Eine Autofahrt, die verbindet
Vier Pfoten und zwei WeihnachtswunderMartin und Maria sind neu in der Stadt und in der Sicherheitsfirma Securifant. Während Martin sich mit der Tochter des Chefs ein Büro teilen muss und auch noch mit Lena arbeiten muss, stellt Maria die ...
Martin und Maria sind neu in der Stadt und in der Sicherheitsfirma Securifant.
Während Martin sich mit der Tochter des Chefs ein Büro teilen muss und auch noch mit Lena arbeiten muss, stellt Maria die gute Seele am Empfang der Firma dar.
Martin und Lena zoffen sich ständig, raufen sich aber nach dem Fund des kleinen Buddy zusammen. Maria wiederum versucht vor Firmenchef und Vermieter Arndt zu fliehen.
Alles Parteien hadern dabei mit sich und ihren jeweiligen Lebenserfahrungen, ohne zu wissen, dass der Weihnachtsmann dabei auch eine entscheidende Rolle spielt.
„Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder“ von Petra Schier ist Band 9 der „Weihnachtshund“-Reihe.
Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich muss sagen, es hat mich absolut begeistert. Schon das niedliche Cover mit dem Foto des vermeintlichen Buddies und der gemütlichen Atmosphäre laden zum Lesen ein.
Im Buch begegnet der Leser nicht den klassischen Bilderbuchfamilien, die man oftmals erwartet, sondern die Modelle sind abweichend, aber absolut liebevoll in ihrer Zusammensetzung und damit vermutlich sehr authentisch, da das klassische Familienbild oftmals längst überholt ist. Das kam vor allem durch den sanften, aber realen Schreibstil der Autorin rüber. Sie schafft es, die Charaktere detailreich zu beschreiben und ihre Stärken und auch ihre Schwächen genauestens zu beschreiben, sodass man sich den Charakteren näherfühlt.
Das Highlight dieses Buches ist aber Havaneser Buddy. Seine Sequenzen sind in kursiver Schrift dargestellt und Petra Schier beschreibt dabei, was Buddy wohl in diesem Moment denkt. Sie gibt ihm dabei eine eigene Stimme und das macht dieses Buch für mich zu etwas ganz besonderem.
Niedlich ist auch der Handlungsstrang um den Weihnachtsmann. Gerade dieser führt zur Vorfreude auf Weihnachten. Sicher ist hier eine wundervolle Fantasie dargestellt, aber wer weiß, was sich wirklich am Nordpol abspielt und was mit unseren Wünschen so wirklich passiert.
Die Benennung der Elfen wirkt dabei etwas unkreativ, aber gerade das war für mich das gewisse Etwas und brachte mich zum Schmunzeln. Aber auch im Weihnachtsmann stellte die Autorin die Realität genauestens dar, denn ohne Frauen sind die Männer wahrlich aufgeschmissen, da ihnen die Intuition und der Weitblick ihrer Frauen fehlen würde.
Fazit: Ein absolut gelungenes Buch über Familie, Weihnachten, Vergangenes und Zukünftiges und ein ganz wichtiges Element: Liebe! Das Tüpfelchen auf dem i ist dabei ein treuer Vierbeiner, sodass ich das Buch allen Romantikern und Tierliebhabern unter den Lesern empfehle!