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Veröffentlicht am 23.01.2026

Toller YA-Read - nur Dera war nicht so meins 🙈

Run Like A Girl
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"Run Like a Girl" startet direkt mit viel Energie und trägt eine starke, aktuelle Botschaft mit sich - dennoch hat mich dieser YA-Read mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Aber der Reihe nach.

Im Mittelpunkt ...

"Run Like a Girl" startet direkt mit viel Energie und trägt eine starke, aktuelle Botschaft mit sich - dennoch hat mich dieser YA-Read mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Aber der Reihe nach.

Im Mittelpunkt steht Chidera (= Dera), ein Mädchen mit einem großen Traum: Sie will es über den Sport aufs College und bis zur Olympiade schaffen. Leichtathletik ist ihr Halt, ihr Ziel, ihr Antrieb. Als ihre Mutter ihr eröffnet, dass sie vorübergehend zu ihrem entfremdeten Vater nach Texas ziehen muss, bricht für Dera eine Welt zusammen. Vier Stunden entfernt, in einer schicken Villa in Harmony Hills, trifft sie auf einen Vater, den sie kaum kennt … und auf eine völlig neue Realität.

Was mir von Anfang an unglaublich gut gefallen hat, ist der lebendige, moderne, flüssige, wirklich gelungene, rundum mitreißende Schreibstil. Das Buch liest sich locker und leicht, schnell und gleichzeitig auch mit Tiefe - genau so, wie man es sich von einem zeitgemäßen Jugendroman wünscht. Auch das peppig gestaltete Cover mit seinem comicartigen Stil passt perfekt zur Geschichte und spiegelt ihre Energie wunderbar wider.

In Harmony Hills stellt Dera schnell fest, dass es für Mädchen kein Laufteam gibt. Also trainiert sie fortan mit den Jungs - und stößt damit bei vielen auf Misstrauen oder direkte Ablehnung. Was in Bezug auf Deras Wesen zunächst nach Mut und Durchhaltevermögen klingt, wird schnell zu einem täglichen Spießrutenlauf: Konfrontationen, Gerüchte, Neid und offenes Mobbing begleiten sie auf jedem Schritt.

Hier setzt der Roman an vielen wichtigen Stellen an: Er thematisiert Diversity, kulturelle Unterschiede, Rassismus, Body-Themen wie Körperbau, Haare, etc., Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Das geschieht auf eine sehr zugängliche, greifbare Weise, ohne belehrend zu wirken. Besonders das Thema Mobbing wird ernst genommen und zeigt, wie verletzend und zerstörerisch Worte und Taten sein können.

Dera selbst ist eine Kämpferin. Sie gibt nicht auf, sie läuft weiter, sie glaubt an sich, auch wenn alles gegen sie zu sprechen scheint … das hat mich beeindruckt. Und doch war genau SIE für mich der Knackpunkt dieses Romans. - So nachvollziehbar ihre Gedanken und Ängste auch geschildert werden - als Figur blieb sie mir emotional fern. Dera ist sehr ichbezogen, oft enorm egozentrisch und stellt ihre eigenen Bedürfnisse fast immer über alles andere. (Das wird sogar im Buch mehrfach von anderen Charakteren angesprochen.)

Besonders schwierig fand ich ihren Umgang mit dem Thema Mobbing. Dass sie sich wehrt, ist absolut richtig. Doch die Art, wie sie es tut - z.B. indem sie ihrer Widersacherin die Haare abschneidet - wirkte auf mich problematisch und hat bei mir ein ungutes Gefühl hinterlassen Gerade weil sie selbst weiß, wie schmerzhaft so eine Erfahrung ist, hätte ich mir hier eine andere, stärkere, vorbildlichere, sensiblere Lösung gewünscht.

Was ich wiederum sehr mochte, war die intensive Schilderung der Familien-Dynamik. Die Beziehung zu ihrem Vater, die langsame, vorsichtige Annäherung, die unausgesprochenen Verletzungen zwischen ihnen allen (Dera & ihrem Vater, ihrem Vater & ihrer Mutter) - all das las sich emotional und glaubwürdig. Mein Highlight: Joyce, die neue Freundin ihres Vaters - so liebenswert, warmherzig, unterstützend und voller Licht. Ohne sie hätte dieses Buch ein Stück Seele verloren.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein wichtiger, dynamisch-kraftvoller Jugendroman mit aktuellen Themen, viel Herz und einem großartigen Schreibstil. Für mich hätte er ein echtes Herzensbuch werden können, wenn ich mich der Hauptfigur emotional näher gefühlt hätte. So bleibt es ein gutes, berührendes Buch mit Luft nach oben, das ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Queer Romance

The Next Chapter
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Kennt ihr das? - Manchmal fühlt man sich einfach magisch von einem Buch angesprochen - nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des Gefühls, das der Anblick in einem auslöst. Genau so ging es mir mit dem ...

Kennt ihr das? - Manchmal fühlt man sich einfach magisch von einem Buch angesprochen - nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des Gefühls, das der Anblick in einem auslöst. Genau so ging es mir mit dem vorliegenden Werk! Das Cover (die leuchtenden Pink- und Orangetöne, die verspielte Gestaltung, der RomCom-Vibe) hat direkt meine Frühlingssehnsucht befeuert. Ich habe mir einen warmen, humorvollen, romantischen Read erhofft, und der Klappentext klang durchaus vielversprechend - eine queere Notting-Hill-Hommage, die das Herz berührt und mich zum Lächeln bringt.

Und ja, auf eine ganz bestimmte Weise hat die Geschichte das auch geschafft.

Schreibstil: Wundervoll. Da gibt’s gar nix zu beanstanden - humorvoll, fließend, modern, absolut warmherzig. Camille Kellogg schreibt leicht, lebendig und emotional, ohne kitschig zu werden. Man spürt sofort die Liebe zu ihren Figuren. Apropos: Jude und Kat sind beide auf ihre Art sympathisch, verletzlich und fühlten sich unfassbar 'echt' an. Ich hatte sie direkt vor Augen. Ihre ersten Begegnungen sind zart, witzig, voller Chemie, und ich konnte mir jede Szene lebhaft vorstellen. Würde ich mir eine Verfilmung der Story anschauen? 100% ig!

Aber … es gibt leider ein mittelgroßes Aber.
Für mich drehte sich die Geschichte gefühlt auf jeder Seite darum, DASS sie eine Queer-Romance ist, und nicht einfach darum, dass zwei Menschen sich verlieben. Begriffe, Labels, Coming-out, Sichtbarkeit, sexuelle Orientierung, all das wurde so stark und permanent thematisiert, dass die eigentliche Liebesgeschichte kaum Raum bekam, um wirklich zu atmen.

Die Romanze beginnt mit einer sofortigen Anziehung - so cute! … entwickelt sich dann aber nur sehr zaghaft, weil der Fokus immer wieder auf Erklärungen, Einordnungen und Botschaften gelenkt wird. Es fühlte sich stellenweise so an, als wolle das Buch ständig sagen: "Schau her - ich bin eine queere Romance!“ Statt einfach eine zu sein. Und das fand ich unglaublich schade. Denn hätte man es einfach dabei belassen, dass sich hier zwei Frauen begegnen, sich kennenlernen, sich langsam ineinander verlieben - ohne es fortlaufend zu thematisieren und zu labeln - hätte diese an sich bezaubernde Geschichte für mich eine ganz andere Magie entfalten können.

Auch das Gendern, das dey-Pronomen, die Sternchen-Schreibweise haben mich persönlich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Das ist kein inhaltlicher Vorwurf, sondern schlicht mein Lesegeschmack. Für mich wirkt es in Romanen stilistisch oft sperrig und künstlich, dabei wünsche ich mir gerade in Liebesgeschichten ein Gefühl von Leichtigkeit. Ich verstehe natürlich die Intention dahinter und ich weiß, wie wichtig Sichtbarkeit ist, doch für mich stand die Message zu oft vor der Emotion.

Ein Jammer! Denn "The Next Chapter" hätte für mich eine wunderschöne, zarte, moderne Liebesgeschichte sein können. Die Notting-Hill-Parallele ist da: berühmter Star, Buchladen, Magie beim ersten Blick, dieses leise "Was wäre, wenn …". All das funktioniert. Nur leider wurde es für mich von der permanenten Thematisierung überlagert.

Manchmal passt ein Buch nicht ganz zu uns. Und das ist auch okay. Für mich war es einfach nicht mein Cup of Tea, aber der Stil, die Figuren und die Autorin haben mich definitiv neugierig gemacht und ich würde jederzeit wieder zu einem Buch von Camille Kellogg greifen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ich glaube, dieses Buch wird für sehr viele Lesende genau das sein, was sie suchen. Warm. Wichtig. Sichtbar. Ermutigend. Gerne spreche ich eine Empfehlung für Fans von Queer-Romance-Werken aus.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Spannend!

Never Safe - Wann wirst du sicher sein?
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Warum ich dieses Werk unbedingt lesen musste, obwohl Thriller eigentlich eher selten mein Fall sind: der mega catchy Klappentext.

Es ging Knall auf Fall los, bereits der Einstieg steckte voller Nervenkitzel, ...

Warum ich dieses Werk unbedingt lesen musste, obwohl Thriller eigentlich eher selten mein Fall sind: der mega catchy Klappentext.

Es ging Knall auf Fall los, bereits der Einstieg steckte voller Nervenkitzel, hat mich sofort gepackt. Rasant, eiskalt, grausam - und so intensiv, dass ich Gänsehaut hatte. (Lest dieses Buch lieber nicht mitten in der Nacht, ich spreche aus Erfahrung.)

Wir erleben in Rückblenden das unfassbare Verbrechen an Karas Patchwork-Familie:
Heiligabend. Ein maskierter Mann. Tote Eltern, tote Brüder. Die kleine Kara wird von ihrer Schwester Marlie auf dem gruseligen Dachboden versteckt … und überlebt, während sich ihre Welt jenseits des Dachbodens auf einem Schlag in das pure Grauen verwandelt. Marlie verschwindet spurlos, der Halbbruder wird verurteilt, und Kara bleibt mit einem Leben voller Schuld und Angst zurück.

Zwanzig Jahre später lebt sie mehr schlecht als recht - ein wandelndes Trauma zwischen Therapie, Alkohol und dem Versuch, irgendwie zu funktionieren. Als ein Reporter Kontakt zu ihr aufnimmt, weil sein Vater damals ihr Leben gerettet hatte (und dabei verstorben ist), beginnen die Schatten der Vergangenheit erneut nach ihr zu greifen. Und plötzlich ist klar: Die Wahrheit ist noch lange nicht begraben.

Was mich begeistert hat:
❏ der Thriller-Faktor ist durchgehend spürbar
❏ Atmosphäre: düster, bedrückend und unglaublich nervenaufreibend, exakt so wie es sich für dieses Genre gehört
❏ Plot: an sich clever und voller emotionaler Sprengkraft
❏ Ende: für mich überraschend, aber verdient - und wohltuend hoffnungsvoll

Was für mich nicht ganz rund war:
❏ die enorme Vielzahl an Perspektiven hat mich stellenweise aus der Geschichte herausgerissen
❏ einige Szenen wiederholen sich aus neuen Blickwinkeln, wodurch der Sog manchmal ins Stocken gerät
❏ zu Kara blieb für mich eine kleine Distanz bestehen

Nichtsdestotrotz: Die Idee, das Setting, die Spannung und die tragische Wucht dieser Geschichte haben mich beeindruckt. Trotz kleiner Logikschwächen und erzählerischer Unebenheiten würde ich jederzeit wieder zu einem Thriller von Lisa Jackson greifen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein hochspannender Standalone-Thriller mit großem emotionalem Gewicht, düsterer Atmosphäre und einem Anfang, den man nicht vergisst. Definitiv fesselnd!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Zoo-Spaß

Sachen suchen: Besuch im Zoo
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Wimmelbücher jeglicher Thematik sind bei uns daheim immer ein Riesenhit, denn auch als Erwachsene macht das Betrachten all der kunterbunten, liebevoll illustrierten, ungemein detaillierten Abbildungen ...

Wimmelbücher jeglicher Thematik sind bei uns daheim immer ein Riesenhit, denn auch als Erwachsene macht das Betrachten all der kunterbunten, liebevoll illustrierten, ungemein detaillierten Abbildungen einfach Spaß. Und wenn der Knirps dabei noch etwas lernt, umso besser!

Beim vorliegenden Werk musste ich direkt schmunzeln, denn unser letzter Zoo-Besuch ist kaum ein paar Monate her und war ebenfalls geprägt von großer Begeisterung hinsichtlich des inkludierten Spielplatzes.

Natürlich bietet die Tiergarten-Location jede Menge Möglichkeiten für Suchbilder, welche hier gut genutzt worden sind; der Fokus liegt hauptsächlich auf den Tieren, wobei auch ein paar Gegenstände enthalten sind. Was mir super gefallen hat:

❏ stabile Pappseiten - einfach unerlässlich bei Kleinkindbüchern, die nun mal einiges aushalten müssen

❏ Fragen, die nicht rein zum Suchen/Zeigen, sondern auch zum Sprechen (üben)/Antworten anregen

❏ angenehmer Umfang (deutlich mehr Seiten enthalten als bei vielen anderen Bilderbüchern)

❏ Inklusion (Personen im Rollstuhl; Personen verschiedener Religionen; bekannte vs. weniger bekannte Tiere, z.B. Marabus)

❏ kindgerecht formulierte, kurze, informative Texte

❏ Übersichtlichkeit - klare Aufteilung, sodass die Seiten nicht überladen wirken (wir hatten auch schon mal einen gegenteiligen Fall, bei dem die Suchgegenstände halb mit dem Bildrand verschmolzen)


𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Klare Empfehlung für große und kleine Wimmelbuch-Fans.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Kreative Idee!

Das unglaubliche Talent der Bailey Dowery
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Als ich den Klappentext dieses historischen Frauenromans gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieser Read unbedingt bei mir einziehen muss! Was für eine kreative Grundidee!!

Ich habe die Darstellung ...

Als ich den Klappentext dieses historischen Frauenromans gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieser Read unbedingt bei mir einziehen muss! Was für eine kreative Grundidee!!

Ich habe die Darstellung des historischen Small-Town-Settings mit seiner dichten, beinahe greifbaren Atmosphäre absolut geliebt. Mendol, Oklahoma in den 1950er-Jahren fühlt sich beim Lesen dermaßen lebendig an … mit all seinem Glanz, seinen Abgründen, den unausgesprochenen Regeln, die das Leben der Menschen bestimmen - es war wie eine kleine Zeitreise.

Im Mittelpunkt steht Bailey, eine schwarze Schneiderin, die mit einer ganz besonderen Gabe gesegnet ist - wobei man sich fragen muss: Ist dieses Talent eher Segen oder Fluch? (Immerhin werden einem ungewollt intime Bilder fremder Menschen vor Augen geführt, ob man will oder nicht. - Ich für meinen Teil bin froh, nicht mit solchen Visionen konfrontiert zu werden.) Dieses Handlungselement fand ich so faszinierend! - Eine Frau, die rein durch Berührung die Sehnsüchte, Ängste und Geheimnisse anderer erkennt, und sich dennoch gezwungen sieht, zu schweigen.

Besonders gelungen fand ich, wie behutsam und zugleich eindringlich der Roman zeigt, was es bedeutet, eine schwarze Frau in dieser Zeit und Gesellschaft zu sein, ohne dass Diskriminierung oder Rassentrennung jemals plump in den Vordergrund gedrängt werden. Sie sind zwar allgegenwärtig, wurden aber gelungen in die Handlung eingebettet, fungieren nicht als reines Lehrstück.

Überrascht hat mich die Vielzahl an Perspektiven. Ich hatte zunächst mit einer ausschließlich auf Bailey fokussierten Erzählweise gerechnet, doch gerade diese zusätzlichen Blickwinkel - insbesondere jene von Elsa und ihrer Mutter Ingrid - verleihen der Geschichte zusätzlich Tiefe. Die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Ingrid und Elsa las sich intensiv und beklemmend zugleich. Macht, Kontrolle und gesellschaftlicher Druck (Stichwort: Familienimage) stehen hier im Mittelpunkt. - "Eine perfekte Familie brauchte Bewunderung von außen. Denn was war sonst der Sinn der ganzen Harmonie?"

Ganz anders: die Annäherung zwischen Bailey und ihrer Tante Charlene, die mich sehr berührt hat. Diese Beziehung wirkt wie ein ruhiger Anker im Sturm, voller Wärme, Verständnis, Zuverlässigkeit.

Der Spannungsaufbau ist ruhig und stetig, so geschieht der eigentliche (im Klappentext erwähnte) Mord erst relativ spät, was ich als cleveres, bewusst so gewähltes Stilmittel empfunden habe - der Fokus liegt somit lange auf der Atmosphäre, der Charakterzeichnung und den vielen inneren Konflikten. Es ist natürlich Geschmackssache, doch für mich hat dieser Aufbau wunderbar funktioniert.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein vielschichtiger, ungemein atmosphärischer Roman über Frauen, die (auf ganz unterschiedliche Weise) versuchen, ihre Stimme zu finden oder zurückzuerobern, und voller kluger Beobachtungen über Macht, Herkunft, Weiblichkeit und gesellschaftliche Erwartungen. Meine Highlights waren die außergewöhnliche Grundidee und der starke historische Hintergrund. Klare Leseempfehlung!

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