»𝑰𝒄𝒉 𝒈𝒍𝒂𝒖𝒃𝒆, 𝒊𝒄𝒉 𝒉𝒂𝒃𝒆 𝒅𝒊𝒄𝒉 𝒎𝒆𝒊𝒏 𝑳𝒆𝒃𝒆𝒏 𝒍𝒂𝒏𝒈 𝒈𝒆𝒍𝒊𝒆𝒃𝒕.«
How to tame a Rebel Prince„𝐇𝐨𝐰 𝐭𝐨 𝐭𝐚𝐦𝐞 𝐚 𝐑𝐞𝐛𝐞𝐥 𝐏𝐫𝐢𝐧𝐜𝐞 “ — ist der zweite Roman von Lilly Autumn und bringt uns die Schatten von Titel und Adel näher, die Tragik von Missverständnissen und erzählt von der Bereitschaft, alles aufzugeben ...
„𝐇𝐨𝐰 𝐭𝐨 𝐭𝐚𝐦𝐞 𝐚 𝐑𝐞𝐛𝐞𝐥 𝐏𝐫𝐢𝐧𝐜𝐞 “ — ist der zweite Roman von Lilly Autumn und bringt uns die Schatten von Titel und Adel näher, die Tragik von Missverständnissen und erzählt von der Bereitschaft, alles aufzugeben — für eine zweite Chance und die Liebe.
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht des rebellierenden Erbprinzen, der in und um sein Fürstentum Blanchebourg für allerhand Schlagzeilen sorgt, und aus jener von Victoria Kaltenbach — jüngste Hotelmanagerin Österreichs.
Nach der neuesten Eskapade ist das Maß von Sebastiens Vater – Thierry de Violet – voll und so schickt er seinen Sohn mit allerhand Auflagen nach Greifenstein, um durch Arbeit Demut zu lernen. Für den „Party-Prinzen“ ein Schock — denn gerade in diesem Hotel liegen die Splitter seines Herzens, mit diesem verbindet er neben den heimeligsten Kindheitserinnerungen auch jene, die ihn so gravierend veränderten …
"Sie war meine erste große Liebe. Meine einzige. Und sie hat mich zerstört, als sie ihr wahres Gesicht gezeigt hat."
Als Victoria erfährt, dass sie „Bas“ nach zwölf Jahren wieder gegenüber stehen wird, flammen erneut Wut, Scham und Trauer, tief begraben geglaubt, in ihr auf — nie hat sie die Schmach, die Sebastien ihr vor seinem Weggang bereitet hat, nie hat sie ihn überwunden. Doch nun liegt es in ihrer Hand, den Prinzen zur Mittellosigkeit zu verdammen …
Bereit, für eine Slow-burn Second-Chance?
Für zarte Gefühle, Vergebung und den Wunsch, allen Widrigkeiten zu trotzen?
Lilly füttert die Lovestory mit Missverständnissen, Witz und einigen expliziten, vor allem aber sanften, herzerwärmenden Momenten. Zudem widmet sich die Autorin auch unbequemen Themen — Bürde und Pflicht vom Adel, den Etiketten und Regeln eines künftigen Fürsten sowie der ständigen Angst, von der Presse bloßgestellt, an diese verkauft, erkannt und benutzt zu werden. Und auch die, in meinen Augen taffe und engagierte, selbstlose Victoria, hat, neben der Verantwortung für Hotel und Mitarbeiter sowie der Bekanntheit ihres einstigen besten Freundes, zu kämpfen — denn ein Teil von Vi ist immer in Sorge um ihre Eltern …
Ebenso blitzt die Tatsache, dass das männliche Geschlecht nicht vor übergriffigem Verhalten, sexueller Nötigung geschützt ist, auf. Etwas, das zu selten bedacht wird!
Gefallen haben mir auch die Nebencharaktere; die Loyalität und der Rückhalt dieser schaffen eine enorme Verbundenheit.
Stilistisch liest sich das Geschehen einfühlsam, zart und bildhaft. Die erneute Annäherung, das über sich hinaus wachsen beider ist vorstellbar und verständlich dargelegt, die Dialoge lesen sich natürlich und die nie vergangenen Gefühle, die vage Möglichkeit, einer zweiten Chance lassen seufzen und hoffen. Doch zu welchem Preis?