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Veröffentlicht am 29.03.2024

Angriff auf die Lachmuskeln

Krieg der Seesterne
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Was ist denn in Fredenbüll los? Die Dorfidylle ist dahin und auf einmal herrscht Ausnahmezustand. Piet sieht UFOs, Elektrogeräte geraten außer Rand und Band, der Biodinkel schießt in die Höhe, Aluhutträger ...

Was ist denn in Fredenbüll los? Die Dorfidylle ist dahin und auf einmal herrscht Ausnahmezustand. Piet sieht UFOs, Elektrogeräte geraten außer Rand und Band, der Biodinkel schießt in die Höhe, Aluhutträger trommeln entrückt im Zeltlager und im Kornkreis liegt eine Leiche…
Ein neuer Fall für Thies und Nicole, der es in sich hat, denn über Nacht tummeln sich etliche merkwürdige Gestalten vor Piets Haus. Fredenbüll wird sogar zum Ziel von Kaffeefahrten. Und eine zweite Leiche lässt auch nicht lange auf sich warten.
Krischan Koch ist auch mit seinem 12. Teil der Fredenbüll-Reihe wieder ein äußerst unterhaltsamer Krimi mit viel Augenzwinkern gelungen. Spritzige Dialoge und der eine oder andere Schenkelklopfer wechseln sich mit aberwitzigen Szenen ab, und das Kopfkino läuft dabei auf Hochtouren. Das Wiedersehen mit den bereits bekannten und lieb gewonnenen Charakteren und vor allem der Hidden-Kist-Stammbesetzung ist sowieso immer wieder schön. Es gibt einen Haufen Verdächtige, doch die Spannung bleibt bis kurz vor Schluss.
Genau das gefällt mir an dieser Reihe und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 24.03.2024

Emotionale Lebenswege

Für immer, dein August (Mühlbach-Saga 2)
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Band 1 der Mühlbach-Saga „In Liebe, deine Lina“ hat mich bereits begeistern können und daher habe ich schon ungeduldig auf den 2. Band „Für immer, dein August“ gewartet. Um es gleich vorwegzunehmen: auch ...

Band 1 der Mühlbach-Saga „In Liebe, deine Lina“ hat mich bereits begeistern können und daher habe ich schon ungeduldig auf den 2. Band „Für immer, dein August“ gewartet. Um es gleich vorwegzunehmen: auch dieser Teil ist lesenswert.
Barbara Leciejewski gibt auch hier wieder Einblicke in ihre Familiengeschichte. Dieses Mal stehen Lotte, Linas Tochter, und August im Mittelpunkt, die Großeltern der Autorin. Wir begleiten diese beiden durch mehr als 30 Jahre und zwei Weltkriege und dürfen miterleben wie sich langsam aus einer Kinderfreundschaft eine große Liebe entwickelt.
Es ist wieder eine sehr emotionale Geschichte, die mich öfter zu Tränen gerührt hat. Familiengeschichte und fiktive Figuren sind mit den damaligen politischen Vorkommnissen gekonnt verbunden.
Barbara Leciejewski hat mit einfühlsamen Worten hier einen Teil des Lebenswegs ihrer Ur- bzw. Großeltern durch gute und schlechte Zeiten und mit Höhen und Tiefen geschildert, der mich beeindruckt hat. Danke, dass ich daran teilhaben durfte.

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Veröffentlicht am 16.03.2024

Gelungene Fortsetzung

Das Opernhaus: Rot das Feuer
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Das Cover hat Wiedererkennungswert und sticht sofort ins Auge. Anne Stern hat es auch in diesem Roman wieder sehr schnell geschafft, mich in die Geschichte in und rund um die Semper-Oper hineinzuziehen ...

Das Cover hat Wiedererkennungswert und sticht sofort ins Auge. Anne Stern hat es auch in diesem Roman wieder sehr schnell geschafft, mich in die Geschichte in und rund um die Semper-Oper hineinzuziehen und am Leben von Elise teilhaben zu lassen.
Elise hat sich mit der Ehe mit dem Komponisten Adam Jacobi arrangiert. Glücklich ist sie nur über ihre Adoptivtochter Netty und die Möglichkeit, ab und zu Konzerte geben zu dürfen. Als ihr dann zufällig ihre große Liebe Christian über den Weg läuft, steht ihr mühsam über Jahre unterdrücktes Gefühlsleben wieder Kopf. Aber nicht nur die innere Aufruhr macht ihr zu schaffen, denn auch in Dresden kocht die Unzufriedenheit über. Als sich die Lage zuspitzt muss sich Elise entscheiden, auf welcher Seite sie steht…
Schon bereits in Band 1 hat mich diese besondere Atmosphäre in und um das Opernhaus begeistert. Anne Stern hat auch im 2. Teil wieder gekonnt die historische Vergangenheit Dresdens mit fiktiven Elementen verbunden. Obwohl die politischen Ereignisse der Mairevolution zum Teil recht dramatisch geschildert worden sind und durchaus informativ waren, hätte ich mir mehr Raum für die wieder auflebende Liebesbeziehung zwischen Christian und Elise gewünscht.
Nun fiebere ich dem 3. Teil entgegen.

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Veröffentlicht am 29.01.2024

Das Leben bestimmt, wo es lang geht...

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga
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„Was die Dünen verheißen“ ist der 2. Band der der St. Peter-Ording – Saga und spielt Ende der 70er Jahre. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die 17-jährigen Zwillinge Achim und Julia, die Kinder von Sabine ...

„Was die Dünen verheißen“ ist der 2. Band der der St. Peter-Ording – Saga und spielt Ende der 70er Jahre. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die 17-jährigen Zwillinge Achim und Julia, die Kinder von Sabine und Tom aus Band 1.

Während für Achim klar ist, dass er einmal das Strandhotel weiterführen wird, träumt Julia vom Beruf einer Stewardess, denn sie will die Welt sehen. Ob sie ein Praktikum im Reisebüro ihrer Tante im Ruhrgebiet davon abbringen kann? Und dann ist da noch ein gutaussehender Fotograf namens Björn, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will….

Ich habe schon einige Bücher der Autorin Tanja Janz gelesen und sie schafft es immer wieder, mich in kürzester Zeit Teil der Geschichte werden zu lassen. Dieses Mal war das vielleicht noch ein wenig leichter, denn als Kind der 60er Jahre habe ich einen wunderbaren Rückblick in meine Teenagerzeit erlebt.
Die Geschichte liest sich flüssig, und in Anbetracht des traumhaften Ortes SPO lässt die Urlaubsstimmung auch nicht lange auf sich warten. Die Handlung beinhaltet aber auch einige Schicksalsschläge. Diesen gegenüber war mir das Ende fast ein bisschen zu schmalzig, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Der Roman hat mich wieder gut unterhalten und ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 06.01.2024

Eine Freundschaft der besonderen Art

Der Schacherzähler
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Seit dem Tod seiner Frau schleppt sich Oldman durch sein Leben, und sein Weg führt ihn täglich in den Park zum Schachspielen. Dort setzt sich eines Tages der quirlige 9-jährige Janne zu ihm, ...

Seit dem Tod seiner Frau schleppt sich Oldman durch sein Leben, und sein Weg führt ihn täglich in den Park zum Schachspielen. Dort setzt sich eines Tages der quirlige 9-jährige Janne zu ihm, neugierig auf das ihm fremde Spiel, und so beginnt langsam eine Freundschaft der besonderen Art. Und wie sich diese entwickelt, ist von der Autorin Judith Pinnow so liebenswert erzählt, dass es mir schwergefallen ist, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen.
Aber die Geschichte gibt noch so viel mehr her. Die Bezeichnung „Nebencharaktere“ wird den anderen Figuren nicht gerecht, denn auch Malu, Jannes alleinerziehende Mutter, Hinnerk, ihr Chef, und Liv, Malus beste Freundin, haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und kommen auch zu Wort. Alle Charaktere wirken sehr authentisch und sympathisch, man kann sich gut in sie hineinversetzen und durchlebt mit ihnen ihre Sorgen und Nöte.
Die kleinen liebevollen Illustrationen passen sehr gut zur Handlung. Es war schön mitzuerleben, wie Oldman wieder Spaß am Leben gefunden hat und Manu und Janne eine Art neues Familienmitglied dazugewinnen und alle 3 voneinander profitieren.
Ein wunderbares Wohlfühlbuch, das für mich ein Jahresendhighlight war, und das ich sehr gerne weiterempfehle.

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