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Veröffentlicht am 11.01.2025

Fehlende Abwechslung

Die Hotelerbin
0

Eva fühlt sich wohl im Jankers. Hin und wieder kommt es jedoch zu Begegnungen mit den Karchs, noch dazu, weil Eva etwas mit der kleinen Otti verbindet.
Lord Augustus weilte ein letztes Mal in Karlsbad ...

Eva fühlt sich wohl im Jankers. Hin und wieder kommt es jedoch zu Begegnungen mit den Karchs, noch dazu, weil Eva etwas mit der kleinen Otti verbindet.
Lord Augustus weilte ein letztes Mal in Karlsbad und verabschiedet sich von Eva, ohne dass diese weiß, welche Vorkehrungen ihr großväterlicher Freund getroffen hat. 
Doch all das wird überschattet von der Gier von Evas Vater, die ihre Zukunftspläne in Gefahr bringt.

„Die Hotelerbin“ von Ada Caine ist der abschließende Band der „Karlsbad“-Trilogie.
Ich gebe zu, Ada Caine hat mich überrascht. Ich hatte zwar den Ausgang des Romans erwartet, aber der Weg dahin war ein komplett anderer, als ich erwartet habe, was ein Pluspunkt für die Geschichte ist.
Die Kapitel haben eigene Überschriften, die sie zusammenfassen, was gut passt. Mir persönlich waren die Kapitel nur etwas zu lang.
Ich finde jedoch, dass sich in diesem Band nicht ganz so viel entwickelt. Es gibt immer wieder viele Gefahren, die für Eva lauern, aber dennoch geht die Geschichte immer wieder in die vergangenen Romane zurück. So kommt die Sprache immer wieder auf den Konflikt mit den Karchs, die negativen Erlebnisse mit Franz Herbst, die positiven Erlebnisse mit Lord Augustus, aber auch die Erlebnisse um das Ärgernis mit Thea Scholl. Einzig Otti und die Geschichte um die Freiin bringen etwas Abwechslung ins Geschehen. Wobei ich die Geschichte um die Freiin auch nicht sonderlich kreativ und damit unrealistisch fand. Selbst die Geschichte um Liederbach, Erich und die Gräfin Krötenfeld war mehr als vorhersehbar.

Zusammenfassend: Von diesem abschließenden Band hätte ich mir ein bisschen mehr Abwechslung und Kreativität erwartet. Dennoch ist mir Eva ans Herz gewachsen und so kann ich den Lesern der vorherigen Bände diesen Band auch empfehlen. Die Bände sollten nur in der Reihenfolge gelesen werden, da sonst die Zusammenhänge nicht nachvollziehbar sind.
Dennoch muss ich sagen, dass die Bücher mir wahrscheinlich nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben werden.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2025

Aufbruchstimmung

Die Telefonistinnen - Verbindungen fürs Leben
1

Die fünf Freundinnen stehen nun wieder voll im Leben und jede hat ihre Ziele, aber auch ihre Probleme.
Gisela möchte endlich ein Leben mit Anton führen. Hanni träumt immer noch von einem eigenen Atelier, ...

Die fünf Freundinnen stehen nun wieder voll im Leben und jede hat ihre Ziele, aber auch ihre Probleme.
Gisela möchte endlich ein Leben mit Anton führen. Hanni träumt immer noch von einem eigenen Atelier, aber ihre Gedanken sind weiterhin bei ihrer großen Liebe Dean.
Julia tut alles, um Hanni zu helfen und begegnet dabei immer wieder Karl, der etwas in ihr zum Klingen bringt. Gleichzeitig gehen die beiden einem langgehüteten Geheimnis auf die Spur.
Charlie müsste eigentlich mitten in ihren Hochzeitsvorbereitungen stecken, aber in ihrer Sturheit konzentriert sie sich auf die Gründung eines Betriebsrats bei Pering und Erna wünscht sich nichts sehnlicher als in der Nähe ihres Enkels zu sein.

„Die Telefonistinnen - Verbindungen fürs Leben“ ist Band drei und damit der abschließende Band der „Die Telefonistinnen - Saga“ von Nadine Schojer.
Die Aufbruchstimmung bei den fünf Angestellten der Versicherungsanstalt Peking ist deutlich zu spüren. Nadine Schojer schafft es, die Fröhlichkeit, die im Leben der Frauen wieder angekommen ist, aber vor allem ihr wieder erstarktes Selbstbewusstsein, nach den langen Entbehrungen des Krieges, mitreißend darzustellen.
Wenn man die beiden Vorgängerbände kennt, ist man schnell wieder in der Geschichte drin. Dies wird aber auch durch den fröhlichen Schreibstil der Autorin vereinfacht.
Der Leser kann weiterhin der Entwicklung von Hanni, Gisi, Erna, Julia und Charlie folgen. Während ich gerade im ersten Band noch mit Julia und Charlie gefremdelt habe, haben die beiden sich so zu ihrem Vorteil entwickelt, dass es mir eine Freude war, ihre Geschichten zu verfolgen. Ich konnte die Entwicklung jeder einzelnen der Frauen verfolgen und dennoch ist es der Autorin gelungen, die einzelnen Handlungsstränge zu einem großen Ganzen zusammenzufügen.
In diesem Teil haben mir die Liebesgeschichten besonders gefallen. Ich empfand sie als nicht zu kitschig und sehr realitätsnah. Sicher waren sie an manchen Stellen vorhersehbar, aber nie zu übertrieben.
Sehr emotional fand ich die Geschichten um Hanni und Julia und deren Familien. Hier sind nach wie vor die Spätfolgen des Krieges, aber auch die Schattenseiten, die es während des Krieges gab, zu spüren.
Das Ende ist vielleicht etwas weichgespült, aber mir hat es gefallen und ich fand es absolut passend als Abschluss der kompletten Reihe.

Fazit des Buches und der drei Bände: Eine mitreißende Geschichte über fünf Freundinnen, die den Krieg hinter sich gelassen haben und die Zeichen der Zeit nutzen, um sich weiterzuentwickeln. Dabei schildert die Autorin eindrucksvoll die Entwicklung der Selbstsicherheit der fünf Frauen und der Leser fiebert den Entwicklungen entgegen.
Wer also Romane über Aufbruchstimmung, Freundschaft und selbstbewusste Frauen mag, ist bei dieser Saga völlig richtig, sollte sie jedoch als komplette Reihe lesen!

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Familienbande

Zauber des Neuen
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Amala erholt sich immer mehr von ihren Verletzungen, jedoch wird sie nie wieder so werden wie vorher. Aus diesem Grund ist sie auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit. August und sie haben dabei eine ...

Amala erholt sich immer mehr von ihren Verletzungen, jedoch wird sie nie wieder so werden wie vorher. Aus diesem Grund ist sie auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit. August und sie haben dabei eine Idee, der die Familie begeistert zustimmt.
Therese wagt einen großen Schritt, doch dann ereilt sie und Helene eine schreckliche Nachricht.
Eduard geht es besser denn je, dennoch ist er von Rache gegenüber Hildegard Müller getrieben.

„Zauber des Neuen“ - Die Kinder der Hansens 4 von Ellin Carsta erzählt die weitere Geschichte der nächsten Generation der Hansens.
Auch in diesem Band zeigt sich wieder, dass die Hansens eine sehr fortschrittliche Familie sind. Dennoch kommen auch sie manchmal an die Grenzen der Gesellschaftserwartung, was man hier sehr gut am Beispiel von Auguste und Helene nachlesen kann. Ich finde, dass Ellin Carsta diesen Konflikt anhand von Augustes Überlegungen gut dargestellt hat. Aber auch Helenes Zwiespalt ist interessant.
Die Geschichte um Max war mir fast ein bisschen zu glücklich dargestellt. Mir fehlte auch die Erzählung zu seiner Flucht, warum es dazugekommen ist.
Auch fand ich es sehr unrealistisch, dass Therese, nur weil sie ein Buch in Karls altem Zimmer gefunden hat, riesige Überlegungen anstellt.
Eduards Racheaktion hat mir wiederum sehr gut gefallen. Sie war sehr gut durchdacht.
Das Ende macht jedenfalls Lust auf mehr und ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.

Fazit: Wer die Hansen-Reihe und die Reihe „Die Kinder der Hansens“ mag, sollte auch dieses Buch dringend lesen!

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Katis Lebensweg

Chiemseeliebe
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Als ein Unfall Katis Leben von heute auf morgen verändert, steht sie vor der Frage, wie es denn damit weitergehen soll. Stets an ihrer Seite sind dabei ihre Familie und Fabian, ihr Freund aus Schulzeiten. ...

Als ein Unfall Katis Leben von heute auf morgen verändert, steht sie vor der Frage, wie es denn damit weitergehen soll. Stets an ihrer Seite sind dabei ihre Familie und Fabian, ihr Freund aus Schulzeiten. Eines Tages lernt sie Raphael kennen, der ihr eine neue Perspektive aufzeigt, doch darüberhinaus vergisst Kati etwas sehr wichtiges.

„Chiemseeliebe“ ist der dritte Band um die Trilogie „Die Chiemsee-Reihe“ von Franziska Blum, die vielen eher unter ihrem Pseudonym Lotte Römer bekannt ist.
Die Reihe handelt von den drei Schwestern Christina, Nelly und Kati. Dieser Band ist Kati gewidmet, die ihrem Lebenstraum folgt und damit so manchen in ihrer Umgebung verprellt.
Ich finde, dieses Buch regt sehr zum Nachdenken an, beinhaltet es doch sehr viele Lebensweisheiten, aber auch den Rat einer weisen Frau. Gerade letztere macht so manches Gespräch in diesem Buch auch zu etwas Besonderem. So werden hier Dinge gefeiert, auf die man normalerweise gar nicht kommt, die aber beim näheren Überlegen durchaus nachvollziehbar sind.
Die Liebe der Autorin zum Chiemsee und der benachbarten Landschaft kommt hier leidenschaftlich herüber. So sind die Beschreibungen der Alpenregion in all ihren Facetten und Farben wunderschön beschrieben und damit konnte ich mir das Ein oder Andere sogar genauestens vorstellen. Gerade die Beschreibung der Fraueninsel wirkt sehr einladend, sodass ich den Wunsch verspüre, mir diese zeitnah einmal anzuschauen und vielleicht begegnet man dabei ja Frau Maria.
Ich finde es toll, dass man auch weiterhin an der Entwicklung der beiden anderen Schwestern, aber auch am Gesundheitszustand von Gitti teilhaben kann.

Fazit: Ein schöner Abschluss der Trilogie. Schade, dass es jetzt vermutlich schon zu Ende ist mit den drei Schwestern und der Süßen Liebe.
Ein tolles Buch für all jene, die die Alpen und Liebesgeschichten lieben!

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Reise nach Cove Cottage

Stürmische Küsse unter Fallburys Leuchtfeuer (Herzklopfen in Schottland)
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Nachdem Tias Freund sie für eine jüngere verlassen hat, flüchtet sie sich in die Erlebnisse ihre Jugend und damit in den kleinen schottischen Ort Fallbury. Hier empfängt sie ihre langjährige Freundin Phoebe, ...

Nachdem Tias Freund sie für eine jüngere verlassen hat, flüchtet sie sich in die Erlebnisse ihre Jugend und damit in den kleinen schottischen Ort Fallbury. Hier empfängt sie ihre langjährige Freundin Phoebe, zu der sie über all die Jahre Kontakt gehalten hat. Phoebe organisiert, dass Tia in Cove Cottage, eine, Häuschen ihres Cousins Josh, unterkommen kann.
Josh und Tia verbindet eine oberflächliche Feindschaft aus Jugendtagen, die beide auch weiterhin fortführen, bis sie irgendwann an einen Wendepunkt kommen.

„Stürmische Küsse unter Fallburys Leuchtfeuer“ ist Band 3 der „Herzklopfen in Schottland“-Reihe von Hanna Holmgren.
Das Cover fällt ins Auge durch seine Farbgebung, ist aber gleichzeitig typisch für einen Roman der Autorin. Ebenso typisch ist es, dass in den einzelnen Büchern der einzelnen Reihen auch Figuren aus den vorherigen Romanen wieder eine Rolle spielen, was dem Leser eine Atmosphäre der Vertrautheit vermittelt.
Zwischen Tia und Josh ist es das übliche Verhältnis von der Feindschaft zu Freundschaft und Liebe.
Tia ist dabei manchmal sehr kompliziert, weil sie immer in alte Muster zurückfällt und versucht, die ihr bekannten Klischees, die Josh betreffen, zu bedienen. 
Josh wiederum ist ein Charakter mit zwei Seiten. Die eine Seite ist die, die er Tia gegenüber zeigt und die andere ist eine feinsinnige und verlässliche.
Hanna Holmgren installiert sowohl emotionale, als auch spannende Momente in die Geschichte. Was mir an den Geschichten um Fallbury besonders gefällt, sind die Dorfgeschichten, die die Autorin liebevoll erzählt. Dabei spart sie auch die idyllische Landschaft rund um Fallbury nicht aus. Besonders der Leuchtturm ist hier ein bedeutender Spielort.

Alles in allem wieder ein toller Wohlfühlroman der Autorin, der zum Lesen und Verlieren einlädt. Eine Empfehlung für alle Fans der Autorin und für alle Fans von Schottland, aber vor allem von Liebesromanen.

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