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Veröffentlicht am 21.03.2026

K-Pop Lovestory geht in die nächste Runde

ASAP – Zweite Chance auf Liebe
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ASAP ist die Fortsetzung von XOXO und behandelt die Beziehung von Sori und Nathaniel. Das Buch hat mich als Leserin mit einem zwiespältigen Eindruck zurückgelassen. Die Geschichte wirkt insgesamt modern ...

ASAP ist die Fortsetzung von XOXO und behandelt die Beziehung von Sori und Nathaniel. Das Buch hat mich als Leserin mit einem zwiespältigen Eindruck zurückgelassen. Die Geschichte wirkt insgesamt modern und einfühlsam, besonders in den Momenten, in denen Axie Oh die emotionalen Unsicherheiten ihrer Figuren in den Mittelpunkt stellt. Gleichzeitig bleibt die Darstellung der Beziehung zwischen Nathaniel und Sori unausgewogen – sie steht zwar im Mittelpunkt des Romans, wirkt in ihrer Umsetzung jedoch nicht immer überzeugend.

Die Verbindung zwischen den beiden wirkt oft impulsiv und sprunghaft. Es gibt Momente, in denen sie einander mit echter Offenheit begegnen, nur um im nächsten Kapitel wieder in Missverständnisse oder abrupte Stimmungswechsel zu verfallen. Diese Unbeständigkeit erzeugt zwar Spannung, macht es aber schwer, ihre Entwicklung als wirklich nachvollziehbar zu erleben. Statt eines stetigen emotionalen Bogens entsteht der Eindruck einzelner, lose verbundener Momente, die eher der Dramaturgie folgen als der inneren Logik der Figuren.

Ein wesentlicher Teil dieser Sprunghaftigkeit hängt mit Soris inneren Konflikten zusammen, besonders mit dem Druck, den ihre Eltern auf sie ausüben. Ihr Bedürfnis, Erwartungen zu erfüllen, steht ständig im Widerspruch zu ihrem Wunsch nach Selbstbestimmung. Dieser familiäre Konflikt ist einer der stärksten Aspekte des Buches, weil er Sori greifbar macht und erklärt, warum sie in ihrer Beziehung zu Nathaniel so zögerlich, widersprüchlich oder impulsiv reagiert. Gleichzeitig bleibt dieser Konflikt manchmal zu oberflächlich angerissen, sodass sein Einfluss auf die Handlung zwar spürbar, aber nicht immer tief genug verankert ist.

Die Beziehung der beiden fügt sich insgesamt eng in die restliche Handlung ein, manchmal fast zu eng. Viele Nebenstränge scheinen nur dazu zu dienen, die nächste emotionale Wendung zwischen Nathaniel und Sori einzuleiten. Dadurch verliert die Geschichte gelegentlich an Substanz, obwohl sie eigentlich interessante Themen wie familiäre Erwartungen, Selbstfindung und berufliche Ambitionen berührt.

Am Ende bleibt für mich ein solides, aber nicht vollkommen überzeugendes Leseerlebnis: ein Roman mit liebenswerten Figuren und starken Momenten, der jedoch erzählerisch nicht immer die Balance zwischen Romantik, persönlichem Konflikt und Handlung findet.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

K-Pop Lovestory

XOXO – Der Rhythmus unseres Lebens
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Schon nach den ersten Seiten von XOXO war mir klar, dass Axie Oh eine Geschichte erzählen möchte, die sich wie ein warmer Sommerabend anfühlt: leicht, musikalisch, romantisch und voller jugendlicher Sehnsucht. ...

Schon nach den ersten Seiten von XOXO war mir klar, dass Axie Oh eine Geschichte erzählen möchte, die sich wie ein warmer Sommerabend anfühlt: leicht, musikalisch, romantisch und voller jugendlicher Sehnsucht. Das Buch lädt dazu ein, sich in die Straßen Seouls zu träumen, in die Welt des K‑Pop einzutauchen und eine Liebesgeschichte zu verfolgen, die zwar nicht neu ist, aber mit viel Herz erzählt wird. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass unter der Oberfläche noch mehr Potenzial geschlummert hätte – und genau daraus ergibt sich für mich die Bewertung von 3,5 Sternen.

Im Mittelpunkt steht Jenny, eine talentierte Cellistin, die zwischen Pflichtbewusstsein und eigenen Träumen hin‑ und hergerissen ist. Ihre Figur wirkt von Anfang an authentisch, weil sie weder übertrieben dramatisch noch unrealistisch perfekt dargestellt wird. Ich mochte besonders, wie sie sich langsam öffnet, Risiken eingeht und lernt, dass ihr Leben nicht nur aus Erwartungen anderer bestehen muss. Ihre Entwicklung ist eher sanft als spektakulär, aber sie fühlt sich ehrlich an. Jaewoo hingegen bleibt ein wenig geheimnisvoll – ein Idol, das zwischen Karrierezwängen und echten Gefühlen steht. Seine ruhige Art und seine Zurückhaltung passen gut zu Jenny, doch ich hätte mir an manchen Stellen mehr Einblick in seine Gedankenwelt gewünscht, um seine inneren Konflikte noch besser zu verstehen. Die Nebenfiguren bringen Schwung, Humor und Wärme in die Geschichte, bleiben aber eher Begleiter als voll ausgearbeitete Persönlichkeiten.

Die Handlung folgt einem vertrauten YA‑Romantikbogen: zufällige Begegnung, Wiedersehen, verbotene Gefühle, Hindernisse, süße Momente, Konflikte und eine versöhnliche Auflösung. Das ist nicht neu, aber angenehm erzählt. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre der Musikschule und die kleinen, alltäglichen Szenen, die Jenny und Jaewoo einander näherbringen. Gleichzeitig lösen sich manche Konflikte sehr schnell, und im Mittelteil wirkt die Geschichte stellenweise etwas zu glatt und vorhersehbar. Emotional hat mich das Buch berührt, aber eher sanft als intensiv. Die Chemie zwischen den beiden ist spürbar, doch ich hätte mir an manchen Stellen mehr Tiefe und innere Spannung gewünscht, vor allem im Hinblick auf die schwierige Balance zwischen Liebe und Karriere in der K‑Pop‑Industrie.

XOXO ist ein charmantes, atmosphärisches Wohlfühlbuch, das vor allem durch sein Setting, seine musikalische Note und die sanfte Liebesgeschichte überzeugt. Es ist perfekt für Leser:innen, die leichte Romantik, K‑Pop‑Vibes und Coming‑of‑Age‑Elemente mögen. Auch wenn nicht alle Figuren und Konflikte die Tiefe erreichen, die ich mir gewünscht hätte, hat mich das Buch gut unterhalten und mit einem warmen Gefühl zurückgelassen. Für mich ist es eine runde, angenehme Lektüre – aber keine, die lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Gruseliges Haus

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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„HEN NA IE - Das seltsame Haus“ hat mich schon mit seinem ungewöhnlichen Einstieg gepackt, denn der Roman beginnt nicht mit einem klassischen Verbrechen, sondern mit einem Hausplan, der auf den ersten ...

„HEN NA IE - Das seltsame Haus“ hat mich schon mit seinem ungewöhnlichen Einstieg gepackt, denn der Roman beginnt nicht mit einem klassischen Verbrechen, sondern mit einem Hausplan, der auf den ersten Blick völlig normal wirkt. Doch je genauer man hinsieht, desto verstörender werden die Details. Das Haus besitzt eine beinahe groteske Anzahl an Fenstern, als wollten die Bewohner ständig beobachtet werden – und doch ist ausgerechnet das Kinderzimmer vollkommen fensterlos. Noch irritierender ist die Toilette direkt neben dem Kinderzimmer, ein Detail, das so unpassend und intim wirkt, dass es sofort Fragen aufwirft. Vor diesem Raum erstreckt sich ein Flur, der zusätzlich durch eine weitere Tür abgetrennt ist, als solle etwas verborgen oder eingeschlossen werden. Diese architektonischen Merkwürdigkeiten erzeugen eine unterschwellige Beklemmung, die sich langsam, aber stetig ausbreitet.

Inmitten dieser rätselhaften Architektur tritt Kurihara auf den Plan, einer der Ermittler, dessen Fantasie ebenso verstörend wie treffsicher ist. Er interpretiert die seltsamen Elemente des Grundrisses mit einer Mischung aus kindlicher Vorstellungskraft und unheimlicher Gewissheit – und das Beunruhigende daran ist, dass seine Ideen sich immer wieder als wahr herausstellen. Seine Art, die Räume zu „lesen“, macht ihn faszinierend, aber auch zutiefst unberechenbar. Ich ertappte mich mehrfach dabei, ihm nicht ganz zu trauen, als würde er selbst mehr über das Haus wissen, als er zugibt.

Obwohl das Buch nicht auf klassische Spannung setzt – viele Antworten werden nach und nach enthüllt, statt lange im Dunkeln zu bleiben – blieb ich dennoch durchgehend gefesselt. Die Handlung driftet gelegentlich ins Abstrakte ab, doch gerade diese surreale Qualität passt perfekt zu einem Roman, der sich um ein Haus dreht, das sich jeder Logik entzieht. Die stetige Mischung aus unterschwelliger Unruhe, rätselhaften Wendungen und einer Atmosphäre, die sich wie ein seltsamer Traum anfühlt, hat mich immer weiter in die Geschichte hineingezogen.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Mystery‑Roman, der weniger durch klassische Spannung als durch seine unheimliche Atmosphäre, seine rätselhaften Details und seine eigenwilligen Figuren überzeugt. Wer Freude an subtilen Gänsehautmomenten hat, wird hier definitiv fündig.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Ein guter Einstieg in die Reihe

The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure
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Auf The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure aufmerksam geworden bin ich zuerst wegen des wirklich schönen Covers und des Farbschnitts, die mir sofort ins Auge gefallen sind. Gekauft habe ich es ...

Auf The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure aufmerksam geworden bin ich zuerst wegen des wirklich schönen Covers und des Farbschnitts, die mir sofort ins Auge gefallen sind. Gekauft habe ich es dann wegen des Klappentextes – und schon nach wenigen Seiten war ich überrascht, wie schnell mich die Geschichte gepackt hat. Man begleitet Hailie in einem Moment, in dem ihr Leben komplett auseinanderbricht, und erlebt mit, wie sie in eine Familie geworfen wird, die sie weder kennt noch versteht. Ihre Perspektive ist jung, manchmal überfordert, aber immer glaubwürdig, und genau das macht den Einstieg so intensiv.

Die Monet-Brüder wirken anfangs wie ein geschlossenes System, in das man nur schwer hineinblicken kann. Jeder von ihnen hat eine eigene Art, mit Hailies Auftauchen umzugehen, und gerade diese Unterschiede sorgen dafür, dass man ständig versucht, ihre Motive zu entschlüsseln. Die Autorin verrät bewusst wenig über ihre Hintergründe, was die Spannung konstant hochhält. Man spürt, dass in dieser Familie vieles nicht so ist, wie es scheint, und dass Hailie in etwas hineingeraten ist, das weit über normale Geschwisterkonflikte hinausgeht.

Der Schreibstil ist angenehm klar und lässt sich schnell lesen. Ich war sofort drin und hatte kaum Momente, in denen ich das Gefühl hatte, die Handlung würde sich ziehen. Die konsequente Ich-Perspektive sorgt dafür, dass man nur das erfährt, was Hailie selbst mitbekommt – und genau dadurch entsteht dieses Gefühl, gemeinsam mit ihr im Dunkeln zu tappen. Die Mischung aus Unsicherheit, unterschwelliger Bedrohung und kleinen Momenten der Nähe hat mich durchgehend motiviert weiterzulesen.

Inhaltlich konzentriert sich der erste Band weniger auf große Enthüllungen als auf die Dynamik innerhalb der Familie und Hailies Versuch, ihren Platz zu finden. Immer wieder tauchen Hinweise auf, dass die Brüder in gefährliche Dinge verwickelt sind, ohne dass man wirklich versteht, wie tief das alles reicht. Diese ständige Ungewissheit macht den Reiz des Buches aus. Am Ende bleiben viele Fragen offen, aber auf eine Weise, die neugierig auf die Fortsetzung macht, statt frustriert zurückzulassen.

Fazit: Ein starker Auftakt, der mich durchgehend gut unterhalten hat. Die Mischung aus Coming-of-Age, düsteren Familiengeheimnissen und einer konstanten Grundspannung funktioniert erstaunlich gut. Ich freue mich sehr darauf, in Band zwei mehr über die Monet-Familie zu erfahren.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Schwanensee Retelling

Federlicht & Tränenglanz
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„Federlicht und Tränenglanz“ hat mich vor allem wegen der Schwanensee‑Neuinterpretation neugierig gemacht, und dieser Teil der Geschichte hat mir tatsächlich gut gefallen. Die Grundidee ist atmosphärisch ...

„Federlicht und Tränenglanz“ hat mich vor allem wegen der Schwanensee‑Neuinterpretation neugierig gemacht, und dieser Teil der Geschichte hat mir tatsächlich gut gefallen. Die Grundidee ist atmosphärisch und bringt eine schöne Mischung aus Märchenhaftigkeit und Tragik mit, die gut zum Ursprung des Stoffes passt.

Mit Adaliz als Protagonistin bin ich allerdings nicht richtig warm geworden. Für mich bleibt sie über weite Strecken eine eher schwache Figur, die ihrem Vater kaum etwas entgegensetzen kann und sich oft einfach treiben lässt. Ihre Entwicklung wirkt sehr zurückhaltend, und dass sie ihre Kräfte erst gegen Ende eher zufällig entdeckt, hat für mich nicht wie eine echte Charakterentwicklung gewirkt.

Auch Prinz Jaro hätte für meinen Geschmack eine deutlich größere Rolle verdient. Stattdessen bleibt er lange Zeit der hübsche Prinz, der eine Braut sucht – und das war mir zu wenig. In seiner Figur steckt viel Potenzial, das kaum genutzt wurde. Besonders sein Opfer am Ende hat mich gestört. Es fühlte sich unnötig an, eher wie ein zusätzlicher dramatischer Moment für Adaliz und Odette, ohne echten Einfluss auf die Handlung. Dadurch wirkte das Finale insgesamt unausgewogen.

Das Ende selbst konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Zwar bekommen Adaliz und Odette ihr „Happy End“, aber die Auflösung des Konflikts fühlte sich für mich nicht rund an. Einige Entwicklungen kamen zu abrupt, andere waren nicht gut vorbereitet, sodass der Abschluss der Geschichte für mich eher unbefriedigend blieb.

Trotz dieser Kritikpunkte mochte ich die Grundidee und die Atmosphäre des Romans. Die Schwanensee‑Interpretation ist definitiv der stärkste Teil und verleiht der Geschichte etwas Besonderes. Insgesamt bleibt für mich ein solides, aber nicht vollkommen überzeugendes Leseerlebnis.

Fazit: Eine schöne Idee mit starker Grundstimmung, aber Schwächen in Figurenzeichnung, Entwicklung und Finale. Für Fans märchenhafter Geschichten trotzdem interessant, auch wenn nicht alles ausgeschöpft wurde.

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