Lauter Lügen
Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?Lauter Lügen
Durch die grellroten Seitenschnitte fällt das Buch sofort ins Auge. Der Titel passt gut zum Inhalt. Der Schreibstiel ist flüssig und einfach. Die drei Hauptfiguren wechseln sich in ihren Erzählungen ...
Lauter Lügen
Durch die grellroten Seitenschnitte fällt das Buch sofort ins Auge. Der Titel passt gut zum Inhalt. Der Schreibstiel ist flüssig und einfach. Die drei Hauptfiguren wechseln sich in ihren Erzählungen ab, mal erzählen sie im Heute, mal in der Vergangenheit. Leider kommt es dadurch auch mal zu Wiederholungen, aber der Leser bekommt dadurch auch einen Blickwinkel. Cecilia verliert nach dem Tod der Mutter den Boden unter den Füßen. Sie bewirbt sich bei der steinreichen Familie Waldner als Housesitterin und beginnt mit Johannes dem Sohn eine Beziehung. Sie hütet die Villa auf einer einsamen Ostseeinsel. Als ihre drei Freunde zu Besuch kommen eskaliert die Situation. Die Geschichte strotzt vor Lügen, Intrigen und Geheimnisse. Der Anfang beginnt sehr spannend, Leider lässt die Spannung dann nach. Die Protogonisten waren mir allesamt unsymphatisch, ihr Handeln konnte ich in keiner Weise nachvollziehen. Ying und Anastasia spielten für mich leider eine viel zu blasse Rolle, hier hätte ich mir mehr gewünscht. Auch auf die vulgäre Sprache und die Sexszenen hätte man wegen mir gerne verzichten können.