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Jasmin96Isa

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2026

Spannendes Wissensbuch zum Staunen und Vergleichen 🤓

Wo ist denn da der Unterschied?
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Wo ist denn da der Unterschied? ist ein liebevoll gestaltetes Wissensbuch, das schon durch seinen hochwertigen Einband und die ansprechende Aufmachung überzeugt. Insgesamt macht das Buch einen sehr wertigen ...

Wo ist denn da der Unterschied? ist ein liebevoll gestaltetes Wissensbuch, das schon durch seinen hochwertigen Einband und die ansprechende Aufmachung überzeugt. Insgesamt macht das Buch einen sehr wertigen Eindruck und lädt sofort zum Blättern und Entdecken ein.
Besonders gelungen ist die kindgerechte Aufbereitung der Inhalte. Die Erklärungen sind gut verständlich formuliert und damit ideal für Kinder ab etwa sechs Jahren geeignet. Gleichzeitig bieten die vielen spannenden Fakten auch für Erwachsene interessante Aha-Momente, sodass das Buch gut gemeinsam gelesen oder für kleine Quizrunden genutzt werden kann.
Sehr positiv fällt außerdem die thematische Sortierung auf. Durch die klare Gliederung nach Bereichen wie Tiere, Natur, Technik oder Weltall können Kinder gezielt nach ihren Interessensgebieten stöbern oder einfach neugierig von Thema zu Thema springen. Dadurch eignet sich das Buch hervorragend zum wiederholten Nachschlagen.
Insgesamt ist dieses Wissensbuch eine gelungene Mischung aus Information, Unterhaltung und ansprechender Gestaltung. Es macht Spaß, weckt Neugier und vermittelt Wissen auf leicht verständliche Weise – eine klare Empfehlung für wissbegierige Kinder und ihre Familien.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Verstörend, originell und überraschend

M VS F
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M vs. F ist ein Roman, der sich deutlich von klassischen Erzählmustern abhebt. Schon zu Beginn wird klar, dass hier etwas Ungewöhnliches erzählt wird – eine originelle Grundidee, die mich gedanklich über ...

M vs. F ist ein Roman, der sich deutlich von klassischen Erzählmustern abhebt. Schon zu Beginn wird klar, dass hier etwas Ungewöhnliches erzählt wird – eine originelle Grundidee, die mich gedanklich über den Tag hinweg begleitet hat und große Neugier auf den weiteren Verlauf geweckt hat.

Der Einstieg fiel mir zunächst schwer. Das erste Kapitel wirkte etwas unübersichtlich, da Ort, Situation und Figurenkonstellation nicht sofort greifbar waren. Besonders die Einordnung der Figur Venni hat mich anfangs irritiert. Erst ab Karls Tod wurde der Text deutlich zugänglicher, und die Abgrenzung zwischen realer Ebene und inneren Vorstellungen gelang spürbar besser.

Besonders zum Ende hin gewinnt der Roman noch einmal an Lesefluss und Klarheit. Unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass die Geschichte überrascht und nachhallt. Insgesamt ist M vs. F ein ungewöhnliches, teils verstörendes, aber auch originelles Buch, das sich bewusst einfachen Deutungen entzieht und gerade dadurch im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Zwischen Erinnerung, Identität und Meer – ein intensiver Roman

Alma
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Schon die ersten Seiten von Alma zeigen die besondere Stärke dieses Romans: eine ruhige, dichte Sprache und eine starke atmosphärische Verankerung. Federica Manzon erzählt Triest und die Insel nicht nur ...

Schon die ersten Seiten von Alma zeigen die besondere Stärke dieses Romans: eine ruhige, dichte Sprache und eine starke atmosphärische Verankerung. Federica Manzon erzählt Triest und die Insel nicht nur als Schauplätze, sondern als erinnerungsgeladene Räume, in denen persönliche Geschichte, politische Umbrüche und familiäre Prägungen untrennbar miteinander verwoben sind. Früh wird spürbar, dass hier ein stiller, intensiver Roman über Identität, Verlust und die Frage nach Zugehörigkeit entsteht.

Der Einstieg verlangt jedoch Aufmerksamkeit. Häufige Zeitsprünge und wechselnde Familienkonstellationen machen das Lesen zunächst anspruchsvoll und bremsen den Lesefluss. Erst nach etwa einem Viertel des Buches ordnen sich die Beziehungsebenen klarer, die Sprünge werden nachvollziehbarer und die Geschichte gewinnt deutlich an Zugkraft.

Im Zentrum stehen Vili und Alma – zwei Figuren, die man über viele Jahre begleitet und die beide auf der Suche nach sich selbst sind. Ihre innere Zerrissenheit, das Fehlen einer stabilen Identität und die Prägung durch Herkunft und Familie werden eindringlich und sehr bildhaft beschrieben. Gerade in emotionalen Momenten gelingt es dem Roman, Gefühle, Gedanken und Beweggründe spürbar zu machen, sodass man sich tief in die Figuren einfühlen kann.

Besonders gelungen ist auch die Einbindung alter Fotografien, die Erinnerungsräume öffnen und die Vorstellungskraft zusätzlich unterstützen. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Erzählen, das sich wie eine Sammlung ineinander verschachtelter Geschichten entfaltet – geprägt von Meer, Wind, Grenzen und dem Gefühl, nirgends ganz zu Hause zu sein.

Alma ist kein schneller Roman, sondern einer, der Geduld verlangt. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit einer nachdenklichen und lange nachwirkenden Geschichte belohnt. Ein stilles, intensives Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt.

Triggerwarnung: in dem Buch geht es unter anderem um Krieg. Es werden teilweise grausame Szenen beschrieben. Kinder, Frauen, Männer sterben. Verstümmelung, Vergewaltigung, Massengräber.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Düster, spannend und voller unerwarteter Wendungen

Nightweaver
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Nightweaver startet direkt sehr spannend und zieht einen schnell in seine düstere Welt hinein. Das Meer als Schauplatz, die geheimnisvollen und gefährlichen Nightweaver sowie Asters persönliche Geschichte ...

Nightweaver startet direkt sehr spannend und zieht einen schnell in seine düstere Welt hinein. Das Meer als Schauplatz, die geheimnisvollen und gefährlichen Nightweaver sowie Asters persönliche Geschichte sorgen von Beginn an für eine intensive Atmosphäre. Besonders berührend ist ihr Verlust und der Wunsch nach Rache – und dann ausgerechnet die Begegnung mit einem Nightweaver, dem sie vielleicht vertrauen muss. Diese Mischung aus Dunkelheit, Spannung und emotionalem Knistern macht einen großen Reiz der Geschichte aus.
Im Verlauf bleibt das Buch insgesamt sehr fesselnd und entwickelt einen starken Sog, der zum Weiterlesen motiviert. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Stellen, an denen sich die Handlung etwas in die Länge zieht oder inhaltlich schwer nachzuvollziehen ist. Einige Szenen wirken zudem überraschend brutal und stellenweise deutlich härter, als ich es erwartet hätte. Auch dass Figuren ungewollt zu Antagonisten werden und dadurch sterben, empfand ich persönlich als eher belastend.
Die Nightweaver erinnern in ihrer Darstellung teilweise an klassische Vampirmotive, was einerseits vertraut wirkt, andererseits aber gut in die düstere Stimmung passt. Trotz der genannten Kritikpunkte bleibt die Geschichte sehr spannend und atmosphärisch dicht erzählt.

Besonders das Ende macht große Lust auf die Fortsetzung und lässt viele Fragen offen, die neugierig auf Band 2 machen. Insgesamt eine packende Romantic Fantasy.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Spannung, Tiefe und portugiesische Atmosphäre – ein Krimi, der fesselt

Die Tote von Nazaré
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Ein emotional dichter und spannender Kriminalroman, der von der ersten Seite an packt und bis zum Ende nicht loslässt.


Die Tote von Nazaré von Miguel Silva überzeugt bereits ab dem ersten Kapitel durch ...

Ein emotional dichter und spannender Kriminalroman, der von der ersten Seite an packt und bis zum Ende nicht loslässt.


Die Tote von Nazaré von Miguel Silva überzeugt bereits ab dem ersten Kapitel durch eine dichte, spannungsgeladene Atmosphäre. Besonders eindrucksvoll ist die detailreiche Schilderung von Maren Bergers Ankunft im portugiesischen Küstenort Nazaré sowie ihr innerer Kampf nach einem traumatischen Banküberfall. Diese psychologische Tiefe lässt die Protagonistin sehr lebendig und authentisch wirken.

Der Autor schreibt ansprechend und lebhaft, sodass man sich schnell in den Fall der sogenannten „Toten von Nazaré“ hineinziehen lässt. Die Geschichte entfaltet sich Stück für Stück durch neu hinzukommende Informationen und Erinnerungsfetzen aus Marens Vergangenheit. Dieses Erzählelement sorgt für einen konstanten Spannungsbogen und hält die Neugier der Lesenden von Anfang bis Ende aufrecht.

Besonders gelungen sind die unerwarteten Wendungen, die sich nicht vorhersehen lassen und der Handlung immer wieder neue Richtungen geben. Gleichzeitig bleibt die Geschichte emotional dicht und mitreißend erzählt. Die Kombination aus psychologischer Tiefe, einer mysteriösen ersten Leiche und dem atmosphärischen portugiesischen Setting macht diesen Krimi zu etwas Besonderem.

Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Tote von Nazaré ist ein packender Kriminalroman, der Spannung und Emotion überzeugend verbindet und Lust auf weitere Fälle des Ermittlerduos Berger und Ferreira macht.

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