Ein Krimi der mit der Kälte spielt
Tödlicher WinterEin Krimi, der mit der kälte spielt. Der Kälte der Menschen sowie der Umgebung in der sie leben. Paul Schwartzmüller, ein Journalist mit Wurzeln in Siebenbürgen aus Köln, kehrt in seine alte Heimat zurück. ...
Ein Krimi, der mit der kälte spielt. Der Kälte der Menschen sowie der Umgebung in der sie leben. Paul Schwartzmüller, ein Journalist mit Wurzeln in Siebenbürgen aus Köln, kehrt in seine alte Heimat zurück. Er hat sich unsterblich in Maia eine junge Frau, die auf dem Hof seiner Tante lebt, verliebt und hofft auf eine gemeinsame Zukunft mit ihr. Im Heimatort angekommen muss Paul aber feststellen, dass sich einiges seit seinem letzten Aufenthalt verändert hat. Neue Bewohner wollen das Dorf verändern und plötzlich gibt es mysteriöse Todesfälle. Bald wird Paul in einen Sog aus Hass und Angst gezogen. Wird er es schaffen den Fall zu lösen?
Paul Schwartzmüller wirkt auf den ersten Blick etwas unnahbar. Er ist ein unsicherer Mensch, der aber auch impulsiv werden kann. Er ist in Liebesdingen sehr naiv und verhält sich in einigen Situationen eher wie ein Teenager als ein reiferer Mann. Auch wirkt er manchmal etwas unbeholfen und weiß nicht so recht, wie er sich verhalten soll. Als interessante Charaktere können sein Freund mit dem nicht so geradlinigen Verhalten Sorin; Maia, die junge Carry sowie Pušomori eine junge Frau, die eher im Hintergrund agiert genannt werden.
Der Schreibstil der Autorin ist gut erzählend und sehr gut lesbar. Sie schafft es die Umgebung zu beschreiben und man findet sich als lesende Person sehr gut in der kalten Umgebung Siebenbürgens zurecht. Auch die Verhaltensweisen der handelnden Personen sorgen durch die Charaktertiefe für ein gutes Setting. Die Story an sich ist gut und spannend erzählt und man erkennt die kulturellen Besonderheiten dieser Region sehr deutlich. Das Ende ist interessant gestrickt und war tatsächlich unerwartet für mich. Ein Fall mit einem interessanten Ermittler, wo die Polizei eher eine Nebenrolle spielt, der mich gut unterhalten hat. Ich würde sehr gerne alsbald noch einmal einen Fall von Paul Schwartzmüller lesen