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Veröffentlicht am 13.07.2020

Ein kolossalischer 4. Teil mit mitreißendem Finale

Die Spiegelreisende 4 – Im Sturm der Echos
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Zum Inhalt:
Ophelia und Thorn sind endlich wieder vereint und befinden sich mit falschen Identitäten immer noch auf der Arche Babel. Die wird allerdings wie jede andere Arche auch mit Rissen und Abgründen ...

Zum Inhalt:
Ophelia und Thorn sind endlich wieder vereint und befinden sich mit falschen Identitäten immer noch auf der Arche Babel. Die wird allerdings wie jede andere Arche auch mit Rissen und Abgründen bedroht. Große Teile samt Bevölkerung verschwinden einfach im Nichts. Um den Zerfall aller Archen zu stoppen, versuchen Ophelia und Thorn 'Gott' und den 'Anderen' zu finden. Doch zunächst müssen sie das Geheimnis der Echos aufdecken, die sich überall immer mehr ausbreiten. Ob sie etwas mit dem Untergang der Archen zu tun haben?

Meine Leseerfahrung:
Der letzte Teil wirkte für mich viel düsterer als die Vorgänger. Ob es nun an der Endzeitstimmung auf Grund der Zerstörung der Archen lag oder an der skurrilen Atmosphäre im Beobachtungsinstitut für Abweichungen, das diesmal den Hauptschauplatz bildet, kann ich gar nicht so recht sagen. Auch wenn sich an der Erzählweise der Autorin nichts geändert hat, ist der Plot des letzten Teils der Saga viel rasanter und verwirrender als bei den Vorgängerbänden. 

Ganz am Anfang gibt es allerdings erstmal eine kurze Zusammenfassung "Was bisher geschah", was für mich persönlich sehr willkommen war, um sich noch einmal alle Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen. Zudem werden die Hauptfiguren mit ihren Eigenarten kurz vorgestellt, was ebenso hilfreich ist.

Dann steigt man allerdings sofort rasant in die Geschichte ein, die sich inhaltlich nahtlos an Teil 3 anschließt. Ophelia und Thorn begeben sich, wie schon erwähnt, in das Beobachtungsinstitut für Abweichungen, um dem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen und die Lösung für den Untergang der Archen zu finden. Und hier beginnen dann die verwirrenden Ereignisse und die teils konfusen Erklärungen zu den Echos etc.. Ich konnte einerseits kaum eine Pause einlegen, weil es durchgehend spannend war und ständig etwas Neues passierte, andererseits aber musste ich einige Abschnitte mehrfach lesen, um überhaupt richtig verstehen zu können, was es mit den Echos nun auf sich hat. Ebenso konfus wurden auch die Lichtblicke in die Vergangenheit von 'Gott' und dem 'Anderen. 

Das hätte man sicherlich auch unkomplizierter lösen können; stattdessen hat Dabos in den letzten Band einfach viel zu viel hinein stecken wollen, was für den Leser gegen Ende allmählich anstrengender wird. Dennoch hat die Saga ein verdientes Ende gefunden und einen besonderen Platz in meinem Herzen, da die Welt der Archen und die Story-Idee einzigartig bleibt und ihresgleichen sucht. 

Fazit:
"Im Sturm der Echos" rundet mit der Aufklärung des großen Geheimnisses die Spiegelreisenden-Saga ab und verleiht ihr einen gebührenden Abschluss. Auch wenn der finale Band stellenweise verwirrend und anstrengend zu lesen ist, und damit erzähltechnisch nicht an die Vorgängerbände heran reicht, glänzt er dennoch mit bildgewaltigen Darstellungen und schillernden Figuren und hat damit seinen verdienten Platz im Bücherregal. 

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Veröffentlicht am 08.07.2020

Kochen mit viel Abwechslung in authentischer Atmosphäre

Foutah Djallon
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Zum Inhalt:
Die Autoren Mamadou Oury Balde, Carla Behringer und Eva Behringer haben die Küche Westafrikas in einem unglaublich tollen und liebevoll gestalteten Kochbuch eingefangen und gaben ihm den Titel ...

Zum Inhalt:
Die Autoren Mamadou Oury Balde, Carla Behringer und Eva Behringer haben die Küche Westafrikas in einem unglaublich tollen und liebevoll gestalteten Kochbuch eingefangen und gaben ihm den Titel "Foutah Djallon", den Namen des Berglandes in Guinea. In einem auffällig gelben Hardcover mit unscheinbarem afrikanischem Motiv verbergen sich 77 traditionelle wie auch neuinterpretierte Rezepte, die gepaart mit eindrucksvollen Fotos aus der Region uns geistig direkt dorthin befördern, was ganz besonders durch einige auserwählte Musikempfehlungen verstärkt wird. 

Meine Leseerfahrung:
Dieses Kochbuch ist abgesehen vom auffallenden gelben Cover sehr zurückhaltend   gestaltet worden, beeindruckt aber mit sehr authentischen Fotos und ebenso authentischen Rezepten, die samt persönlichen Eindrücken der Autoren präsentiert werden. Da ich ein absoluter Neuling bin, was westafrikanische Küche anbelangt, war ich sehr dankbar über die 2 Seiten vorab, in denen Erklärungen zu den traditionellen Zutaten, die oft in den folgenden Rezepten vorkommen, geliefert werden, damit man zunächst einmal eine gute Vorstellung von dem bekommt, was man beim Kochen verarbeiten wird. 

Die Rezepte selbst sind unkompliziert erklärt und einfach nachzukochen, wobei ich die Menge mancher Zutaten, wie Erdnussbutter für uns persönlich reduzieren musste und bei einigen Rezepten daher Schwierigkeiten hatte, die entsprechende Konsistenz richtig hinzubekommen, wie zB beim traditionellen Maffe Tiga. Aber die Übung macht es, und für die ersten Male waren die Gerichte absolut gelungen. Zudem habe ich noch viele Experimente vor mir, denn "Foutah Djallon" beginnt mit Streetfood und Snacks sowie Suppen, von denen ich allgemein ein großer Fan bin und schon Einiges ausprobiert habe. (Unser Favorit ist hier ganz klar die guineische Süßkartoffelsuppe.) Dann sind viele Fleisch- und Fischgerichte enthalten. Den Abschluss bilden Salate, Beilagen, Dips und Desserts sowie Heiß-und Kaltgetränke. Für jeden ist was dabei, insbesondere auch für Vegetarier. 

Besonders gut gefallen hat mir auch der übersichtliche Aufbau des gesamten Inhalts und die Musiktipps zwischendurch. So habe ich neue Songs auf meine Playlist aufgenommen und konnte beim Kochen in die richtige Stimmung kommen. Auch die kurzen und knappen Leseabschnitte zur Kultur und Region Westafrikas waren sehr lesenswert.

Fazit:
"Foutah Djallon" bietet eindrucksvoll zusammen gestellte Rezepte und eine einzigartige authentische Atmosphäre zum Kochen für daheim. Sowohl Afrika-Begeisterte als auch neugierige Köche, die nach Abwechslung und neuen Herausforderungen suchen, werden große Freude mit diesem Kochbuch haben.

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Veröffentlicht am 05.07.2020

Die Entwicklung der Hungerspiele

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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Zum Inhalt:
Jahre nach dem Krieg ist das Kapitol immer noch im Aufbau. Die Hungerspiele gehen mittlerweile in die 10. Runde und erstmals sollen Jugendliche der Akademie die 24 Mentorate für die Tribute ...

Zum Inhalt:
Jahre nach dem Krieg ist das Kapitol immer noch im Aufbau. Die Hungerspiele gehen mittlerweile in die 10. Runde und erstmals sollen Jugendliche der Akademie die 24 Mentorate für die Tribute übernehmen. Auch der 18-Jährige Corolianus Snow ist unter den Mentoren. Und er begehrt nichts mehr, als die Hungerspiele zu gewinnen, um mit dem Preisgeld sein Studium zu finanzieren. Denn trotz seines Ansehens und seiner hochrangigen Herkunft steht es um seine Familie, die nur noch aus Großmutter und Cousine besteht, finanziell sehr schlecht. Doch wider Erwarten wird ihm ein Mädchen, Lucy Gray, aus dem niedrigsten der Distrikte als Tribut zugeteilt. Snow kann kaum glauben, dass sie das Gemetzel in der Arena gewinnen könnte. Als er sie endlich kennenlernt, keimt in ihm jedoch die Hoffnung wieder auf, dass sie doch noch eine Chance haben könnten. Denn Lucy Gray ist sehr speziell und gewinnt in kurzer Zeit nicht nur die Sympathien der Zuschauer, sondern auch das Herz ihres Mentoren...

Meine Leseerfahrung:
Ich hatte erst vor Kurzem mit dem Lesen der Panem-Trilogie begonnen, als die Tribute von Panem X erschien. Um nicht voreingenommen und nicht allzu erwartungsvoll an die Vorgeschichte heranzugehen, pausierte ich die Panem-Reihe und widmete mich nur dem Prequel. Daher kann ich kaum Vergleiche zwischen den Büchern ziehen und fokussiere mich bei meiner Bewertung einzig und allein auf Panem X.

Wie viele Leser dieser Reihe, bin ich über die Filme an die Bücher gekommen. Ich war fasziniert von der Kreativität der Geschichte und der Liebe zum Detail bei allen Charakteren, Settings sowie Eigenarten dieser Fantasywelt. Die Vorgeschichte ist nicht nur interessant, weil sie die Jugend des kaltherzigen und gnadenlosen Präsidenten aus der Panem-Trilogie behandelt und uns zeigt, wie der einst unerfahrene Junge Coriolanus "Coryo" zu dem Mann Snow wird, den alle so fürchten. Sie ist auch deshalb so fesselnd, weil sie neben einer wundervoll erzählten  zarten Liebesgeschichte auch viele Informationen zu den Ursprüngen und zur Entwicklung der Hungerspiele liefert.

Die 10. Hungerspiele fand ich im Übrigen nicht einmal wirklich spektakulär. Vielmehr war es spannender zu sehen, wie sich Lucy Gray im Kapitol durchkämpft und wie sich das Verhältnis zwischen Mentoren und Tribute, insbesondere zwischen Snow und Lucy, entwickelt. Stellenweise wurde es leider etwas zu langatmig, da sich Suzanne Collins viel zu sehr bemühte, alles bin ins kleinste Detail zu erklären, was meines Erachtens nicht unbedingt von Nöten war. Dennoch fand ich die Erläuterung zur Herkunft der Spotttölpel sowie auch zu dem bekannten Lied vom Henkersbaum sehr faszinierend. Doch das letzte Drittel des Buches kam mir inhaltlich wie ein Lückenfüller vor, da kaum merklich etwas passiert und die wenigen ereignisreichen Momente zu sehr in die Länge gezogen wurden. Für ein Jugendbuch im Stil der drei Hauptbände fehlte mir persönlich die konstante Spannung. Letztendlich konnte Collins aber mit einem unerwarteten Finale trumpfen, wobei ich denke, dass die Geschichte von Snow noch lange nicht erzählt ist. Ich kann mir vorstellen, dass hier noch weitere Bände des Prequels zu erwarten sind und würde mir vorher aber definitiv die Trilogie vornehmen.

Fazit: 
Im neuesten Buch von Suzanne Collins werden wir gekonnt in eine andere Zeit der Panemwelt katapultiert, die dank der bildgewaltigen Darstellungen der Autorin sehr authentisch wirkt. Das Prequel zur Panem-Reihe kann trotz langatmig erzählter Passagen und spärlich eingesetzter Spannung mit ausgeklügelten Charakteren und viel Hintergrundwissen überzeugen und ist ein Muss für alle Leser der Trilogie. 

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Veröffentlicht am 30.06.2020

Die Welt der Insekten hervorragend erklärt

Sechs Beine oder mehr – Die Wunderwelt der Insekten und Spinnen
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Zum Inhalt: 
Insekten sind für einige Menschen zum Fürchten; Andere hingegen ekeln sich vor Allem, was krabbelt. Dabei kann es vielleicht ein wenig helfen, wenn man sich mit der Insektenwelt mal intensiver ...

Zum Inhalt: 
Insekten sind für einige Menschen zum Fürchten; Andere hingegen ekeln sich vor Allem, was krabbelt. Dabei kann es vielleicht ein wenig helfen, wenn man sich mit der Insektenwelt mal intensiver beschäftigt. Zudem sind diese kleinen Erdenbewohner so bedeutend für unser Ökosytem, dass die Natur ohne sie unvorstellbar wäre. Dieses Sachbuch ab 6 Jahren bringt unseren Kindern die größte Tiergruppe unseres Planeten näher und hebt die wichtigen Besonderheiten und kuriosen Fakten einzelner Insektenarten hervor. 

Meine Leseerfahrung:
Mit 48 Seiten ist dieses Sachbuch nicht besonders dick. Das muss es aber auch nicht sein, wenn es in Kinderhänden liegt. Unser Großer ist grade mal 4,5 Jahre alt und auch wenn das empfohlene Alter 6 beträgt, war dieses Sachbuch so faszinierend für ihn, dass er es kaum abgelegt hat. Schließlich sind wir momentan jedes Wochenende in der Natur unterwegs und er kann dadurch jedesmal neue Insekten entdecken und sie in diesem Buch wiederfinden. Natürlich muss ich dann auch vorlesen, aber die Illustrationen sind wunderschön und originalgetreu gestaltet und ziehen alle neugierigen Blicke der Kleinen auf sich. Die Texte sind dementsprechend kurz und kompakt gehalten und geben punktgenau die interessantesten Infos zum jeweiligen Krabbeltier wieder. Damit wird in etwa so viel erzählt, wie die Aufmerksamkeitsspanne eines Kindes erfassen kann. Aber nicht nur für die Kleinen bringt das Buch unterhaltsame Lesestunden. Ich habe soviel Neues und auch Wichtiges über einige Insektenarten gelernt, was ich ganz sicher nicht mehr vergessen werde. Denn die Bilder sind so liebevoll und künstlerisch schön gestaltet, dass sie sehr einprägsam auf den Leser wirken. Insbesondere für Personen, die sich eher vor Insekten ekeln, ist dieses Buch viel besser geeignet, als eins mit richtigen Insektenfotos.

Fazit:
Der Prestel-Verlag hat mit "Sechs Beine oder mehr" ein wundervolles Sachbuch mit hochinteressanten Fakten über die Insektenwelt herausgebracht, das nicht nur für Kinder faszinierend ist. Eine absolute Kauf- und Leseempfehlung von mir für alle Natur-Fans und diejenigen, die es werden wollen!

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Veröffentlicht am 21.06.2020

So viele Möglichkeiten verschwendet

Die stummen Wächter von Lockwood Manor
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Zum Inhalt:
Es ist 1939 und deutsche Bombenangriffe bedrohen London. Das Natural History Museum wird evakuiert und die Säugetiersammlung zum Herrenhaus Lockwood Manor gebracht. Der Kuratorin Hetty Cartwright, ...

Zum Inhalt:
Es ist 1939 und deutsche Bombenangriffe bedrohen London. Das Natural History Museum wird evakuiert und die Säugetiersammlung zum Herrenhaus Lockwood Manor gebracht. Der Kuratorin Hetty Cartwright, die die ausgestopften Tiere begleitet, wird vom Major Lockwood für die Dauer des Krieges Unterkunft gewährt. Doch der Aufenthalt gestaltet sich nicht einfach: Einzelne Tiere verschwinden, seltsame Gestalten wandeln durch die Flure und Lucy Lockwood, die Tochter des Majors, scheint mit Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Während Hetty sich auf die Suche nach den abhanden gekommenen Tierpräparaten macht, ahnt sie noch nicht, welche Geheimnisse der Familie sie dabei aufdeckt...

Meine Leseerfahrung:
Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich nur an ein mysteriöses Herrenhaus in England, an Grusel und Schauer, an alte - womöglich schockierende - Familiengeheimnisse und interessante Charaktere voller Überraschungen. Und eigentlich war das alles vorhanden, nur leider nicht in der nötigen Dosierung, was dazu führte, dass der Roman stellenweise viel zu langatmig wurde. Ich wäre schon dankbar gewesen, wenn sich die Story ins Phantastische entwickelt hätte, aber selbst das lag der Autorin anscheinend nicht im Möglichen.

Dabei war der Erzählstil völlig in Ordnung und auch die zwei Erzählstränge aus der Sicht von Hetty und Lucy, die sich abwechselten, waren angenehm zu lesen und ergänzten sich wunderbar. Doch auch nach der Hälfte des Buches kam nicht wirklich Spannung auf. Und mit Aufklärung einiger seltsamer Begebenheiten flachte auch die Story ab und es geschah kaum noch etwas Interessantes im Herrenhaus. Das einzige innovative war dann vielleicht noch die zarte Liebesromanze, die sich langsam entwickelt hat. Aber die war dann wiederum nicht dermaßen fesselnd, dass man wenigstens einen Grund gehabt hätte, um weiterzublättern.

Mit dem relativ zufriedenstellenden Ende hatte ich dann auch nicht mehr gerechnet. Vielmehr hatte ich bei der ganzen katastrophalen Zusammenstellung der Storykomponenten zum Schluss eine entsprechende nervtötende Tragödie erwartet. Aber selbst das erzwungen konstruierte Happy End vermag nicht die Schwächen zu retten, die das Buch durchgehend aufweist. Schade um die Zutaten, das Gericht ist leider verhunzt worden, obwohl dem Ganzen so ein gutes Rezept zugrunde lag.

Fazit:
Ein Buch, das mit allen verwendeten Storyelementen so viel Potential hatte, aber weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Für mich ist es leider eine Zeitverschwendung gewesen und mein persönlicher Flop des Jahres 2020.

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