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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2021

Herzschmerzgeschichte zum Wegträumen

Pension Herzschmerz
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Louise und Anna fahren nach Norderney, wo ihre Freundin Kim sich den Fuß gebrochen hat und etwas Hilfe brauchen kann. Anna hat ihren Freund gerade verlassen, weil er sie betrogen hat, und Louise verliert ...

Louise und Anna fahren nach Norderney, wo ihre Freundin Kim sich den Fuß gebrochen hat und etwas Hilfe brauchen kann. Anna hat ihren Freund gerade verlassen, weil er sie betrogen hat, und Louise verliert ganz überraschend auch ihren Freund. Da nun alle drei Frauen ihren Herzschmerz pflegen, planen sie eine gemeinsame Zukunft mit der Pension Herzschmerz, einer Pension für alle mit gebrochenem Herzen auf Norderney.

Die Geschichte ist sehr humorvoll erzählt und vermittelt dabei ganz schön viel Urlaubsgefühle. Wie kann das Leben wohl werden, wenn drei Freundinnen zusammen auf einer Urlaubsinsel eine zündende Idee für einen Neuanfang haben? Das kann ja wohl, nach einigen Schwierigkeiten, nur gut gehen! Analog zu den Trauerphasen des Herzschmerzes entsteht so eine prickelnde Urlaubsgeschichte zum Wegträumen.

Sehr gerne empfehle ich dieses Buch für zwischendurch und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.06.2021

Spannende Ermittlungen in der Provence

Lavendel-Fluch
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In einem Weinberg wird ein erschossener Mann aufgefunden. Als Kommissarin in Ausbildung wird Lilou Braque hinzugerufen. Während sie mit ihren Kollegen zunächst versucht, die Identität des Toten zu ermitteln, ...

In einem Weinberg wird ein erschossener Mann aufgefunden. Als Kommissarin in Ausbildung wird Lilou Braque hinzugerufen. Während sie mit ihren Kollegen zunächst versucht, die Identität des Toten zu ermitteln, macht sie sich privat Gedanken um einen Kaufvertrag für ein Château aus dem Jahr 1933, das ihre Freundin Claire im Geheimfach eines antiken Schreibtisches gefunden hat. Doch seltsamerweise scheint es dieses Château Madeleine gar nicht zu geben… Lilou vermutet einen Zusammenhang zwischen ihrem Fall und Claires Entdeckung.

Das Buch ist Teil einer Reihe, der „Lavendel-Morde“ der Autorin Carine Bernard. Die Bände sind jedoch in sich abgeschlossen, so dass man jederzeit einsteigen kann. Lilou ist eine sympathische junge Frau, die nicht nur clever kombinieren kann, sondern auch den Blick für Feinheiten hat, die andere vielleicht übersehen. Auch ihr Privatleben kommt nicht zu kurz, hier erlebt der Leser den Flair der Provence, ein bisschen Urlaubsgefühle kommen auf. Die Geschichte selbst lebt von den vielen Geheimnissen, die entdeckt werden wollen, so dass sich die Puzzleteile des Falles nach und nach zusammensetzen.

Dieser Regionalkrimi lebt von einer spannenden Geschichte und den vielen Anspielungen auf die Region um Carpentras in der Provence, das hat mir sehr gut gefallen. Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Auf der Suche nach den Wurzeln

Internat der bösen Tiere, Band 3 - Die Reise
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Noël hat von Mrs Moa eine silberne Schatulle hinterlassen bekommen, doch die wurde umgehend gestohlen. Noël ahnt, dass der Inhalt der Schatulle wichtig ist, und macht sich auf die Suche danach. Unversehens ...

Noël hat von Mrs Moa eine silberne Schatulle hinterlassen bekommen, doch die wurde umgehend gestohlen. Noël ahnt, dass der Inhalt der Schatulle wichtig ist, und macht sich auf die Suche danach. Unversehens findet er sich auf einer Reise wieder, denn Mrs Moah hat die Inseln für immer verlassen…

Es ist ein spannender Ort, an dem Noël eine neue Heimat gefunden hat: die geheimnisvollen Inseln, auf der das Internat der bösen Tiere liegt und von denen kein Außenstehender etwas weiß. In diesem dritten Abenteuer macht sich der Junge auf die Suche nach seinen Wurzeln, nach Informationen über seine Mutter, die ihn bereits kurz nach der Geburt verlassen hatte. Noël aber lässt nicht locker, er ist mutig und scheut kein Abenteuer, wenn er weiß, dass er etwas erledigen muss. Das macht ihn sehr sympathisch. Durch seine Suche nach seinen Wurzeln – und damit auch nach sich selbst -, bietet er sich an als Identifikation für den jungen Leser. Er gerät bei einigen Szenen in größte Gefahr, und so fiebert man unbedingt mit ihm bei seiner Reise mit. Wie schon die beiden Bände davor ist auch dieses Buch sehr aufwendig gestaltet und fällt schon vom Cover her sofort auf. Der Schreibstil ist jungen Lesern ab 10 Jahren angepasst, zudem ist das Buch bei Antolin gelistet, was für viele Leseratten ein zusätzlicher Anreiz ist.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, und auch meine Kinder haben es sich schnell gegriffen und darin geschmökert. Sehr gerne empfehle ich die Geschichte, ja die gesamte Reihe weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Spannende Fortsetzung

Internat der bösen Tiere, Band 2 - Die Falle
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Noël hat sich bereits in das Internat der bösen Tiere eingelebt, hat Freunde gefunden und findet sich zurecht in einer Welt, in der verschiedene Tiere ihn in den ausgefallensten Themen unterrichten. Allerdings ...

Noël hat sich bereits in das Internat der bösen Tiere eingelebt, hat Freunde gefunden und findet sich zurecht in einer Welt, in der verschiedene Tiere ihn in den ausgefallensten Themen unterrichten. Allerdings soll er beim Tauchtraining nicht mitmachen, denn Noël hat einen mächtigen Feind, und nur in der Schule selbst wäre er ausreichend geschützt. Doch der Junge will unbedingt mitmachen bei dieser Woche auf dem Meer. Und so beginnt ein höchst gefährliches Abenteuer…

Dies ist bereits der zweite Band der Reihe um Noël im Internat der bösen Tiere. Aus dem ersten Band ist bereits bekannt, dass er einen mächtigen Gegner hat, der ihm nach dem Leben trachtet, es ist also eher empfehlenswert, in der richtigen Reihenfolge mit der Lektüre zu beginnen. Die Welt der geheimen Inseln, auf dem sich das Internat befindet, sowie die Schule mit den äußerst ungewöhnlichen Schülern ist spannender Lesestoff, sehr kindgerecht umgesetzt, so dass man sich schnell in die Geschichte vertieft und mit Noël mitfiebert, wem er denn nun wirklich vertrauen kann. Das Buch ist bei Antolin gelistet, was für viele Kinder ein zusätzlicher Leseanreiz ist. Wie bereits beim ersten Band hat auch dieses Buch ein sehr ausgefallenes Cover, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, und auch meine Kinder haben sich von dem Buch fesseln lassen. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Ein Roman mit vielen Facetten

Enriettas Vermächtnis
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Nach dem Tod der erfolgreichen und wohlhabenden Autorin Enrietta da Silva werden zwei Erben nach Zürich zum Testamentsvollstrecker der alten Frau eingeladen: der Arzt Emilio aus Argentinien, und die Schauspielerin ...

Nach dem Tod der erfolgreichen und wohlhabenden Autorin Enrietta da Silva werden zwei Erben nach Zürich zum Testamentsvollstrecker der alten Frau eingeladen: der Arzt Emilio aus Argentinien, und die Schauspielerin Jana aus Salzburg. Jana wurde von Enrietta wie eine Ziehtochter gehandelt, Emilio ist der Sohn von Enriettas langjährigem Lebenspartner. Doch da taucht noch Armando da Silva auf, der leibliche Sohn der Erblasserin, ungeliebt und totgeschwiegen von ihr. Er beansprucht seinen Anteil auf das Erbe seiner Mutter…

Vordergründig geht es hier um Geld, sogar um sehr viel Geld: 15 Millionen Schweizer Franken. Doch je mehr sich der Leser in das Buch vertieft, umso klarer wird es: Das Geld spielt eine untergeordnete Rolle. Es geht vielmehr um ein großes Geheimnis, das Enriettas Leben begleitet hat. Vielschichtig wirkt dieser Roman, denn dieses Geheimnis hat viele Facetten, die dem Geschehen immer wieder neue Wendungen hinzufügen. Das ist sehr spannend zu lesen, vom Anfang bis zum Ende der Geschichte. Dabei muss man viel aus dem Kontext zwischen den Zeilen entnehmen, um wirklich hinter Enriettas Vermächtnis zu kommen – wobei ich nicht ausschließen möchte, dass hier jeder sein eigenes Erleben hinein interpretieren wird. Doch genau das passt zur Geschichte: Man könnte sie wohl in einigen Jahren erneut lesen und würde vielleicht ein anderes Vermächtnis erkennen. Ist das nicht genial?

Mich hat das Buch faszinieren können mit seinen vielen Facetten, die entdeckt werden wollen, deshalb empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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