Heimlichkeiten
Die Wege der SöhneWilhelmine und Martin leben ihre Liebe heimlich, sind dabei jedoch in ständiger Gefahr, ebenso Gustav, der Martin weiterhin unterstützt.
Ferdinand schafft es, nach Hause zurückzukehren. Doch die Heimkehr ...
Wilhelmine und Martin leben ihre Liebe heimlich, sind dabei jedoch in ständiger Gefahr, ebenso Gustav, der Martin weiterhin unterstützt.
Ferdinand schafft es, nach Hause zurückzukehren. Doch die Heimkehr hat einen bitteren Beigeschmack.
Leopold spielt im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Feuer. Dabei ist nicht nur er ,nicht gut auf Paul-Friedrich zu sprechen.
„Die Wege der Söhne“ ist Band 4 der „Falkenbach-Saga“ von Erfolgsautorin Ellin Carsta.
Ich bewundere immer, wie die Autorin es schafft, die Namen für ihre Romane festzulegen, die die Handlung aber auch immer wieder auf den Punkt treffen.
Auch in diesem Band ist es weiterhin bewundernswert, wie die Autorin es schafft, die Verstrickungen der einzelnen Charaktere darzustellen, die ihre Netze immer dichter weben. Hier sind eng wirkende Beziehungen, die aber auf den zweiten Blick doch nur oberflächlich wirken, denn nicht mal Eheleute, die einander in- und auswendig kennen sollten, kennen sich nicht einmal annähernd. Besonders interessant finde ich dabei immer wieder die Darstellung der Beziehung von Gustav und Klara, aber auch von Klaras kontrolliertem Leben.
Wilhelmine entwickelt sich nach und nach zu einer äußerst vorbildlichen, jungen Frau, die nicht mehr nur Tochter ist, sondern beginnt, ihre Handlungen zu überdenken. Auch die mittlerweile veränderte Beziehung zwischen Vater und Tochter ist spannend zu beobachten.
Nach wie vor werde ich nicht mit der Familie Heinrich Lehmanns warm. Gerade auch Ferdinands beruflicher Weg macht das nicht besser.
Fazit: Es gibt noch viel zu erzählen, was die Falkenbachs und Lehmanns betrifft und die Verstrickungen werden immer spannender. Es lohnt sich also dran zu bleiben!