geschichte als am interessantesten empfunden. Muss aber auch sagen, dass ich die Charaktere generell als blass und nicht so richtig ausgearbeitet empfunden habe. Außer den drei zentralen Figuren lernt man an der gesamten Uni auch eigentlich sonst niemanden kennen.
Trotzdem hat das Buch irgendwas an sich, sodass es trotzdem eine gewisse Sogwirkung hatte und ich das Buch Relativ schnell durchgelesen habe. Es ist nicht so klischeehaft verklärt wie ähnliche Geschichten und zwischendurch war es wirklich stimmungsvoll und atmosphärisch. Hätte für mich gerne noch düsterer und vor allem was die Charaktere betrifft etwas dreidimensionaler sein können, aber ein schöner Roman für Zwischendurch