Profilbild von HotSummer

HotSummer

Lesejury Star
offline

HotSummer ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit HotSummer über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2020

Gute Unterhaltung für Zwischendurch

Bunburry - Nur das Schaf war Zeuge
1

Dieses Buch ist der 8. Teil der Bunburry Reihe und gehört zum Genre Cosy Crime. Zuvor hatte ich keinen Teil der Reihe gelesen, ich bin somit mit dem 8. Band in die Reihe gestartet und kann nun guten Gewissens ...

Dieses Buch ist der 8. Teil der Bunburry Reihe und gehört zum Genre Cosy Crime. Zuvor hatte ich keinen Teil der Reihe gelesen, ich bin somit mit dem 8. Band in die Reihe gestartet und kann nun guten Gewissens behaupten, dass man die Vorgängerbände nicht kennen muss um hier mitzukommen.
Das Buch ist insgesamt recht kurz aber mir was das vor der Lektüre schon bekannt, so konnte ich mich auf eine kurzweilige Geschichte einstellen und wurde nicht enttäuscht. Zunächst dachte ich, ich könnte von den vielen Namen und Personen überfordert sein, dem war aber nicht so. Hilfreich ist auch die kleine Agenda mit den auftauchenden Personen.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet und dadurch auch unterhaltsam.
Der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten, so dass das Lesen Spaß macht. Die Handlung ist nicht all zu umfänglich. Dennoch wird alles Wichtige erläutert und ich habe Lust bekommen bei Gelegenheit auch die anderen Bände zu lesen.
Das Cover ist kein Highlight sieht aber durchaus ansprechend aus.
Es ist eine angenehme Lektüre für zwischendurch, die durchaus Spaß macht, wenn man nicht mit falschen Ansprüchen an das Buch geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 05.09.2020

Wenig Gefühl

Love is Loud – Ich höre nur dich
0

​Von der Autorin hatte ich vorher schon viel gehört, dementsprechend war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider konnte es meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Der Schreibstil ist sehr flüssig, aber ...

​Von der Autorin hatte ich vorher schon viel gehört, dementsprechend war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider konnte es meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Der Schreibstil ist sehr flüssig, aber leider kamen die Gefühle der Protagonisten nicht bei mir an. Daher habe ich die Handlung nachvollzogen, konnte mit den Figuren aber keineswegs mitfühlen. Die Idee fand ich aber super. Mit am besten gefallen hat mir Hugo. Der Griesgram ist eigentlich sehr sympathisch und ein liebenswerter Kerl.

Lincoln fand ich größtenteils super, vor allem wie aufoperungsvoll er ist. Allerdings blickt er nicht über den Horizont und das fand ich schade. Er betont, dass er den Tag lebt, dementsprechend sollte er doch seine Möglichkeiten nutzen die er hat oder nicht?

Franziska ging mir irgendwann etwas auf die Nerven. Dieses Bild in das sie sich in Deutschland presst, hat mich genervt. Klar, es ist nicht immer einfach wenn man aus der Masse heraussticht, aber bei ihr hatte ich nicht den Eindruck, dass so großartig andersartig ist. Außerdem ist sie 22 Jahre alt und hat einen Berufsabschluss. Für mich hat sie sich etwas zu unerwachsen benommen. Klar, das erwachsenwerden gehört zum Genre des Buches dazu aber hier war die Konstellation für mich nicht stimmig.

Das Cover finde ich hübsch und auch Lincolns Band fand ich durchaus sympathisch, so dass sich ein Blick auf die weiteren Bände lohnen könnte.


Mein Fazit: Eine nette Geschichte, bei der ich aber nicht mitfühlen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2020

3 Frauen, 1 Insel

Die Stunde der Inseltöchter
0

​So richtig warm geworden bin ich mit dem Buch nicht. Vor allem der Anfang des Buches hat es mir sehr schwer getan. Lange habe ich überlegt, woran das gelegen haben mag und ich bin zu dem Schluss gekommen, ...

​So richtig warm geworden bin ich mit dem Buch nicht. Vor allem der Anfang des Buches hat es mir sehr schwer getan. Lange habe ich überlegt, woran das gelegen haben mag und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es auf mich zu negativ wirkte. Unsere 3 Frauen Jenna, Lauren und Nancy sowie ihre Leben wurden uns vorgestellt. An sich ist hier nichts schlimm oder problemtatisch, allerdings läuft es bei allen 3 Frauen nicht rund, was verschiedene Gründe hat. Mir fehlte hier etwas positives! Ich glaube, die Unzufriedenheit aller 3 hat mich etwas nach unten gezogen und das Lesen erschwert. Nachdem dann etwas für die Geschichte sehr wichtiges geschehen ist, nahm die Handlung Fahrt auf und wurde auch für mich spannender. Allerdings war es bis zum Ende für mich nicht das Buch, welches man unbedingt gelesen haben muss. Ich habe bisher von der Autorin schon andere Bücher gelesen und dieses sticht durch seine Andersartigkeit hervor. Das ist nicht schlecht, man muss aber mögen, vor allem wenn man anderes von der Autorin gewohnt ist.

Das Ende war mir zu schnell, zu schnell wurde verziehen was wenige Seiten zuvor noch gesagt wurde. Viel mehr wurde es nicht mehr angesprochen. Auch Laurens immerwährende Sicherheit Scott wird irgendwann weiterziehen war für mich etwas übertrieben. Immerhin lebt der Mann schon sehr lange dort, wo er jetzt lebt.

Der Schreibstil war an sich aber sehr gut. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, denn der darauf abgebildetet Strand ist vom Prinzip her nicht unwichtig in der Geschichte.

Leider konnte mich Sarah Morgan mit diesem Buch nicht komplett begeistern wie sonst. Vielleicht warten meine Erwartungen zu hoch oder zu anders.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2020

Spannende Fortsetzung der Reihe

Deeper than Love
0

„Deeper than Love“ ist der zweite Band der „Richer than Sin Reihe“. Die Handlung schließt nahtlos an den ersten Band an. Das fand ich persönlich sehr gut, da keine Seiten mit unnötigen Wiederholungen verschwendet ...

„Deeper than Love“ ist der zweite Band der „Richer than Sin Reihe“. Die Handlung schließt nahtlos an den ersten Band an. Das fand ich persönlich sehr gut, da keine Seiten mit unnötigen Wiederholungen verschwendet wurden. Das heißt aber auch, das vorher unbedingt der 1. Band gelesen worden sein muss! Sonst kommt man hier nicht mehr mit und findet viel vermutlich sehr oberflächlich, verwirrend und kann Zusammenhänge nicht deuten.

Das Cover ist passend zum 1. Band der Reihe und gefällt mir richtig gut. Auch der Schreibstil war wieder sehr flüssig, so dass man in kurzer Zeit das Buch wieder schließen kann und ungeduldig auf Band 3 warten muss. Die eher kurz gehaltenen Kapitel tragen aber auch ihren Teil dazu bei.

Auch hier gibt es Kapitel die in der Gegenwart spielen und welche, die aus der Vergangenheit erzählen. Das gefällt mir richtig gut, weil es ungemein dabei hilft beide Seiten und ihre damaligen Handlungen zu verstehen. Auch ermöglicht es uns hin und wieder einen Wissensvorsprung gegenüber einer der beiden Protagonisten. Die Geschichte wird abwechseln von beiden Protagonisten erzählt.

Insgesamt fand ich sehr spannend zu sehen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt, was in den beiden Familien so passiert und wie der aktuelle Hass entstanden ist. Beeindruckt bin ich auch von Lincolns Hartnäckigkeit.

Mit Karma kann ich immer noch nichts anfangen, ich habe eine leise Vermutung was mit ihr und ihren Andeutungen gemeint sein könnte, aber das ist noch sehr vage. Auf jeden Fall muss da noch mehr hinter stecken und bin gespannt darauf es endlich im 3. Band zu erfahren.

Der 2. Band endet, wie soll es auch anders sein, mal wieder mit einem nervenaufreibenden Cliffhanger. Die Autorin weiß also wirklich wie sie ihre Leser und Leserinnen am Ende zur Verzweiflung bringen kann.
Von mir bekommt „Depper than Love“ 4 Sterne, da es eine gelungene Fortsetzung ist und ich mich bereits sehr auf den 3. Band freue der demnächst erscheinen wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2020

Nette Idee, aber leider nicht mehr!

Truly
0

Bereits bevor ich mich dazu entschieden habe, dass ich dieses Buch lesen möchte, gingen die Meinungen dazu sehr auseinander. Mich hat es neugieriger auf das Buch gemacht und dafür gesorgt, dass ich es ...

Bereits bevor ich mich dazu entschieden habe, dass ich dieses Buch lesen möchte, gingen die Meinungen dazu sehr auseinander. Mich hat es neugieriger auf das Buch gemacht und dafür gesorgt, dass ich es lesen möchte.
Leider muss ich aber nun sagen, dass es enttäuscht bin. Der Schreibstil war eigentlich ganz gut, das Cover sieht auch toll aus, aber die Handlung und Charaktere sind ausbaufähig. Beides hat dafür gesorgt, dass bei mir keine richtige Spannung aufkam und sich das Buch nur schleppend lesen ließ.
Zu Cooper weiß man immer noch fast nichts außer, dass er ein Problem hat, keinen guten Draht mehr zu seinen Eltern und Kunst und Kunstgeschichte studiert.
Andie empfand ich zunächst als starke und junge Frau. Nach und nach hat sich meine Meinung leider nur immer mehr verschlechtert. Ihren "Monk" fand ich am Anfang noch okay und etwas amüsant, nach und nach ging mir das Verhalten aber immer mehr auf die Nerven. Ich weiß gar nicht, wie man auf die Idee kommen kann, bei fast Fremden und als Neuling irgendwo aufzuräumen und Dinge umzusortieren. Jeder hat doch sein eigenes System, warum ist das nicht akzeptabel für sie? Was mich auch störte, war am Ende als sie einfach so nach Hause gekommen ist und am Liebsten nicht mehr zurück wollte. Das soll Andie sein, die alles für ihre Familie tut und für diese Verantwortung übernimmt, für ihr eigenes, neues Leben aber nicht, wo sie einen streunernden Hund bei sich aufnimmt und diesen gedankenlos einfach zurücklässt? Ich finde, sie hat es sich viel zu einfach gemacht und war sehr enttäuscht über ihr unreifes Verhalten, das ich ihr eigentlich so nicht zugetraut habe. Die Story zwischen Andie und Cooper entwickelte sich dermaßen langsam, genauso langsam haben wir die beiden kennengelernt. Trotzdessen, dass immer ein Perspektivwechsel stattgefunden hat, kann ich nicht sagen, dass ich beide Personen nun richtig kenne und einschätzen kann. Irgendwann habe ich mich auch mehr für Mason und June angefangen zu interessieren, weil deren Geplänkel sehr viel unterhaltsamer war.

Rundum kann ich sagen, dass die Idee gut war, aber leider für mich keineswegs zufriedenstellend umgesetzt wurde. Falls ich den 2. Band lesen werde, dann nur, weil ich so neugierig auf Mason und June bin.
Schade!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere