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Veröffentlicht am 29.09.2025

Let´s splitt up - YA, spannend und immer was los, aber konstruiert und unrealistisch

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Let´s splitt up, von Bill Wood

Cover:
Super klasse, vor allem der farbige Buchschnitt.

Inhalt und meine Meinung:
Der Schreibstil gefällt mir, schön flüssig und spannend, stellenweise richtig poetisch. ...

Let´s splitt up, von Bill Wood

Cover:
Super klasse, vor allem der farbige Buchschnitt.

Inhalt und meine Meinung:
Der Schreibstil gefällt mir, schön flüssig und spannend, stellenweise richtig poetisch. z.B. S. 305, Immer wieder beweist uns das Leben, dass das Licht auch in dunkelsten Zeiten seinen Weg findet.
Die verschiedenen Sichtweisen machen das Ganze noch intensiver, jedes Kapitel ist aus der Sicht eines der Jugendlichen.
Die Jugendlichen haben es nicht einfach. Jonesys Mutter hat krasse
Alkoholprobleme und er ist sich eigentlich selber überlassen, auch Cam ist viel allein und zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung die ihnen selber aber noch zu schaffen macht.
Amber ist so zu sagen die gute Seele der Gruppe und Buffy ist die geheimnisvolle Neue.

Als in einem geheimnisvollen, alten Herrenhaus zwei Jugendliche ums Leben kommen, beginnen die vier zu ermitteln, nicht selten übernehmen und überschätzen sie sich dabei.

Es war spannend, rasant, und immer war was los.
Manchmal war es auch recht übertrieben oder etwas konstruiert und unlogisch. Einige Handlungen und Reaktionen vor allem die der Eltern, waren recht unrealistisch.

Das Ende ist irgendwie unspektakulär und lässt Raum für eine Fortsetzung.

Autor:
Bill Wood ist Buchhändler und erfolgreicher BookToker. Bill hat an der Birmingham City University Film und Drehbuchschreiben studiert. LET’S SPLIT UP ist sein YA-Debüt

Mein Fazit:
Alles in allem ein guter Young Adult „Horror-Thriller“, deshalb vielleicht auch nicht ganz so schockieren.
Von mir 3,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 25.09.2025

Ihr werdet sie nicht finden - Extrem genial

Ihr werdet sie nicht finden
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Ihr werdet sie nicht finden, von Andreas Winkelmann

Cover:
Tolle Grafik und Farbgestaltung:

Inhalt und meine Meinung:
Ich finde ein Thriller der besonderen Art – besonders herausragend.
Der Fall beginnt ...

Ihr werdet sie nicht finden, von Andreas Winkelmann

Cover:
Tolle Grafik und Farbgestaltung:

Inhalt und meine Meinung:
Ich finde ein Thriller der besonderen Art – besonders herausragend.
Der Fall beginnt recht schockierend. Die Tochter eines Polizisten (Jonas) verschwindet. Im Bestreben seine Tochter zu finden, lässt sich Jonas zu einer
Folgenschweren Tat hinreißen und landet im Gefängnis.
Bis hierher ist es schockieren und man denkt der Fall ist klar.
Doch dann taucht plötzlich eine Privatdetektivin (Franca) in einem andere Fall auf der Bildfläche auf und je mehr sie ermittelt, desto deutlicher wird dass die beiden Fälle zusammenhängen.
Und dann wird es so spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Nicht zu glauben welche Abgründe sich auftun und wie viele Wendungen wir erleben. Selten habe ich so ein Knäuel an Verstrickungen erlebt. Und alles ergibt Sinn und wird wenn man es von außen und von hinten aufgerollt betrachtet stimmig.

Autor:
Andreas Winkelmann, geboren im Dezember 1968 in Niedersachsen, war Bäcker, Soldat, Sportlehrer, Taxifahrer, Versicherungsfachmann und arbeitete in einer Honigfabrik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er lebt in einem über vierhundert Jahre alten Haus am Waldesrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen oder wandert am Polarkreis, fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas oder fährt mit dem Fahrrad durch Skandinavien. «Grenzerfahrungen erweitern den Horizont», findet er.

Mein Fazit:
Extrem spannend. Mit WOW Effekt! Genial geschrieben.
Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.09.2025

Das krasseste Tier der Erde – bezaubernd

Das krasseste Tier der Erde
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Das krasseste Tier der Erde, von Kai Lüftner

Cover:
Gefällt uns, echt klasse.

Inhalt und meine Meinung:
Ein tolles Buch. Ein HC mit dem Format 21 x 17, ist angenehm groß.
Der Text in Reim Form ist ...

Das krasseste Tier der Erde, von Kai Lüftner

Cover:
Gefällt uns, echt klasse.

Inhalt und meine Meinung:
Ein tolles Buch. Ein HC mit dem Format 21 x 17, ist angenehm groß.
Der Text in Reim Form ist absolut klasse. Hier wird so viel Wissen rüber gebracht und es prägt sich den Kindern schnell ein.
Am Ende des Buches gibt es auch noch eine Doppelseite WURM-WISSEN.
So lernen die Kleinen wie wichtig die Regenwürmer für unsere Erde sind.

Die Illustrationen passen hervorragend zum Text und sind einfach wunderbar, total liebevoll gestaltet mit unglaublich vielen Details.
Es gibt so viel zu entdecken.

Von uns aus hätte das Buch auch gerne doppelt so dick sein dürfen.

Autor:
Kai Lüftner war irgendwann mal Sozialarbeiter und Pizza-Fahrer in Berlin. Heute ist er Autor von beliebten Kinder- und Jugendbüchern. . Darüber hinaus ist er Musiker und Regisseur.

Illustratorin:
Friederike Ablang, geboren 1977, studierte Fotografie und Gestaltung in Deutschland und Großbritannien. Seit ihrem Diplom an der Kunsthochschule Berlin Weißensee 2004 arbeitet sie als freie Illustratorin. Friederike Ablang lebt mit ihrer Familie, einer Katze und ein paar Wollmäusen in Berlin.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, herzallerliebst, voller Charme, mit tollem Lerneffekt.
Von mir eine klare Lee- und Kaufempfehlung und volle 5 Sterne

Veröffentlicht am 17.09.2025

Über die Toten nur Gutes – charmanter und humorvoller Krimi

Über die Toten nur Gutes
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Über die Toten nur Gutes, von Andreas Izuquierdo

Cover:
Gefällt mir, macht neugierig auf den Inhalt.

Inhalt und meine Meinung:
Dieses Buch ist wirklich eine Mischung aus Krimi und Roman.
Wir begleiten ...

Über die Toten nur Gutes, von Andreas Izuquierdo

Cover:
Gefällt mir, macht neugierig auf den Inhalt.

Inhalt und meine Meinung:
Dieses Buch ist wirklich eine Mischung aus Krimi und Roman.
Wir begleiten den Trauerredner Mad Madsen in seinem Alltag. Als ein Freund aus Kindertagen, den er aus den Augen verloren hat, plötzlich tot ist und er Nachforschungen anstellt, was er so gemacht hat, wie er gelebt hat und wie genau und warum er sterben musste, gerät er in ein kriminelles Wespennest das ihn am Ende massiv bedroht.

Das Buch beginnt relativ harmlos, ja sogar eher witzig und humorvoll. Dieser Humor bleibt das ganze Buch über, vor allem wenn es um die Beziehung von Mads und seinem Vater gehrt (bis am Ende, da kommt dann ein großer Paukenschlag).
Der Krimi gestaltet sich langsam heraus, ist aber nicht so nervenaufreibend und verursacht kenne Gänsehaut.
Teilweise ist einiges recht konstruiert oder der „Zufall“ irgendwie unglaubwürdig.

Die Schreibweise ist flüssig, locker und mit schönen, fast schon poetischen Stellen.

Autor:
Andreas Izquierdo ist Schriftsteller und Drehbuchautor

Mein Fazit:
Ein interessanter Kriminalroman, mit Humor, Charme und einem ungewöhnlichen und sympathischen Ermittler.
Von mir 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2025

Am Ende des Sturms – spannend, komplex, fantasievoll,

Am Ende des Sturms
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Am Ende des Sturms, von Alexander Hartung

Cover:
Das Cover zeigt quasi den ersten Tatort. Mir gefällt es wenn das Cover einebne Bezug zum Buch hat.

Inhalt und meine Meinung:
Berlin: ein Mann wird Kopfüber ...

Am Ende des Sturms, von Alexander Hartung

Cover:
Das Cover zeigt quasi den ersten Tatort. Mir gefällt es wenn das Cover einebne Bezug zum Buch hat.

Inhalt und meine Meinung:
Berlin: ein Mann wird Kopfüber in der Badewanne gefunden.
Hauptkommissar Jan Tommen und seinem Kollegen fallen sofort kleine Ungereimtheiten auf, doch sie ahnen noch nicht welch Ausmaße dieser Fall annehmen wird.

Dies ist mein 2. Fall der Jan-Tommen-Reihe (von 12), auch diesen konnte ich problemlos ohne Vorkenntnisse lesen.
Der Schreibstil ist wieder total flüssig und spannend.
Die Handlung ist sehr turbulent und komplex. Die Ermittlungsansätze und Gedankengänge sind sehr fantasievoll, also ich kann mir nicht vorstellen dass es so in der Realität ablaufen könnte. Aber es bleibt spannend bis zu letzten Seite, immer wieder dreht sich das Blatt.
Und die Truppe um Jan Tommen ist eine ganz besonders exotische und explosive Mischung.

Autor:
Alexander Hartung wurde 1970 in Mannheim geboren. Schon während seines Volkswirtschaftsstudiums begann er mit dem Schreiben und entdeckte seine Liebe zu Krimis.

Mein Fazit:
Ein spannender und rasanter Thriller, mit ganz unkonventionellen Ermittlern, die nicht immer nach Lehrplan vorgehen.
Von mir 4,5 Sterne

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