Cover-Bild Never Safe - Wann wirst du sicher sein?
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 30.12.2025
  • ISBN: 9783426526545
Lisa Jackson

Never Safe - Wann wirst du sicher sein?

Thriller
Kristina Lake-Zapp (Übersetzer)

In Lisa Jacksons nervenzerfetzendem Stand-Alone-Thriller »Never Safe – Wann wirst du sicher sein?« muss eine junge Frau über sich selbst hinauswachsen: 20 Jahre nach dem Blutbad an ihrer Familie muss sie alles dafür geben, die Morde aufzuklären – um ihre eigene Ermordung zu verhindern.

Es war ein Tag, der ihr Leben in einen Albtraum verwandelte: An Heiligabend entkam die damals 7-jährige Kara einem Mörder, der ihre halbe Familie umbrachte. Jetzt, knapp zwanzig Jahre später, kommt ihr Halbbruder Jonas, der damals für die Morde verurteilt wurde, überraschend frei. Gleichzeitig erhält Kara plötzlich kryptische Nachrichten, und sie kann das Gefühl nicht abschütteln, dass sie etwas mit ihrer älteren Schwester zu tun haben. Marlie, die sie an jenem schrecklichen Heiligabend zwang, sich zu verstecken, und von der seither jede Spur fehlt. Während Kara noch versucht, die neuesten Entwicklungen zu verarbeiten, kommt es zu einem Mord in ihrem näheren Umfeld. Bald schon fürchtet Kara erneut um ihr Leben ...

Der Thriller »Never Safe – Wann wirst du sicher sein?« ist unabhängig von Lisa Jacksons Reihen lesbar.

»Ohne Zweifel ist Lisa Jackson eine Meisterin ihres Fachs, beherrscht ihre Suspense-Technik virtuos und konstruiert dazu eine dramatische Liebesgeschichte.«
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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2026

Spannend!

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Warum ich dieses Werk unbedingt lesen musste, obwohl Thriller eigentlich eher selten mein Fall sind: der mega catchy Klappentext.

Es ging Knall auf Fall los, bereits der Einstieg steckte voller Nervenkitzel, ...

Warum ich dieses Werk unbedingt lesen musste, obwohl Thriller eigentlich eher selten mein Fall sind: der mega catchy Klappentext.

Es ging Knall auf Fall los, bereits der Einstieg steckte voller Nervenkitzel, hat mich sofort gepackt. Rasant, eiskalt, grausam - und so intensiv, dass ich Gänsehaut hatte. (Lest dieses Buch lieber nicht mitten in der Nacht, ich spreche aus Erfahrung.)

Wir erleben in Rückblenden das unfassbare Verbrechen an Karas Patchwork-Familie:
Heiligabend. Ein maskierter Mann. Tote Eltern, tote Brüder. Die kleine Kara wird von ihrer Schwester Marlie auf dem gruseligen Dachboden versteckt … und überlebt, während sich ihre Welt jenseits des Dachbodens auf einem Schlag in das pure Grauen verwandelt. Marlie verschwindet spurlos, der Halbbruder wird verurteilt, und Kara bleibt mit einem Leben voller Schuld und Angst zurück.

Zwanzig Jahre später lebt sie mehr schlecht als recht - ein wandelndes Trauma zwischen Therapie, Alkohol und dem Versuch, irgendwie zu funktionieren. Als ein Reporter Kontakt zu ihr aufnimmt, weil sein Vater damals ihr Leben gerettet hatte (und dabei verstorben ist), beginnen die Schatten der Vergangenheit erneut nach ihr zu greifen. Und plötzlich ist klar: Die Wahrheit ist noch lange nicht begraben.

Was mich begeistert hat:
❏ der Thriller-Faktor ist durchgehend spürbar
❏ Atmosphäre: düster, bedrückend und unglaublich nervenaufreibend, exakt so wie es sich für dieses Genre gehört
❏ Plot: an sich clever und voller emotionaler Sprengkraft
❏ Ende: für mich überraschend, aber verdient - und wohltuend hoffnungsvoll

Was für mich nicht ganz rund war:
❏ die enorme Vielzahl an Perspektiven hat mich stellenweise aus der Geschichte herausgerissen
❏ einige Szenen wiederholen sich aus neuen Blickwinkeln, wodurch der Sog manchmal ins Stocken gerät
❏ zu Kara blieb für mich eine kleine Distanz bestehen

Nichtsdestotrotz: Die Idee, das Setting, die Spannung und die tragische Wucht dieser Geschichte haben mich beeindruckt. Trotz kleiner Logikschwächen und erzählerischer Unebenheiten würde ich jederzeit wieder zu einem Thriller von Lisa Jackson greifen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein hochspannender Standalone-Thriller mit großem emotionalem Gewicht, düsterer Atmosphäre und einem Anfang, den man nicht vergisst. Definitiv fesselnd!

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Hat Längen und Lücken

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Das Buch fing richtig gut an und ich habe es gekauft, nachdem ich die ersten ca. 30 Seiten überflogen hatte. Leider konnte sich diese Spannung nicht halten und es ging in eine andere Richtung, als ich ...

Das Buch fing richtig gut an und ich habe es gekauft, nachdem ich die ersten ca. 30 Seiten überflogen hatte. Leider konnte sich diese Spannung nicht halten und es ging in eine andere Richtung, als ich erwartet hatte. Dass Kara 20 Jahre nachdem sie ihre grausam ermordete Familie gefunden hat, mysteriöse Nachrichten bekommt, die - so vermutet sie - von ihrer damals verschollenen Schwester stammen, klang erstmal sehr spannend. Dazu kommt noch, dass ausgerechnet jetzt ihr Halbbruder - der damals für die Tat verantwortlich gemacht wurde - nach 20 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird.

Leider kam es nicht zum "die zwei endlich wiedervereinten Schwestern decken gemeinsam auf, was damals wirklich geschah"-Plot. Die Nachrichten spielten nur noch eine untergeordnete Rolle, obwohl ich gerade die Idee so spannend fand. Stattdessen verbündet Kara sich mit einem "nervigen" (man weiß, worauf es hinausläuft) Reporter, der ein Buch über den Fall schreiben will und zufällig auch persönlich involviert ist, weil sein Vater vor 20 Jahren starb, als er Kara gerettet hat.

Dieser Reporter wiederum hat einen "Informanten", der Dinge für ihn ermittelt - wie und woher erfährt man leider nicht, es ist für die Story aber natürlich praktisch, dass aus dem Nichts Hinweise kommen. Da fragt man sich auch, warum nach 20 Jahren plötzlich SO viele neue relevante Informationen kommen, die damals einfach niemanden interessiert zu haben scheinen.

Es wird ständig aus wechselnden Perspektiven erzählt, was teilweise verwirrend ist. Vor allem, weil manche Personen nicht wirklich relevant für die Ereignisse sind, bzw. hätten sie keine eigene Perspektive gebraucht (z. B. die Tante und deren Freund, Chad und seine Frau).

Ich finde es komisch, dass am Ende nicht alles wirklich sinnvoll aufgeklärt wurde. Dass die einzelnen Protagonist:innen jeweils nicht alles wissen/ermitteln können und mit einem "das werden wir wohl nie erfahren" zurückbleiben - okay. Aber für die Leser:innen ist das wirklich nervig, weil die Story so rückblickend einfach nicht richtig durchdacht wirkt und einige Dinge einfach keinen Sinn ergeben, weil sie nicht logisch sind. Als hätte die Autorin am Ende selbst gemerkt, dass manches nicht passt, aber keine Lust gehabt, es an anderen Stellen im Buch so zu ändern, dass es passt.

Warum zum Beispiel war auch ein Peilsender am Auto von Mia Long? Woher hätte Marlies Vater (Name schon wieder vergessen) wissen sollen, dass Jonas sich an sie wendet? Wieso war er auch vor dem Krankenhaus und hat sie beobachtet? Warum waren überhaupt so viele Familienmitglieder vor dem Krankenhaus?

Und vor allem: Woher hatte Marlie Karas Handynummer?? Warum hat sie nicht versucht, sich mit ihr zu treffen? Warum ruft sie mit komisch verstellter Stimme an?!

Die ganze "Erklärung", dass Marlie 20 Jahre unter falschem Namen mehr oder weniger bei ihrem Vater eingesperrt war wirkt auch absolut unglaubwürdig. Ständig wird gesagt, dass die Ereignisse und Bilder der Familienmitgliefer permanent in den Medien waren, aber da hat sie niemand erkannt? Und sie ist einfach dageblieben, obwohl sie wusste, was er getan hat?

Das Buch lässt sich gut lesen, der Schreibstil ist flüssig. Es hat aber einige Längen und meiner Meinung nach zu viele inhaltliche Lücken, die am Ende nicht sinnvoll aufgeklärt werden.

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