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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2022

Herzallerliebst

A Man And His Cat 1
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Einen Manga, der die Beziehung zwischen Mensch und Haustier in den Mittelpunkt stellt, hatte ich bisher nicht gelesen - und ich war dementsprechend wirklich neugierig. 'A man and his cat' zeigt die Geschichte ...

Einen Manga, der die Beziehung zwischen Mensch und Haustier in den Mittelpunkt stellt, hatte ich bisher nicht gelesen - und ich war dementsprechend wirklich neugierig. 'A man and his cat' zeigt die Geschichte von Herrn Kanda, der einen Kater (Fukumaru) zu sich nimmt, der von allen anderen aufgrund seines andersartigen Aussehens nicht gekauft wurde. Die Interaktion zwischen älterem Herrn und Kater war einfach wunderschön und an vielen Stellen richtig witzig. Die Eigenarten von Katzen werden immer wieder wunderbar zur Geltung gebracht, sodass ich häufig schmunzeln musste. Der Zeichenstil ist ebenfalls gelungen und spiegelt die Handlung gut wieder. Der Manga ist eine richtige Wohlfühl-Lektüre und ich habe es sehr genossen ihn zu lesen und zu betrachten!

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Auszeit

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach
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Julia Matteras 'Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach' war für mich wirklich eine kleine Auszeit. Robert Walch, die Hauptfigur des Romans, hat mich beim Lesen in seinen wunderschönen Gemüsegarten ...

Julia Matteras 'Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach' war für mich wirklich eine kleine Auszeit. Robert Walch, die Hauptfigur des Romans, hat mich beim Lesen in seinen wunderschönen Gemüsegarten und seine Küche entführt und ich wollte gar nicht mehr weg und zurück in meinen Alltag. Ich habe es richtig geliebt ihn bei seinem Kochen und seinem Gärtnern zu begleiten. Es war absolut entspannend dieses Buch zu lesen. Wer große Action und Spannung bei Büchern erwartet, ist in diesem Fall fehl am Platz. Der Roman überzeugt vielmehr durch seine unaufgeregte Handlung, seinen anderen rührigen Zugang zu einer Welt der Natur und der Ruhe. Roberts Umgang mit seinem Gemüse, sein zärtliches Streicheln oder sein Vorsingen haben mich fasziniert und mir einen ganz neuen Blickwinkel gezeigt. Mal sehen, ob ich demnächst meinen Hühnern auch Geschichten erzählen werde. Mir hat das Buch eine kleine Ruheinsel beschert und vielleicht werde ich auch das ein oder andere Rezept nachkochen.

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Veröffentlicht am 09.04.2022

Wenn aus Freundschaft mehr wird

Everything We Lost (Love and Trust 2)
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Wenn aus Freundschaft langsam mehr wird: In "Everything we lost" erzählt Jennifer Bright die Geschichte von Hope und Yeonjun. Die beiden lernen sich in dem Café kennen, in dem Hope arbeitet und beschließen ...

Wenn aus Freundschaft langsam mehr wird: In "Everything we lost" erzählt Jennifer Bright die Geschichte von Hope und Yeonjun. Die beiden lernen sich in dem Café kennen, in dem Hope arbeitet und beschließen spontan Freunde zu werden. (Das Café und seine Besitzerin kennt jeder, der bereits den ersten Band der Reihe 'Love and Trust' der Autorin gelesen hat.) Die Geschichte dieser Freundschaft nimmt den größten Teil der Geschichte ein und ist einfach nur wunderschön. Sowohl Hope als auch Yeonjun blühen dabei regelrecht auf und entdecken auch an sich selbst und ihrem Leben neue Seiten. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Entstehung dieser Freundschaft so einen großen Raum eingenommen hat! Ich habe die beiden unheimlich gerne auf ihre Ausflüge begleitet und hatte das Gefühl selbst in London zu sein. Die sich zart entwickelnde Liebe zwischen den beiden fand ich zwar auch sehr berührend - ich hätte sie aber nicht zwingend gebraucht, denn die Geschichte funktioniert auch wunderbar so. Trotzdem war es schön auch diese Gefühle bei den beiden miterleben zu können. Für mich etwas zu viel und persönlich nicht so nachempfindbar war der Bezug zur Musik. Ich liebe Musik zwar sehr, spiele aber selber kein Instrument, sodass ich die Liebe der beiden Figuren zum eigenen Musizieren nicht hundert prozentig nachvollziehen konnte. Für Musiker mag dieser Aspekt aber gerade die Besonderheit des Buches sein - das ist eine reine Geschmacksache.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Wichtiges Thema

Mongo
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Was mich von Anfang an für das Buch 'Mongo' von Harald Daher eingenommen hat, war der Inhalt des Romans. Das Thema Trisomie 21 oder etwas umgangssprachliche das Down-Syndrom ist etwas, was im Alltag eher ...

Was mich von Anfang an für das Buch 'Mongo' von Harald Daher eingenommen hat, war der Inhalt des Romans. Das Thema Trisomie 21 oder etwas umgangssprachliche das Down-Syndrom ist etwas, was im Alltag eher selten angesprochen und besprochen wird. Das Thema Behinderung ist generell etwas mit dem viele Menschen nichts zu tun haben bzw. auch nichts zu tun haben wollen. Und das muss sich dringend ändern! Allein deshalb bin ich ein Fan des Buches, weil es sich mit dem Thema beschäftigt. Ein großer Fan bin ich auch von Markus, der Figur im Buch mit Down-Syndrom. Die Stellen in der Handlung, in denen er vorkam, waren einfach toll. Schwer getan habe ich mich mit der Schreibweise des Autors. Man muss sich wirklich Zeit zum Lesen nehmen, denn wenn man abschweift muss man die Sätze erneut lesen. Woran genau ich mich gestört habe, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht waren mir die Sätze einfach zu verschachtelt. Auch mit einige Formulierungen bin ich nicht zurecht gekommen, aber das ist eine reine Geschmacksache. Das Buch ist definitiv lesenswert, man sollte sich nur genügend Zeit dafür nehmen.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Enttäuschend

Viral. Blutrausch
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Wahrscheinlich waren meine Erwartungen zu 'Viral Blutrausch' von Mark Benecke einfach zu hoch. Das lag vor allem daran, dass er selbst, als Kriminologe und Spezialist für forensische Entomologie, Experte ...

Wahrscheinlich waren meine Erwartungen zu 'Viral Blutrausch' von Mark Benecke einfach zu hoch. Das lag vor allem daran, dass er selbst, als Kriminologe und Spezialist für forensische Entomologie, Experte rund um Morde ist und ich mir deshalb tiefe Einblicke in dieses Gebiet erhofft hatte. Der Klappentext hatte ich mich auf jeden Fall neugierig gemacht - bei blutleeren Leichen und einem Mob aus Verschwörungstheoretiker kann ja eigentlich nicht so viel schief gehen - so dachte ich. Leider habe ich während des Lesens zu keiner der Figuren einen wirklichen Zugang gefunden. Becker als ehemaligen Polizisten fand ich durchaus spannend angelegt - in ihm steckt definitiv Potential, auch wenn er es hier nicht entfaltet hat. Mir haben insgesamt die Ermittlungen gefehlt - hier hätten es durchaus einige Beschreibungen sein können. So wird einem plötzlich ein Tatverdächtiger präsentiert, ohne das man weiß woher dieser kommt. Das soll aber nicht heißen, dass ich das Buch hier vollends zerreißen möchte. Die Idee Verschwörungstheoretiker als Problem für Ermittlungsarbeiten und Journalismus ins Spiel zu bringen fand ich wirklich gut. Und ein großes Lob muss ich auch für die Illustrationen im Innern des Buches aussprechen.

Wie immer ist es am Ende eine Geschmacksache, ob ein Buch einen wirklich abgeholt hat - hier war es leider bei mir nicht der Fall.

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