Naja
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne TitelIch muss ehrlich gestehen, dass es mir schwer fiel, mich in die Geschichte hineinfallen zu lassen. Was ich vor dem Anfragen des Buches nicht wusste, ist, dass es der dritte Band der Reihe ist. Also habe ...
Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir schwer fiel, mich in die Geschichte hineinfallen zu lassen. Was ich vor dem Anfragen des Buches nicht wusste, ist, dass es der dritte Band der Reihe ist. Also habe ich beschlossen, zumindest mal in das erste Buch reinzulesen. Die Kunstthematik ist sehr präsent und hat mich dort leider schon nicht ganz so abgeholt. Ich habe danach aber gleich mit dem aktuellen Band weitergemacht. Die Charaktere sind die gleichen, die Zeit in der es spielt, ist jedoch eine andere.
Das ganze wechselt zwischen Vergangenheit (Güstrow 1945-1950) und Gegenwart (Berlin 2023).
In Güstrow begleiten wir Marlen, eine junge Frau die es liebt zu malen. Nach einem einschneidenden Erlebnis nimmt Wilma die junge Waise bei sich auf.
In Berlin muss sich Hannah von ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin verabschieden, denn die ist schwanger und zieht mit ihrem Freund zusammen. Das belastet Hannah sehr und ist deswegen auch nicht besonders froh, als ihr neuer Mitbewohner Justus bei ihr einzieht. Zu allem Überfluss nimmt auch noch ihr Vater Kontakt zu ihr auf, und ihr Leben gerät ein wenig aus den Fugen.
Der Schreibstil ist flüssig und es lies sich auch gut lesen. Allerdings haben mich beide Zeitebenen emotional nicht gepackt. Die Vergangenheit habe ich nicht so sehr gefühlt, wie die Gegenwart. Denn bei Hannah ist immer etwas passiert. Sie hat sich mit ihrem Vater getroffen und da entstanden Themen, die ich interessant fand.
Wer die Reihe von Beginn an liest und direkt einen Zugang findet, der wird diesen dritten Band warscheinlich auch sofort lieben. Ich für meinen Teil bin leider nicht wirklich in die Geschichte reingekommen.
⭐⭐⭐ | 5 Sternen