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Jessy1992

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2021

Absolutes Highlight!

A History of Us − Vom ersten Moment an
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Emily hat keinerlei Jobperspektive und auch ihre Beziehung ist gescheitert. Doch dann erreicht sie ein Hilferuf von ihrer Schwester April, welche einen Autounfall hatte. Emily zieht daraufhin zu ihrer ...

Emily hat keinerlei Jobperspektive und auch ihre Beziehung ist gescheitert. Doch dann erreicht sie ein Hilferuf von ihrer Schwester April, welche einen Autounfall hatte. Emily zieht daraufhin zu ihrer Schwester und ihrer Nichte, um die beiden zu unterstützen. Ihre Nichte Caitlin möchte unbedingt am jährlichen Mittelalterfestival teilnehmen, doch sie braucht einen Erwachsenen an ihrer Seite. Prompt meldet auch Emily sich als Freiwillige für das Festival. Nur einen Augenblick später wird aus ihr die Tavernendirne Emma.
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Emily hat mich als Protagonistin verzaubert. Sie ist witzig, sympathisch und absolut hinreißend. Leider hat sie liebestechnisch überhaupt kein Glück und damit ist ihr mein Mitgefühl sicher gewesen.
Simon dagegen hat es mir am Anfang mit seiner perfektionistischen Art nicht leicht gemacht, ihn zu mögen. Ich konnte sein Verhalten nicht nachvollziehen, doch das hat sich im weiteren Verlauf der Geschichte geklärt.
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Der Schreibstil ist flüssig und hat mir den Einstieg in die Geschichte sehr leicht gemacht. Das Setting Mittelalterfestival war für mich komplett neu und unglaublich spannend. Ich habe sämtliche Informationen aufgesaugt und selbst große Lust bekommen ein solches Festival zu besuchen. Alles wurde sehr detailliert und liebevoll beschrieben.
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Der Humor und die Atmosphäre in diesem Buch haben mich von Anfang an verzaubert. Die Charaktere sind vielschichtig, sie sind nicht perfekt und dürfen Fehler machen. Das war für mich authentisch und wirklich gefühlsecht. Dieses Buch hat mich beim Lesen einfach glücklich gemacht. Deshalb war es nicht „nur“ ein Jahreshighlight, sondern gehört ganz offiziell zu meinen Lieblingsbüchern!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2021

Schöne Geschichte für Zwischendurch

Und dann war es Liebe
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In Lorraine Browns Debütroman geht es um die etwas tollpatschige Hannah und ihren selbstbewussten Freund Simon. Die beiden sind mit dem Zug von Venedig nach Amsterdam unterwegs. Nachts wechselt Hannah ...

In Lorraine Browns Debütroman geht es um die etwas tollpatschige Hannah und ihren selbstbewussten Freund Simon. Die beiden sind mit dem Zug von Venedig nach Amsterdam unterwegs. Nachts wechselt Hannah den Waggon und mit dieser folgenschweren Entscheidung nimmt die Geschichte ihren Lauf. Denn Hannah weiß nicht, dass sich der Zug teilt. Anstatt mit ihrem Freund in Amsterdam, landet sie alleine in Paris. Am Bahnhof trifft sie auf Léo, welchem dasselbe Missgeschick passiert ist. Die beiden beschließen den Tag miteinander zu verbringen, da Léo sich in Paris bestens auskennt.
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Hannah ist sehr chaotisch und ein bisschen naiv. Als Charakter empfand ich sie als schwierig und gewöhnungsbedürftig. In ihrer Beziehung zu Simon hat sie gar kein Mitspracherecht und ich kann nicht nachvollziehen wie eine Frau in ihrer eigenen Beziehung so wenig zu sagen haben kann.
Léo war mir deutlich sympathischer. Nicht gerade von Anfang an, denn da war er ein ziemlicher Miesepeter. Doch sein Charakter hat im Laufe der Geschichte andere Facetten gezeigt und seine Entwicklung hat mir gut gefallen.
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Insgesamt fand ich die Idee hinter der Geschichte toll! Durch einen Zufall in Paris zu landen und den Tag mit einem Fremden zu verbringen, finde ich sehr spannend. Dennoch war mir das Buch an vielen Stellen zu langatmig und Informationen wurden teilweise wie in einem Reiseführer geteilt.
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Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Lorraine Brown hat eine besondere Art um das Setting zu beschreiben und hat damit bei mir direkt Fernweh ausgelöst. Insgesamt war es eine leichte Liebesgeschichte, ohne viel Drama oder überraschenden Wendungen. Für mich persönlich gab es zu wenig Emotionen, doch für Zwischendurch war die Geschichte toll.

  • Cover
  • Handlung
  • Gefühl
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 23.04.2021

Lieblingsteil!!

New Horizons
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Nach einem schweren Autounfall lag die Protagonistin Annie für einige Monate im Koma. Als sie erwacht tut sie alles dafür, um sich wieder zurück ins Leben zu kämpfen. Alltägliche Dinge wie Laufen und Schreiben ...

Nach einem schweren Autounfall lag die Protagonistin Annie für einige Monate im Koma. Als sie erwacht tut sie alles dafür, um sich wieder zurück ins Leben zu kämpfen. Alltägliche Dinge wie Laufen und Schreiben muss sie komplett neu erlernen. Annie absolut ihre Reha im Sebastian, wo sie auf Cole trifft. Cole hat sich in die Berge von Green Valley zurück gezogen, um der Öffentlichkeit zu entfliehen. Die beiden geraten immer wieder aneinander und streiten sich häufig. Doch dann sind die beiden dafür verantwortlich das Krippenspiel der Stadt zu retten. Dabei kommen sie sich näher, bis es zwischen ihnen gewaltig zu knistern beginnt.
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Cole ist mir bereits im zweiten Teil sehr ans Herz gewachsen. Mir hat gar nicht gefallen wie sich sein Charakter entwickelt hat, umso glücklicher war ich darüber, dass er nun seine eigene Geschichte erzählen kann. Auch Annie ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Sie ist ein sehr sympathischer und liebevoller Charakter. Die Geschichte der beiden war irgendwie klassisch und dennoch sehr süß.
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Der Schreibstil ist gewohnt locker und flüssig. Nach Green Valley zurück zu kommen ist wie nach Hause kommen. Vielen Dank an Lilly Lucas für diese besondere Reihe! Danke, dass ich mich bei dieser Reihe einfach nur in mein Bett kuscheln und nie mehr aufhören möchte zu lesen!
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Bisher war New Dreams mein liebster Teil der Reihe! Doch ich muss zugeben, dass Annie und Cole nun an erster Stelle stehen. Ich liebe New Horizons!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2021

Schöne Geschichte für Zwischendurch

Durch die kälteste Nacht
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Mit ihrem umwerfenden Schreibstil nimmt Brittainy C. Cherry uns mit auf eine Reise durch die Geschichte von Kennedy und Jax. Auf dieser Reise gibt es viele Höhen und Tiefen und noch mehr emotionale Momente.
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Wir ...

Mit ihrem umwerfenden Schreibstil nimmt Brittainy C. Cherry uns mit auf eine Reise durch die Geschichte von Kennedy und Jax. Auf dieser Reise gibt es viele Höhen und Tiefen und noch mehr emotionale Momente.
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Wir lernen Kennedy kennen, die nach dem Verlust ihrer Tochter, von ihrem Ehemann herablassend behandelt wird. Sie lässt ihr altes Leben hinter sich und fängt in einer Kleinstadt neu an. Dort lernt sie ihren Nachbarn Jax kennen, welcher in der Stadt nicht besonders beliebt ist. Die beiden harmonieren anfangs nichts sehr gut miteinander. Vor allem liegt das an der mürrischen Art von Jax. Doch dann lernen sie sich besser kennen und merken, dass sie mehr gemeinsam haben, als anfangs angenommen.
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In der Liebesgeschichte von Kennedy und Jax hat mir dieser eine besondere Moment gefehlt. Diese eine besondere Szene die bei mir eine Gänsehaut auslöst und mir den Atem raubt. Deswegen hatte das Buch zwischendurch einige Längen für mich.
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Die Nebencharaktere in diesem Buch habe ich alle geliebt. Yoana und ihren Mann, Joy, Connor, ... sie alle haben einen festen Platz in meinem Herzen. Die Szenen mit diesen Charakteren haben mich sehr zum Schmunzeln gebracht.
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Dieses Buch wird mir nicht als Liebling in Erinnerung bleiben. Es gibt einfach Bücher von Brittainy C. Cherry die ich viel intensiver fand. Doch stellenweise hatte das Buch seine Höhepunkte und die Nebencharaktere haben viel zu dem Erfolg der Geschichte beigetragen. Für Zwischendurch fand ich die Geschichte schön, doch die tiefen Gefühle sind bei mir leider ausgeblieben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Komplexe und spannende Geschichte

Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger
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Erin Rider verliert ihren Job und damit auch ihre Clanzugehörigkeit. Doch ohne Clan lebt es sich sehr gefährlich in Tokito. Als Erin sich in Lebensgefahr befindet, schließt sie einen Deal mit einem Dämon ...

Erin Rider verliert ihren Job und damit auch ihre Clanzugehörigkeit. Doch ohne Clan lebt es sich sehr gefährlich in Tokito. Als Erin sich in Lebensgefahr befindet, schließt sie einen Deal mit einem Dämon ab, um zu überleben.
Ryanne Cimon verliert ebenfalls ihre Clanzugehörigkeit, da sie zu leichtfertig mit ihrem Vertrauen umgeht.
Und dann ist da noch Kiran Seaborn, ein junger Phari, welcher seine wahre Bestimmung noch nicht gefunden hat.
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Der Schreibstil ist locker und flüssig, das Setting von Tokito hat mich begeistert. Durch die wechselnden Sichtweisen der Charaktere ist die Geschichte durchweg spannend. Am besten haben mir die Dialoge mit dem Distelkönig gefallen. Irgendwie ist er mein heimlicher Liebling geworden.
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Die Beziehung zwischen Erin und Mikko fand ich gut. Mir gefällt es, dass die Protagonistin nicht auf der Suche nach der Liebe ist, sondern das sie bereits eine Beziehung hat. Außerdem ist Mikko kein Bad Guy, sondern ein schüchterner Good Guy. Erin und Mikko waren zwei Gegensätze die sich eigentlich perfekt ergänzen. Dennoch habe ich diese beschriebene Liebe und Anziehung zwischen den beiden nicht gespürt. Sie würden füreinander alles opfern und beteuern dies auch mehrmals, doch diese Liebesgeschichte hat mich nicht so ganz überzeugt.
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Den Einstieg in die Geschichte empfand ich als sehr angenehm. Die einzelnen Clans werden wirklich toll beschrieben und es wird sehr detailliert auf ihre Spezialisierungen eingegangen. Das Buch hatte viele unerwartete Wendungen und dennoch muss ich sagen, dass es mich irgendwann nicht mehr erreicht hat. Dabei hat die Welt von Tokito so viel Potenzial. Leider fand ich manche Stellen nicht besonders ausgereift und hätte mir mehr Gedanken und Gefühle gewünscht.
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Alles in allem war Tokito für mich eine wirklich geniale Welt. Das Buch war mal etwas vollkommen anderes und hat mir viel Spaß gemacht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere