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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2021

Unterhaltsame und nachdenklich stimmende Kurzgeschichten

Ich bin Ausländer und das ist auch gut so
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Der Autor Mahmood Falaki hat die Form der Kurzgeschichten gewählt, um uns Einblcke in Begebenheiten seines Leben zu schildern. Auf irgendeine Art beschäftigen sie sich immer mit der Thematik "Ausländer" ...

Der Autor Mahmood Falaki hat die Form der Kurzgeschichten gewählt, um uns Einblcke in Begebenheiten seines Leben zu schildern. Auf irgendeine Art beschäftigen sie sich immer mit der Thematik "Ausländer" oder vielmehr irgendetwas ist anders als bei der Überzahl. Alleine diese Formulierung zeigt schon auf, dass ich versunsichert bin, wie ich es korrekt ausdrücke, denn Mamood Falaki hat mich, die ich mich als tolerant und weltoffen sehe, verunsichert. Habe ich mich ungewollt auch schon indirekt "rassistisch" verhalten?
Bei einiger seiner Geschichten konnte ich schmunzeln, bei anderen blieb mir das Lachen quasi im Halse stecken. Es war ein kurzweiliges Lesevergnügen, das mich in einigen Teilen nachdenklich gestimmt hat. Nicht alle Geschichten haben mir gleichermaßen zugesagt, doch ist es ein gelungenes Potpourri.

Veröffentlicht am 01.11.2021

Lizzy, eine Junghexe in der Ausbildung

Green Witch
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Lizzys 12. Geburtstag ist ein ganz besonderer Tag, denn nun wird sie erfahren, bei welcher Hexe und in welcher Hexenkunst sie unterrichtet wird.
Andrea Russo hat einen absolut unterhaltsamen Schreibstil ...

Lizzys 12. Geburtstag ist ein ganz besonderer Tag, denn nun wird sie erfahren, bei welcher Hexe und in welcher Hexenkunst sie unterrichtet wird.
Andrea Russo hat einen absolut unterhaltsamen Schreibstil für Leser jeglichen Alters und so mag ich nur die geniales Covergestaltung, sondern auch die Geschichte selber. Gemeinsam mit Lizzy erfahre ich mehr über die Hexenkunst, über Freundschaft und erlebe mit ihr eine sehr spannende Zeit bei der Hexe, die sie ausbilden soll. Denn Lizzys Hexenfähigkeiten werden schneller als gedacht auf die Probe gestellt.Durch die wundervollen Beschreibungen kann ich mir alles sehr gut vorstellen. Ich sehe, höre, fühle, schmecke und rieche....
Diese Geschichte schreit förmlich nach einer Fortsetzung, die ich wieder sehr gerne lesen würde. Ich empfehle dieses unterhaltsame Buch für Mädchen ab 10 Jahren!

Veröffentlicht am 01.11.2021

Nicht wirklich spannend!

Der unschuldige Mörder
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Zack, ein Mann von Anfang dreißig, verliert seinen Job bei einer Zeitung und kurz zuvor hat sich seine Freundin von ihm getrennt. Aus Geldnot beschließt er wieder bei seiner Mutter einzuziiehen, bei der ...

Zack, ein Mann von Anfang dreißig, verliert seinen Job bei einer Zeitung und kurz zuvor hat sich seine Freundin von ihm getrennt. Aus Geldnot beschließt er wieder bei seiner Mutter einzuziiehen, bei der er vor 12 Jahren ausgezogen ist. Damals hat er einen Kurs literarisches Schreiben besucht, dort hat er zu einer Clique von zwei jungen Männern und eiiner jungen Frau gehört. Als ein ihnen bekannter Schriftsteller spurlos verschwindet, wird Zacks Freund aufgrund von Indizen als Mörder verurteilt.

Zack muss heute unbedingt Geld verdienen und beschließt das, was damals geschehen ist, in einen Roman aufzuarbeiten und dazu seinem damaligen Freund zu helfen, in dem er dessen Unschuld beweist.

Die Geschichte wird in kurzen kanppen Passagen erzählt, wobei sich sprunghaft die Gegenwart und Vergangenheit abwechseln. Der Erzähler Torben Kessler ist ein genial und ich mag seine Stimme, sein Sprechtempo sowie die Fähigkeit die Stimmung der Personen oder Situation darzustellen.

Manche Szenen fand ich für die Story unwichtig und ein anderes Mal hatte ich das Gefühl, das etwas fehlt. Da es sich um eine gekürzte Lesung handelt, kommt vielleicht mein Eindruck auch daher oder es liegt am Schreibstil ds Autors an sich. Eine ganze Zeit lang hat mir die Geschichte gut gefallen, doch wäre ich gerne zum Kern der Story vorgedrungen und es zog sich für mich. Das Ende hat mich ziemlich unzufrieden zurückgelassen und es fehlten mir noch ein paar Erklärungen bzw. des Mitbewohners von Zacks ehemaliger Studienkollegin.


Deswegen halt ich fest, dass der Sprecher Torben Kessler genial war, aber die Story an sich mich am Ende nicht "vom Hocker gerissen" hat, sondern ich musste aufpassen dabei nicht einzuschlafen.


Veröffentlicht am 01.11.2021

Kind - ja oder nein?

Alles wird gut
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In dieser Geschichte stehen zwei Frau im Mittelpunkt der Geschichte. Die eine Frau ist Sandra, verheiratet mit Michael, hat zwei Kinder und arbeitet als Journalistin. Nach der Auszeit wegen der Kinder, ...

In dieser Geschichte stehen zwei Frau im Mittelpunkt der Geschichte. Die eine Frau ist Sandra, verheiratet mit Michael, hat zwei Kinder und arbeitet als Journalistin. Nach der Auszeit wegen der Kinder, hat sie es schwer in der Redaktion wieder Fuß zu fassen und interessante Themen zu bekommen. Sie setzt nun alles dran, um den freiwerdenden Posten der Abteilungsleiterin zu bekommen. Lisa dagegen ist jünger als Sandra, alleinstehend , auf ihre Arbeit fixiert und alles sieht eher danach aus, als ob sie den Posten bekommen wird. Eine Schwangerschaft stellt alles auf den Kopf....

Mich hat dieser Roman ziemlich aufgewühlt und auch bedrückt zuirückgelassen, da er laut Aussage der Autorin auf Tatsachen beruht und diese waren mir bezüglich der Beratung von Schwangern in dieser Weise nicht bekannt. Außerdem hat es mich schockiert welchem Druck Lisa von dem Kinderzeuger ausgesetzt worden ist.

Den Schreibstil fand ich teilweise ein wenig schwierig, weil ich der Geschichte aufgrund der Zeitsprünge schlechter folgen konnte....eigentlich fängt es Krimimäßig an, was die Geschichte aber nicht braucht. Das Cover wirkt samt des Titels so friedlich und positiv, jedoch dies vermittelt in meinen Augen einen falschen Eindruck.


Die Autorin hat dieses Buch geschrieben, um wie selber im Anschluss des Romans schreibt, Mitleid nit den Todesopfern der Abtreibung zu erwecken.

Ich persönlich glaube ja auch, dass eine gute Beratung, die Hilfe in jederlei Hinsicht anbietet, sehr wünschenswert ist und viele Frauen sich dann auch für das Kind entscheiden würden. Aber, wie auch immer die Frauen entscheiden, ihnen sollte auf jeden Fall beigestanden werden. Jede Frau kann froh sein, wenn sie sich nie vor die Frage gestellt sieht.


Veröffentlicht am 01.11.2021

Katastrophenstimmung

Bloom
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Das Cover des Buches ist ein absoluter Eyecatcher. In dieser Geschichte wächst auf einer Insel plötzlich ein merkwürdiges schwarzes Gras und zwar in rasender Geschwindigkeit. Während drei Jugendliche, ...

Das Cover des Buches ist ein absoluter Eyecatcher. In dieser Geschichte wächst auf einer Insel plötzlich ein merkwürdiges schwarzes Gras und zwar in rasender Geschwindigkeit. Während drei Jugendliche, die auf bestimmte Dinge sehr allergisch reagiert haben, ebenso plötzlich von diesen Allergien befreit sind, löst dieses Gras bei den anderen Menschen heftige Reaktionen aus.
Es klingt wie eine Naturkatastrophe aus einem Horrorzukunftsroman, doch in Zeiten der Corona-Pandemie wirkt das Szenario auf einmal gar nicht mehr so ganz weit fern und lässt mich nicht abschalten, sondern löst eher schlechte Träume aus, wobei die Erklärung der besonderen Eigenschaften der Teenager bei mir jedoch auch Kopfschütteln auslöst. Das offene Ende bzw. der Cliffhanger lassen mich ahnen, dass es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt. Ich für meinen Teil möchte den zweiten Teil nicht lesen......