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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2025

Ein Buch der Gefühle

Wie man einen Tiger fängt
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Erst einmal muss ich sagen, dass dies hier ein ganz besonderes Buch ist. Der Klappentext hält sehr viele Informationen hinterm Zaun und das ist auch gut so. Denn diese Story besteht aus so viel mehr, als ...

Erst einmal muss ich sagen, dass dies hier ein ganz besonderes Buch ist. Der Klappentext hält sehr viele Informationen hinterm Zaun und das ist auch gut so. Denn diese Story besteht aus so viel mehr, als nur einen Tiger zu fangen.

Zuallererst haben wir da die Protagonistin Lily. Ein Mädchen, dass mit ihrer Familie zu ihrer Halmoni (Oma auf Koreanisch) zieht. Erst dort verändert sich viel für sie. Ihre Halmoni war immer was Besonderes für sie, erzählte ihr koreanische Geschichten, kochte traditionelles Essen und war einfach für sie da. Jetzt ist es anders, weil ihre Halmoni erkrankt ist. Diese ist im Übrigen ein sehr faszinierender Mensch, ruhig und weise. Und somit beginnen die inneren Konflikte bei Lily. Sie trägt gefühlt die ganze Last und versucht zu helfen. Dabei wird ihr Leben noch durch die Vergangenheit überschattet.

Dieses Buch ist ab 11 Jahren, aber ich glaube, erst, wenn es ein Erwachsener liest, versteht man die Bedeutung hinter der Geschichte. Hier gibt es viele Generationskonflikte, Tradition gegen Moderne und auch das Erwachsenwerden wird stark thematisiert. Und, dass man immer an ein bisschen Magie im Leben glauben sollte. Der Zusammenhalt der Familie kommt hier sehr stark heraus. Tränen sind garantiert, also Taschentücher bereitlegen beim Lesen.

Fazit: Ein wahnsinnig gefühlvolles Buch mit aktuellen wichtigen Themen, über Veränderungen und den Familienzusammenhalt. Versteckt durch ein bisschen Magie, die mit der Realität verschwimmt. Ein absolutes Lesevergnügen, das ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Nicht ganz im Einklang

Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel
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Inzwischen lese ich schon das zweite Mal ein Buch der Autorin und muss sagen, dass ich die Geschichte wirklich toll fand. Jedoch habe ich auch ein wenig was zu meckern. Dazu gleich mehr.

Angefangen mit ...

Inzwischen lese ich schon das zweite Mal ein Buch der Autorin und muss sagen, dass ich die Geschichte wirklich toll fand. Jedoch habe ich auch ein wenig was zu meckern. Dazu gleich mehr.

Angefangen mit den positiven Seiten. Besonders gefielen mir die Charaktere und die Kulisse Venedig. Man erfährt einiges über die Bräuche, Feste und Legenden dort. Und hier kommt mein erstes Meckern. Die Autorin beschreibt die Zahl 13 als Unglückszahl, was aber in Italien die 17 ist. Umgekehrt steht die Zahl 13 für Glück und Wohlstand. Hier hätte es sich zu dem Kulturellen gehört, es an Italien anzupassen. Aber es wurde anscheinend an Deutschland angepasst.

Kristina, die Protagonistin der Geschichte, gefiel mir richtig gut, obwohl ich Luca viel lieber mochte. Ein Zwölfjähriger, der schon viel Verantwortung für sein Alter trägt.

Jetzt kommt mein zweites Meckern: Der Schreibstil. Denn bei "Banshee Blues" empfand ich ihn als viel angenehmer und abwechslungsreicher. Hier hingegen kam es oft zu Wortwiederholungen und grammatikalisch Unstimmigkeiten, sowie ein holpriger Satzbau.

Insgesamt hat mich die Geschichte jedoch begeistern können und ich wäre bei 4/5 Sternen. Eine Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Wichtige Botschaft für Groß und Klein

Felis Geheimnis
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Zuallererst muss ich die Aufmachung des Mangas loben, der komplett in Farbe ist. Der Zeichenstil sticht so besonders heraus. Dann die Thematik. Ein ganz wichtiges Thema wird hier behandelt und kindgerecht ...

Zuallererst muss ich die Aufmachung des Mangas loben, der komplett in Farbe ist. Der Zeichenstil sticht so besonders heraus. Dann die Thematik. Ein ganz wichtiges Thema wird hier behandelt und kindgerecht umgesetzt.
Was ist, wenn man Analphabetin ist und in einer neuen Stadt von vorne anfangen will? Genau so ergeht es Feli hier im Manga. Das Problem zusätzlich ist, dass sie niemanden so richtig vertraut. Manche Geheimnisse sollte man aber nicht mit sich selbst herumschleppen und sich jemanden anvertrauen und das muss die Protagonistin lernen. Eine tolle Botschaft für Kids und auch Erwachsene.
Dabei ist dieser Manga ein Einzelband und schließt die Geschichte somit gut ab.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Historische Persönlichkeit wird abgewertet

Die Spur der Bambusbären
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Dieser Roman basiert auf der Geschichte der wahren Ruth Harkness, die als erste Person einen Pandabären in einen Zoo brachte. Dafür reiste sie nach China, um einen zu suchen und den letzten Traum ihres ...

Dieser Roman basiert auf der Geschichte der wahren Ruth Harkness, die als erste Person einen Pandabären in einen Zoo brachte. Dafür reiste sie nach China, um einen zu suchen und den letzten Traum ihres Mannes zu erfüllen.

Was ich ein wenig schade finde, ist, dass die Autorin die Frau als "Schlam*pe" darstellt. Warum? Kann ich leider nicht verraten, aber diese Tatsache im Buch ist meiner Meinung nach erfunden, weil sie bei Fakten und Fiktion hinten im Werk nicht aufgezählt wird. Die wahre Ruth Harkness hatte ihren Ehemann sehr geliebt und als der starb, litt sie sehr an seinem Tod. Das zeigt auch ihr wahrer Lebenslauf, dass sie schon 1947 starb, alleine und unter starkem Alkoholeinfluss. Sie hat ihren Mann sehr vermisst und konnte ohne diesen kaum weiterleben. Dazu wird sie als sensations- und geldgeil im Buch dargestellt.
Dadurch ist die Geschichte für mich nicht mehr so interessant gewesen. Der Anfang bis zur Mitte war gut, ab da verliert sich die Spannung und erst zum Ende hin, als Ruth Harkness zur Vernunft kommt, wird es wieder ein bisschen interessanter.

Der Schreibstil der Autorin ist dagegen sehr flüssig, was es angenehm gemacht zu lesen.

Fazit: Ein flüssig geschriebener historischer Roman über eine bemerkenswerte Frau, die leider durch die veränderten Tatsachen im Buch an Sympathie verliert und dadurch auch die Spannung nachlässt. Von mir gibt es 3,5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Weihnachtskinderbuch für die ganze Familie

Pampiger Puderzucker!
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Inzwischen lesen wir das dritte Werk der lieben Jasmin Zipperling und sind erneut begeistert. Waren es in den ersten beiden Büchern noch Hasen als Protagonisten, sind es diesmal gewöhnliche Menschen. Sogar ...

Inzwischen lesen wir das dritte Werk der lieben Jasmin Zipperling und sind erneut begeistert. Waren es in den ersten beiden Büchern noch Hasen als Protagonisten, sind es diesmal gewöhnliche Menschen. Sogar eine ganze Familie, mit Wichteln und allem drum und dran.

Schon das Cover verrät in seiner Gestaltung, dass es um Weihnachten geht und lädt zum Träumen ein. Wer kann Weihnachten inzwischen nicht mehr erwarten? Ich, na klar. Nach so einer schönen Geschichte erst recht.

Mit viel Magie und traumhaft schön gestalteten Illustrationen wird uns Lesern vor Augen geführt, was wirklich wichtig ist an Weihnachten. Und ich sage gleich: Es sind nicht die Geschenke.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig und für Kinder leicht verständlich. Es kommen zwar ein paar brasilianische Gerichte vor, die wir nicht kannten, diese kann man jedoch bei Interesse schnell googeln. Die Kapitel haben drei bis vier Seiten und damit die richtige Länge für das angegebene Lesealter.

Schön fanden wir auch die kulturelle Einbindung. Zum Beispiel, dass nicht jedes Land an dem gleichen Tag Weihnachten feiert.

Fazit: Ein wunderschön geschriebenes und illustriertes Kinderbuch über Weihnachten, das nicht nur das Herz der Kinder erwärmt, sondern auch das von uns Erwachsenen. Und mit der Botschaft, dass Weihnachten mehr ist, als nur Geschenke. Auf jeden Fall eine große Leseempfehlung von unserer Seite.

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