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Veröffentlicht am 29.04.2021

Höchst unterhaltsames, lustiges und ansprechendes Hexen-Abenteuer

Fridolina Himbeerkraut - Mein Freund Schnuffelschnarch
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Inhalt:
Fridolina Himbeerkraut lebt auf der einzigen und super geheimen Hexeninsel weit draußen auf dem Meer. Sie ist ein Hexenkind aus der Familie der Kräuterhexen. Doch aus irgendeinem Grund kann sie ...

Inhalt:
Fridolina Himbeerkraut lebt auf der einzigen und super geheimen Hexeninsel weit draußen auf dem Meer. Sie ist ein Hexenkind aus der Familie der Kräuterhexen. Doch aus irgendeinem Grund kann sie sich keine Kräuternamen merken: aus Pfefferminze wird Zefferpinze und aus Rosmarin Mari-Rosin. Vielmehr interessiert sie sich für all die Tiere im Hexenwald. Dort lernt sie auch den kleinen Zwergfuchs Schnuffelschnarch kennen. Sie beschützt ihn vor Wildschwein Willi Wütig und stellt dabei fest, dass sie Tiere nicht nur verstehen kann, sondern mithilfe ihres Zauberstabs auch ihre Gedanken lesen kann. Schnuffelschnarch findet das ziemlich genial. Und er hat einen Verdacht: Kann es sein, dass Fridolina in Wirklichkeit gar keine Kräuterhexe, sondern vielmehr eine Tiermagierin ist?

Meinung:
Fridolina Himbeerkraut lebt mit den restlichen Hexen auf einer geheimen Hexeninsel mitten im Meer. Fridolinas Eltern sind Kräuterhexen und daher ist auch Fridolina eine angehende Kräuterhexe. Leider ist Fridolina total schlecht darin sich schon die einfachsten Kräuternamen zu merken. Immer wieder verwechselt sie Kräuter oder nennt sie beim falschen Namen. Tief in ihrem Herzen findet Fridolina die ollen Kräuter total langweilig und dröge. Viel lieber würde sie den ganzen Tag über die Insel streifen und den Tieren der Insel helfen. Eines Tages braucht der kleine Zwergfuchs Schnuffelschnarch dringend Fridolinas Hilfe.

Seit Anke Girods "Das Marzi rettet die Tortentiere" liebe ich den Einfallsreichtum und den Humor der Autorin. Daher freute ich mich riesig über ihre neue Reihe "Fridolina Himbeerkraut".

Da die Geschichte für Kinder ab 4 Jahren geeignet ist, habe ich die Geschichte gemeinsam mit meinem fünfjährigen Sohn gelesen. Dieser war auch gleich vom niedlichen Zwergfuchs Schnuffelschnarch begeistert. Aber auch der Rest der Geschichte konnte ihn gut unterhalten und so haben wir das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Die Altersempfehlung von 4 Jahren finde ich gerechtfertigt. Das Buch weist schon einen großen Schriftanteil auf. Dies ist aber gar nicht weiter schlimm, denn die Handlung ist in mehrere Kapitel unterteilt, sodass man nach diesen perfekt die Geschichte unterbrechen kann. Außerdem gibt es auf fast jeder Doppelseite mal kleine, mal große Illustrationen zu bestaunen.

Die Geschichte an sich ist schön aufgebaut. Fridolina ist mit ihrer Zukunft als angehende Kräuterhexe nicht wirklich glücklich. Im Laufe der Handlung merkt Fridolina, dass sie eigentlich eine ganz andere Begabung und Bestimmung hat. Mir hat die Botschaft hinter der Geschichte wirklich sehr gefallen.

Auch die unterschiedlichen Tiere die Fridolinas Weg kreuzen sind wirklich herzallerliebst. Natürlich waren wir beide vor allen Dingen von Zwergfuchs Schnuffelschnarch begeistert, aber auch das grimmige Wildschwein Willi Wütig stahl sich im Verlauf der Geschichte in unsere Herzen.

Die Geschichte endet in sich abgeschlossen. Dennoch möchte man nach diesem ersten Abenteuer von Fridolina gerne wissen, was für tolle Dinge sie gemeinsam mit Schnuffelschnarch noch alles auf der Hexeninsel erleben wird.

Aufgrund der Altersstufe von 4 Jahren gibt es sehr viele farbige Illustrationen von Sabine Sauter. Dies war genau nach unserem Geschmack. Denn die vielen kunterbunten und unterhaltsamen Bilder waren sehr schön anzusehen.

Fazit:
Hexenmädchen Fridolina kann sich die vielen verschiedenen Kräuternamen einfach nicht merken. Da wird aus Rosmarin Mari-Rosin oder aus Pfefferminze Zefferpinze. Fridolinas Herz schlägt nämlich nicht für die ollen Kräuter der Hexeninsel, sondern für die Tiere der Insel. Und so erleben Leser ab 4 Jahren ein höchst unterhaltsames, lustiges und ansprechendes Hexen-Abenteuer.
Wir vergeben 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2021

Neue magische Pflanzen und eine spannende Aufnahmeprüfung

Der Zaubergarten – Freundschaft macht lustig
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Inhalt:
Endlich Ferien! Tilda und Anni ziehen für eine Woche in den Schuppen im Garten von Tildas Großeltern. Von hier aus können sie jeden Tag heimlich über die Mauer klettern. Im Nachbargarten von Herrn ...

Inhalt:
Endlich Ferien! Tilda und Anni ziehen für eine Woche in den Schuppen im Garten von Tildas Großeltern. Von hier aus können sie jeden Tag heimlich über die Mauer klettern. Im Nachbargarten von Herrn Bovist warten große Aufgaben auf die beiden Mädchen und ihren neuen Freund Lilian: Die Prüfung für die Aufnahme in den Kreis der Zauberblumenzüchter steht an! Da quartiert sich Tildas Schwester Leni ebenfalls im Schuppen ein und will einfach nicht mehr ausziehen. Ob dagegen auch ein magisches Kraut gewachsen ist?

Meinung:
Tilda und Anni haben Ferien und möchten daher so viel Zeit wie möglich bei Herrn Bovist und seinen magischen Pflanzen verbringen. Denn schon bald soll die Prüfung für die Aufnahme in den Kreis der Zauberblumenzüchter stattfinden. An dieser sollen die beiden Mädchen zusammen mit ihrem neuen Freund Lilian teilnehmen. Und so nisten sich die beiden Freundinnen für eine Woche im Gartenschuppen von Tildas Großeltern ein, um abends ungestört für die Prüfung lernen zu können. Doch daraus wird erst mal nichts. Denn Tildas ältere Schwester Leni kreuzt auf. Nach einem Streit mit ihrem Freund Tim möchte Leni erst einmal Ruhe haben. Das passt Tilda und Anni aber so gar nicht in den Kram. Schnell muss ein Plan her, wie Leni so schnell es geht aus dem Schuppen wieder auszieht.

Die Geschichte rund um Tilda, Anni und den magischen Zaubergarten von Herrn Bovist geht mittlerweile in die vierte Runde. Da die Geschichten größtenteils in sich abgeschlossen enden, kann man auch in der Mitte der Reihe anfangen, ohne große Verständnisprobleme zu haben. Dennoch finde ich es ratsam mit Band 1 der Reihe zu starten, da man so einen besseren Hintergrund zu den Charakteren und ihren Fähigkeiten besitzt.

In diesem vierten Band steht alles im Zeichen der anstehenden Aufnahmeprüfung. Tilda, Anni und Lilian üben fleißig mit den magischen Pflanzen und eignen sich zudem viel theoretisches Wissen an. Doch immer wieder werden die drei Freunde von Gunnar in ihrer Arbeit unterbrochen und gestört. Gunnar möchte partout nicht, dass die Kinder in den Kreis der Zauberblumenzüchter aufgenommen werden und macht ihnen das Leben daher furchtbar schwer.
Durch den unerwarteten Besuch von Leni im Schuppen der Großeltern, wird die Vorbereitung auf die Prüfung für Tilda und Anni nicht wirklich leichter.

Auch in diesem Band gibt es wieder reichlich viele magische Pflanzen zu entdecken. Autorin Nelly Möhle baut neue Pflanzen mit besonderen Fähigkeiten ein. So gibt es beispielsweise eine Zauberblumenessenz, die bei Einnahme einem ein dickes und weiches Fell wachsen lässt. Eine weitere Essenz lässt einen dank eines Flugzaubers durch die Lüfte fliegen. Und so sorgen auch die neuen Pflanzen für ordentlich viel Spaß und durcheinander.

Mir hat in diesem Band besonders gut gefallen, dass die drei Kinder zu richtig dicken Freunden werden. Lilian wird zu einem festen Bestandteil des Teams und sein Schwein Susi ist total niedlich und furchtbar neugierig.
Genauso gut fand ich es, dass dieses Mal auch Tildas Familie in Form von ihrer älteren Schwester Leni eine größere Rolle in der Geschichte einnimmt.
Und natürlich darf auch der liebevolle und gutherzige Herr Bovist genauso wenig fehlen, wie der griesgrämige Gunnar. Gerade Gunnar hatte ein paar ganz starke Szenen im Buch, die darauf hoffen lassen, dass er nicht durch und durch von schlechten Gedanken getrieben ist.

Wieder mal absolut fantastisch sind die sehr detaillierten Bilder von Illustratorin Eva Schöffmann-Davidov. Ihr Zeichenstil ist wahnsinnig intensiv und ganz besonders. Schon alleine das Cover ist ein wahres Highlight für mich!
Zudem gibt es dieses Mal auch ein niedliches Daumenkino in Form von Schwein Susi.

Fazit:
Auch das neueste Abenteuer von Tilda und Anni im wundervollen Zaubergarten von Herrn Bovist ist ein großes Vergnügen für alle Fans. Neue magische Pflanzen, der griesgrämige Gunnar und eine spannende Aufnahmeprüfung, in den Kreis der Zauberblumenzüchter, erwarten den Leser.
Freundschaft und Zusammenhalt stehen auch in diesem neuesten Band an oberster Stelle.
Von mir gibt es für diesen vierten Band 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 29.04.2021

Nicht so gruselig wie Band 1, aber genauso genial

Aveline Jones im Bann der Hexensteine (2)
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Inhalt:
Direkt hinter Avelines neuem Zuhause, einem alten Cottage in Norton Wick, steht ein keltischer Steinkreis. Dort trifft sie die coole Hazel, die ihr erzählt, dass die alten Steine alle Wünsche erfüllen ...

Inhalt:
Direkt hinter Avelines neuem Zuhause, einem alten Cottage in Norton Wick, steht ein keltischer Steinkreis. Dort trifft sie die coole Hazel, die ihr erzählt, dass die alten Steine alle Wünsche erfüllen können!
Da ereignen sich plötzlich wundersame Dinge in Norton Wick und Avelines geheimste Wünsche werden wahr. Sie wird das ungeheure Gefühl nicht los, dass Hazel etwas damit zu tun hat. Doch als sie ihre Freundin zur Rede stellen will, findet Aveline nur eine abgebrannte Ruine vor …

Meinung:
Aveline und ihre Mutter verbringen ihren Urlaub im kleinen Dörfchen Norton Wick. Bei Avelines Streifzug durch das Dorf stößt sie auf einen alten keltischen Steinkreis und das etwa gleichaltrige Mädchen Hazel. Aveline ist vom ersten Moment von Hazels cooler Art begeistert. Doch nach und nach stellt Aveline fest, dass Hazel ein Geheimnis vor ihr verbirgt. Als Avelines Freund Harold zu Besuch kommt, wird Hazel plötzlich äußerst komisch. Was steckt hinter ihrem Verhalten?

Der erste Band der Aveline Jones Reihe ist mir noch sehr präsent im Kopf. Denn dieser hat mich derart stark gegruselt, wie es kaum ein Kinderbuch zuvor geschafft hat. Für mich war er zudem ein kleines Jahreshighlight im letzten Jahr. Dementsprechend hatte ich eine gewisse Erwartung an diesen zweiten Band der Reihe.

Schon nach kurzer Lesezeit muss man als Leser feststellen, dass dieses Buch anders aufgebaut ist als sein Vorgänger. Vorweg kann ich sagen, dass es auch in diesem Band leichte Gruselmomente gab, diese bei weitem jedoch nicht so stark ausgeprägt waren wie im ersten Teil.
Aus Sicht der Altersfreigabe kann ich dies nur unterstützen, denn mein Kritikpunkt am ersten Band waren die extremen Gruselmomente im Vergleich zu der Altersfreigabe von 9 Jahren.
Daher passt hier der Spagat aus Grusel und der Altersfreigabe von 9 Jahren viel besser zusammen. In Band 2 wurde für mich daher dieses Mal das richtige Maß verwendet.

Auch in diesem neuen Band hat Aveline wieder einige Berührungspunkte mit dem Übernatürlichen. Aufgrund des Steinkreises stehen dieses Mal Hexen und Druiden im Vordergrund der Geschichte.

Ein tolles Händchen hat Autor Phil Hickes wieder bei der Erschaffung des Settings bewiesen. Das verschlafen wirkende Örtchen Norton Wick bietet die perfekte Kulisse für übersinnliche Dinge.
Zumal ist es in diesem Buch wieder so, dass die Erwachsenen rund um Avelines Mutter nicht viel mitbekommen von den Dingen die Aveline erlebt und daher auch keine Unterstützung gegen die übersinnlichen Machenschaften sind.

Richtig gut gefallen hat mir, dass in diesem Band auch Avelines Freund Harold ab einem gewissen Punkt wieder mit von der Partie ist. Ich mochte ihn in Band 1 ausgesprochen gerne. Aveline und Harold sind ein tolles Team.
Dieses Team wird jedoch durch Hazel ein wenig auseinandergerissen, da diese versucht Aveline für sich allein in Beschlag zu nehmen.
Ich fand Hazel einen sehr faszinierenden und auch leicht unheimlichen Charakter. Als Leser spürt man, dass dieses Mädchen ein dunkles Geheimnis verbirgt.

Das Ende war für mich dann super spannend und ein wenig anders als erwartet. Ich finde jedoch, dass es perfekt zur Geschichte des Buches passt.

Absolut gelungen sind auch in diesem zweiten Band die Illustrationen von Kaja Reinki. Wie bereits in Band 1 unterstützen sie die unheimliche Stimmung im Buch. Ich bin zumindest wieder ein großer Fan der Zeichnungen.

Nun bleibt mir abschließend nur noch die Hoffnung auszusprechen, dass es noch weitere Bände von Aveline und Harold geben wird.

Fazit:
Der zweite Band der Aveline Jones Reihe kommt zwar anders daher als sein Vorgänger, dennoch konnte er mich genauso gut unterhalten. Der Gruselfaktor wurde ein wenig nach unten geschraubt, nichtsdestotrotz überkommt einem als Leser ab und an ein leichter Schauer beim Lesen gewisser Szenen.
Das Setting und die Charaktere tun ihr Übriges dazu, damit man als Leser das Buch nicht so gerne aus der Hand legen möchte.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 22.04.2021

Geniales Piratensetting mit Karibikflair und liebenswerten Charakteren

Paradise Pirates
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Inhalt:
Eichhörnchen Salty träumt davon, den Schatz zu heben, der auf der Karte seiner verschollenen Eltern markiert ist. Doch das Archipel ist voller Piratencrews, die scharf auf einen Schatz sind, allen ...

Inhalt:
Eichhörnchen Salty träumt davon, den Schatz zu heben, der auf der Karte seiner verschollenen Eltern markiert ist. Doch das Archipel ist voller Piratencrews, die scharf auf einen Schatz sind, allen voran das Fuchspack. Die Füchse entführen Saltys Freundin Ozeane und fordern die Karte im Austausch. Um Ozeane zu retten, braucht Salty unbedingt ein richtiges Schiff und eine Besatzung, die es mit den Füchsen aufnehmen kann. Aber selbst die mutigsten Piraten mit sieben Leben, die Katzen, winken ab. Saltys letzte Hoffnung ist Honigdachs Captain Scratch und seine berühmt-berüchtigte Crew. Eigentlich hatten sie dem Piratenleben abgeschworen … aber wenn das Abenteuer ruft, dann ruft es laut! Werden die Paradise Pirates den ruchlosen Füchsen die Stirn bieten können?

Meinung:
Eichhörnchen Salty und seine beste Freundin Ozeane lieben es durch das Paradise-Archipel mit ihrem kleinen Boot zu segeln. Doch Salty träumt von Größerem. Er möchte einfach wahnsinnig gerne bei einer Piratencrew anheuern und mit ihnen richtige Abenteuer erleben.
Als Ozeane entführt wird, geht Saltys Wunsch schneller in Erfüllung, als er dies für möglich gehalten hätte. Denn Captain Scratch und seine berühmte Crew helfen Salty dabei Ozeane wiederzufinden.

Schon beim ersten Blick auf das Cover war es um mich geschehen. Und auch die Piratengeschichte mit Tieren als Protagonisten traf genau meinen Geschmack.

So nimmt die Geschichte schon nach kurzer Zeit ordentlich Fahrt auf. Denn Saltys Freundin Ozeane wird vom gefürchteten Fuchspack, einer Gruppe Piraten, entführt. Schnell stellt sich heraus, dass das Fuchspack eigentlich Salty entführen wollte. Denn dieser hat von seinen verschollenen Eltern eine geheimnisvolle Schatzkarte geschenkt bekommen. Und so nimmt das Abenteuer seinen Lauf.

Piratengeschichten lese ich immer wahnsinnig gerne. Und diese Crew hatte es mir sofort angetan. Denn das Team rund um Kapitän Scratch ist ein ziemlich lustiger Haufen. Die Truppe besteht aus vielen verschiedenen Tieren und zankt sich für ihr Leben gerne.
Da wäre beispielsweise Wade. Er ist der ordentlichste Flamingo im ganzen Paradise-Archipel und trägt stets tadellos weiße Hemden. Außerdem kann Wade es gar nicht ab, wenn das Deck nicht blitzt und blinkt.
Krokodil Marzipan ist der Koch des Schiffs und zaubert die leckersten Gerichte für die Crew.
Das griesgrämige Wallaby Bump ist auf Salty gar nicht gut zu sprechen und putzt ihn des Öfteren ordentlich herunter.
Und dann hätten wir da noch Bob, das niedliche kleine Nilpferd, das zum ersten Mal auf Abenteuerreise geht und daher an mancher Stelle ein wenig Mut und Zuspruch benötigt.

Die Geschichte ist von der ersten Seite an extrem farbenfroh, lustig und turbulent. Ich habe die Zeit mit dieser Crew unglaublich genossen und war furchtbar traurig, als die Geschichte viel zu schnell vorbei war.

Mindestens ebenso toll wie die Geschichte sind die Bilder von Max Meinzold. Richtig genial ist, dass diese farbig gestaltet sind. Besonders die verschiedenen Charaktere wurden toll in Szene gesetzt. Es gibt viele ganzseitige Illustrationen, die die Leser erfreuen.

Fazit:
Das erste Abenteuer der Paradise Pirates war ein wahrhaft tolles Erlebnis, das mir von A bis Z super gut gefallen hat. Ich mochte das Piratensetting, das Karibikflair und die vielen liebenswerten und lustig dargestellten Charaktere.
Ich bin daher bereits jetzt voller Vorfreude auf das nächste Abenteuer von Eichhörnchen Salty!
Daher gibt es 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 22.04.2021

Extrem packendes Buch im Computerspiel-Format

Wonderscape
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Inhalt:
Eine Explosion in einem Haus auf ihrem Schulweg weckt die Neugierde des 13-jährigen Arthur und seiner Freunde Ren und Cecily. Auf der Suche nach der Ursache werden sie plötzlich in eine andere ...

Inhalt:
Eine Explosion in einem Haus auf ihrem Schulweg weckt die Neugierde des 13-jährigen Arthur und seiner Freunde Ren und Cecily. Auf der Suche nach der Ursache werden sie plötzlich in eine andere Welt katapultiert. Sie sind gefangen im Jahr 2473 im Wonderscape, einem Abenteuerspiel, das einem Computerspiel gleicht! Der Weg zurück nach Hause kann ihnen nur gelingen, wenn sie zusammenhalten und auf den verschiedenen Level-Ebenen Aufgaben lösen bevor ihre »Spielzeit« abläuft. Aber das Spiel steckt voller Überraschungen und nicht jeder neue Freund ist, was er vorgibt zu sein. Werden sie den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?

Meinung:
Auf dem Schulweg des 13-jährigen Arthurs gibt es plötzlich eine Explosion in einem verlassenen Haus. Auch die Mädchen Ren und Cecily, die ebenfalls auf Arthurs Schule gehen, haben die Explosion mitbekommen und gemeinsam betreten die drei das Haus und landen dank eines Portals im Jahre 2473 im Computerspiel Wonderscape. Der Weg zurück in ihre Zeit kann nur freigegeben werden, wenn die Jugendlichen in verschiedenen Level-Ebenen Aufgaben erfüllen. Zudem haben sie für die Erfüllung der Aufgaben nur ein gewisses Zeitfenster. Schaffen Arthur, Ren und Cecily es nicht in der angegebenen Zeit, wird sich das Portal in ihre Welt nie wieder öffnen. Ein spannendes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Ich mag Geschichten die in fremden Zeiten spielen unglaublich gerne. Die Idee von Wonderscape, einem Abenteuerspiel, das einem Computerspiel gleicht, hat mich daher sofort sehr gereizt. Auch das ansprechende und fantasievolle Cover tat sein übriges dazu, dass ich mich für diese Geschichte entschieden habe.

Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser die Jugendlichen Arthur, Ren und Cecily kennen. Zwar gehen alle drei auf dieselbe Schule, doch viel mehr Berührungspunkte verbindet sie nicht miteinander. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als die Teenager gemeinsam durch das Portal nach Wonderscape geraten. Denn dieses Spiel fordert ihnen alles ab und mehr als einmal sehen die Jugendlichen dem Tod ins Auge. Daher verwundert es nicht, dass aus anfänglich Fremden im Laufe der Handlung Freunde werden. Denn nur zusammen sind sie stark genug, um die in Wonderscape lauernden Gefahren zu bewältigen.

Die Freunde reisen dabei im Laufe der Geschichte durch verschiedene Level des Spiels. Sie kommen in den Wald der Leoparden, besuchen das Land des Entdeckers oder wagen ein Autorennen in dem Level Rennen der Kriegerin.
Durch all die verschiedenen Orte in dem Spiel bietet sich dem Leser eine sehr abwechslungsreiche Geschichte.

Autorin Jennifer Bell lässt zudem wichtige Persönlichkeiten der früheren Jahrhunderte in die Geschichte einfließen. Denn diese werden im Spiel Wonderscape gefangen gehalten und leben nun in den jeweils für sie vorbereiteten Levels.
So treffen die Freunde in jedem Level auf einen anderen Helden wie beispielsweise Newton, Edison oder die wahrscheinlich eher unbekannte Tomoe Gozen, eine der wenigen weiblichen Krieger der japanischen Geschichte, die im Jahre 1157 geboren wurde.

All diese Komponenten ergeben einen tollen Fantasyschmöker für Kinder ab 11 Jahren. Ich bin mir jedoch sicher, dass auch schon 10-Jährige mit diesem Buch ihre Freude haben werden. Denn die Geschichte ist nicht zu komplex oder actiongeladen, als das es zu extrem für diese Altersgruppe wäre.

Fazit:
Ein schöner Fantasyschmöker erwartet den Leser mit Wonderscape. Gemeinsam mit den Jugendlichen Arthur, Ren und Cecily taucht man in ein extrem packendes Computerspiel ein. Die Freunde bereisen viele Welten und stellen sich dem Bösen. Denn der Rückweg in ihre eigene Zeit kann nur erfolgen, wenn sie alle Aufgaben in Wonderscape lösen.
Von mir erhält dieses Abenteuer 4 von 5 Hörnchen.

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