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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2022

Verwirrender Thriller, der mich nicht begeistert hat

Freunde. Für immer.
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Nach zehn Jahren treffen sich fünf Freunde wieder, um in dem Wochenendhaus von Jonathan "angeblich" seinen Junggesellenabschied zu feiern. Auf dem College waren sie unzertrennlich und sie sind seit damals ...

Nach zehn Jahren treffen sich fünf Freunde wieder, um in dem Wochenendhaus von Jonathan "angeblich" seinen Junggesellenabschied zu feiern. Auf dem College waren sie unzertrennlich und sie sind seit damals durch schreckliches Geheimnis mit einander notgerdrungen verbunden. Als plötzlich zwei der Freunde verschwinden und eine Leiche gefunden wird, werden Ermittlungen durch Detective Julia Scutt aufgenommen, die ihrerseits privat noch mit einen ungelösten Fall beschäftigt ist und aus der Gegend stammt.
Ich habe einen sehr spannenden und interessanten Fall erwartet, bekommen habe ich - so zumindestens mein Empfinden - einen sehr verwirrenden Thriller, den ich zu Ende gelesen habe, weil ich dachte, dass wird sicherlich noch super. Ich mag es, wenn aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird und auch Gegenwart/Vergangenheit sich abwechseln, doch bei dieser Story habe ich irgendwann den roten Faden verloren, falls ich ihn je gefunden habe. Die unterschiedlichen Protagonisten und es gibt noch mehr als die "Freunde", die im Buch auftauchen, fand ich so gar nicht sympathisch bzw. konnte ich keine Bindung zu ihnen aufbauen und das Ende der Story hat mich zwar überrascht, aber begeistert hat es mich nicht. Echt schade! Zwei Sterne!

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Veröffentlicht am 02.07.2022

Vergangenheitsaufarbeitung - sehr gelungen!

Was ich nie gesagt habe
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Dieser Roman ist quasi eine unabhängige Fortsetzung zu "Stay away from Gretchen", obwohl es sicherlich besser ist auch diesen gelesen zu habe. Wie auch im ersten Roman geht es um die Familie von Tom Monderath. ...

Dieser Roman ist quasi eine unabhängige Fortsetzung zu "Stay away from Gretchen", obwohl es sicherlich besser ist auch diesen gelesen zu habe. Wie auch im ersten Roman geht es um die Familie von Tom Monderath. Im ersten Teil wurde über die Vergangenheit von Toms mitllerweile dementen Mutter Grete (Gretchen) und ihre Erinnerungen gesprochen. In diesem Roman erzählt Tom von seinen Erinnerungen an den Vater, die Erinnerungen des Vaters von dessen Kindheit und seinem Leben werden werden erzählt und mittendrin befinde ich mich mit Tom und seinen neuen Erfahrungen, seiner Liebe Jenny und seinem Halbbruder Henk im Hier und Jetzt.
Der Autorin ist es gelungen das Leben einer Familie stückchenweise immer mehr aufzudröseln, was überaus interessant, spannend und zugleich auch schockierend ist. Durch die Demenz von Greta kommen unbeabsichtigt immer wieder "neue Wahrheiten" ans Licht. Während Tom sich noch an den Gedanken gewöhnen muss, mit Henk einen Halbbruder zu haben, gibt es noch weitere Verwicklungen, die Tom überhaupt nicht erwartet hat.
Der Roman beleuchtet jedoch nicht nur ein Stück Zeitgeschichte des Nationalsozialismus, der Nachkriegszeit, sondern strickt dahin auch die Thematik Demenz sowie Liebe in all ihren Facetten ein und auch geht es immer wieder darum, was ist gut, was ist böse und was können wir verzeihen.
In diesem Roman kommen vor allen Dingen die Männer zu Wort bzw. wird über sie berichtet, was ich sehr passend und gut fand. Ich habe viel Neues über die vergangenen Zeiten erfahren und auch gleichzeitig viel über Liebe bzw. Verbundenheit.
Ich frage mich, was meine Großeltern und Verwandten, die die Zeit erlebt haben, nie erzählten.
Der Roman hat mich sehr berührt und am Ende bleibe ich mit Lächeln im Gesicht zurück, denn das Ende zeigt auch was Positives auf.

Fünf Sterne für einen ganz besonders guten Roman!

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Veröffentlicht am 26.06.2022

Sehr gut!

Ganz schön heiß hier
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Dieser Ratgeber hat mir sehr gut gefallen, denn er hat mir nicht nur die biologischen Aspekte, was alles in meinem Körper abläuft während der Wechseljahre, aufgezeigt und was ich genau im Auge behalten ...

Dieser Ratgeber hat mir sehr gut gefallen, denn er hat mir nicht nur die biologischen Aspekte, was alles in meinem Körper abläuft während der Wechseljahre, aufgezeigt und was ich genau im Auge behalten sollte, sondern mir auch Hinweise zum Umgang mit den Begleiterscheinungen der Wechseljahre gegeben. Die Vielzahl an Informationen hat mich zwar fast ein wenig erschlagen, aber glücklicherweise kann ich ja nun immer zwischendurch mal nachschlagen. Sehr gut finde ich auch die vielen Dinge, die ich selber für mein Wohlbefinden tun kann, wobei ich eingies schon kannt, aber anderes mir unbekannt war und dabei relativ einfach umzusetzen ist.

Fünf Sterne - insbesondere für die Ansprache auf Augenhöhe mit den Lesenden!

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Veröffentlicht am 26.06.2022

Es liegt neben Problemen auch ganz viel Liebe in der Luft

Ein Tässchen Liebe
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Alles beginnt mit dem Gewinn eines Preisauschreibens, das Nora an den Ort ihrer Lieblingsromanfiguren in ein Herrenhaus nach England führt. Hier lernt sie Lady Clayton, die Herrin dieses Hauses, den Butler, ...

Alles beginnt mit dem Gewinn eines Preisauschreibens, das Nora an den Ort ihrer Lieblingsromanfiguren in ein Herrenhaus nach England führt. Hier lernt sie Lady Clayton, die Herrin dieses Hauses, den Butler, das Zimmermädchen, den Gärtner und die beiden Mitgewinnerinnen kennen. Alle habe ihre Geheimnisse, ihre Sorgen und Träume.

Die Autorin LiaHaycraft erzählt ihre Geschichte wechselweise aus der Sicht von Nora, dem Gärtner John und Agnes (Lady Clayton) und dadurch kann ich ganz tief in die Geschichte eintauchen, weil ich einen bessseren Zugang zu den Protagonisten bekomme. Mein Kopfkino kam besonders bei den Beschreibungen des Herrenhauses, des Lebens dort und den Szenen, die in London stattfinden, in Gang. Auch das Geheimnis der Autorin der Romane über das Herrenhaus schwebte die gesamte Zeit über der Geschichte, ebenso wie Noras Ausflüge in ihre eigene Traumwelt und im krassen Gegensatz dazu stand das Privatleben des Gärtners, der mit großen Problemen zu kämpfen hat, die mich persönlich sehr hinunterzogen.

Insgesamt hat der Roman, der sich dem Titel entsprechend viel mit Liebe und Träumen beschäftigte, mich gut unterhalten. Vier Sterne!

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Veröffentlicht am 19.06.2022

Der zweite Teil schwächelt

Die Dorfschullehrerin
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Ich habe den ersten Teil der Dorschullehrerin mit Begeisterung und Faszination gelesen, so dass ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut habe. Der Schreibstil hat mir auch in diesem Roman sehr gut gefallen ...

Ich habe den ersten Teil der Dorschullehrerin mit Begeisterung und Faszination gelesen, so dass ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut habe. Der Schreibstil hat mir auch in diesem Roman sehr gut gefallen und ich war froh, dass mir die Figuren aus dem ersten Teil schon bekannt gewesen sind, so dass ich Hintergrundwissen hatte. Leider hat mir Helene als Protagonistin in ihrem Handeln dieses Mal nicht so gefallen bzw. hat sie mich nicht so überzeugt. Im ersten Teil hat sie alles dafür getan, um wieder mit ihrer Tochter Marie zusammenzusein und nun hat sie in meinen Augen fast nur sich selbst im Kopf und ihre Arbeit. Ihr Verhalten auch gegenüber der "Stiefmutter" empfinde ich auch nicht besonders empathisch.Sehr gerne hätte ich mehr über die pädagogische Arbeit und das Leben im Grenzgebeit erfahren, aber dies ging ziemlch unter anhand der Vielzahl der Probleme, die die Autorin sonst noch in ihren Roman gepackt hat. Schnell wurden diese Probleme gelöst und dies war mir zu oberflächlich.
Sehr schade und von mir deswegen nur 3 Sterne.

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