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Veröffentlicht am 13.03.2021

Die Wunder-Villa nahm mich mit ihrem Charme gefangen

Willkommen in der Wunder-Villa
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Inhalt:
Pippa ist begeistert von ihrem neuen Zuhause. Hier besitzen alle Bewohner besondere Fähigkeiten: Ob sie die Hundesprache beherrschen, Gläser zum Zerspringen bringen oder Pflanzen rasend schnell ...

Inhalt:
Pippa ist begeistert von ihrem neuen Zuhause. Hier besitzen alle Bewohner besondere Fähigkeiten: Ob sie die Hundesprache beherrschen, Gläser zum Zerspringen bringen oder Pflanzen rasend schnell wachsen lassen können – in der Wundervilla ist immer was los! Wenn nur die fiese Zauberin nicht wäre, die diese Talente klauen will. Noch ahnt die Zauberin allerdings nicht, dass auch Pippa ein besonderes Talent besitzt …

Meinung:
Pippa und ihre Familie ziehen in eine große Villa. Neben ihnen sind zufälligerweise noch zwei weitere Familien vor kurzem in die Villa eingezogen und schnell kristallisiert sich heraus, dass alle Bewohner der Villa ein besonderes Talent besitzen. So kann Pippas Vater beispielsweise Pflanzen und Gemüse schneller zum Wachsen bringen. Und wenn Pippas Mutter anfängt zu lachen, müssen alle anderen um sie herum auch einfach herzhaft lachen. Nur Pippa hat kein Talent, was sie öfters etwas traurig macht.
Als jedoch der komische Hausverwalter in der Wunder-Villa auftaucht und die Hausbewohner plötzlich beklaut werden, sind Pippa und ihr neuer Freund Tom sofort zur Stelle.

Da ich die Bücher von Miriam Mann (egal für welche Altersstufe) sehr gerne lese und den Ideenreichtum der Autorin gar nicht oft genug bewundern kann, zog auch das neueste Werk von ihr bei mir ein.
„Willkommen in der Wunder-Villa“ ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Zwar zähle ich schon lange nicht mehr zur Zielgruppe, doch der Magie und dem Charme der Geschichte konnte ich mich einfach nicht entziehen.

Von Anfang an fühlte ich mich in dieser Geschichte pudelwohl. Die alte Villa hat ihren ganz eigenen Charme und durch die neuen Bewohner des Hauses kommt ordentlich Schwung in die alten Mauern. Aufgrund der zauberhaften Villa und ihrem riesigen Garten konnte ich Pippas Wunsch, endlich einmal länger an einem Ort zu bleiben, sehr gut nachempfinden. Denn bisher konnte Pippas Familie nie lange an einem Ort verweilen, da alle Familienmitglieder, bis auf Pippa, ein besonderes Talent besitzen und dieses über kurz oder lang den jeweiligen Nachbarn einfach auffallen muss.
Pippa stellt jedoch schnell fest, dass alle Bewohner der Villa ein Talent besitzen. Nachbarsjunge Tom kann z. B. mit seinem Hund Albert sprechen und wenn Herr Mucke anfängt auf seiner Geige zu spielen bekommen die Bewohner sofort gute Laune und ein wohliges Gefühl im Magen.
Doch die verschiedenen Talente wecken Begehrlichkeiten und so taucht der ominöse Hausverwalter Herr Krumpott auf. Pippa spürt sofort, dass mit diesem Mann etwas absolut nicht stimmt.

Die Geschichte ist abwechslungsreich und farbenfroh erzählt. Aufgrund des Bösewichts kommt auch der Spannungsfaktor nicht zu kurz. Gerade das letzte Drittel des Buches ist äußerst fesselnd. Ich persönlich empfand die Auflösung des Problems, ohne hier spoilern zu wollen, als zu einfach gelöst. Mir war das Ende ein wenig zu platt. Ich habe lange überlegt, ob ich bei der Bewertung daher einen Punkt abziehen soll. Aufgrund der Altersangabe von 6 Jahren habe ich mich dann jedoch dazu entschieden die volle Punktzahl zu vergeben. Denn Kindern in diesem Alter wird die etwas zu simple Auflösung des Problems sicherlich nicht weiter stören. Und da mir die Geschichte ansonsten richtig gut gefallen hat, bin ich glücklich damit dem Buch die volle Punktzahl geben zu können.

Bei einem Buch ab sechs Jahren dürfen natürlich auch die Illustrationen nicht fehlen. Diese wurden von Lena Hesse gezeichnet und sind sogar farbig gestaltet. Ich mochte vor allen Dingen die Darstellung der Wunder-Villa und ihrer Bewohner ausgesprochen gerne. So gibt es auf fast jeder Doppelseite Bilder zu entdecken. Mal sind es kleine, mal große Bilder. Mal ist es nur ein Bild, mal sind es mehrere Bilder auf einer Doppelseite. Ich habe mich über die vielen Illustrationen riesig gefreut.

Die Schrift im Buch ist recht groß gehalten. Da der Text aus einfachen Wörtern besteht und es viele Bilder gibt, bin ich mir sicher, dass sich die Geschichte wunderbar zum Selberlesen anbietet. Aber auch zum Vorlesen ist die Geschichte perfekt geeignet.

Fazit:
Die Wunder-Villa nahm mich mit ihrem Charme und den interessanten Bewohnern ab der ersten Seite gefangen. Die vielen verschiedenen Talente übten auf mich eine große Faszination aus. Auch die Jagd nach dem Dieb gestaltet sich als äußerst spannend. Dieses Buch handelt zudem davon mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben. Denn jeder hat ein Talent, auch wenn man dies nicht auf den ersten Blick sofort erkennt. Ein Spaß für die ganze Familie!
Daher gibt es von mir 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Unterhaltsames Abenteuer im nächtlichen Zoo

Vincent und das Geisterlama (Band 2)
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Inhalt:
Vincent ist traurig. Nicht mal seine Freunde Polly und Fritzi können ihn aufheitern. Warum kann Fritzi sich bei Vollmond in ein cooles Werschweinchen verwandeln und er nicht? Nur zu gerne hätte ...

Inhalt:
Vincent ist traurig. Nicht mal seine Freunde Polly und Fritzi können ihn aufheitern. Warum kann Fritzi sich bei Vollmond in ein cooles Werschweinchen verwandeln und er nicht? Nur zu gerne hätte er auch eine Superkraft, um die fiese Katze mal so richtig zu erschrecken. Bestimmt können ihm andere Halb-Geistertiere ein paar Tipps geben. Und wo könnte man besser nach einem Tier suchen als im Zoo? Doch da ist es in der Nacht viel gruseliger als gedacht …

Meinung:
Vincent ist zwar ein Halb-Geistertier, doch eine tolle Superkraft besitzt er nicht. Seine beste Freundin Fritzi hingegen ist ein supercooles Werschweinchen. Und Poltergeist Polly kann in Gegenstände wie Lampen, Koffer oder Möbel schlüpfen. So kommen Vincent und Fritzi die Idee im Zoo nach anderen Halb-Geistertieren Ausschau zu halten. Vincent hofft sehr, dass diese ihm ein paar Tipps geben können. Und so machen sich die Freunde auf den Weg in den Zoo. Doch dieser ist in der Nacht ziemlich gruselig.

Fledermaus Vincent ist einer meiner Lieblingscharaktere aus der Scary Harry Reihe. Daher habe ich mich riesig gefreut, dass Vincent nun eine eigene Reihe im Loewe WOW Programm erhalten hat. Der erste Band von Vincent hatte für mich noch ein wenig Luft nach oben. Daher war ich gespannt, was ich zu diesem zweiten Band sagen würde.

"Vincent und das Geisterlama" hat mir von der Idee her schon gleich einmal sehr zugesagt. Ich bin ein Fan von Geschichten in denen viele Tiere auftauchen und bei einem Besuch im Zoo gibt es natürlich etliche Tiere zu sehen.

Vincent und Fritzi sowie Eule Beule besuchen den Zoo jedoch bei Nacht. Wie jeder weiß sehen die Dinge des Nachts manchmal deutlich unheimlicher aus, als bei Tag. Daher gibt es einige spannende Momente, nicht zuletzt weil auch die hässliche Katze aus Vincents Nachbarschaft im Zoo aufkreuzt.

Die Geschichte ist für Kinder ab 7 Jahren geeignet. Da mein Sohn (gerade 5 Jahre alt geworden) Vincent allerdings ziemlich niedlich fand, wollte er die Geschichte unbedingt mit mir lesen. Und so haben wir die Story gemeinsam verschlungen. Gerade Fritzi das Werschweinchen fand mein Sohn dabei ziemlich cool.
Von daher kann ich festhalten, dass die Geschichte auch schon für jüngere Kinder geeignet ist. Sofern diese nichts gegen ein Abenteuer bei düsterer Nacht einzuwenden haben.

Geeignet ist die Geschichte allerdings nicht nur für jüngere Kinder, sondern auch für Kinder die schon selbst lesen können. Denn es gibt relativ wenig Text auf den knapp 130 Seiten.

Auch die Aufmachung ist wieder typisch Loewe Wow. Die Geschichte ist im Comicformat aufgebaut und der Farbschnitt des Buches in Gelb gehalten.
Das ganze Buch besteht aus jeder Menge farbiger Zeichnungen und wurde von niemand geringerem als dem famosen Fréderic Bertrand illustriert. Uns haben die Illustrationen wirklich super gut gefallen. Auch wenn es aufgrund des nächtlichen Settings nicht viele bunte oder helle Farben zu betrachten gibt.

Fazit:
Nachdem ich bei Band 1 der Vincent-Reihe noch Luft nach oben gespürt habe, ist in Band 2 die Luft definitiv ausgeschöpft. Denn ein spannendes Abenteuer im nächtlichen Zoo erwartet Scary Harry und Vincent-Fans. Eine kindgerechte und spannende Geschichte, mit den wundervollen Illustrationen von Fréderic Bertrand, lädt den Leser ein Fledermaus Vincent und Werschweinchen Fritzi besser kennenzulernen.
Von uns gibt es 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Moderne Mary Poppins Geschichte

Frau Honig: Wenn der Wind weht
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Inhalt:
Wo wohnt die Fantasie? Momentan jedenfalls nicht in der Villa der Familie Degenhardt, muss Frau Honig feststellen. Nicht mal Blumen für ihre Bienen finden sich im großen Garten. Und da man mit ...

Inhalt:
Wo wohnt die Fantasie? Momentan jedenfalls nicht in der Villa der Familie Degenhardt, muss Frau Honig feststellen. Nicht mal Blumen für ihre Bienen finden sich im großen Garten. Und da man mit Geld zwar vieles kaufen kann, aber eben kein Glück, keine Fröhlichkeit und keine Freunde, nimmt Elsa Honig die kleine Jolanda an der Hand. Zusammen mit Jakob und Finchen begibt sie sich auf die Suche nach Jolandas verlorener Fantasie, denn die muss schließlich irgendwo versteckt sein.

Meinung:
Frau Honig hat eine neue Mission und landet bei der super reichen Familie Degenhardt in einer schmucken Villa. Hier trifft Frau Honig auf Jolanda, ein Mädchen, das wirkt wie eine Erwachsene und die daher ihre Fantasie verloren hat. Eine schwierige Aufgabe für Frau Honig aus Jolanda wieder ein Kind zu machen. Doch zum Glück stehen die Kinder Jakob und Finchen Frau Honig zur Seite.

Dies war mein erstes Buch von Elsa Honig und ich bin so froh nun endlich einmal zu einem Buch aus dieser Reihe gegriffen zu haben. Da jede Geschichte in sich abgeschlossen ist, kann man die Bücher daher unabhängig voneinander lesen. Ich als Quereinsteiger hatte zudem überhaupt keine Probleme mich in der Geschichte zurechtzufinden.

Frau Honig erinnert den Leser zwangsläufig an Mary Poppins, nur auf moderne Art und Weise. Da ich Mary Poppins sehr gerne mag, freute ich mich riesig auf Frau Honigs Geschichte. Und die hat es in diesem dritten Band mit einem besonders schwierigen Fall zu tun.

Denn Jolanda ist in ihren jungen Jahren bereits Chefin einer eigenen Firma. Sie weiß genau was sie will und was sie eben nicht will und scheucht ihre Mitarbeiter ordentlich herum. Jolanda wirkt daher eher wie eine Erwachsene als ein Kind. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ihr so jede Fantasie verloren gegangen ist.
Doch zum Glück ist Elsa Honig da und versucht Jolanda ihre Fantasie zurückzugeben. Diese möchte davon zunächst gar nichts wissen. Doch im Laufe des Buches stellt sich immer mehr heraus, wie sehr Jolanda es genießt wieder ein Kind zu sein.

Die Villa der Degenhardts ist dabei eine sehr einschüchternde Kulisse. Alles ist tiptop in Schuss gehalten und die Zimmer sind wahre Paläste. Auch der Garten ist akkurat gepflegt. So findet Frau Honig zunächst gar keinen Platz für ihre Bienen und deren Körbe, die immer mit ihr auf Reisen gehen.

Im Laufe der Geschichte lernt der Leser neben Frau Honig, Jolanda, Jolandas Eltern und den Dienstboten auch noch die beiden Kinder Jakob und Finchen kennen. Gerade sie bringen Jolanda dazu ihre Meinung über das Kindsein zu ändern.
So erleben die Kinder wahnsinnig tolle Dinge in dieser Geschichte, die mich als Erwachsene voller Wehmut an meine eigene Kindheit zurückblicken ließen.

Am Ende des Buches wartet eine Liste mit Punkten, die man als Kind einfach mal gemacht haben sollte. Auf dieser finden sich Dinge wie eine Flaschenpost verschicken, auf einen Baum klettern, in Pfützen springen oder zum Frühstück ein Eis essen wieder. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß bereitet gedanklich abzuhaken, was ich als Kind selbst getan habe.

Die Bilder im Buch beschränken sich auf viele kleine Illustrationen. Ganzseitige Bilder wird man hier nicht finden. Ich muss sagen, dass ich dies auch gar nicht vermisst habe. Viel mehr lockern die kleinen Bilder die Geschichte auf und dienen als nette Ergänzung. Illustratorin des Ganzen ist Joëlle Tourlonias.

Fazit:
Mein erster Ausflug in Frau Honigs Welt hat mir unbeschwerte und zauberhafte Lesestunden beschert. Ich als Erwachsene wurde in meine eigene Kindheit zurückkatapultiert und hatte großen Spaß daran gemeinsam mit Frau Honig dem Mädchen Jolanda ihre Fantasie zurückzubringen.
Für diese schöne Mary Poppins Geschichte im neuen und modernen Format vergebe ich 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Ein Finale was das Fan-Herz höherschlagen lässt

Kepler62: Buch 6 - Das Geheimnis
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Inhalt:
Panik bricht unter den Pionieren aus: Die Kinder haben herausgefunden, dass sie als lebende biologische Waffen funktionieren sollen und Olivia hat das Gegengift versteckt. Joni ist verschwunden. ...

Inhalt:
Panik bricht unter den Pionieren aus: Die Kinder haben herausgefunden, dass sie als lebende biologische Waffen funktionieren sollen und Olivia hat das Gegengift versteckt. Joni ist verschwunden. Die Person, die in der geheimnisvollen Kapsel an Bord war, scheint hinter allem zu stecken und ihre Identität ist eine Überraschung für alle. Ist irgendetwas an diesem Kepler62-Projekt so, wie es scheint?

Meinung:
Nachdem Ari, Joni, Marie und die anderen Kinder herausgefunden haben, dass sie als lebende Waffen gegen die Flüsterer, eine Spezies die auf Kepler62 lebt, eingesetzt werden sollen, steht für die Kinder fest, dass sie dies unbedingt verhindern müssen. Olivia scheint ein Gegengift zu besitzen und die Freunde machen sich daran aus ihr herauszubekommen, wo sie dieses versteckt hält. Doch dann verschwindet Joni und die geheimnisvolle Person aus der dreizehnten Kapsel erwacht.

Fünf Bände lang habe ich mit Ari, Joni und Marie gezittert und mitgefiebert. Da ich vorab wusste, dass es sich bei Band sechs um das Finale der Reihe handelt, war ich äußerst gespannt darauf, wie sich alles am Ende auflösen würde.

Doch fangen wir erst mal am Anfang der Geschichte an. Denn der hat es gleich wieder ordentlich in sich. Ich habe allerdings auch gar nichts anderes erwartet, da das Erzähltempo der gesamten Reihe extrem hoch ist. Aufgrund der geringen Seitenzahl bleibt einfach kein Platz, um sich groß mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Dies ist für mich ein Garant dafür, dass mir die Geschichte so gut gefallen hat. Ich kann jedoch verstehen, wenn die Dinge manchem Leser ein wenig zu schnell abgehandelt werden. Natürlich bleibt auch die Charaktertiefe bei dem hohen Erzähltempo ein wenig auf der Strecke. Doch auch dies hat mich in keiner Weise gestört. Ich fand, die Figuren wurden genau richtig für die Handlung ausgearbeitet.

Die Geschichte besticht durch eine Sci-Fi Handlung mit dystopischen Elementen, die einem jedoch gar nicht so weit weg von der Realität erscheint. Denn über kurz oder lang wird die Menschheit unseren Planeten zugrunde gerichtet haben. Auch der Einschub, die Kinder als biologische Waffen einzusetzen, war zwar beunruhigend, aber ebenfalls nicht aus der Luft gegriffen.

Und so kommt es, dass in diesem Band viele lose Fäden zu einem perfekten und stimmigen Ende verknüpft werden. Endlich wird das Geheimnis über den dreizehnten Reisenden gelöst.
Das Ende ist ein Mutmacher und Hoffnungsschimmer für die Zukunft, lässt aber auch Platz für eigene Spekulationen und Vermutungen.
Ich bin mit diesem Ende super zufrieden und bin wahnsinnig froh darüber, diese faszinierende und spektakuläre Reihe gelesen zu haben.

Neben der super spannenden Geschichte darf man sich wieder auf etliche tolle Bilder freuen. Illustrator Pasi Pitkänen hat absolut ein Händchen dafür die Stimmungen der Geschichte einzufangen. Teilweise haftet den Bildern etwas Düsteres an, was mich persönlich sehr anspricht. Ich finde seinen Zeichenstil wirklich bemerkenswert!

Fazit:
Das Finale der Kepler62-Reihe bietet dem Leser alles was das Herz begehrt. Absolute Spannung, hochinteressante Wendungen und Zeichnungen, die die düstere Stimmung der Reihe perfekt in Szene setzen. Fans von einem hohen Erzähltempo und solche, die gerne in eine Sci-Fi Welt abtauchen möchten, kann ich diese Reihe bedingungslos empfehlen.
Ich bin mehr als zufrieden mit diesem runden und gelungenen Abschluss!
5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Ein wahres Actionspektakel für Kinder ab 9 Jahren

Böse Brummer (Band 2) - Das dunkle Geheimnis
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Inhalt:
Steven und Piet werden von zwei Bugjägern durch die verbotene Zone gejagt. Mit Hilfe ihrer Freunde schaffen sie das Unmögliche … Nur was hilft es, wenn man die schlimmsten Bugjäger besiegt hat ...

Inhalt:
Steven und Piet werden von zwei Bugjägern durch die verbotene Zone gejagt. Mit Hilfe ihrer Freunde schaffen sie das Unmögliche … Nur was hilft es, wenn man die schlimmsten Bugjäger besiegt hat – und am Ende fast verdurstet? Zum Glück finden die beiden mitten in der Wildnis einen Sprudel-Dudel-Automaten. Sprudel-Dudel, da sind sich beide einig, ist das beste Getränk der Galaxis … Bis sie herausfinden, dass hinter Sprudel-Dudel ein unfassbareres Geheimnis lauert.

Meinung:
Steven und Piet sind im zweiten Level der verbotenen Zone angekommen. Als Hobby-Bugjäger, die viel von sich halten, gehen sie voller Tatendrang an dieses Level heran. Doch bald müssen sie feststellen, dass Level 2 voller kleiner und großer Gefahren steckt und es nichts Schlimmeres gibt, als am Ende nicht von einem Bug vernichtet zu werden, sondern zu verdursten. Doch zum Glück wartet mitten in der Wildnis ein Sprudel-Dudel-Automat auf die Freunde. Bloß irgendetwas scheint mit diesem Automaten nicht zu stimmen.

Das erste Abenteuer rund um die Bugjäger Steven und Piet hat mir vor gut einem Jahr wahnsinnig viel Spaß bereitet. Ich fand die Idee rund um die verbotene Zone und die Jagd nach den Bugs sehr abwechslungsreich und energiegeladen. Und so blickte ich voller Vorfreude dem zweiten Band entgegen.

Nach dem gemeinen Cliffhanger aus Band 1 setzt die Geschichte in diesem zweiten Band nahtlos an der vorherigen Geschichte an. Endlich erfährt der Leser wie es mit Steven, Piet und den beiden Top-Ten-Jägern weitergeht.
Und so ist man direkt ab der ersten Seite in einem gelungenen Strudel voller Action, Spannung und Humor gefangen. Man wird förmlich durch die knapp 150 Seiten getrieben. Natürlich wartet auch am Ende dieses Buches ein Cliffhanger auf den Leser. Doch zum Glück ist dieser bei weitem nicht so fies wie der aus Band 1.

Steven und Piet ergänzen sich in dieser Geschichte wieder perfekt. Steven ist und bleibt der Draufgänger und lässt seine Taten immer gerne heldenhafter erscheinen als sie eigentlich sind.
Ich liebe den Humor, den der Autor einfließen lässt, wenn Steven eine Situation mal wieder komplett anders darstellt als sie eigentlich passiert ist.
Piet ist der ruhige Pol des Teams und hat einen Narren in dem Bug Melvin gefressen.
Dieses Mal erhält das Team weibliche Unterstützung in Form des Mädchens Rosa, die Sammlerin, Reparateurin und Händlerin in der verbotenen Zone ist. Rosa bringt herrlich frischen Wind in die Geschichte.

Die Zeichnungen wurden wieder von Falk Holzapfel selbst skizziert. Die comicartigen Zeichnungen treffen einfach meinen Geschmack und passen perfekt zur Geschichte. Dabei werden die Gedanken und Ausdrücke der verschiedenen Protagonisten in verschiedenen Schriftarten zum Ausdruck gebracht. So kann man ganz einfach auseinander halten, wer gerade was sagt.
Die Zeichnungen sind in schwarz/weiß gehalten, werden jedoch immer mal wieder mit einem Türkisen Farbtupfer aufgepeppt.
Der Buchschnitt ist natürlich auch wieder farbig und erstrahlt dieses Mal ebenfalls in einem herrlichen Türkis.

Fazit:
Böse Brummer ist ein Actionspektakel, das sich vor allen Dingen Jungs ab 9 Jahren auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Die dynamische Geschichte gepaart mit einem etwas untypischen und amüsanten Heldengespann bereiten wirklich großen Spaß.
Natürlich erhält auch Band 2 von "Böse Brummer" 5 von 5 Hörnchen von mir.

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