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Veröffentlicht am 22.12.2025

Solide Fortsetzung

Two steps away - London Hearts 2
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Der zweite Band der London-Hearts-Reihe ist für mich vor allem eines: eine Geschichte über freundschaftlichen Zusammenhalt, charakterliche Stärke und das Erwachsenwerden zwischen familiären Erwartungen, ...

Der zweite Band der London-Hearts-Reihe ist für mich vor allem eines: eine Geschichte über freundschaftlichen Zusammenhalt, charakterliche Stärke und das Erwachsenwerden zwischen familiären Erwartungen, alten Verletzungen und neuen Chancen.

Schon ab den ersten Seiten habe ich mich unglaublich wohlgefühlt, nicht zuletzt wegen der kuscheligen Mädels-WG am Willow Square. Dieses warme, selbstverständliche Miteinander, das Sich-auffangen, Zuhören, Dasein, ohne große Worte machen zu müssen, war für mich eines der absoluten Highlights. Die Dynamik zwischen den vier jungen Frauen fühlt sich, wie schon im Reihenauftakt, einfach ehrlich an, lebendig und voller Herzlichkeit - genau so, wie man sich eine Wahlfamilie wünscht. Ich würde sofort dort einziehen!

Im Mittelpunkt der Handlung steht dieses Mal Pippa - eine unheimlich beeindruckende Protagonistin, die ich als stark, ehrgeizig, diszipliniert und zugleich verletzlich wahrgenommen habe. Ihre strukturierte Art, ihr Fünfjahresplan, ihr kontrolliertes Auftreten wirkten auf mich nie wirklich kühl, sondern wie ein Schutzschild, das sie sich über Jahre antrainiert hat. Besonders berührt hat mich ihr Verhältnis zu ihren Eltern: das permanente Funktionieren, das Gefühl, dass Liebe an Leistung geknüpft ist, die unausgesprochene Erkenntnis, niemals mit dem idealisierten Bruder mithalten zu können … Pippas Entwicklung (hin zu der Einsicht, dass sie durchaus gut genug ist, auch ohne eventuelle Erwartungen zu erfüllen) wird sehr kraftvoll erzählt und war für mich absolut glaubwürdig.

Das London-Setting, vor allem in seiner winterlichen Stimmung, mochte ich total. Es fügt sich angenehm in die Geschichte ein und verleiht ihr eine gleichermaßen ruhige wie quirlig-urbane Atmosphäre, auch wenn ich mir stellenweise noch ein wenig mehr Sinneseindrücke gewünscht hätte.

Die Friends-to-Haters-to-Lovers-Dynamik zwischen Pippa und Ben entfaltet sich als klassischer Slow Burn, mit spürbarer Spannung und vielen unterschwellig brodelnden Emotionen. Während mir die Tension zwischen den beiden gut gefallen hat, bin ich persönlich mit Ben als Figur nie ganz warm geworden. Seine Perspektive ist nachvollziehbar, sein Verhalten erklärbar, emotional hat er mich jedoch weniger stark erreicht als Pippa. Das hat der Geschichte aber nicht geschadet, da IHR innerer Weg für mich ohnehin klar im Fokus stand.

Etwas überladen wirkte auf mich stellenweise das zusätzliche Drama rund um Olivia. Pippas familiärer Konflikt und die Konkurrenz um den Praktikumsplatz (sowie natürlich generell das unerwartete Wiedersehen mit Ben) hätten für mich vollkommen ausgereicht. Die zusätzliche Eskalation empfand ich teils als konstruiert, auch wenn sie natürlich Spannung erzeugt und die Handlung vorantreibt.

Was mir sehr gefallen hat, war der respektvolle Umgang mit komplexen Familiendynamiken, sowohl bei Pippa als auch bei Ben. Es gibt keine schnellen Lösungen, keine perfekten Versöhnungen, sondern realistische Zwischentöne, kleine Schritte und ehrliche Grenzen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Unterm Strich war es für mich ein solider, unterhaltsamer Read, der besonders durch die Mädelsfreundschaft und Pippas persönliche Entwicklung überzeugt. Eine Geschichte über Selbstwert, Loyalität und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Ich freue mich schon jetzt auf Band 3 ("Three words unspoken"), der im März 2026 erscheint!

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Weckt das Fernweh

Die Füße im Sand, die Nase im Wind
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"Nach über zwanzig Reisejahren vor der Kamera kann ich […] sagen: Vieles ist gut. Uns Menschen auf der Erde verbindet viel mehr, als uns trennt. Und bei dem, was uns zunächst noch unvertraut ist, dürfen ...

"Nach über zwanzig Reisejahren vor der Kamera kann ich […] sagen: Vieles ist gut. Uns Menschen auf der Erde verbindet viel mehr, als uns trennt. Und bei dem, was uns zunächst noch unvertraut ist, dürfen wir getrost erst einmal das Nebeneinander zulassen, bevor wir uns meinungsfreudig ergießen und andere ausgrenzen. Wenn wir hinschauen und zuhören, bevor wir uns ein Urteil bilden, ist schon viel gewonnen."

Dieses Buch aus der Feder der sympathischen Moderatorin Tamina Kallert war perfekt für mich, da ich aus verschiedenen Gründen seit Jahren nicht mehr verreisen konnte. Hach, war das schön! Ruhig, menschlich, nachdenklich und voller kleiner besonderer Momente, die im Gedächtnis bleiben.

Es ist kein klassischer Reisebericht mit fancy Routenplan, Sightseeing-Must-Visitis und Hotelempfehlungen, auch kein reines 'Behind the Scenes' zum WDR-Reisemagazin »Wunderschön«, sondern vielmehr eine ganz persönliche Sammlung von Gedanken, Begegnungen und Erfahrungen aus über zwanzig Jahren unterwegs in der Welt. So beeindruckend!

Tamina Kallert schreibt einladend, authentisch und mit viel Feingefühl. Man spürt auf jeder Seite ihre Neugier auf Menschen, ihre Achtung vor anderen Kulturen und ihren Wunsch, nicht vorschnell zu urteilen. Sie zeigt auf, dass Reisen vor allem bedeutet, hinzuschauen, zuzuhören und offen zu bleiben. Besonders gefallen hat mir ihr reflektierter Blick auf Themen wie Gastfreundschaft, Traditionen, unseren Umgang mit Tieren und die Frage, wie viel Bewertung wir uns eigentlich erlauben sollten, wenn wir anderen Lebensweisen begegnen. Diese klug formulierten, einfach ehrlichen Passagen fand ich wunderbar!

Auch schön: die vielen kleinen Momentaufnahmen - das erste Betreten eines Hotelzimmers, der Blick aus dem Fenster auf eine fremde Stadt, nervenaufreibende Tauch-Abenteuer, das Leben in Småland, das stille Glück an einem See … Insbesondere die leisen Augenblicke, in denen Zeit, Ort und Gefühl für einen Moment perfekt harmonieren, haben mich begeistert, weil man sich automatisch selbst dorthin träumt, sich selbst solche Momente wünscht.

"Ich sitze am Ufer, über mir flirren Birkenblätter, am tiefblauen Himmel ziehen weiße Wolken, die gute, klare Luft duftet nach Heu, Wald und Wasser. Es ist Juni, die Tage sind lang, alles grünt und blüht und befindet sich im Aufbruch. Im leise wehenden Wind ahne ich noch die Kühle der vergangenen Monate; erst im Juli und August wird die Sommerhitze kommen. Es ist ein Moment tiefer Zufriedenheit. Alles stimmt, alles passt. […] Wie schön, wenn man die Ruhe genießen kann und nicht ständig auf dem Sprung ist. Astrid Lindgren hat sehr gut gewusst, dass nicht nur Kinder diese Pausen brauchen, sondern auch Erwachsene."

Der Blick hinter die Kulissen des erfolgreichen TV-Formats ist ebenfalls spannend, gerade für mich als Fan der TV-Branche las es sich großartig. Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie viel Haltung, Verantwortung und Bauchgefühl hinter den gezeigten Bildern steckt, die später so leicht und mühelos wirken. Gleichzeitig bleibt die Autorin dabei immer angenehm ungekünstelt, bodenständig und nahbar.

"Wo liegen heute die Grenzen dessen, was als zumutbar wahrgenommen wird? Unsere Reisesendungen stehen dafür, für andere Lebensweisen offen zu sein und sich auf das Ungewohnte einzulassen. Wir in den Drehteams müssen nicht alles toll finden, was wir sehen. Wir wollen aber auch nicht im vorauseilenden Gehorsam alle authentischen Bilder weglassen, über die sich manche Zuschauer ereifern könnten. Unsere Aufgabe sehen wir nicht darin, anzuprangern und uns zu empören, sondern darin, die Welt so zu zeigen, wie sie ist und das Erlebte für die Zuschauer in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Jeder darf dann ganz nach den eigenen Wertvorstellungen zu einem Urteil kommen."

Die Vielzahl der erwähnten Orte - von Oman über Sardinien, Bordeaux, Venedig, Fuerteventura, Schweden bis hin zum Chiemsee usw. - ist beachtlich, die jeweiligen Kapitel hätten gerne auch noch ausführlicher ausfallen dürfen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein warmherziges, inspirierendes Buch für alle, die gerne reisen (oder davon träumen) und natürlich für alle Tamina-Kallert-Fans.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Herrlich unterhaltsamer, vielfältiger Wissensschatz

Ein Jahr des Staunens
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Wissen macht Spaß!

Dieses wunderschöne Buch der beiden britischen Lektorinnen Elizabeth Foley und Beth Coates ist ein echter Schatz. Kein Werk zum einmaligen Durchlesen oder hastigen Verschlingen, sondern ...

Wissen macht Spaß!

Dieses wunderschöne Buch der beiden britischen Lektorinnen Elizabeth Foley und Beth Coates ist ein echter Schatz. Kein Werk zum einmaligen Durchlesen oder hastigen Verschlingen, sondern eines, das man durchs Jahr hindurch bei sich behält - als tägliche kleine Gedankenreise, zur Unterhaltung, als Inspirationsquelle, als Einladung zum Innehalten und zum (wie es im Buchtitel zu Recht heißt:) Staunen.

"Ein Jahr des Staunens" begleitet uns mit 365 klug ausgewählten, humorvoll erzählten und herrlich vielseitigen Wissenshäppchen durch alle Monate des Jahres. Jedem Tag ist ein eigener Eintrag gewidmet, mal augenzwinkernd, mal ironisch, mal poetisch, mal kurios, mal feierlich, mal überraschend tiefgründig, berührend, nachdenklich, aber immer zugänglich, leicht verständlich und mit spürbarer Freude am Erzählen - niemals belehrend, überfordernd oder triefend vor Fachjargon.

Was mich besonders begeistert hat, war die unglaubliche Bandbreite der Themen. Von (Natur-)Wissenschaft, Geschichte, Sprache, Mythologie, Kultur und Alltagswissen über Literatur und Gesellschaft bis hin zu kleinen Phänomenen, die plötzlich in neuem Licht erscheinen, Tarotkarten, dem Periodensystem, die Herkunft der Pudelmütze oder der Frage, wie ein Küchenwasserhahn eigentlich funktioniert … dass wir im wahrsten Sinne des Wortes aus Sternenstaub bestehen, warum London offiziell als Wald gilt oder was es mit dem japanischen Begriff "kuchisabishii" auf sich hat - hier wird Neugier in alle Richtungen belohnt. Es sind genau jene Fakten, die man sich merkt, die man gern weitererzählt und die Gespräche bereichern.

Jeder Eintrag wird durch eine kreative, oft witzige Überschrift eingeleitet, die sofort Lust aufs Weiterlesen macht. Hinzu kommen liebevoll gestaltete Schwarz-Weiß-Grafiken, kleine Illustrationen, schematische Darstellungen (Laubblätter, Schneeflocken, technische Abläufe - you name it!), Infokästen, die das Gelesene visuell unterstützen, ohne zu überladen, sowie eingestreute Zitate bekannter Persönlichkeiten, die dem Ganzen zusätzliche Tiefe verleihen.

Auch optisch ist dieses Buch ein absolutes Highlight: ein hochwertiges, stabiles Hardcover in wunderschönem Mint- und Flaschengrün, veredelt mit silbern schimmernden Symbolen - Schneeflocken, DNA-Strang, Bienen, Sternbilder, Herzen, Roboterarme und viele weitere Motive, die neugierig machen und inhaltlich perfekt zum Buch passen. Man merkt sofort: Dieses Werk wurde mit viel Liebe und Sorgfalt gestaltet.

Ich liebe den Grundgedanken des Werkes, dass in unserem oft von Hektik, Sorgen und Überlastung geprägten Alltag dennoch so viele wundervolle Schätze - oder wie Bernhard Tewes sagen würde "Glimmer", positive Trigger - auf uns warten. Quasi ein täglicher Reminder dafür, wie faszinierend unsere Welt ist.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein ganz besonderer Begleiter durchs Jahr, ideal zum Verweilen, Lernen und Wiederentdecken - für Neugierige, Wissensliebhaber:innen, Staunende und all jene, die sich jeden Tag ein kleines Aha-Momentchen gönnen möchten.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Kreative Grundidee

The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us
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Schon auf den ersten Blick versprüht "The Heat Is On" für mich pures RomCom-Feeling - Cover & Farbschnitt sind ein absoluter Traum: dieses frische Mintgrün, die verspielte Gestaltung, der moderne Look ...

Schon auf den ersten Blick versprüht "The Heat Is On" für mich pures RomCom-Feeling - Cover & Farbschnitt sind ein absoluter Traum: dieses frische Mintgrün, die verspielte Gestaltung, der moderne Look … allein optisch macht das Buch richtig Lust auf eine schwungvolle Liebesgeschichte. … und die bekommen wir auch!



Für mich war es das erste Werk der Autorin; ihre zuvor veröffentlichte Time-Travel-Romance ("Courting – Be mine through all time") stand bereits auf meiner Wunschliste, und nun, da ich ihren Erzählton kennengelernt habe, möchte ich die Story umso mehr lesen! Felicia Kingsley schreibt nämlich genau so, wie man es sich von einer unterhaltsamen Love Story wünscht: leichtfüßig, locker, modern, frech, mit schlagfertigen Dialogen und viel Tempo.



Die herrlich kreative Grundidee habe ich geliebt: Tochter eines vermeintlichen Mafiosos trifft auf Undercover-Cop - Romeo und Julia lassen grüßen. SIE arbeitet im italienischen Familienrestaurant in New York, während ER (Dwight, Deckname: Romeo) sich undercover genau dort einschleusen soll. Allein das erste Aufeinandertreffen (- Motorrad, Spritzwasser, Lolli im Mund … Chemistry pur!) schreit förmlich nach einer Filmadaption. Überhaupt: Das atmosphärische Setting rund um das italienische Restaurant in New York war genau mein Fall!



Was für mich persönlich das Leseerlebnis etwas gebremst hat, war, dass sich die Geschichte stellenweise etwas gezogen angefühlt hat. Trotz vieler schöner (und witziger) Szenen fehlte mir zwischendurch der emotionale Sog, der mich komplett hätte mitreißen können. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass Julia mit Morbus Crohn lebt und einen Stoma-Beutel trägt. Dieser Aspekt ist sensibel und respektvoll umgesetzt worden, und ich finde es grundsätzlich sehr wertvoll, wenn solche Themen in Romanen sichtbar gemacht werden. Julia wird bewusst nicht auf ihre Krankheit reduziert und geht bemerkenswert selbstbestimmt damit um. Für mich persönlich ist das jedoch ein Thema, das ich - wenn ich es vorher weiß - eher meide, da ich beim Lesen vor allem nach Leichtigkeit und Alltagsflucht suche.



Julia ist ohne Frage eine starke, selbstbestimmte Protagonistin, die ihren eigenen Weg geht und sich gegen einen sehr überbehütenden italienischen Vater behaupten muss. Mir wirkte sie stellenweise jedoch einen Tick zu tough und etwas überzeichnet, was es mir emotional nicht ganz leicht gemacht hat, vollständig mit ihr warm zu werden.



𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:

Eine humorvolle, moderne Romance mit viel Charme, einer mega originellen Idee und tollem Setting, die ich mir wunderbar als Filmadaption vorstellen könnte. Ich bin mir sicher, dass die Story für RomCom-Fans mit Faible für starke Heldinnen und temporeiche Dialoge ein perfect match ist.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Sehr inspirierend!

Der Magische Heilcode
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Dieses Buch hat mich auf eine sehr sanfte und zugleich kraftvolle Weise abgeholt. "Der Magische Heilcode" ist kein strenger Ratgeber à la "So musst du dein Leben leben", sondern eher eine liebevolle Einladung ...

Dieses Buch hat mich auf eine sehr sanfte und zugleich kraftvolle Weise abgeholt. "Der Magische Heilcode" ist kein strenger Ratgeber à la "So musst du dein Leben leben", sondern eher eine liebevolle Einladung - warmherzig, sehr persönlich und voller Optimismus.

Julia Gössler schreibt direkt, offen und mit ganz viel Herz. Man spürt auf jeder Seite, dass sie ihre Erfahrungen nicht aus theoretischer Distanz teilt, sondern aus gelebter Praxis. Ihre eigene Heilungsgeschichte zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und macht Mut, sich wieder mit dem eigenen Körper, der eigenen Intuition und den eigenen Wünschen zu verbinden.

Extrem gut gefallen hat mir die Idee des Wunschbuchs - das werde ich definitiv für mich übernehmen! Mich kribbelt es vor lauter Vorfreude regelrecht in den Fingern und ich habe schon die ersten Bilder dafür gesammelt. Apropos 'Bilder': Auch die vielen bildhaften Übungen, allen voran die Niagarafall-Übung, werde ich im Kopf behalten. Sie laden dazu ein, spielerisch-unverkrampft mit Energie, Fokus und inneren Bildern zu arbeiten. Die Passagen zu Aura und Energiefeldern habe ich als besonders spannend empfunden.

Dank der zahlreichen QR-Codes mit geführten Übungen und Meditationen wird das Gelesene perfekt abgerundet.

Was ich als enorm angenehm empfunden habe: Die Autorin verteufelt die Schulmedizin nicht. Sie spricht klar über deren Grenzen (aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus) und ergänzt sie durch energetische Ansätze, ohne Absolutheitsanspruch, ohne Missionieren. Genau diese Haltung macht das Buch so zugänglich.

Auch wenn für mich persönlich inhaltlich nicht alles neu war (da ich mich seit geraumer Zeit damit beschäftige, emotionale Blockaden zu lösen und mehr Achtsamkeit in mein Leben zu integrieren), habe ich aus diesem Werk, das ein wirklich praktischer Begleiter im Alltag ist, sehr viel mitnehmen können: den Impuls, wieder bewusster mit meinem Körper in den Dialog zu gehen, ihn zu fragen, was er braucht, ihn zu feiern statt zu kritisieren, und Schritt für Schritt weiter Ballast loszulassen, emotional wie körperlich. Zudem habe ich mir die Namen Anthony William sowie Bradley Nelson notiert, von denen ich zuvor noch nicht gehört hatte - das Thema Emotionscodes klingt definitiv interessant!

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein lebensbejahender, inspirierender Read, der daran erinnert, dass wir mehr Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, als wir oft glauben, nicht nur in Bezug auf Gesundheit, sondern auch auf Beziehungen und Finanzen. Gerne spreche ich eine klare Empfehlung aus für alle, die sich auf intuitive Weise mit Selbstheilung, innerer Ausrichtung und persönlichem Wachstum beschäftigen möchten.

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